Ein roter VW ID.4 GTX (Stromverbrauch kombiniert: 18,2–16,3 kWh/100 km (NEFZ); CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse A+++) fährt über eine von Schnee gesäumte Kurve einer Bergstraße.

So funktioniert die Heizung im Elektroauto

Ein Elektroauto wird im Winter anders geheizt als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Die Heizung greift beim E‑Auto vor allem auf Energie aus dem Akku zurück. Der Stromverbrauch lässt sich gezielt minimieren – zugunsten der Reichweite.

 

Ein Elektroauto wird im Winter anders geheizt als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Die Heizung greift beim E‑Auto vor allem auf Energie aus dem Akku zurück. Der Stromverbrauch lässt sich gezielt minimieren – zugunsten der Reichweite.

 

Das und mehr erfahren Sie hier über die Heizung eines E-Autos:

  • Die elektrische Heizung im E‑Auto benötigt Strom aus der Batterie.
  • Wärmepumpen können den Energieverbrauch reduzieren.
  • Je weniger Energie zum Heizen verbraucht wird, desto größer ist die Reichweite des Elektroautos.
  • Ein cleverer Mix aus Technik und bewusstem Fahrverhalten optimiert den Stromverbrauch im Winter.

Reichweite im Winter

Für komfortablen Fahrspaß ist eine angenehme Temperatur im Innenraum des E-Autos unerlässlich. Doch manche Wetterlagen halten für Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos besondere Anforderungen bereit. Im Winter muss das Fahrzeug einiges an Wärme bereitstellen. Das hat Auswirkungen auf die Reichweite. Aber mit fortschrittlichen technischen Lösungen und einfachen Tipps zum Fahrverhalten lassen sich diese Effekte minimieren und der Bewegungsradius des Elektromotors auch bei Minusgraden so groß wie möglich halten.

Ein Elektroauto fährt eine kurvige Straße an einem verschneiten Berg.
Fortschrittliche Technik in Elektroautos ermöglicht auch im Winter bei laufender Heizung alltagstaugliche Reichweiten. (Bild: Getty Images)

So funktioniert die Heizung im E‑Auto

Um zu verstehen, warum es im Winter überhaupt zum Reichweitenverlust kommt, lohnt sich ein Blick auf die Funktionsweise der Heizung in E-Autos. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nutzen die Abwärme des Antriebs, um das Auto mit Heizungswärme zu versorgen. Elektroautos steht diese Wärmequelle nicht zur Verfügung; darum wird die Heizung des Fahrzeugs bei klirrender Kälte zu einem bedeutenden Energieverbraucher. Während Elemente wie die Infotainment-AnlageOpens an external link, Sitzheizung oder das Fahrlicht im Winter kaum für zusätzlichen Verbrauch sorgen, ist die Heizung der Fahrgastzelle ein bedeutender Faktor.

Denn die dafür benötigte Wärme muss beim Elektroauto extra erzeugt werden. Das Prinzip ist ähnlich wie bei einem elektrischen Heizlüfter zu Hause: Bei der Elektro-Direktheizung wird die Luft durch elektrische Heizspulen erhitzt und dann an den Innenraum abgegeben. Eine Kilowattstunde Strom aus dem Akku wird zu praktisch 100 Prozent in Wärme umgewandelt. In den meisten E-Fahrzeugen haben diese Heizelemente zwischen zwei und fünf Kilowatt Leistung. Die Rechnung ist dann ganz einfach: Heizt man den Innenraum eines E-Autos eine Stunde lang mit voller Leistung, verbraucht man bis zu fünf Kilowattstunden Energie aus dem Akku. Dieser Extremfall kommt zwar praktisch nie vor – es sei denn, man möchte unter Saunabedingungen fahren –, doch die Belastung der Batterie durch den elektrischen Heizaufwand ist nicht zu unterschätzen.  

Geringerer Energieverbrauch durch die Wärmepumpe

Darum setzen die meisten Hersteller von E-Autos mittlerweile auf ein zusätzliches, optionales Heizsystem: die Wärmepumpe. Deren Funktionsweise lässt sich am besten mit einem Kühlschrank vergleichen – nur, dass eben statt Kälte Wärme produziert wird. Die Pumpe, wie sie optional etwa im ID.3, ID.4 oder ID.5 von Volkswagen verbaut wird, nutzt die Abwärme des Akkus und anderer Komponenten des Fahrzeugs. Diese Wärme wird dem Kältemittel zugeführt, welches ein Verdichter in einen gasförmigen Zustand bringt. Das erwärmte Kältemittel in Gasform kann nun über einen Wärmetauscher Heizenergie abgeben, die mit Ventilatoren in den Innenraum des Elektroautos geleitet wird. Der Effekt: Die Heizung benötigt weniger Energie aus dem Lithium-Ionen-Akku; in Kombination mit dem elektrischen Heizlüfter ist der Leistungsbedarf beispielsweise beim ID.3 bis zu 40 Prozent geringer als bei einem Elektroauto ohne Wärmepumpe.

Tipps für weniger Stromverbrauch im Winter

Alle Hersteller von E-Autos wissen um die große Bedeutung eines ausgefeilten Thermomanagements. Denn je weniger Energie aus der Batterie für Kühlung und Heizung aufgewendet wird, desto größer ist die Reichweite des Elektromotors auch bei extremen Temperaturen. Doch gerade im Winter können Fahrerinnen und Fahrer von E-Fahrzeugen selbst einiges tun, um den Stromverbrauch zu reduzieren – und damit den Bewegungsradius möglichst groß zu halten. Das fängt schon bei ganz einfachen Maßnahmen wie dem Parken in der Garage an. Auch empfiehlt es sich, Türen und Fenster möglichst geschlossen zu halten. Denn alles, was das Auskühlen des Fahrzeugs verhindert, wirkt sich direkt auf die benötigte Batterieleistung beim Heizen aus.

Ein einfacher Trick, Energie aus dem Akku zu sparen, ist das Vorheizen während des Ladens. Logisch: So lange das Elektroauto an der Ladestation hängt, kommt der Strom dafür direkt aus dem Netz. Bei vielen Modellen ist es möglich, das Vorheizen in den Fahrzeugeinstellungen oder per App zu programmieren oder zu starten. Sobald es dann auf die Straße geht, sollte die Heizung vorübergehend auf Umluft gestellt werden; in dieser Betriebseinstellung wird der Innenraum schneller warm. Ein weiterer Tipp, um Energie aus der Batterie zu sparen: Nutzen Sie Lenkrad- und Sitzheizung sowie die Heizdrähte in der Windschutzscheibe statt der Heizung.

Mehr Reichweite durch effektive Technik und cleveres Fahrverhalten

Auch der Fahrmodus "Eco" kann dazu beitragen die Reichweite zu erhöhen, denn er verringert den Energieverbrauch. Mit einer guten Mischung aus technischen Lösungen wie einer effektiven Wärmepumpe und smartem Verhalten vor, während und nach der Fahrt, lässt sich der Stromverbrauch auch im Winter minimieren. Das erhöht nicht nur die Reichweite des Elektroautos, sondern auch den Fahrspaß.

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1.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 16,3–15,5 kWh/100 km; CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++. *Der ID.4 Pure ist vorübergehend nicht mit einer individuellen Ausstattung bestellbar.
2.
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Volkswagen AG Disclaimer

  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
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  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.