Moderne Straßenlaterne vor urbanem Hintergrund

Smart Poles: Laden an der Laterne

Straßenlaternen gehören zum Stadtbild wie Ampeln oder Zebrastreifen. Mehr als neun Millionen davon stehen allein in Deutschland. Jetzt werden die Leuchten Teil des mobilen Alltags: Als Smart Poles liefern sie Informationen, WLAN, Strom fürs E‑Auto und mehr.

Straßenlaternen gehören zum Stadtbild wie Ampeln oder Zebrastreifen. Mehr als neun Millionen davon stehen allein in Deutschland. Jetzt werden die Leuchten Teil des mobilen Alltags: Als Smart Poles liefern sie Informationen, WLAN, Strom fürs E‑Auto und mehr.

Das und mehr erfahren Sie hier über Smart Poles:

  • Intelligente Leuchten bieten zahlreiche Services an, z. B. Ladepunkte oder WLAN.
  • Bereits bestehende Straßenlaternen können „aufgerüstet“ werden.
  • Smart Poles sind bereits in einigen Städten im Einsatz.

Die Geschichte der urbanen Beleuchtung reicht bis in die Antike zurück. Die ersten modernen Laternen wurden im 17. Jahrhundert in den Straßen von Paris entzündet. Heute sind die Lichtmasten am Straßenrand so normal geworden, dass sie meist erst auffallen, wenn sie einmal ausfallen. Dabei können Straßenlaternen längst mehr als nur strahlen.

Funktionen für das Leben in der Stadt

Durch das Zusammenspiel von moderner Sensorik und digitaler Vernetzung bieten moderne Masten einiges an intelligentem Service: Mit dem Anzeigen von freien Parkplätzen helfen sie, Fahrten zu verkürzen und dadurch die Umwelt zu schonen. Auf Screens und über sicheres WLAN können Bewohnerinnen und Bewohner wie Reisende Infos über die jeweilige Stadt abrufen. Außerdem verfügen die Leuchten über Notrufknöpfe. Sensoren und Kameras können zudem Daten zu Luftqualität und Verkehrsströmen sammeln. Deswegen werden diese Multifunktionsleuchten auch als Smart Poles – schlaue Masten – bezeichnet.

Und: An den vielfältig einsetzbaren Laternen lassen sich auch E-Autos aufladen – das macht sogar beim Parken für den Wocheneinkauf oder Kinobesuch Sinn, denn das „Snack Charging“ steigert nicht nur die Ladung, sondern trägt auch zur Lebenserwartung des Akkus bei. Damit können Smart Poles dabei helfen, den zunehmenden Bedarf an Ladestationen in den Städten zu decken – ganz ohne zusätzlichen Platz in der oft knappen urbanen Infrastruktur zu beanspruchen.

Individuell oder komplett „von der Stange“

Bei diesem zukunftsträchtigen Konzept können durch ein Baukastenprinzip je nach Kundenwunsch und Bedarf bereits bestehende oder neue Straßenlaternen individuell um- und aufgerüstet werden. Unter den Modulen sind etwa Instrumente zur Messung von Luftqualität und Bewegungsströmen, Bildschirme zum Anzeigen von Informationen oder Werbung sowie 22kW e-Mobility-Ladepunkte. Als Komplettlösung vereinigen Multifunktionsleuchten kostengünstig effiziente LED-Beleuchtung, WLAN-Hotspot und Elektroladesäule. Für diese vielfältigen Innovationen wurde das Konzept der Smart Poles bereits 2019 vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und sowie der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ mit dem Deutschen Mobilitätspreis ausgezeichnet.

Ein VW ID.3 fährt nachts an einem beleuchteten Gebäude vorbei.
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Stromverbrauch ID.3 in kWh/100 km: 15,6-13,1 (kombiniert); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+
Bald schon könnten Straßenlaternen viele nützliche Services für die Elektromobilität bereitstellen.

Innenstadt von Essen wird smarter

In einigen deutschen Städten haben sich Smart Poles bereits im alltäglichen Einsatz bewährt, zum Beispiel in Traben-Trarbach (Mosel) oder Bochum und Velbert im Ruhrgebiet. Das bisher größte Projekt wurde Mitte 2020 in der Innenstadt von Essen installiert: In unmittelbarer Nähe zu Philharmonie und Aalto-Theater stehen entlang der Huyssenallee insgesamt 15 intelligente Straßenlaternen. Deren Sensoren erfassen die Belegung von mehr als 150 Parkplätzen im Umfeld. Diese Smart-Parking-Daten leiten Autofahrerinnen und Autofahrer bei Bedarf mit blauen Pfeilen auf den weithin sichtbaren Bildschirmen der Masten zu freien Plätzen. Fünf der Leuchten verfügen über gut erreichbare Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Im zentralen Glückauf-Park bieten die Masten Zugang zu schnellem Internet über ein sicheres Gratis-WLAN. Hier ist zudem ein Notrufknopf installiert, über den in Gefahrensituationen oder bei medizinischem Bedarf schnelle Hilfe angefordert wird.

Platzsparend, preiswert, vielseitig einsetzbar: Auf dem Weg zu einer optimal vernetzten und nachhaltigen Verkehrs- und Infrastruktur in unseren Städten empfiehlt sich die Idee der Smart Poles als integraler Bestandteil. Sicherlich wird es noch einige Jahre dauern, bis ein nennenswerter Teil der vielen Straßenlaternen fit für die Zukunft ist. Doch spätestens dann werden wir auf die schlauen Masten nicht mehr verzichten wollen .

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ID.4: Stromverbrauch kombiniert: 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+
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Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

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Volkswagen AG Disclaimer

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Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis. Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.

    Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

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