Mehrere Strommasten sind zu sehen, die nebeneinander stehen.

Warum Elektroautos das deutsche Stromnetz nicht überlasten

Die Zahl der Elektroautos steigt, wird dadurch der Strom bald knapp? Nein, eine Überlastung des Netzes ist höchst unwahrscheinlich. Wir erklären in diesem Artikel, wie es um das deutsche Stromnetz steht und wie sich Versorger an die Elektromobilität anpassen. (Bild: Getty Images)

Die Zahl der Elektroautos steigt, wird dadurch der Strom bald knapp? Nein, eine Überlastung des Netzes ist höchst unwahrscheinlich. Wir erklären in diesem Artikel, wie es um das deutsche Stromnetz steht und wie sich Versorger an die Elektromobilität anpassen. (Bild: Getty Images)

Das und mehr erfahren Sie hier über die Belastung des Stromnetzes durch E‑Mobilität

  • Die Zahl der Elektro-Fahrzeuge steigt sukzessive. 
  • Eine plötzliche Überlastung des Stromnetzes ist aber unwahrscheinlich. 
  • Mit der Abschaltung herkömmlicher Kraftwerke wird die Stromversorgung Schritt für Schritt dezentraler und intelligenter umgebaut. 
  • Lastspitzenverteilungen sind eine weitere Möglichkeit, einem Blackout vorzubeugen.

Die Sorgen und die Fakten

Das Ladenetz wird in Deutschland und in Europa kontinuierlich ausgebaut: Auch weitere Strecken – etwa für Urlaubsreisen – können mittlerweile problemlos elektrisch zurückgelegt werden. Und wie sieht es mit dem Stromnetz aus – ist es für diesen wachsenden zusätzlichen Bedarf ausgelegt? 

Die Angst, das Netz könnte zusammenbrechen, wenn immer mehr Menschen Elektroautos fahren und diese laden, ist neben der Reichweitenangst einer der verbreiteten Mythen um die Elektromobilität. Das Thema Strom und die Angst vor Überlastung sind daher neutral und umfangreicher zu beleuchten. Natürlich muss ein Netzausbau in Betracht gezogen werden. Investitionen in Milliardenhöhe ängstigen Netzbetreiber – und die damit einhergehende Kostenerhöhung die Verbraucherinnen und Verbraucher.  

Fakt ist, auch wenn ganz Deutschland mit Elektroautos fährt, werden diese nicht alle gleichzeitig zur selben Stunde geladen – egal in welchem kW-Bereich. Einer Analyse zufolge, die im Juli 2019 erschien, könnte unser Stromnetz bereits jetzt rund 45 Millionen E-Autos versorgen, ohne große Probleme zu haben.  

Perspektiven und nötige Ausbauten

Intelligente Lösungen und der Ausbau erneuerbarer Energien sind auch aus Sicht von Expertinnen und Experten der Weg zu einer umweltbewussten Zukunft. Smarte Stromnetze sind das Ziel. Da sind sich Politik und Wissenschaft einig. Es gibt beispielsweise die Idee eines Netzbetreibers, die Lastspitzen über intelligente Steuerungen zu verteilen, wenn am Abend Millionen von E-Autos ans Netz gehen.  

Letztendlich muss das Stromnetz ausgebaut und intelligenter gestaltet werden. Das hängt allerdings nicht nur vom Wachstum der Elektromobilität ab. Es spielen viele weitere Faktoren eine Rolle: Die politischen Entscheidungen rund um die Klimaziele und die Reduzierung der Treibhausgase betrifft nicht nur Fahrzeuge, die elektrisch durch Akkus betrieben werden. Der Ausbau der erneuerbaren Energien und der Abbaustopp für Braun- und Steinkohle bis 2038 sind weitere Faktoren, die den Ausbau des Stromnetzes erfordern.

Ein ID. Modell von Volkswagen fährt auf einer Landstraße. Im Hintergrund stehen mehrere Windräder auf einem Feld.
1
1.
ID.3: Stromverbrauch kombiniert: 15,6–13,1 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse: A+++
Wer mit Ökostrom fährt, verbessert unter anderem die Klimabilanz seines Elektroautos.

Unterschiedliche Lademöglichkeiten und Ladezeiten

Nicht jedes Elektroauto wird öffentlich geladen, schon gar nicht immer zur gleichen Uhrzeit. Wer die Möglichkeit hat, baut eine Wallbox in die heimische Garage und lädt über den örtlichen Stromversorger oder die eigene Photovoltaikanlage sein E-Fahrzeug auf – ganz unabhängig vom Netz. Andere wiederum laden beim Arbeitgeber und wieder andere fahren zum Laden des Akkus zur nächsten öffentlichen Ladestation.  

In Baden-Württemberg hat ein Netzbetreiber das Verbrauchsverhalten seiner Kunden mit E-Autos getestet und ist zu dem Schluss gekommen, dass zu keiner Zeit eine Überlastung zu messen war. Warum? Weil manche Autos nur einmal die Woche am Schuko-Stecker zum Laden angeschlossen wurden, andere am Wochenende, andere am Abend und wieder andere kamen geladen vom Arbeitgeber zurück und gaben ihrerseits Strom ins Netz. 

Haben Sie Lust, mehr Fakten zu einem unserer Elektroautos zu erfahren? Unser Online-Konfigurator bietet Ihnen einen Überblick über alles, was die ID. Modelle von Volkswagen so besonders macht. Stellen Sie sich einfach online Ihren Traumwagen ganz nach Ihren Wünschen zusammen.

2.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
3.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

Jetzt anmelden und der Zeit voraus sein

Holen Sie sich regelmäßige Updates zur ID. Familie und Elektromobilität.

Volkswagen AG Disclaimer

  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.