Vater und Trainer Marc Lohstöter mit Spielern aus der Jugendmannschaft
Vater und Trainer Marc Lohstöter mit Spielern aus der Jugendmannschaft
Vater und Trainer Marc Lohstöter mit Spielern aus der Jugendmannschaft
Vater und Trainer Marc Lohstöter mit Spielern aus der Jugendmannschaft
Lifestyle

Mit Papa zum Kicken – Familienväter als neue Fußballhelden

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Mit Papa zum Kicken – Familienväter als neue Fußballhelden

Text von Benjamin Seibring
Fotografie von Robert Grischek

Es gibt sie zu Tausenden: Mütter und Väter als Fußballtrainer sind für die Vereinslandschaft unverzichtbar. Sie opfern ihre Freizeit, um ehrenamtlich Kindern das Fußballspielen und den oft beschworenen Teamgeist beizubringen. Einer von ihnen ist Marc Lohstöter aus der Nähe von Hamburg. Mit dem Passat haben wir ihn und seinen Sohn Tom zu einer Trainingseinheit begleitet.

Marc Lohstöter und Sohn Tom am Passat Kofferraum

Strahlend blauer Himmel, buntgefärbte Blätter an den Bäumen, und das Thermometer soll heute noch mal die 20-Grad-Marke knacken. Ein traumhafter Herbsttag, und wir befinden uns in Kummerfeld, einem kleinen Ort nordwestlich von Hamburg. Hier wohnt Marc Lohstöter mit seiner Frau Nicole, Tochter Romy und Sohn Tom. „Vor vier Jahren sind wir aus der Hamburger Innenstadt hierhergezogen. Haus mit Garten, Spielstraße, die Grundschule um die Ecke und viele Kinder in unmittelbarer Nachbarschaft: All das passt perfekt zu unserem Lebensentwurf“, sagt Marc. An diesem Samstag ist für ihn und den siebenjährigen Tom jedoch nicht an Ausspannen im eigenen Garten zu denken. Beide machen sich gleich auf den Weg zum Fußballtraining.


Ein strenger Zeitplan zwischen Beruf und Training

Der 45-jährige Entwicklungsingenieur, der in Hamburg bei einem großen Flugzeugbauer beschäftigt ist, betreut in seiner Freizeit eine F-Jugend-Mannschaft. Diese läuft unter dem Namen SG BorKum auf – ein sportlicher Zusammenschluss der Gemeinden Kummerfeld, Prisdorf und Borstel-Hohenraden. „Wir trainieren mittwochs und samstags. Unter der Woche muss ich Geschäftstermine so legen, dass ich pünktlich Feierabend machen kann. Zu Hause schnappe ich mir den Sohnemann und die Sporttasche, denn spätestens um 17 Uhr muss ich auf dem Platz stehen“, erklärt Marc. Jetzt fährt das Vater-Sohn- beziehungsweise Trainer-Spieler-Gespann mit dem Passat Variant zum Trainingsgelände. Ballnetz und Sportsachen sind schnell im 650 Liter fassenden Kofferraum verstaut.

Trainer und Vater Marc im Passat
Vater Marc und Sohn Tom fahren heute mit dem Passat Variant zum Fußballtraining. Serienmäßige Sicherheitsfeatures und ein flexibles Raumkonzept machen ihn zum idealen Familienfahrzeug. 

Erst am Spielfeldrand, dann an der Trainerlinie

Auf halbem Weg sammeln Tom und sein Papa noch zwei Spielerfreunde ein, schließlich bietet die Rückbank genügend Platz für drei energiegeladene Siebenjährige. Marc wischt mit einer Handgeste über den 23,4 cm (9,2 Zoll) großen TFT-Touchscreen des digitalen Cockpits. Musik ertönt aus den acht 4x20-Watt-Lautsprechern – genau die richtige Motivation für das bevorstehende Fußballtraining. Marc ist noch relativ neu in seinem Job als Fußballtrainer und doch voll in seinem Element. Dabei hat er sich für diese verantwortungsvolle Aufgabe gar nicht mal bewusst entschieden, er ist da mehr so reingerutscht: „Ich stand ja eh schon als Vater am Spielfeldrand. Als dann unser Jugendkoordinator nach Unterstützung gefragt hat, habe ich mich – ohne darüber nachzudenken – sofort bereit erklärt. In der letzten Saison trat ich dann schon mal als Co-Trainer an. Im Sommer habe ich die 20 kleinen Kicker ganz übernommen.“

23,4 cm (9,2 Zoll) TFT-Touchscreen des digitalen Cockpits
Tom und zwei Mitspieler auf der Rückbank des Passat

Frischer Wind beim SG BorKum

Marc stoppt den Passat Variant am Spielfeldrand. Die Jungs springen von der Rückbank und düsen schon mal in Richtung Umkleidekabine. Der Trainer widmet sich zunächst der Platzvorbereitung und holt das Ballnetz aus dem Kofferraum: „Meistens bin ich schon eine Viertelstunde früher da, um ideale Trainingsbedingungen zu schaffen. Tore, Hütchen und Fahnenstangen sollten schon an der richtigen Stelle stehen, wenn die Kinder den Platz stürmen.“ Mit Marc ist frischer Wind in die Mannschaft gekommen. Er will ganz klar etwas verändern: „Ich setze beispielsweise bei der Mannschaftsorganisation auf eine Termin-App, über die ich mit den Spielereltern kommuniziere. Nach meinem Antritt als Trainer folgte zunächst ein Elternabend. Mir ist es wichtig, sie in die Teamplanung einzubinden.“ Dann macht sich auch Marc auf den Weg zum Vereinshaus.

Mit dem Passat am Spielfeldrand