Solarpaneele auf dem Dach eines Einfamilienhauses.

Wie Solarstrom Elektroautos weiter bringt

Solarstrom ist die derzeit effizienteste Art, ein Elektroauto umweltbewusst zu laden. Einige Start-ups entwickeln E-Autos, die sich mit integrierten Solarpaneelen direkt selbst versorgen sollen. Eine bereits bewährte Alternative ist die Kombination aus Photovoltaik-Anlage und Wallbox für die private Garage. (Bild: Adobe Stock)

Solarstrom ist die derzeit effizienteste Art, ein Elektroauto umweltbewusst zu laden. Einige Start-ups entwickeln E-Autos, die sich mit integrierten Solarpaneelen direkt selbst versorgen sollen. Eine bereits bewährte Alternative ist die Kombination aus Photovoltaik-Anlage und Wallbox für die private Garage. (Bild: Adobe Stock)

Das und mehr erfahren Sie hier über Solar-E-Autos und Solarstrom:

  • Bald sollen E-Autos mit integrierten Solarzellen auf den Markt kommen.
  • Solar-Elektroautos sollen je nach Wetterlage größere Reichweiten ermöglichen, wenn sie unterwegs genug Strom selbst generieren können. 
  • Mit Energie aus einer eigenen Photovoltaikanlage (PV-Anlage) können Sie Ihr Elektroauto zu Hause umweltbewusst laden.
  • Die Installation von Solaranlagen kann durch die KfW-Bank gefördert werden.

Elektroautos ermöglichen es, lokal CO2-frei zu fahren. Wirklich klimabewusst ist Elektromobilität aber nur dann, wenn die Fahrzeuge mit grünem Strom geladen werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, bewährt hat sich bislang Sonnenenergie. Einige Start-ups arbeiten an Solar-Elektroautos, die selbst Sonnenenergie in Strom umwandeln sollen. 

Solarautos generieren eigenen Strom

Solche Forschungen zu Solar-Elektroautos gibt es unter anderem in Deutschland: Ein Münchener Start-up arbeitet an einem E‑Auto in der Größe eines Familien-Vans, bei dem rundum 248 Solarzellen mit in die Karosserie integriert sind. Diese sollen theoretisch 1.000 Watt liefern – praktisch können nie alle Solarzellen gleichzeitig optimal auf die Sonneneinstrahlung ausgerichtet sein. Dennoch soll die Reichweite des Solarautos von 305 Kilometern (WLTP) durch die Solarpaneele um 112 Kilometer pro Woche erhöht werden können, bei durchgehend strahlendem Sonnenschein sogar um 245 Kilometer. Der Marktstart des Autos war ursprünglich für 2021 geplant, wurde aber auf unbestimmte Zeit verschoben. Auch in Finnland dreht ein Solarauto seine Testrunden: Das erklärte Ziel lautet, dass das Fahrzeug tage- oder gar wochenlang ohne Laden auskommen soll. Wie viel Strom ein solches E‑Auto selbst erzeugen kann, hängt tatsächlich aber stark vom Standort beziehungsweise vom Wetter ab.

Eine derzeit verfügbare, verlässliche und vor allem günstige Stromquelle für Fahrerinnen und Fahrer von E-Autos sind dagegen Solarmodule auf dem Hausdach, statt auf dem Auto. Denn Solarstrom kann man auch bequem und günstig zu Hause laden.

Solarstrom wird im Verhältnis immer günstiger

Strom aus Sonnenenergie liegt im Trend. Und er wird immer günstiger, dank immer effizienterer Solaranlagen. Seit 2002 hat sich der Wirkungsgrad der Anlagen verdoppelt. Nicht nur deshalb kann es sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos lohnen, in eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) zu investieren. Denn mit dem selbst erzeugten Solarstrom kann man den Haushalt günstig mit Strom versorgen und zugleich besonders effizient Elektrofahrzeuge laden, indem man den sogenannten Photovoltaiküberschuss nutzt. Dieser entsteht dadurch, dass Solaranlagen zumeist dann mehr Strom erzeugen, wenn er nicht komplett benötigt wird: tagsüber, bei Sonnenschein. Dieser Strom kann genutzt werden, um E-Autos zu laden. 

Um möglichst viel des eigenen Solarstroms auch selbst zu nutzen, kann man zusätzlich einen Stromspeicher im Haus errichten. Dabei handelt es sich meist um Lithium-Ionen-Batterien, wie sie auch in Akkus von E-Autos zum Einsatz kommen. Dadurch kann der beispielsweise im Sommer mittags erzeugte Solarstrom am Abend oder nachts genutzt werden. 

Möglichst viel eigenen Solarstrom selbst zu nutzen lohnt sich: Denn der Strom vom eigenen Dach kostet bei einer Anlage der Größe 5 bis 10 kWp bei Anschaffungskosten von etwa 1.000 bis 1.500 Euro pro kW nur etwa 11 bis 14 Cent pro Kilowattstunde (kWh), während Strom aus dem Netz derzeit 30 bis 35 Cent/kWh kostet. Eine PV-Anlage dieser Größe (5 bis 10 kWp) wird von der VerbraucherzentraleOpens an external link empfohlen, um Haushalt und Elektroauto mit ausreichend Strom zu versorgen.

Die Anfangsinvestitionen für eine Solaranlage mögen auf den ersten Blick abschreckend wirken. Der Umstieg auf erneuerbare Energien und Elektromobilität kann aber staatlich gefördert werden: Wir geben einen Überblick über die möglichen Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen.

https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/energie/erneuerbare-energien/photovoltaik-was-bei-der-planung-einer-solaranlage-wichtig-ist-5574
Bequem, umweltbewusst und günstig: Solarstrom zum Laden von E-Autos durch eine eigene PV-Anlage. (Bild: Adobe Stock)

KfW-Förderung für PV-Anlagen

Mit dem Förderkredit „Erneuerbare Energien – StandardOpens an external link“ für Strom und Wärme unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unter anderem die Einrichtung von Solaranlagen auf Dächern, Fassaden und Freiflächen. Der Förderkredit wird derzeit ab 0,55 Prozent effektivem Jahreszins und mit einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren angeboten (Stand: September 2021). Die Kredithöhe kann bis zu 100 Prozent der Investitionskosten decken, sprich Planung, Projektierung und Installation der Anlage. Der Solarstrom, der nicht im eigenen Haus oder zum Aufladen von E-Fahrzeugen benötigt wird, wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. 

Vorteile privater Ladestationen

Immer mehr Menschen wollen nachhaltiger und umweltbewusster leben, und Elektromobilität ist ein wichtiger Teil davon. Voraussetzung für umweltbewusste E‑Mobilität ist, dass die Autos mit grünem Strom geladen werden. Mit einer eigenen Ladestation für Elektroautos und einem Angebot wie dem Volkswagen NaturstromOpens an external link1 aus 100 Prozent erneuerbaren Energien ist man zugleich unabhängig von der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Mit dem neuen Tarif Volkswagen Naturstrom Connect Tarif1 haben Sie zum Beispiel die Möglichkeit, Ihr Elektroauto mit Hilfe der Smart Charging Funktion zu laden. Das bedeutet, dass E‑Auto immer dann geladen wird, wenn besonders viel erneuerbare Energie zur Verfügung steht. Dadurch leisten Sie einen Beitrag zu einer besseren Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien.

Ein ID. Charger hängt an einer Garagenwand.
Mit einer privaten Ladestation, zum Beispiel dem ID. Charger1 der Volkswagen Group Charging GmbH (“Elli”), können Sie bequem zuhause laden.

Mehr Reichweite ohne Solarmodule

Elektroautos bieten heute auch ohne Solarzellen auf dem Dach längst alltags- und reisetaugliche Reichweiten: Der ID.3 von Volkswagen beispielsweise ermöglicht in der Modellvariante Pro (Stromverbrauch in kWh/100 km kombiniert: 13,7; CO2-Emission in g/km: kombiniert 0; Effizienzklasse: A+++) eine praxisnahe Reichweitenspanne von 300 bis 420 Kilometern2. Leistung und Energieinhalt der Batterie sind entscheidend – aber auch durch eine vorausschauende Fahrweise und eine moderate Geschwindigkeit kann man die Reichweite des E-Autos deutlich erhöhen. Vorteilhaft ist zudem die effiziente Nutzung von Klimaanlage und Heizung, durch die viel Energie gespart werden kann.

Sie möchten sich selbst überzeugen? Dann vereinbaren Sie doch direkt einen Termin für eine Probefahrt oder informieren Sie sich bei Ihrem Volkswagen Händler vor Ort über aktuelle Angebote und Fördermöglichkeiten.

Haben Sie Lust, mehr Fakten zu einem unserer Elektroautos zu erfahren? Unser Online-Konfigurator bietet Ihnen einen Überblick über alles, was die ID. Modelle von Volkswagen so besonders macht. Stellen Sie sich einfach online Ihren Traumwagen ganz nach Ihren Wünschen zusammen.

3.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
4.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
4.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
5.
Tiguan eHybrid: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 1,6; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,8; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 35; Effizienzklasse: A+++

Jetzt anmelden und der Zeit voraus sein

Holen Sie sich regelmäßige Updates zur ID. Familie und Elektromobilität.

Volkswagen AG Disclaimer

1.
Ein Angebot der Volkswagen Group Charging GmbH (Elli).
2.
Die tatsächliche Reichweite weicht in der Praxis abhängig von Fahrstil, Geschwindigkeit, Einsatz von Komfort-/Nebenverbrauchern, Außentemperatur, Anzahl Mitfahrer/Zuladung, und Topografie ab. Eine Orientierung bietet für das jeweilige Fahrzeug die genannte Reichweitenspanne, welche voraussichtlich 80 % unserer Kunden im Jahresmittel erreichen werden. Die untere Grenze der Spanne deckt hierbei auch Fahrten bei moderaten Autobahngeschwindigkeiten sowie Fahrten bei tiefen Außentemperaturen im Winter ab.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.