Stand-up-Paddling-Profi Paulina Herpel reitet die Welle an der Küste von Biarritz.
Nachhaltigkeit

Natürlich Champion

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Natürlich Champion

Text von Magdalena Behrens
Fotografie von Marko Mestrovic

Stand-up-Paddling-Profi Paulina Herpel macht sich mit dem e-Golf an der Küste rund um Biarritz im Südwesten Frankreichs auf die Suche nach der optimalen Welle. Die besten Surfspots kennt sie sehr gut, die Elektromobilität hingegen ist Neuland für sie.

Text von Magdalena Behrens
Fotografie von Marko Mestrovic

Stand-up-Paddling-Profi Paulina Herpel macht sich mit dem e-Golf an der Küste rund um Biarritz im Südwesten Frankreichs auf die Suche nach der optimalen Welle. Die besten Surfspots kennt sie sehr gut, die Elektromobilität hingegen ist Neuland für sie.

Die Lithium-Ionen-Batterie des e-Golf via Haushaltsteckdose über Nacht laden.
Surfen ist ein Sport für Frühaufsteher, denn oftmals herrschen morgens die besten Bedingungen. Deshalb macht sich Paulina noch in der Morgendämmerung auf den Weg zum Strand. Die Lithium-Ionen-Batterie des e-Golf hat sie via Haushaltsteckdose ganz einfach über Nacht an der Unterkunft für die Tour geladen. Mobilität ist in diesem Bereich unverzichtbar: Die besten Surfspots sind meist nur mit dem Auto zu erreichen.
Stand-up-Paddel im Kofferraum des e-Golf
Der Kofferraum des e-Golf bietet genügend Platz für das Stand-up-Paddle, Neoprenanzüge und alles, was Paulina noch über den Tag benötigt.

 

 

Wasser (H20) ist per definitionem eine chemische Verbindung aus den Elementen Sauerstoff und Wasserstoff – für Paulina Herpel ist es mehr: ein Gefühl von Glück. Optimale Wellen, ein Stand-up-Paddling (SUP)-Board, ein Paddle – mehr braucht es im Grunde nicht, um der gebürtigen Hamburgerin und deutschen Meisterin 2017 in den SUP-Disziplinen Wave, Technical Race und Whitewater ein beseeltes Lächeln auf das Gesicht zu zaubern. Die 20-Jährige ist eine echte Wasserratte, laut eigener Aussage schon fast ein bisschen „wassersüchtig“.

 

Faszination für Wasser und Wellen

Den Grundstein dafür haben ihre surfenden Eltern gelegt, die mit ihren Kindern jede Gelegenheit genutzt haben und dies immer noch tun, um freie Zeit und Urlaube wassernah zu verbringen. Die Verbundenheit mit dem feuchten Element umfasst wirklich die ganze Familie: sogar die beiden Hunde nehmen bei ruhigeren Touren auf den Stand-up-Paddling-Boards Platz. „Wenn es um die Urlaubsplanung geht, kommt in regelmäßigen Abständen die Idee auf, zur Abwechslung einen reinen Städtetrip oder Ähnliches zu machen“, erzählt Paulina mit einem Grinsen. „Die Faszination für Wasser und Wellen ist aber zu stark. Daher landen wir immer wieder in der Nähe von Flüssen, Seen oder der Küste.“ Das dänische Klitmøller, das man in der Surfer-Szene auch als „Cold Hawaii“ kennt, ist dadurch fast wie ein zweites Zuhause für Paulina geworden. Dort hat auch die Begeisterung für das Stand-up-Paddling seine Wurzeln. Mittlerweile ist Paulina Herpel überall auf der Welt mit Board und Paddle unterwegs.

e-Golf mit Voll-LED-Scheinwerfern
Das passende Volkswagen Zubehör: Paulinas Stand-up-Paddling-Board ist mit Gurten sicher auf dem am Dach befestigten Surfbretthalter festgezurrt. Die Frontansicht des Fahrzeugs wird unter anderem durch die Voll-LED-Scheinwerfer mit tagesähnlicher Lichtfarbe geprägt. Die integrierte blaue Leiste ist typisch für die Elektromodelle. Ebenfalls typisch: die LED-Tagfahrleuchten mit charakteristischer C-Signatur.
Ich mag besonders die actionreichen Disziplinen, in denen technisches Können und schnelles, intuitives Handeln gefragt sind.
Paulina Herpel
Stand-up-Paddle-Board auf den Dachgepäckträger des e-Golf
Paulina bereitet sich für die nächste Surfsession vor. Nachdem sie ihren Neoprenanzug angezogen hat, löst die Sportlerin das Board vom Dachgepäckträger. Es ist deutlich zu spüren, wie die Vorfreude bei der 20-Jährigen steigt, da sie sich in wenigen Minuten in ihrem Lieblingselement Wasser befinden wird. Sie war schon immer gerne im Wasser, deshalb passt der Sport perfekt zu ihr.

„Stand-up-Paddling ist ein sehr vielfältiger Sport, der auf allen Arten von Gewässern ausgeübt werden kann. Diese Vielfallt macht für mich den Reiz aus. Ich mag besonders die actionreichen Disziplinen, in denen technisches Können und schnelles, intuitives Handeln gefragt sind.“

 

Erstkontakt mit der Elektromobilität

Durch ihren Sport verbringt Paulina viel Zeit auf dem Wasser, daraus ist auch eine sehr tiefe Verbundenheit mit der Natur entstanden. „Wenn ich auf dem Board auf eine Welle warte, mein Blick Richtung Horizont gerichtet ist und ich diese scheinbar unendliche Weite sehe, dann ist das schon besonders. Ich möchte, dass wir diese Schönheit noch sehr lange genießen können. Ich habe mit Freunden schon öfter sogenannte Beach-Clean-ups – Müllsammelaktionen in Gruppen – organisiert, um wenigstens einen kleinen Teil dazu beizutragen. Durch diese Verbundenheit mit der Natur finde ich auch Themenbereiche wie die Elektromobilität spannend“, erklärt Paulina. Die Tour mit dem e-Golf durch Biarritz ist eine Premiere für die sympathische Sportlerin: Es ist das erste Mal, dass sie ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug fährt. „Beim e-Golf gefällt mir besonders die Kombination aus einem kraftvollen, aber dabei unglaublich leisen Antrieb und dem dynamischen Fahrgefühl. Die Tendenz, dass unsere Mobilität in Zukunft verstärkt auf alternativen Antrieben basiert, finde ich sehr gut.“

 

Wellen an der Küste bei Biarritz
Den Blick auf die Wellen gerichtet: Mit dem Board unter dem Arm geklemmt macht sich Paulina auf den Weg zum Strand.
Wellen-Ritt mit dem Stand-up-Paddle-Board bei Biarritz
Paulina in ihrem Element: Auch wenn die Wassersportlerin eine ruhige SUP-Tour mit Freunden und Familie auf ruhigem Gewässern zu schätzen weiß, stürzt sie sich am liebsten in die Wellen. Dabei sind Gleichgewicht, die richtige Technik und hin und wieder auch Mut gefragt. Das Paddle dient beim Surfen als Antrieb, als Steuer und als Helfer für mehr Balance und Stabilität.

Mobilität ist ein wichtiger Aspekt

Um ihren Sport ausüben zu können, ist es für Paulina wichtig, mobil zu sein. Denn ohne ein Fahrzeug würde man viele Surfspots nicht so einfach erreichen. Darüber hinaus ist der Zeitfaktor ein wichtiger Aspekt: Gute Bedingungen herrschen nicht konstant den ganzen Tag vor, sondern nur zu bestimmten Zeiten. Oftmals sind die Voraussetzungen in den frühen Morgenstunden am besten. Daher gilt auch während Paulinas Besuch in Biarritz: möglichst früh raus aus den Federn.

Ein schrilles Weckerklingeln um sechs Uhr morgens würde den meisten Menschen wohl gehörig die Laune verderben; nicht so dem SUP-Profi: „Ich habe mir gerade über die Webcam die Wellen an einem meiner Lieblingsspots angeschaut, da kommen richtig gute Sets rein. Auf geht's!“ Gut gelaunt und mit routinierten Handgriffen verstaut Paulina das Equipment im Kofferraum des e-Golf und das Stand-up-Paddling-Board mit Gurten auf dem Dachgepäckträger. Ein gewohnter Vorgang, nur ein Detail ist eben anders: der rein elektrische Antrieb des Fahrzeugs, mit dem sie zum Surfspot gelangt.

Beim e-Golf gefällt mir besonders die Kombination aus einem kraftvollen, aber dabei unglaublich leisen Antrieb und dem dynamischen Fahrgefühl.
Paulina Herpel
Ladestation finden und e-Golf aufladen.
Ladestation finden und e-Golf aufladen.
Ladestation finden und e-Golf aufladen.
Digitales Cockpit mit Energieanzeige
Das Laden beim e-Golf gestaltet sich praktisch und komfortabel: Per Infotainment-System eine Ladestation suchen, am Ziel Ladevorgang freischalten, Stecker entnehmen, einstecken, Auto abschließen – fertig. Während der 45-minütigen Ladezeit schaut Paulina bei einem Bekannten im Surfshop vorbei.
Wassersportlerin Paulina Herpel am Steuer des e-Golf
e-Golf an der Küste bei Biarritz
Stand-up-Paddling-Profi Paulina Herpel im Porträt
Paulina Herpel ist Deutschlands Vorzeigeathletin im SUP-Damenbereich. Wer sich mit der 20-Jährigen unterhält, merkt schnell, dass sie für diesen Sport brennt. Als Digital Native nutzt sie Social-Media-Kanäle, um die Begeisterung mit ihren Fans und Followern zu teilen.

 

 

Den Weg zu den besten Spots in und um Biarritz kennt Paulina, die schon häufiger in dieser Gegend zum Surfen war, ganz genau. Trotzdem aktiviert sie während der Fahrt die Navigation. Sie bietet dem Fahrer die Möglichkeit, sich registrierte Ladepunkte in der Umgebung über das Radio-Navigationssystem „Discover Pro“ anzeigen zu lassen. „Ein praktisches Feature, gerade wenn man die Ladeinfrastruktur vor Ort noch nicht so gut kennt.“ Zusätzlich lassen sich die Energieflussanzeige, ein Reichweitenmonitor oder die Rekuperationsstatistik abrufen.

Während der Fahrt zu den hiesigen Surfspots werden die Straßenränder von viel Grün gesäumt. Immer wieder eröffnen sich beeindruckende Panorama-Ausblicke über den Atlantik. Wellen branden an den Strand und die Brechung des Sonnenlichts in den Nebelschleiern der aufwirbelnden Gischt erzeugt eine unwirkliche Lichtstimmung. Ebenso rau und wechselhaft wie der Atlantik ist das Wetter in dieser Region. Aber ebendas zeichnet sie aus: Ohne Regen gäbe es das satte Grün nicht. Für Paulina die optimale Mischung: „Ich finde, das macht den Reiz dieser Gegend aus: die Kombination aus französischem Charme und der Surfer-Szene. Es gibt coole Shops und Restaurants. Dazu kommt diese unglaubliche Naturkulisse – und natürlich die perfekten Surfbedingungen. Der ein oder andere Regenschauer gehört im Baskenland einfach dazu.“

 

Surfer-Hotspot Biarritz

Ebenso typisch für diese Region wie das wechselhafte Wetter sind Fußgänger, die ihre Surfboards unter dem Arm durch die Stadt zum nächstgelegenen Strand tragen. Das Surfen hat in Biarritz Tradition. Der Hype begann 1956 mit dem Besuch des amerikanischen Drehbuchautors Peter Viertel, der vor Ort einen Hemingway-Roman verfilmen wollte. Es heißt, als er die Wellen am Grand Plage – dem zentralen Stadtstrand – gesehen habe, ließ er sich sein Surfboard nachschicken. Die Drehpausen nutzte er, um möglichst viel Zeit auf dem Wasser zu verbringen. Das brachte den Stein ins Rollen, der  Rest ist Geschichte. Biarritz hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der populärsten Surf-Hotspots Europas gemausert. Über Jahrzehnte waren an der baskischen Küste nur Menschen mit klassischen Surfboards unterwegs, nun nehmen immer mehr und mehr ein Paddle mit. Stand-up-Paddling ist auf dem Vormarsch, wird vom Trendsport zum Massenphänomen. Ein Wandel zeichnet sich ab.

Stand-up-Paddling-Profi Paulina Herpel mit dem e-Golf an der Küste rundum Biarritz.

Paulina berichtet: „Zu Beginn habe ich hin und wieder skeptische Blicke geerntet, manche Surfer auf dem Wasser machten sich Sorgen um ihre Sicherheit. Aber sobald die merken, dass man sein Brett mit dem Paddle genauso unter Kontrolle hat wie sie selbst, werden sie entspannter. Ich bin in den Wellen mit einem recht kurzen Brett unterwegs. Damit ist man schneller und wendiger. Ich warte meist mit den Surfern in etwa auf einer Höhe auf die nächste Welle. Probleme könnte es höchstens geben, wenn ich von weiter draußen starten würde. Der Surfer, der sich zuerst näher am brechenden Teil der Welle befindet, hat nämlich das Vorrecht.“ Es ist wohl ein ungeschriebenes Gesetz, dass neue Dinge eine Mischung aus Neugier und Skepsis heraufbeschwören. Wer jedoch live miterlebt, mit wie viel Begeisterung, Engagement und vor allem Talent Paulina ihren Sport ausübt, dürfte innerhalb kürzester Zeit die anfängliche Skepsis der recht jungen Disziplin gegenüber ablegen.

Bei jedem Stopp an den Surfspots holt sie mit wenigen Handgriffen das Stand-up-Paddling-Board vom Dachgepäckträger und das restliche Equipment aus dem geräumigen Kofferraum. Dann läuft sie zum Strand, befestigt das Leash-Band am Knöchel, schraubt die Finnen ans Brett – und im nächsten Moment ist sie bereits auf dem Wasser. Mit kräftigen Paddle-Zügen gelangt sie zum so genannten Line-up – dem Bereich hinter der Zone, in der sich die Wellen brechen –, um auf die nächsten Brecher zu warten. Sobald eine geeignete Welle in Sicht ist, kommt es auf das perfekte Timing an. Raus aus der sitzenden Warteposition, rauf in den Stand auf das Brett. Der linke Fuß ist bei Paulina vorne, der rechte mit etwas Abstand parallel dahinter. Sie paddelt mit kurzen, schnellen Schlägen die Welle an und erwischt genau den passenden Moment. Das Board nimmt Fahrt auf, gleitet ins Wellental und Paulina surft los. Ist eine Welle bezwungen, paddelt sie erneut raus und wartet auf die nächste. Unermüdlich. Wieder und wieder. Zwei Stunden kommen da schnell zusammen. Bei der letzten Surfsession am Tag kommt sie nach Sonnenuntergang aus dem Wasser. Sie legt das Board und das Paddle am Strand ab, holt ein Handtuch aus ihrem Rucksack und blickt noch mal auf den Atlantik. Und da ist es wieder: dieses beseelte Lächeln vor Glück.

/ September 2018

 

 

Begeisternde Antriebsform: Der e-Golf hat bisher noch jeden in seinen Bann gezogen. Um die Faszination der alternativen Antriebsform greifbar werden zu lassen, muss man es wie Paulina machen: sie selbst erleben. Sie wollen Ihren nächsten Ausflug an den Strand mit Ihrem eigenen e-Golf absolvieren? Weitere Informationen rund um den e-Golf finden Sie hier:

Zum e-Golf

 

Paulinas Tipps

Surfspots
Die Strände rund um Biarritz bieten optimale Bedingungen für den Surfsport. Zu Paulinas Lieblingsspots gehören Lafitenia, Cenitz und Bidart. Wer hier surft, sollte sicher im Umgang mit dem Board sein.

Hang Loose
Vom Board direkt an den Tisch fürs Dinner? Kein Problem. Das Restaurant „Le Surfing“ am Plage des Estagnots gehört zu den Hotspots der Surfer-Szene. Wer hier speist, begibt sich auf eine kleine Zeitreise: Die Wände werden von Surfpostern im Retrolook geziert.

Sundowner
Am Plage de Marbella befindet sich eine kleine Snackbar namens „Debololo“. Von hier aus hat man nicht nur einen fantastischen Blick auf das bunte Treiben am Strand, sondern kann bei einem erfrischenden Getränk wunderbar den Sonnenuntergang bestaunen.

 

 

Noch mehr Kilometer machen

Für jedes Elektro- und Hybridauto von Volkswagen gilt: Wenn der Fahrer bremst, wird Energie gewonnen und in die Akkus zurückgegeben. Diese Technik nennt sich Rekuperation. Das bedeutet, beim Bremsen und beim sogenannten Segeln wandelt der e-Golf kinetische in elektrische Energie um – und nutzt diese Energie später zum Fahren. Am Schalthebel lässt sich die Intensität der Energierückgewinnung über drei Stufen regeln.

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