Bild einer zweispurigen Brücke, die zu einer Stadt mit Hochhäusern führt. Darüber schwebt ein Netz abstrakter Symbole für Verkehr, Clouddienste, WLAN usw.
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Smart Grid: E-Autos im Stromnetz

Das Smart Home der Zukunft weiß, wenn die Solarzellen auf dem Dach volle Leistung bringen und wann man sein Fahrzeug laden sollte, eine Software ermittelt die Kosten und verrechnet automatisch zwischen Anbietern und Kunden: Intelligente Stromnetze haben viele Vorteile, insbesondere für die Elektromobilität. Denn über diese Netze fließt nicht nur Elektrizität, sondern auch jede Menge Daten.  

Das Smart Home der Zukunft weiß, wenn die Solarzellen auf dem Dach volle Leistung bringen und wann man sein Fahrzeug laden sollte, eine Software ermittelt die Kosten und verrechnet automatisch zwischen Anbietern und Kunden: Intelligente Stromnetze haben viele Vorteile, insbesondere für die Elektromobilität. Denn über diese Netze fließt nicht nur Elektrizität, sondern auch jede Menge Daten.  

Das erfahren Sie hier:

  • Smart Grids sind intelligente Stromnetze.
  • In ihnen fließen neben Strom auch Daten.
  • Das macht sie perfekt für die Elektromobilität.
  • Smart Grids sparen Geld und Ressourcen – auch für Fahrer von Elektroautos.

Smart Grid: Nicht nur Strom, auch Daten fließen

Das Internet und die Digitalisierung machen‘s möglich: Immer mehr Technologien sind intelligent oder „smart“, weil sie Teil eines größeren Netzes sind und rund um die Uhr Informationen austauschen – vom smarten Fernseher und der Heizung bis zum Smart Grid oder intelligenten Stromnetz. Hier fließen nicht nur Elektronen, sondern auch jede Menge Daten. Die Steckdose ist keine Einbahnstraße mehr, um Energie an Haushalte oder Elektrofahrzeuge zu liefern, sondern sie wird zum Teil eines intelligenten Kreislaufs. Elektromobilität ist für diese Vernetzung wie geschaffen.

Laut UmweltbundesamtOpens an external link besteht ein Smart Grid aus drei Bestandteilen, um deren gutes Zusammenspiel sich eine Software kümmert: Erzeugung, Speicherung und Verbrauch. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz lassen sich Nachfrage und Verbrauch genau verfolgen und besser ausbalancieren, um Engpässe zu vermeiden und den Umstieg auf erneuerbare Energien zu erleichtern.  

Konsumenten werden zu Produzenten – mit Solarzellen auf dem Dach

Ganz wichtig dabei: Konsumenten werden auf einen Schlag auch zu Produzenten, denn sie können dezentral ihre eigene Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugen. Etwa mit Solarzellen auf dem Dach, die Sonnenenergie einfangen und in einen Energiespeicher im Haus oder direkt in den Lithium-Ionen-Akku des eigenen Elektroautos schicken. Ist der Eigenbedarf gedeckt, kann der erzeugte Strom auch ins Netz eingespeist und geteilt werden. So kann Aufladen in naher Zukunft kostenlos sein. 

Das wird mit einer neuen bidirektionalen WallboxOpens an external link, an der Volkswagen Group ComponentsOpens an external link forscht, schon bald ganz einfach gehen. Eine intelligente Software in der ElliOpens an external link-Cloud stellt die Verbindung zwischen dem Elektroauto und dem Smart Home her, um das Fahrzeug als Stromquelle zu nutzen. Ein erster Pilotversuch in Wolfsburg mit rund 1.200 Haushalten und 270 bidirektionalen Wallboxen soll demonstrieren, wie zum Beispiel ein ID.3 den privat erzeugten Solarstrom wieder ins Smart Home oder Smart Grid einspeisen kann.   

Solarzellen und Windräder schicken in dieser Grafik Strom in Energiespeicher
Smart Grids sind ideal geeignet, um den Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarkraft optimal zu nutzen

Elektromobilität spielt für den Ausbau von Smart Grids eine wichtige Rolle. Jedes Auto, das mit Strom fährt, ist einerseits auf intelligentes Energiemanagement angewiesen, etwa um die Ladeinfrastruktur nicht zu überlasten. Und Elektromobilität ist andererseits eine treibende Kraft, um das Netz schnell und flexibel zu machen. Da Autos die meiste Zeit nicht bewegt werden, können ihre Akkus zum flexiblen Energiespeicher und einer wichtigen Stromquelle für andere Elektroautos werden. Fachleute bezeichnen diese Art der Stromversorgung als V2G-Technologie, kurz für „Vehicle to Grid“. Diese Technologie wurde maßgeblich von Forschern an der University of DelawareOpens an external link mitentwickelt. 

Damit dieses ständige Geben und Nehmen zwischen Erzeugung, Speicherung und Verbrauch reibungslos funktioniert, ist eine gehörige Portion Software für die Messung und intelligente Steuerung erforderlich. Also Software, die alle Teile des Smart Grids miteinander sprechen lässt: Von Elektroautos und Ladestationen über die Besitzer privater Speicher bis zu den Betreibern. Dank dieser intelligenten Netze kann jeder Nutzer obendrein live verfolgen, wieviel Strom er entnommen oder eingespeist hat.

Wer hat Vorrang? E‑Auto oder die Waschmaschine – Smart Home entscheidet

Mehr Intelligenz im Stromnetz spart Geld und Ressourcen. Wenn Angebot und Nachfrage besser ausbalanciert werden, müssen beispielsweise keine Reserve-Kraftwerke anspringen, um Engpässe zu beheben, und Verbraucher erleben weniger teure Überraschungen. So kann ein Smart Home ohne menschliches Zutun entscheiden, am Abend vor einer längeren Fahrt dem vollständigen Aufladen des Elektroautos Vorrang zu geben, während sich Waschmaschine und Trockner etwas gedulden müssen, obwohl sie den billigen Nachtstrom nutzen.

Eine Grafik stellt den Stromkreislauf eines Haushalts von Erzeugung, Speicherung und Verbrauch dar.
Ein intelligenter Kreislauf rund um Elektromobilität. Im Smart Grid spielt alles zusammen, von den Solarzellen auf dem Dach über die Batterie zuhause bis zur Ladestation unterwegs.

Ebenso kann die Software im Auto dazu raten, ob man besser an einer nahegelegenen Ladestation halten oder noch etwas warten sollte, weil drei Ausfahrten weiter ein preiswerterer Anbieter ist. Vielleicht muss man bald auch gar nicht mehr anhalten. Von Schweden bis Amerika laufen bereits Experimente, wie sich E-Autos kabellos während des Fahrens aufladen lassen.

Die Smart Grid-Software der Zukunft muss dabei nicht nur den Stromfluss managen. Sie muss auch in der Lage sein, blitzschnell die Kosten zu ermitteln und sie dann zwischen tausenden Anbietern und Kunden zu verrechnen. Das hat für den Einzelnen handfeste Vorteile. Wer etwa vormittags eine Ladestation von Anbieter A benutzt (Kosten), während die Solaranlage zu Hause Energie ins Netz einspeist (Gutschrift) und dann am Abend aus dem Akku seines Autos eine Nachfragespitze anderer Elektrofahrzeuge auffängt (Gutschrift), kann unterm Strich sogar etwas verdienen.  

Elektromobilität steht erst am Anfang, aber sie ist auf ein intelligentes Stromnetz angewiesen, das mit jedem neuen Elektrofahrzeug besser und effizienter wird. 

2.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
3.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
4.
Tiguan eHybrid: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 1,6; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,8; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 35; Effizienzklasse: A+++

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Volkswagen AG Disclaimer

1.
Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.