Ein schwarzer VW ID.3 (Stromverbrauch kombiniert: 15,6–13,1 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse: A+++) lädt an einer Schnellladestation von IONITY.

Warum die Ladekurve wichtig ist

Schnellladen verkürzt die Wartezeit an der Ladestation. Dank hoher Ladeleistungen fließt in wenigen Minuten genügend Strom durchs Ladekabel, um die nächste Etappe elektrisch weiterzufahren. Wie lange das Laden tatsächlich dauert und wie sich die Ladekurve verhält, hängt von mehreren Faktoren ab. (Bild: JP Photodesign)

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ID.3: Stromverbrauch in kWh/100 km: 15,6-13,1 (kombiniert); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++

Schnellladen verkürzt die Wartezeit an der Ladestation. Dank hoher Ladeleistungen fließt in wenigen Minuten genügend Strom durchs Ladekabel, um die nächste Etappe elektrisch weiterzufahren. Wie lange das Laden tatsächlich dauert und wie sich die Ladekurve verhält, hängt von mehreren Faktoren ab. (Bild: JP Photodesign)

In diesem Artikel zum Laden von E-Autos erfahren Sie:

  • Die Ladekurve bestimmt die tatsächliche Ladezeit.
  • Schnelles Laden setzt die entsprechende Infrastruktur voraus.
  • Für die tägliche Nutzung empfiehlt sich ein Ladezustand von maximal 80 Prozent.

Wie schnell sich der Akku eines Elektroautos aufladen lässt, hängt technisch gesehen neben seinem Energieinhalt (kWh) vor allem von zwei Faktoren ab: von der maximalen Ladeleistung des E-Autos und von jener der gewählten Ladestation. Dabei bestimmt der jeweils schwächere Wert die tatsächliche Ladeleistung – und damit auch die tatsächliche Ladezeit. Daneben spielen auch Ladezustand oder Batterietemperatur eine Rolle.

  • Beispiel 1: Ein Elektroauto mit einer maximalen Ladeleistung von 11 kW lädt an einer 22-kW-Ladesäule nur mit höchstens 11 kW.
  • Beispiel 2: Ein Elektroauto mit einer maximalen Ladeleistung von 125 kW lädt an einer 50-kW-Ladesäule nur mit höchstens 50 kW.

Eine gut ausgebaute Infrastruktur verhilft Fahrenden von E-Autos mit einer hohen durchschnittlichen Ladeleistung zu kurzen Ladezeiten. Je besser das Netz an Schnellladesäulen ausgebaut ist, desto komfortabler können die Akkus von E-Fahrzeugen mit hoher Ladeleistung geladen werden. Während normale öffentliche Ladestationen in den meisten Fällen über eine Ladeleistung von bis zu 22 kW verfügen, bringen es Schnellladestationen auf Werte von 50 kW bis zu 350 kW.

So schnell lassen sich E-Autos aufladen

Ein Smartphone zeigt den Ladestand eines Akkus, der 81 Prozent aufweist.
Wer im Alltag sein Elektroauto maximal bis 80 Prozent lädt, schont den Akku. (Bild: Getty Images)

Die Batterien des ID.3, ID.4 und ID.5 können mit Wechselstrom (AC) und Gleichstrom (DC) geladen werden. An der heimischen Wallbox – etwa einem ID. ChargerOpens an external link2 – laden sie je nach Batteriegröße mit bis zu 11 kW Leistung. An Schnellladesäulen, die DC-Ladung erlauben, können die ID. Modelle ab einem Netto-Batterie-Energieinhalt von 77 kW aktuell mit bis zu 125 kW Ladeleistung geladen werden. Bei 77 kW Netto-Energieinhalt und 125 kW Ladeleistung reichen 30 Minuten aus, um Strom für mehr als 300 Kilometer nachzuladen. Mit dem Over-the-Air-Update zur ID. Software 3.0 wird sich dieser Wert erhöhen. 

Für eine bessere Vergleichbarkeit wird auf Online-Vergleichsportalen für Elektroautos gerne die Zeitspanne angegeben, die es dauert, bis die Batterie an einer entsprechenden Schnellladestation wieder einen Ladezustand – man spricht auch von State of Charge oder SoC – von 80 Prozent erreicht hat.

Ladekurve: Wodurch wird die Ladeleistung beeinflusst?

Bei der in den technischen Daten angegebenen Ladeleistung eines E-Autos handelt es sich um einen Maximalwert. Die tatsächliche Ladeleistung hängt von verschiedenen Einflussfaktoren ab. Dazu zählen der aktuelle Ladezustand der Batterie, die Außentemperatur und die Temperatur der Batterie, das Alter der Batterie sowie die vom Automobilhersteller programmierte Steuerung des Ladevorgangs. Aus all diesen Variablen ergibt sich eine sogenannte Ladekurve, die darstellt, wie sich Ladeleistung und Ladestatus verhalten.

Bei den meisten modernen Elektroautos wird der Akku bis zu einem SoC-Wert von 80 Prozent mit hoher Ladeleistung geladen. Oberhalb dieses Wertes wird die Ladeleistung weiter nach und nach reduziert. Durch das bewusste Absenken der Ladeleistung werden hohe Temperaturen vermieden und der Akku geschont.

10 bis 80: Mehr Lebensdauer durch cleveres Laden

Wer sein Elektroauto täglich nutzt, wird erfahrungsgemäß vor allem das Ladeverhalten im SoC-Bereich zwischen 10 und 80 Prozent kennen. In diesem Bereich fühlt sich jeder Akku am wohlsten und seine Lebensdauer kann ihr Optimum erreichen. Manche E-Autos berücksichtigen das bereits durch entsprechende Voreinstellungen: Sobald 80 Prozent erreicht sind, wird der Ladevorgang automatisch verlangsamt oder beendet. Vor Langstreckenfahren lässt sich der Wert selbstverständlich auf 100 Prozent umstellen.

Haben Sie Lust, mehr Fakten zu einem unserer Elektroautos zu erfahren? Unser Online-Konfigurator bietet Ihnen einen Überblick über alles, was die ID. Modelle von Volkswagen so besonders macht. Stellen Sie sich einfach online Ihren Traumwagen ganz nach Ihren Wünschen zusammen.

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ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
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Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
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Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
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Tiguan eHybrid: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 1,6; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,8; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 35; Effizienzklasse: A+++

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Volkswagen AG Disclaimer

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Der ID. Charger ist separat über den Webshop der Volkswagen Group Charging GmbH (Elli) bestellbar und ist nicht im Standardserienumfang enthalten.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.