IONITY Ladesäule mit ID. Buzz
2
 IONITY Ladesäule mit ID. Buzz
2
 IONITY Ladesäule mit ID. Buzz
2
 IONITY Ladesäule mit ID. Buzz
2
Technologie

Schnellladestationen für Elektroautos werden noch schneller

1.
Concept Car
Technologie

Schnellladestationen für Elektroautos werden noch schneller

Im Joint Venture IONITY arbeitet die europäische Autoindustrie unter Beteiligung von Volkswagen daran, ein europaweites Netzwerk ultra-schneller Ladestationen aufzubauen. Im Fokus stehen reibungslose Reisen mit dem Elektroauto, einheitliche Ladestandards inklusive Standardstecker, eine einheitliche, intuitive Handhabung und ein länderübergreifendes Bezahlsystem.

Das und mehr erfahren Sie hier:

  • Schnellladestationen laden Elektroautos bis zu sieben Mal schneller als herkömmliche Ladestationen.
  • Mehr als 300 dieser Schnellladestationen sind bereits entlang europäischer Autobahnen fertiggestellt.
  • Das Aufladen eines E-Autos dauert damit nicht länger als eine durchschnittliche Autobahnrast.

Ein Netz von ultra-schnellen Ladestationen

Einmal mit dem Elektroauto von Hamburg nach Genua und zurück? Das ist bald wesentlich einfacher als bisher. Die Firma IONITYOpens an external link installiert Ultra-Schnellladesäulen entlang der wichtigsten europäischen Autobahnen und Schnellstraßen. Geplant ist zunächst eine Ladeinfrastruktur in 23 Ländern mit einem Netz von insgesamt rund 400 High-Power-Charging-Ladeparks, die jeweils mit zwei bis zwölf Ladepunkten für Fahrzeuge ausgestattet sind und nach Möglichkeit mit 100 Prozent erneuerbarer Energie gespeist werden. Der Abstand zwischen zwei dieser Ultra-Schnellladestationen, die sich an Raststätten und Tankstellen befinden, soll nie mehr als 120 Kilometer betragen.  

Erklärtes Ziel: die Ladezeiten von Elektroautos so zu verkürzen, dass sich ein Trip durch Deutschland und Europa ähnlich schnell und komfortabel bewältigen lässt, wie in einem Auto mit Verbrennermotor – dank des ultra-schnellen Ladens einfach während der normalen Rast. Das verschafft den Fahrerinnen und Fahrern von Elektroautos auf Langstrecken immer mehr Flexibilität.

Ladesäulen von IONITY
Hohe Ladeleistung: IONITY-Ladesäulen optimieren die Ladegeschwindigkeit automatisch auf das Maximum, das die Batterie des Fahrzeugs zulässt – vorausgesetzt, es verfügt über den CCS-Standard.

Gemeinsam weiter

Das Joint Venture IONITY wurde 2017 von den großen Automobilherstellern BMW Group, Ford Motor Company, Hyundai Motor Group, Mercedes Benz AG und dem Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche gegründet.

Anfang 2021 sind bereits 316 High-Power-Charging-Stationen entlang der Autobahnen fertiggestellt, die nächsten 45 europaweiten Ladestationen befinden sich im Aufbau. Wie zügig diese Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in den kommenden Monaten wächst, hängt von den Genehmigungen der einzelnen Länder ab. Allein in Deutschland sollen am Ende 100 der insgesamt 400 neuen Ladesäulen in Betrieb sein. Die Ladepunkte sind vor allem in Ballungsräumen und entlang Autobahnen zu finden. Der Strom dafür stammt nach Möglichkeiten aus regenerativen Quellen.  

Der Zusammenschluss der Unternehmen zeigt Wirkung. Die Zeitschrift connect hat die Ladenetze in Deutschland, Österreich und der Schweiz untersucht – und in allen drei Ländern geht IONITY als Sieger hervor. Das sind erfreuliche Ergebnisse und positive Signale, weiterhin die Zukunft der Elektromobilität mitzugestalten.

 

Bis zu sieben Mal schneller als bisher laden

Das Besondere an den IONITY-Ladestationen ist, dass sie die Ladeleistung – und damit die Ladegeschwindigkeit – auf das Maximum optimieren, das die Lithium-Ionen-Batterie des Elektroautos zulässt. Bei diesem Schnellladen, auf englisch High-Power-Charging (HPC), fließt der Strom mit einer Spitzenladeleistung von bis zu 350 Kilowatt pro Ladepunkt.  

Zum Vergleich: Elektroauto-Ladestationen an deutschen Autobahnen verfügen aktuell über eine durchschnittliche Ladeleistung von 50 bis 150 kW pro Ladepunkt. Damit liefert IONITY die benötigte Energie bis zu sieben Mal schneller als herkömmliche Ladestationen – abhängig vom Elektrofahrzeug, vom Akkuzustand und von der Außentemperatur. Fahrzeuge, die diese Spitzenladeleistung voll ausnutzen können, sind seit 2019 auf dem Markt.

Voraussetzung ist, dass das Elektroauto über den CCS-Standard verfügt. CCS steht für Combined Charging System. Der CCS-Stecker ist ein europaweiter Standardladestecker, der Gleichstrom- sowie Wechselstromladevorgänge erlaubt: Der obere Teil des Steckers entspricht dem Anschluss vom Typ 2, über den mit Wechselstrom geladen wird. Über den unteren Teil kann mit Gleichstrom geladen werden. Dieses System ist in vielen Ländern der EU das, welches am weitesten ausgebaut ist, wie die „CCS Charge Map EuropeOpens an external link” zeigt. So steht dem Trip mit dem Elektrofahrzeug in die Berge oder zum Strand zumindest kein leerer Akku im Weg.

 

Mit der Schaffung des ersten paneuropäischen HPC-Netzes machen wir die Elektromobilität langstreckentauglich.
Dr. Michael Hajesch
CEO IONITY GmbH

Intuitive Handhabung – einheitliche Bezahlung

Die ultra-schnellen Ladestationen fallen unterwegs sofort ins Auge: schnittige, weiße Säulen mit dem IONITY-Schriftzug. Von einem rechteckigen Gestell an der Spitze der Säule führt das Ultra-Schnellladekabel zum Elektroauto. Das verhindert nicht nur Kabelsalat: Im Gestell sind Leuchten verbaut, die in der Nacht für ausreichend Helligkeit sorgen.

Der Bezahlvorgang geschieht per App, eine Registrierung ist praktischerweise nicht nötig. Wer mag, kann auch mit seinem Smartphone einen QR-Code auf der Schnellladesäule einscannen und seine Rechnung über die Bezahlseite von IONITY per Kreditkarte oder PayPal begleichen. Auch der zusammen mit der Volkswagen Group Charging GmbH (Elli) angebotene Ladedienst “We Charge” kann zum Laden bei IONITY europaweit genutzt werden. Hier profitieren Fahrer von berechtigten Volkswagen ID.3 (Stromverbrauch kombiniert: 15,4–13,1 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse: A+) und ID.4 (Stromverbrauch kombiniert: 16,9–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+) von speziellen Vorteilstarifen.

Eine Frau steht mit Smartphone in der Hand von einer Ladesäule von IONITY

Das Schnellladenetz wächst rasant

Das Joint Venture IONITY ist nicht das einzige Unternehmen, das die Fahrer von E-Autos in Europa unterstützt. So möchte Fastned, ein niederländischer Anbieter, ebenfalls ein Schnellladenetz der nächsten Generation mit bis zu 350 Kilowatt pro Ladepunkt aufbauen. CLEVER, ein dänischer Dienstleister für Elektromobilität, kooperiert mit dem Stromlieferant E.ON für eine europaweite Infrastruktur an schnellen Ladestationen, die modular für eine Ladeleistung von bis zu 350 kW ausgebaut werden sollen. In Österreich plant die Firma Asfinag, alle 100 Kilometer eine Schnellladestation mit mehr als 150 kW Ladeleistung aufzustellen. Mit diesen Netzwerken für schnelles Laden sind kurzen Ladezeiten und der Reiselust mit E-Autos bald keine Grenzen mehr gesetzt.

Nutzen Sie die Ultra-Schnellladelösungen mit unseren ID. Modellen

Überzeugt von unserer Ladelösung mit Ultra-Schnellladesäulen von IONITY? Dann laden Sie sich unsere We Connect ID. App3 im App StoreOpens an external link oder Play StoreOpens an external link herunter, um einen Ladetarif über “We Charge4 zu nutzen. Voraussetzung ist ein berechtigtes ID. Modell.  

Und wenn Sie neugierig sind, welche Möglichkeiten Ihnen unsere Elektrofahrzeuge bieten, dann besuchen Sie unseren Online-Konfigurator. Dort können Sie sich bequem Ihren nächsten Traumwagen nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen zusammenstellen!

Das könnte Sie auch interessieren:

Das könnte Sie auch interessieren:

5.
ID.4: Stromverbrauch kombiniert: 16,9–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+