2.2.0.4_0, 2017-05-15 14:52:25

Technik auf den Punkt gebracht.

Was bedeutet MPI? Was ist eine Diversity-Antenne? Was ist der Unterschied zwischen Easy Entry und Easy Open? Das Technik-Lexikon hilft Ihnen bei der Begriffsklärung und stellt Ihnen technisches Know-how zur Verfügung. 

1-Zonen-Temperaturregelung

1-Zonen-Temperaturregelung

Die Climatronic regelt die Innenraumtemperatur gemäß der vorgewählten Wunschtemperatur mit automatischer Anpassung der Gebläsedrehzahl und Betätigung der Luftverteilungsklappen. So gewährleistet sie bei allen Betriebs- und Witterungsverhältnissen ein angenehmes Klima mit möglichst zugfreier Durchströmung der Luft im Fahrgastraum. Die elektronische Steuerung der Climatronic erfasst alle wichtigen Einfluss- und Störgrößen wie z. B. Sonnenstand, Sonneneinstrahlung und Außentemperatur und führt entsprechend mehr oder weniger kühle Luft zu.

Durch die Einbindung des Steuergerätes in den CAN-Datenbus, stehen darüber hinaus weitere Komfortmerkmale zur Verfügung: Der automatische Umluftbetrieb bei Aktivierung der Scheibenreinigung oder Einlegen des Rückwärtsgangs bewahrt die Insassen vor Geruchsbelästigungen. Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Gebläsedrehzahl mit automatischer Anpassung der Ausströmtemperatur verringert das Geräuschniveau bei langsamer Fahrt.

Des Weiteren aktiviert die Climatronic per einfachen Knopfdruck auch die Defrostfunktion bei beschlagenen oder vereisten Scheiben. Dabei wird bei hoher Gebläseleistung der gesamte Luftstrom an die Innenseite der Scheibe gelenkt. Liegt die Außentemperatur über 2,5 °C, schaltet sich die Kälteanlage zum Trocknen der Luft mit ein.

Die Climatronic von Volkswagen sorgt auf diese Weise für ein höheres Wohlbefinden der Insassen, mehr Komfort und Sicherheit. Durch die angenehme Temperierung bleibt die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit des Fahrers als Voraussetzung für sicheres Fahren erhalten.

Fahrzeugabhängig kommen verschiedene Ausstattungen zum Einsatz:

1-Zonen-Temperaturregelung

2-Zonen-Temperaturregelung
Teilt den Fahrgastraum in zwei Klimazonen. Fahrer und Beifahrer können ihre Temperatur unabhängig voneinander wählen.

3-Zonen-Temperaturregelung
Fahrer, Beifahrer und Passagiere im hinteren Fahrgastraum können ihre Temperatur unabhängig voneinander einstellen.

Siehe auch:
Klimaanlage

2-Zonen-Temperaturregelung

2-Zonen-Temperaturregelung

Die Climatronic regelt die Innenraumtemperatur gemäß der vorgewählten Wunschtemperatur mit automatischer Anpassung der Gebläsedrehzahl und Betätigung der Luftverteilungsklappen. So gewährleistet sie bei allen Betriebs- und Witterungsverhältnissen ein angenehmes Klima mit möglichst zugfreier Durchströmung der Luft im Fahrgastraum. Die elektronische Steuerung der Climatronic erfasst alle wichtigen Einfluss- und Störgrößen wie z. B. Sonnenstand, Sonneneinstrahlung und Außentemperatur und führt entsprechend mehr oder weniger kühle Luft zu.

Durch die Einbindung des Steuergerätes in den CAN-Datenbus, stehen darüber hinaus weitere Komfortmerkmale zur Verfügung: Der automatische Umluftbetrieb bei Aktivierung der Scheibenreinigung oder Einlegen des Rückwärtsgangs bewahrt die Insassen vor Geruchsbelästigungen. Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Gebläsedrehzahl mit automatischer Anpassung der Ausströmtemperatur verringert das Geräuschniveau bei langsamer Fahrt.

Des Weiteren aktiviert die Climatronic per einfachen Knopfdruck auch die Defrostfunktion bei beschlagenen oder vereisten Scheiben. Dabei wird bei hoher Gebläseleistung der gesamte Luftstrom an die Innenseite der Scheibe gelenkt. Liegt die Außentemperatur über 2,5 °C, schaltet sich die Kälteanlage zum Trocknen der Luft mit ein.

Die Climatronic von Volkswagen sorgt auf diese Weise für ein höheres Wohlbefinden der Insassen, mehr Komfort und Sicherheit. Durch die angenehme Temperierung bleibt die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit des Fahrers als Voraussetzung für sicheres Fahren erhalten.

Fahrzeugabhängig kommen verschiedene Ausstattungen zum Einsatz:

1-Zonen-Temperaturregelung

2-Zonen-Temperaturregelung
Teilt den Fahrgastraum in zwei Klimazonen. Fahrer und Beifahrer können ihre Temperatur unabhängig voneinander wählen.

3-Zonen-Temperaturregelung
Fahrer, Beifahrer und Passagiere im hinteren Fahrgastraum können ihre Temperatur unabhängig voneinander einstellen.

Siehe auch:
Klimaanlage

3-Zonen-Temperaturregelung

3-Zonen-Temperaturregelung

Die Climatronic regelt die Innenraumtemperatur gemäß der vorgewählten Wunschtemperatur mit automatischer Anpassung der Gebläsedrehzahl und Betätigung der Luftverteilungsklappen. So gewährleistet sie bei allen Betriebs- und Witterungsverhältnissen ein angenehmes Klima mit möglichst zugfreier Durchströmung der Luft im Fahrgastraum. Die elektronische Steuerung der Climatronic erfasst alle wichtigen Einfluss- und Störgrößen wie z. B. Sonnenstand, Sonneneinstrahlung und Außentemperatur und führt entsprechend mehr oder weniger kühle Luft zu.

Durch die Einbindung des Steuergerätes in den CAN-Datenbus, stehen darüber hinaus weitere Komfortmerkmale zur Verfügung: Der automatische Umluftbetrieb bei Aktivierung der Scheibenreinigung oder Einlegen des Rückwärtsgangs bewahrt die Insassen vor Geruchsbelästigungen. Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Gebläsedrehzahl mit automatischer Anpassung der Ausströmtemperatur verringert das Geräuschniveau bei langsamer Fahrt.

Des Weiteren aktiviert die Climatronic per einfachen Knopfdruck auch die Defrostfunktion bei beschlagenen oder vereisten Scheiben. Dabei wird bei hoher Gebläseleistung der gesamte Luftstrom an die Innenseite der Scheibe gelenkt. Liegt die Außentemperatur über 2,5 °C, schaltet sich die Kälteanlage zum Trocknen der Luft mit ein.

Die Climatronic von Volkswagen sorgt auf diese Weise für ein höheres Wohlbefinden der Insassen, mehr Komfort und Sicherheit. Durch die angenehme Temperierung bleibt die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit des Fahrers als Voraussetzung für sicheres Fahren erhalten.

Fahrzeugabhängig kommen verschiedene Ausstattungen zum Einsatz:

1-Zonen-Temperaturregelung

2-Zonen-Temperaturregelung
Teilt den Fahrgastraum in zwei Klimazonen. Fahrer und Beifahrer können ihre Temperatur unabhängig voneinander wählen.

3-Zonen-Temperaturregelung
Fahrer, Beifahrer und Passagiere im hinteren Fahrgastraum können ihre Temperatur unabhängig voneinander einstellen.

Siehe auch:
Klimaanlage

4MOTION

4MOTION

4MOTION ist der permanente Allradantrieb von Volkswagen. Beim permanenten Allradantrieb 4MOTION von Volkswagen wird die Motorkraft bedarfsgerecht auf alle vier Räder verteilt. Bei Serienmodellen mit längs eingebautem Motor sorgt ein Torsen-Differenzial für die Verteilung der Antriebskräfte auf Vorder- und Hinterachse. Bei Serienfahrzeugen mit quer eingebautem Motor kommt die Allradkupplung zum Einsatz.

In allen unseren Serienmodellen bietet 4MOTION hohe aktive Sicherheit, zuverlässige Traktion auf praktisch allen Untergründen und stets besten Geradeauslauf - auch bei Seitenwind. Das System ist zugeschalteten Allradantrieben aufgrund des "permanenten Sicherheitsvorteils" deutlich überlegen. Zudem lässt sich 4MOTION mit allen Fahrdynamik-Regelsystemen wie elektronischem Stabilisierungsprogramm (ESP), Antriebsschlupfregelung (ASR), Motor-Schleppmoment-Regelung (MSR) und elektronischer Differenzialsperre (EDS) kombinieren.

Im Polo WRC mit 4MOTION kommt ein für den Rallyeeinsatz optimiertes 4MOTION-System zum Einsatz. Der permanente Allradantrieb des Polo WRC mit starrem Durchtrieb zwischen Vorder- und Hinterachse wird mit Lamellensperrdifferenzialen an Vorder- und Hinterachse kombiniert - 4MOTION: Technik für Weltmeister.

Siehe auch:
4XMOTION
Allradkupplung
aktive Sicherheit
elektronisches Stabilisierungsprogramm (ESP)

4MOTION Terrain Tech

4MOTION Terrain Tech

"4MOTION Terrain Tech" ist der elektronisch gesteuerte und permanente Allradantrieb des Touareg. Der permanente Allradantrieb ist die Basis für seine außergewöhnliche Leistungsfähigkeit im Gelände.

Der Touareg verfügt über ein sperrbares Zentraldifferenzial mit einer Lamellenkupplung und Reduktionsgetriebe. Im Normalbetrieb erfolgt eine schlupfabhängige und stufenlose Kraftverteilung auf Vorder- und Hinterachse. Zusätzlich lässt sich das Zentraldifferenzial sperren, so dass es dann zu einer festen Antriebsverteilung kommt. Die Getriebereduktionsstufe (2,69:1) für den schweren Geländeeinsatz ist über den Fahrwerkschalter elektrisch zuschaltbar. Sie ermöglicht die maximale Antriebskraft bei geringer Geschwindigkeit. Dadurch erreicht der Touareg eine Steigfähigkeit von bis zu 100% (45°).

Auf Wunsch kann zudem ein Hinterachsdifferenzial mit Quersperre und einer Sperrwirkung von 100% geordert werden. Die Aktivierung der Differenzialsperre (100%) erfolgt auf Fahrerwunsch. Zur Traktions- und Fahrdynamikverbesserung wird die Quersperre situationsgerecht ebenfalls automatisch aktiviert.

Siehe auch:
4MOTION
Zentraldifferenzial

6-Gang-DSG-Getriebe

6-Gang-DSG-Getriebe

DSG-Getriebe bestehen aus zwei voneinander unabhängigen Teilgetrieben. Über die Doppelkupplung werden die beiden Getriebe über zwei Antriebswellen je nach Gangstufe abwechselnd mit dem Motor kraftschlüssig verbunden. Die Doppelkupplung erlaubt dabei einen automatischen Schaltvorgang ohne Zugkraftunterbrechung. Gesteuert wird das Getriebe über ein sogenanntes Mechatronikmodul, in dem das elektronische Getriebesteuergerät, verschiedene Sensoren und die hydraulische Betätigung als eine kompakte Einheit zusammengefasst sind.

Das Doppelkupplungsgetriebe DSG verfügt über zwei Fahrprogramme: den Normal- und den Sportmodus. Im Sportbetrieb fährt das DSG die Gänge weiter aus und schaltet bei Bedarf früher zurück. Die Gänge können jedoch auch manuell geschaltet werden. Besonders sportlich ist dies über den Tiptronic-Schalter am Multifunktionslenkrad möglich. Das Kuppeln erfolgt jedoch immer vollautomatisch.

Das DSG mit 6 Gängen ist für leistungsstärkere Motorisierungen und Drehmomente von mehr als 250 Nm geeignet. Die Doppelkupplung besteht aus zwei in einem Ölbad laufenden Lamellenkupplungen.

Das DSG mit 7 Gängen gibt es in zwei verschiedenen Spezifikationen:

  • für kleinere Motoren: Das max. Drehmoment beträgt 250 Nm. Hier läuft die Doppelkupplung trocken ohne Ölbad.
  • für Motoren mit hohen Belastungen: Das max. Drehmoment beträgt 600 Nm. Damit ist dieses DSG ausgelegt für hohe Drehmomente.

7-Gang-DSG-Getriebe

7-Gang-DSG-Getriebe

DSG-Getriebe bestehen aus zwei voneinander unabhängigen Teilgetrieben. Über die Doppelkupplung werden die beiden Getriebe über zwei Antriebswellen je nach Gangstufe abwechselnd mit dem Motor kraftschlüssig verbunden. Die Doppelkupplung erlaubt dabei einen automatischen Schaltvorgang ohne Zugkraftunterbrechung. Gesteuert wird das Getriebe über ein sogenanntes Mechatronikmodul, in dem das elektronische Getriebesteuergerät, verschiedene Sensoren und die hydraulische Betätigung als eine kompakte Einheit zusammengefasst sind.

Das Doppelkupplungsgetriebe DSG verfügt über zwei Fahrprogramme: den Normal- und den Sportmodus. Im Sportbetrieb fährt das DSG die Gänge weiter aus und schaltet bei Bedarf früher zurück. Die Gänge können jedoch auch manuell geschaltet werden. Besonders sportlich ist dies über den Tiptronic-Schalter am Multifunktionslenkrad möglich. Das Kuppeln erfolgt jedoch immer vollautomatisch.

Das DSG mit 6 Gängen ist für leistungsstärkere Motorisierungen und Drehmomente von mehr als 250 Nm geeignet. Die Doppelkupplung besteht aus zwei in einem Ölbad laufenden Lamellenkupplungen.

Das DSG mit 7 Gängen gibt es in zwei verschiedenen Spezifikationen:

  • für kleinere Motoren: Das max. Drehmoment beträgt 250 Nm. Hier läuft die Doppelkupplung trocken ohne Ölbad.
  • für Motoren mit hohen Belastungen: Das max. Drehmoment beträgt 600 Nm. Damit ist dieses DSG ausgelegt für hohe Drehmomente.

Abbiegelicht

Abbiegelicht

Das statische Abbiegelicht dient dazu, den Abbiegebereich auszuleuchten. Bei eingeschlagenem Lenkrad oder gesetztem Blinker wird das Licht situationsabhängig automatisch an Kreuzungen oder Einmündungen unterhalb von 40 km/h zugeschaltet. Der Fahrer sieht Passanten, die sich besonders häufig in Abbiegesituationen neben dem Fahrzeug befinden, so wesentlich schneller und das Unfallrisiko sinkt. Das Abbiegelicht kann modellabhängig in den Hauptscheinwerfern oder in den Nebelscheinwerfern eingebaut sein.

Siehe auch:
Dynamisches Kurvenlicht

Abgasnormen

Abgasnormen

Die europäischen Abgasnormen sind gesetzliche Regelungen der Europäischen Union beziehungsweise der Bundesrepublik Deutschland, die die Grenzwerte der im Abgas enthaltenen Schadstoffe (Schwefeldioxid, Stickoxide, Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und auch die Partikel bei Diesel) bestimmen. Seit dem 1. September 2014 gilt die Abgasnorm Euro 6. In anderen Regionen weltweit gelten andere Normen (z.B. BIN/LEV in den USA).

Abgasrückführung

Abgasrückführung

Abgasrückführung (AGR, englisch: Exhaust Gas Recirculation, EGR) bedeutet die kontrollierte Einleitung von Verbrennungsgasen zurück in den Brennraum. Die Abgasrückführung ist eine wirkungsvolle Methode, um bereits während der Kraftstoffverbrennung Stickoxide (NOx) zu verringern.

Bei der Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemischs nimmt die Bildung von Stickoxiden mit dem Anstieg der Verbrennungstemperatur überproportional zu. Durch die Rückführung eines Teils der Abgase in den Brennraum wird die Verbrennungstemperatur im Zylinder gesenkt und so die Bildung von Stickoxiden verringert. Über eine geregelte Zumischung von Abgas kann also das Abgasverhalten entsprechend den Lastbedingungen des Motors beeinflusst werden. Bei der AGR wird das Abgas über ein Rohrleitungssystem mit Hilfe eines elektronisch vom Motormanagement geregelten Ventils in den Ansaugkanal zurückgeführt und von dort erneut in den Brennraum angesaugt.

Abgasturbolader (ATL)

Abgasturbolader (ATL)

Abgasturbolader erhöhen durch Verdichtung der zur Verbrennung notwendigen Luft den Luftdurchsatz eines Motors. So lassen sich durch den Einsatz von Abgasturboladern im Vergleich zu Saugmotoren (bei identischem Hubraum) Leistung, Drehmoment aber auch Wirkungsgrad steigern.

Der Abgasturbolader besteht aus zwei statisch miteinander verbundenen Turbinen, von denen eine durch den heißen Abgasstrom angetrieben wird. Die andere Turbine, das sogenannte Verdichterrad, wird durch die statische Verbindung ebenfalls gedreht und verdichtet die einströmende Frischluft. Die Temperatur der verdichteten Luft wird durch einen Ladeluftkühler abgekühlt, um das Volumen zu verringern und somit mehr Luft beziehungsweise mehr Sauerstoff in den Brennraum bekommen zu können. Durch den Einsatz des Abgasturboladers wird nicht nur eine Leistungssteigerung erzielt, sondern in erster Linie Energieersparnis und Emissionsminderung.

Siehe auch:
Variable Turbinengeometrie

ABS

ABS

Das Antiblockiersystem verhindert bei einer Vollbremsung oder bei glatter Fahrbahn das Blockieren der Räder und erhält die Lenkfähigkeit des Fahrzeugs.

Blockierende Räder können keine Seitenführungskräfte mehr übertragen, das Fahrzeug wird unkontrollierbar. Damit das nicht geschieht, überwacht das ABS-Steuergerät mittels Raddrehzahlsensoren die Drehzahlen aller Räder des Fahrzeuges. Droht eines zu blockieren, reduziert ein Magnetventil in der Steuereinheit des Antiblockiersystems den Bremsdruck für das entsprechende Rad, bis es wieder frei läuft. Danach wird der Druck bis zur Blockiergrenze wieder erhöht. Das Fahrzeug bleibt stabil und die Lenkbarkeit erhalten. Dieser Vorgang erfolgt in allen Modellen von Volkswagen mehrmals pro Sekunde. Der Fahrer spürt den Einsatz des Antiblockiersystems an einem leichten Pulsieren des Bremspedals. Im Regelbereich des Antiblockiersystems kann das Fahrzeug trotz maximaler Verzögerung problemlos gelenkt werden. ABS hilft so Hindernissen auszuweichen und eine Kollision zu verhindern.

Auf bestimmten Untergründen wie z.B. Schotter oder auf festem Untergrund liegendem Schnee kann ABS dazu führen, dass sich der Bremsweg verlängert.

Siehe auch:
ABS Plus

ABS Plus

ABS Plus

Das Offroad-ABS ist ein besonderes Programm des ABS-Steuergeräts, welches erst im extremen Geländeeinsatz (u. a. Geschwindigkeit kleiner 5 km/h und gesperrtes Mitten-Differenzial) automatisch aktiviert wird.

Beim Offroad-ABS können die Räder kurz blockieren, bevor das System den Bremsdruck verringert. Dadurch bildet sich ein kleiner Keil an Bodenmaterial (beispielsweise Schotter oder Sand) vor dem Rad, der die Bremswirkung erhöht. Das Fahrzeug bleibt dabei immer noch lenkbar bei deutlich verkürztem Bremsweg.

Siehe auch:
ABS
4MOTION Terrain Tech

Abstandsradar

Abstandsradar

Der Abstandsradar ist Teil der automatischen Distanzregelung ACC.

Siehe auch:
Automatische Distanzregelung ACC
Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“
Fahrerassistenzsysteme

ACC

ACC

Die „automatische Distanzregelung ACC“ misst per Abstandssensor die Entfernung und die Relativgeschwindigkeit zu vorausfahrenden Fahrzeugen.

Der Fahrer stellt dazu den gewünschten zeitlichen Folgeabstand und die Geschwindigkeit ein. Bei Folgefahrt werden Soll- und Istabstand optional vergleichend in der Multifunktionsanzeige dargestellt.

Ein Sensor überwacht laufend den Bereich vor dem Fahrzeug. Mit dem Fahrpedal kann der Fahrer die ACC-Regelung unterbrechen und stärker beschleunigen. Das Betätigen des Bremspedals führt zum sofortigen Deaktivieren der ACC-Funktion. Alle Meldungen des Systems erfolgen in der zentralen Multifunktions-Anzeige.

In Verbindung mit einem DSG-Getriebe bremst „ACC“ das Fahrzeug, beispielsweise in Kolonnen oder in Stausituationen, auch bis zum völligen Stillstand ab. Situationsabhängig fährt ACC danach innerhalb einer definierten Zeit selbstständig wieder an.

„ACC“ kann ausstattungsabhängig bis zu einer Geschwindigkeit von 160 km/h oder km/h 210 km/h aktiviert werden (Touareg bis zu 250 km/h).

Siehe auch:
Fahrerassistenzsysteme
Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“

Active Info Display

Active Info Display

Das Active Info Display liefert Daten und Informationen rund ums Fahrzeug direkt ins Cockpit. Der hochauflösende 31,2 cm (12 Zoll) große Screen ersetzt den herkömmlichen Tachometer und ermöglicht es fünf verschiedene Ansichten ideal an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen.

So rücken beispielsweise im Navigationsmodus Tachometer und Drehzahlmesser an den Rand, um der Landkarte mehr Raum zu geben. Wenn gewünscht, können Informationen wie Fahr-, Navigations- und Assistenzfunktionen jedoch auch in die Grafikflächen des Tachometers und Drehzahlmessers integriert werden. Darüber hinaus ist das Active Info Display auch mit anderen Assistenzsystemen im Fahrzeug vernetzt. So können die in der Mittelkonsole dargestellten Daten des Infotainment-Systems wie Telefon-Kontaktbilder oder CD-Cover auch direkt in das Sichtfeld des Fahrers übertragen werden.

Adaptive Fahrwerksregelung (DCC)

Adaptive Fahrwerksregelung (DCC)

Mit der adaptiven Fahrwerksregelung DCC kann das Fahrwerk normal, sportlich oder komfortabel ausgerichtet werden. Die elektrisch verstellbare Dämpfung passt sich dabei automatisch an. DCC reagiert permanent auf unterschiedliche Fahrsituationen.

Die adaptive Fahrwerksregelung DCC sorgt für eine wesentliche Verbesserung der Fahreigenschaften. Der Fahrer ist nicht mehr auf eine bestimmte Fahrwerksauslegung festgelegt, sondern kann sein Fahrzeug individuell anpassen. Die Auswahl erfolgt bequem über Knopfdruck in der Mittelkonsole.

Batterie-Energiemanagement

Batterie-Energiemanagement

Das Batterie-Energiemanagement sorgt selbstständig dafür, dass in Abhängigkeit vom Batterieladezustand und der Temperatur stets genügend Energie für einen Motorstart zur Verfügung steht. Dies gilt auch dann, wenn das Fahrzeug einmal für einen längeren Zeitraum abgestellt ist.

Moderne Fahrzeuge entnehmen ihren Batterien selbst im Ruhezustand Energie: Verkehrsfunkspeicher, aber auch Diebstahlwarnanlage oder der Empfänger für die Funkfernbedienung verbrauchen konstant eine geringe Menge Strom. Wenn ein kritischer Ladezustand der Batterie droht, reduziert das Energiemanagement im Ruhezustand den Verbrauch durch stufenweises Abschalten der Verbraucher. Während der Fahrt kontrolliert das dynamische Energiemanagement laufend die Batteriespannung und Ladeaktivität. Bei Bedarf erhöht das System die Leerlaufdrehzahl geringfügig, um die Leistung des Ladegenerators zu erhöhen. In extremen Fällen werden kurzzeitig besonders verbrauchsintensive Komponenten wie etwa die Sitz- oder Heckscheibenheizung deaktiviert. Der Komfort leidet darunter nicht - im gewöhnlichen Fahrbetrieb erfolgt dieser Stopp so, dass der Fahrer ihn nicht bemerkt.

Siehe auch:
Rekuperation

Benzindirekteinspritzung

Benzindirekteinspritzung

Bei der Benzindirekteinspritzung wird der Kraftstoff mit einem maximalen Druck von über 100 bar direkt in den Brennraum eingespritzt. Gegenüber der konventionellen Einspritzung in das Saugrohr ist dieses Verfahren wesentlich präziser und unabhängig von den Öffnungszeiten der Ventile.

Eine besondere Brennraumgeometrie sorgt für eine optimale Verwirbelung des Kraftstoff-Luft-Gemischs. Die Volkswagen Motoren mit Benzindirekteinspritzung zeichnen sich durch ihren hohen Wirkungsgrad aus. Die Kraftstoffeinsparung gegenüber Motoren mit gleicher Leistung und konventioneller Einspritztechnik kann bei angepasster Fahrweise bis zu 15 Prozent betragen. Die Benzindirekteinspritzung ist die Grundlage für die innovative TSI-Technologie.

Siehe auch:
TSI

Bergabfahrassistent

Bergabfahrassistent

Mit dem Bergabfahrassistenten sorgt das Motormanagement bei Geländefahrten für sicheres und kontrolliertes Bergabfahren durch Abregelung der Motordrehzahl und gegebenenfalls mit Bremseneingriff. Mit dem Bergabfahrassistent lassen sich extreme Gefälle einfach und sicher bewältigen. Ohne Zutun des Fahrers wird die Fahrzeuggeschwindigkeit konstant auf Schrittgeschwindigkeit gehalten und der Fahrer entlastet.

Siehe auch:
Berganfahrassistent

Berganfahrassistent

Berganfahrassistent

Der Berganfahrassistent regelt an Steigungen das Anfahrmoment und verhindert durch Bremseingriff zusammen mit dem hydraulischen Komfortbremsassistenten und der Getriebesteuerung das Zurückrollen des Fahrzeugs. Er bietet dadurch dem Fahrer beim Anfahren am Berg ein einfaches und komfortables Fahrzeughandling. Ein Zurückrollen des Fahrzeugs oder gar das Abwürgen des Motors werden wirksam verhindert.

Siehe auch:
Bergabfahrassistent

Biturbo

Biturbo

Der Zusatz "Biturbo" weist darauf hin, dass in einem Motor zwei Abgasturbolader eingebaut sind. Der Fahrer profitiert von gesteigertem Drehmoment im unteren Bereich, mehr Leistung im oberen Bereich und einem besseren Ansprechverhalten des Motors.

Siehe auch:
Abgasturbolader

Bivalenter Antrieb

Bivalenter Antrieb

Bivalente Erdgas-Modelle besitzen zusätzlich zu den Erdgastanks auch einen vollwertigen Benzintank. Dadurch wird eine größere Gesamtreichweite ermöglicht, die Fahrten in Regionen mit geringer Erdgas-Tankstellendichte erlaubt.

Bei Außentemperaturen unter minus zehn Grad und unmittelbar nach einem CNG-Tankvorgang ist ein Start mit Benzin notwendig. Die Umschaltung in den Gasbetrieb erfolgt nach kurzer Zeit, sobald die Randbedingungen für den störungsfreien Erdgasbetrieb erfüllt sind.

Siehe auch:
Quasi-monovalenter Antrieb

 

Bi-Xenon-Scheinwerfer

Bi-Xenon-Scheinwerfer

Der Bi-Xenon-Scheinwerfer ("Bi" = Zwei) ist eine Weiterentwicklung des Xenon-Scheinwerfers. Mit einem Scheinwerfer können sowohl Abblend- als auch Fernlicht erzeugt werden. Eine bewegliche Blende (Shutter) schirmt beim Abblendlicht einen Teil des Lichtstrahls ab. Wird die Lichthupe, beziehungsweise das Fernlicht betätigt, wird die Blende aus dem Lichtstrahl bewegt und gibt die zusätzliche Leuchtkraft frei.

Blind Spot Sensor

Blind Spot Sensor

Radarsensoren im Heck beobachten den Bereich hinter und neben dem Fahrzeug. So können Fahrzeuge in einem Bereich von 20 Metern innerhalb der Systemgrenzen erkannt werden.

Der „Blind Spot“–Sensor funktioniert schon ab 15 km/h und kann mittels einer Anzeige-LED im Außenspiegel den Fahrer über ein anderes Fahrzeug oder Objekt im Warnbereich informieren. Das System weist den Fahrer durch ein konstantes Leuchten im jeweiligen Außenspiegel auf die potentielle Gefahr hin. Betätigt der Fahrer trotzdem den Blinker, fängt die jeweilige LED-Leuchte mit erhöhter Helligkeit an zu blinken und macht auf die Gefahr aufmerksam.

Der „Blind Spot“-Sensor wird in Kombination mit dem Ausparkassistenten angeboten.

Siehe auch:
Ausparkassistent
Side Assist

 

BlueMotion

BlueMotion

Fahrzeuge mit dem BlueMotion-Label sind die jeweils sparsamsten Volkswagen-Modelle ihrer Klasse und überzeugen mit niedrigsten Verbrauchswerten. BlueMotion ist das intelligente Zusammenspiel von Motor, Motormanagement, Getriebe, Aerodynamik und Reifen – die Kombination von effizienter Antriebtechnik, technischen Highlights und gezielten Aerodynamikmaßnahmen. Im Einzelnen wird die Verbrauchseinsparung erzielt durch ein/eine:

  • angepasstes Motormanagement mit modifizierter Software
  • abgesenkte Leerlaufdrehzahl
  • längere Übersetzung der oberen Getriebestufen
  • Schaltempfehlung für die Wahl des effizientesten Ganges
  • optimierte Aerodynamik für einen geringeren Luftwiderstand
  • (Teileverkleidung im Unterbodenbereich, Kühlergrill teilweise oder komplett geschlossen (fahrzeugabhängig))
  • rollwiderstandsoptimierte Reifen
  • Tieferlegung der Karosserie
  • Rekuperation

und ein Start-Stopp-System.

Mehr Informationen zu BlueMotionTechnologies

Siehe auch:
Aerodynamik
Motormanagement

BlueMotionTechnology

BlueMotionTechnology

BlueMotion Technology steht für Fahrzeugkonzepte, die Dynamik und Komfort mit Wirtschaftlichkeit verbinden.

Die gebündelten BlueMotion Technology-Maßnahmen ermöglichen ein sparsameres Fahren und geringere Emissionen. Im Einzelnen wird die Verbrauchseinsparung erzielt durch ein/eine:

  • angepasstes Motormanagement mit modifizierter Software
  • abgesenkte Leerlaufdrehzahl
  • längere Übersetzung der oberen Getriebestufen
  • Schaltempfehlung für die Wahl des effizientesten Ganges
  • optimierte Aerodynamik für einen geringeren Luftwiderstand
  • (Teileverkleidung im Unterbodenbereich, Kühlergrill teilweise oder komplett geschlossen (fahrzeugabhängig))
  • rollwiderstandsoptimierte Reifen
  • Start-Stopp-System (Fahrzeugabhängig)
  • Bremsenergierückgewinnung (Fahrzeugabhängig)

Mehr Informationen zu Modellen mit BlueMotionTechnology

Siehe auch:
Aerodynamik
Motormanagement

Car-Net App-Connect

Car-Net App-Connect

Car-Net App-Connect ermöglicht es, das Smartphone bequem mit dem Radiosystem Composition Media oder den Navigationssystemen Discover Media und Discover Pro zu verbinden. Auf diese Weise lassen sich ausgewählte Apps von dem Mobiltelefon mithilfe des Touchscreens bedienen.

Car-Net App-Connect integriert gleich drei Schnittstellen zur Anbindung von Smartphones: MirrorLink™, Android Auto™ von Google und Apple CarPlay™. Damit sind alle aktuellen Smartphones ab „Android 5.0“ und „Apple iOS 8.1“ kompatibel.

Car-Net Cam-Connect

Car-Net Cam-Connect

Car-Net Cam-Connect ist eine App mit der man sich während der Fahrt auf dem Display des Infotainment-Systems ein Standbild aus dem Fond anzeigen lassen kann. Bei Schrittgeschwindigkeit sowie im Stand zeigt die App sogar ein Video.

Voraussetzung dafür ist die Integration einer GoPro®-Kamera.

Car-Net Security & Service

Car-Net Security & Service

Car-Net Security & Service bietet mobilen Zugriff auf relevante Fahrzeugdaten und -funktionen und stellt diese ebenfalls auf einem Webportal zur Verfügung.

Mit dem Notruf-Service wird im Fall der Fälle automatisch oder per Knopfdruck eine Verbindung zur Volkswagen Notrufzentrale aufgebaut und dank Positions- und Fahrzeugdatenweiterleitung sofort die nötige Hilfe geschickt. Auf diesem Weg ist es außerdem möglich, je nach Situation, relevante Informationen wie zum Beispiel Fahrzeugdaten oder Anzahl der Personen im Auto weiterzugeben. Über eine Sprachverbindung kann der Fahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut und unterstützt werden.

City-Notbremsfunktion

City-Notbremsfunktion

Die City-Notbremsfunktion unterstützt bei niedrigen Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h. Übersieht der Fahrer ein vom Sensor erkanntes Hindernis, bremst das System im Rahmen der Systemgrenzen automatisch ab und sorgt für eine Verringerung der Aufprallgeschwindigkeit. Im Idealfall werden Auffahrunfälle so gänzlich vermieden.

Siehe auch:
Front Assist

Climatronic

Climatronic

Die Climatronic regelt die Innenraumtemperatur gemäß der vorgewählten Wunschtemperatur mit automatischer Anpassung der Gebläsedrehzahl und Betätigung der Luftverteilungsklappen. So gewährleistet sie bei allen Betriebs- und Witterungsverhältnissen ein angenehmes Klima mit möglichst zugfreier Durchströmung der Luft im Fahrgastraum. Die elektronische Steuerung der Climatronic erfasst alle wichtigen Einfluss- und Störgrößen wie z. B. Sonnenstand, Sonneneinstrahlung und Außentemperatur und führt entsprechend mehr oder weniger kühle Luft zu.

Durch die Einbindung des Steuergerätes in den CAN-Datenbus, stehen darüber hinaus weitere Komfortmerkmale zur Verfügung: Der automatische Umluftbetrieb bei Aktivierung der Scheibenreinigung oder Einlegen des Rückwärtsgangs bewahrt die Insassen vor Geruchsbelästigungen. Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Gebläsedrehzahl mit automatischer Anpassung der Ausströmtemperatur verringert das Geräuschniveau bei langsamer Fahrt.

Des Weiteren aktiviert die Climatronic per einfachen Knopfdruck auch die Defrostfunktion bei beschlagenen oder vereisten Scheiben. Dabei wird bei hoher Gebläseleistung der gesamte Luftstrom an die Innenseite der Scheibe gelenkt. Liegt die Außentemperatur über 2,5 °C, schaltet sich die Kälteanlage zum Trocknen der Luft mit ein.

Die Climatronic von Volkswagen sorgt auf diese Weise für ein höheres Wohlbefinden der Insassen, mehr Komfort und Sicherheit. Durch die angenehme Temperierung bleibt die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit des Fahrers als Voraussetzung für sicheres Fahren erhalten.

Fahrzeugabhängig kommen verschiedene Ausstattungen zum Einsatz:

1-Zonen-Temperaturregelung

2-Zonen-Temperaturregelung
Teilt den Fahrgastraum in zwei Klimazonen. Fahrer und Beifahrer können ihre Temperatur unabhängig voneinander wählen.

3-Zonen-Temperaturregelung
Fahrer, Beifahrer und Passagiere im hinteren Fahrgastraum können ihre Temperatur unabhängig voneinander einstellen.

Siehe auch:
Klimaanlage

CNG (Compressed Natural Gas)

CNG (Compressed Natural Gas)

Der unter der Bezeichnung CNG (Compressed Natural Gas) verfügbare Kraftstoff basiert auf Erdgas. Es wird in zwei Qualitäten in Deutschland angeboten:

  • H-Gas: High calorific gas = höherer Energiegehalt
  • L-Gas: Low calorific gas = niedriger Energiegehalt

Aufgrund des höheren Heizwerts von H-Gas können so größere Reichweiten ermöglicht werden als mit der gleichen Menge L-Gas. 

Bis 2029 wird der Großteil der „L-Gas Gebiete“, die sich vorwiegend im Norden und Westen Deutschlands befinden, auch auf H-Gas umgestellt.

Unterschied zwischen Erdgas (CNG) und Autogas (LPG)

Erdgas besteht überwiegend aus Methan, ist ein Naturgas und die kohlenstoffärmste Kohlenwasserstoffverbindung. Es ist leichter als Luft, entweicht nach oben und verflüchtigt sich entsprechend. In Deutschland dürfen daher Fahrzeuge mit Erdgasantrieb grundsätzlich laut Garagenverordnung der jeweiligen Bundesländer in jede Tiefgarage fahren.

Der Energiegehalt von 1kg Erdgas (H-Gas: 14 kWh/kg) entspricht etwa 1,5 Liter Benzin bzw. 1,3 Liter Diesel. Erdgas hat fast den doppelten Heizwert von Flüssiggas (7 kWh/l).

Im Unterschied zu Erdgas (CNG) ist Autogas (LPG) ein Nebenprodukt der Erdöl- und Erdgasförderung und ist schwerer als Luft. Es besteht daher die Gefahr, dass sich das Gas am Boden oder in Mulden sammelt. Das Parken in Tiefgaragen mit Flüssiggasfahrzeugen ist aus diesem Grund oftmals nicht gestattet.

Siehe auch:
CNG-Fahrzeuge
Funktionsweise von CNG-Fahrzeugen
CNG tanken

CNG-Fahrzeuge

CNG-Fahrzeuge

Unter der Bezeichnung TGI (und eco up!) bietet Volkswagen Fahrzeuge mit Erdgasantrieb an.

Alle Motoren sind auf den Betrieb mit Erdgas optimiert. Das senkt den Verbrauch und wirkt sich positiv auf die Emissionen aus. Die Erdgastanks sind platzsparend als Unterflurlösungen integriert und schränken die Variabilität sowie das Innenraum- bzw. Ladevolumen nur geringfügig ein.

Siehe auch:
CNG (Compressed Natural Gas)
CNG-Fahrzeuge von Volkswagen

Coming home-Funktion

Coming home-Funktion

Beim Verlassen des Fahrzeuges werden das Abblendlicht, die Umfeldleuchten in den Außenspiegelgehäusen, das Schlusslicht der Heckleuchten und die Kennzeichenbeleuchtung verzögert ausgeschaltet (coming home) bzw. eingeschaltet, wenn der Fahrer mit der Funkfernbedienung die Verriegelung der Türen öffnet (leaving home). So kann die Fahrzeugaußenbeleuchtung genutzt werden, um bei Dunkelheit den Weg zur Haustür bzw. den Weg zum Fahrzeug zu beleuchten.

Siehe auch:
Leaving home-Funktion
Funkfernbedienung

Common-Rail-System

Common-Rail-System

Mit dem Begriff "Common Rail" wird eine bestimmte Bauart der Kraftstoffdirekteinspritzung bei Dieselmotoren bezeichnet. Dabei sind die Druckerzeugung und die Kraftstoffeinspritzung voneinander getrennt. Eine separate, an beliebiger Stelle am Motor einbaubare Pumpe erzeugt kontinuierlich Druck. Dieser wird in einer Verteilerleiste gespeichert. Über Leitungen sind die Einspritzdüsen aller Zylinder parallel mit der Verteilerleiste, der so genannten Common Rail (engl.: "gemeinsame Leitung"), verbunden. Ein konstanter Druck steht ununterbrochen an den Einspritzdüsen aller Zylinder zur Verfügung. Einspritzmenge und -zeitpunkt werden über Magnetventile an den einzelnen Einspritzdüsen gesteuert.

Crashsensoren

Crashsensoren

Im Falle eines Unfalls steuert eine intelligente Sensorik die rechtzeitige Auslösung der Rückhaltesysteme. Die Crash-Sensoren müssen einen Aufprall erkennen und in entsprechende Signale umwandeln. Dafür stehen lediglich wenige Millisekunden zur Verfügung. Herzstück dieses Systems ist das Airbag-Steuergerät, das die Auslöseentscheidung trifft und abhängig von Crashart und -schwere die Airbags und Gurtstraffer zündet. In dem zentral im Fahrzeug befestigten Steuergerät befinden sich Sensoren, die den Verlauf und die Schwere eines Frontal- oder Seitenaufpralls zu einem frühen Zeitpunkt ermitteln. Zusätzlich werden im Fahrzeug häufig zusätzliche, externe Crashsensoren angeordnet, die bei der Crasherkennung unterstützen.

Das Messprinzip der Crashsensoren nutzt meistens den Effekt der Massenträgheit. Wird ein Fahrzeug durch den Aufprall abrupt gestoppt, bewegen sich alle Körper oder Gegenstände, die nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden sind, mit der Aufprallgeschwindigkeit weiter. Die Sensoren verfügen über eine Struktur, die es ermöglicht, die Beschleunigung zu messen und als nutzbare Daten an das Steuergerät weiterzuleiten.

In vielen Volkswagen kommen zur Sensierung eines Seiten-Crashs besonders schnell reagierende Drucksensoren in den vorderen Türen zum Einsatz. Bei einem Seitenaufprall wird das Türaußenblech eingedrückt und in der Tür entsteht ein Überdruck. Überschreitet die Luftdruckänderung ein bestimmtes Maß, so gibt der Sensor ein entsprechendes Signal an das Airbagsteuergerät weiter. Zusätzlich werden Beschleunigungssensoren im Bereich der C-Säule eingesetzt, um auch Seitenkollisionen rechtzeitig erkennen zu können.

Siehe auch:
Crashtest
Airbag-Steuergerät
Airbags
Gurtstraffer

Crashtests

Crashtests

Crashtests dienen in der Neufahrzeugentwicklung der Ermittlung eines optimierten Insassenschutzes. Dabei werden für spätere Serienfahrzeuge bereits frühzeitig entsprechende Vorserienautos hinsichtlich der unterschiedlichen Unfallarten überprüft.

Vor dem realen Versuch steht jedoch die Simulation im Computer, also der virtuelle Crash. Daraus resultieren wichtige Erkenntnisse vom Zusammenwirken der Bauteile im Falle eines Falles. Abzustimmen sind:

  • Steifigkeit der Fahrgastzelle
  • Entstehende Beschleunigungsabläufe
  • Angepasste Insassenschutzsysteme

Die Ergebnisse aller Crashtests bilden die Grundlage für den kontinuierlichen Entwicklungsprozess zur weiteren Steigerung der passiven Sicherheit. Neben Ingenieuren werden auch Unfallmediziner und Unfallforscher in diesen Prozess mit einbezogen.

Siehe auch:
Passive Sicherheit
Euro NCAP

cw-Wert

cw-Wert

Der Cw-Wert ist der Luftwiderstandsbeiwert. Er wird im Windkanal ermittelt und fasst die aerodynamischen Eigenschaften eines Fahrzeugs zusammen.

Er beschreibt als Vergleichsgröße die "Formgüte" von Körpern - unabhängig von deren Größe. Auf den Cw-Wert nehmen verschiedene Faktoren Einfluss u.a. die Karosserieform (Limousine, Kombi oder Schrägheck). Geringe Spalt- und Fugenmaße reduzieren Verwirbelungen und begünstigen einen geringen Luftwiderstandsbeiwert. Auch die Gestaltung des Unterbodens wirkt sich auf den Cw-Wert aus.

Je kleiner dieser Wert, desto strömungsgünstiger ist ein Fahrzeug gebaut. Eine genaue Aussage zur Aerodynamik kann jedoch erst dann erfolgen, wenn der Cw-Wert und die Stirnfläche des Kraftfahrzeugs (die Projektion seiner Vorderansicht auf eine Fläche) angegeben werden. Ein kleines Fahrzeug kann zwar einen schlechteren Cw-Wert als eine große Limousine haben, aufgrund seiner geringeren Stirnfläche kann jedoch sein Luftwiderstand geringer sein.

Siehe auch:
Aerodynamik

DAB

DAB

Mit dem Digital Audio Broadcasting System (DAB) empfängt das Radio- oder Radio-Navigationssystem nicht nur ein Audiosignal (Musik und Sprache), sondern gleichzeitig zusätzliche Datensignale (Informationen über Verkehr, Programm, Musik, Wetter etc.) Ist das Radio- oder Radionavigationssystem mit einem geeigneten Display ausgestattet, können dazu Graphiken, z. B. Stadtpläne oder Animationen, dargestellt werden.

Siehe auch:
Radio-Navigationssystem

Datenbus

Datenbus

Der Datenbus dient dem schnellen Austausch aller möglichen Informationen zwischen Sensoren, Aktoren und Steuergeräten etc. innerhalb des Fahrzeugs. Der Datenbus gewährleistet, dass mittels digitalen Austauschs die Informationen eines Sensors an mehrere Steuergeräte weitergegeben und hier verarbeitet werden können. Die Gefahr eines Komplettausfalls wird deutlich verringert.

Ein Beispiel für die Arbeitsweise ist zum Beispiel der Regensensor: Meldet dieser „Es regnet“, aktiviert der Datenbus Scheibenwischer, Bremsscheibenwischer, Lüftung für die Frontscheibe sowie das Licht.

Dauerfahrlicht

Dauerfahrlicht

Zusätzliches Licht reduziert bei Tageslicht das Risiko eines Unfalls.

Dauerfahrlicht:
Tagsüber eingeschaltetes Abblendlicht

Tagfahrlicht:
Separat integrierte Leuchte im Scheinwerfer

Die Funktionen schalten sich automatisch mit dem Starten des Motors ein.

DCC

DCC

Mit der adaptiven Fahrwerksregelung DCC kann das Fahrwerk normal, sportlich oder komfortabel ausgerichtet werden. Die elektrisch verstellbare Dämpfung passt sich dabei automatisch an, ebenso wie die elektromechanische Servolenkung. DCC reagiert permanent auf unterschiedliche Fahrsituationen und berücksichtigt Brems-, Lenk- und Beschleunigungsvorgänge.

Die adaptive Fahrwerksregelung DCC sorgt für eine wesentliche Verbesserung der Fahreigenschaften. Der Fahrer ist nicht mehr auf eine bestimmte Fahrwerksauslegung festgelegt, sondern kann sein Fahrzeug individuell anpassen. Die Auswahl erfolgt bequem über Knopfdruck in der Mittelkonsole.

Diebstahlwarnanlage

Diebstahlwarnanlage

Die Diebstahlwarnanlage mit elektronischer Wegfahrsperre bietet optimalen Schutz vor Fahrzeugdiebstahl. Akustische und optische Warnsignale ziehen die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich und schrecken Diebe ab. Bei unbefugtem Öffnen löst sie durch Kontakte an Türen und Hauben bzw. über Ultraschall-Bewegungsmeldungen einen akustischen Alarm aus. Das Ultraschallsystem bemerkt auch, wenn Personen durch eine zerschlagene Scheibe ins Fahrzeug gelangen wollen.

Die neue Generation der Diebstahlwarnanlage umfasst ein bordspannungsunabhängiges Back-up-Horn und einen zeitgesteuerten Alarm bei unberechtigtem Öffnen der Tür. Das Abschließen des Fahrzeugs aktiviert die Diebstahlwarnanlage, das Öffnen des Wagens schaltet sie ab. Modellspezifisch verfügen Volkswagen Fahrzeuge auch über Neigungssensoren als Elemente der Diebstahlwarnanlage. Sie registrieren Lageveränderungen des Fahrzeugs (Diebstahl durch Abtransport) und geben Alarm. Die Diebstahlwarnanlage warnt zunächst durch einen 30-sekündigen Hupalarm. Zusätzlich erfolgt ein Dauerblinken der Warnblinkanlage.

Die Diebstahlwarnanlage „Plus“ bietet zusätzlich eine Innenraumüberwachung und einen Abschleppschutz vor gewaltsamem Abschleppen.

Diebstahlwarnanlage „Plus“

Diebstahlwarnanlage „Plus“

Die Diebstahlwarnanlage mit elektronischer Wegfahrsperre bietet optimalen Schutz vor Fahrzeugdiebstahl. Akustische und optische Warnsignale ziehen die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich und schrecken Diebe ab. Bei unbefugtem Öffnen löst sie durch Kontakte an Türen und Hauben bzw. über Ultraschall-Bewegungsmeldungen einen akustischen Alarm aus. Das Ultraschallsystem bemerkt auch, wenn Personen durch eine zerschlagene Scheibe ins Fahrzeug gelangen wollen.

Die neue Generation der Diebstahlwarnanlage umfasst ein bordspannungsunabhängiges Back-up-Horn und einen zeitgesteuerten Alarm bei unberechtigtem Öffnen der Tür. Das Abschließen des Fahrzeugs aktiviert die Diebstahlwarnanlage, das Öffnen des Wagens schaltet sie ab. Modellspezifisch verfügen Volkswagen Fahrzeuge auch über Neigungssensoren als Elemente der Diebstahlwarnanlage. Sie registrieren Lageveränderungen des Fahrzeugs (Diebstahl durch Abtransport) und geben Alarm. Die Diebstahlwarnanlage warnt zunächst durch einen 30-sekündigen Hupalarm. Zusätzlich erfolgt ein Dauerblinken der Warnblinkanlage.

Die Diebstahlwarnanlage „Plus“ bietet zusätzlich eine Innenraumüberwachung und einen Abschleppschutz vor gewaltsamem Abschleppen.

Dieseldirekteinspritzung

Dieseldirekteinspritzung

Bei der Dieseldirekteinspritzung wird der Kraftstoff direkt in den Verbrennungsraum eingespritzt. Der Diesel mit Direkteinspritzung ist zurzeit der effizienteste Verbrennungsmotor mit dem höchsten Wirkungsgrad. Mit der Hochdruckeinspritzung erreichte der Dieselmotor schließlich ein Leistungsniveau, das mit dem moderner Ottomotoren mit Abgasturboaufladung vergleichbar ist.

Siehe auch:
TDI

Dieselpartikelfilter

Dieselpartikelfilter

Bei einem Dieselpartikelfilter handelt es sich um ein System zur Abscheidung von Dieselruß aus den Abgasen von Dieselmotoren.

Der katalytisch beschichtete Filter arbeitet ohne Additiv und verwendet dafür eine edelmetallhaltige Filterbeschichtung, die auf zweifache Weise wirkt. Bei der passiven Regeneration erfolgt eine langsame und schonende Umwandlung des im Katalysator eingelagerten Rußes zu CO2. Dieser Vorgang geschieht in einem Temperaturbereich von 350 - 500 °C und läuft, vor allem im überwiegenden Autobahnbetrieb ohne besondere Maßnahmen kontinuierlich ab.

Nur bei längerem Betrieb mit geringer Last, etwa im Stadtverkehr, sorgt alle 1.000 bis 1.200 Kilometer eine aktive Erhöhung der Abgastemperatur auf rund 600 °C für eine zusätzliche Filter-Regeneration. Die im Filter eingelagerten Partikel brennen bei dieser Temperatur ab.

Siehe auch:
Katalysator

Differenzial

Differenzial

Ein Differenzial - auch Ausgleichsgetriebe genannt - gleicht unterschiedliche Raddrehzahlen bei angetriebenen Achsen aus.

Unterschiedliche Raddrehzahlen treten auf, wenn bei einer Kurvenfahrt die Räder einer Achse verschieden lange Wege zurücklegen. So dreht sich z. B. das kurvenäußere Rad schneller als das kurveninnere. Für den Drehzahlausgleich an angetriebenen Achsen sorgt in den meisten Fällen ein Kegelrad-Differenzial. Ein Sperrdifferenzial verhindert das freie Durchdrehen eines Rads und leitet die Kraft auf das Rad mit der besseren Traktion. Dafür kann der Drehzahlausgleich manuell oder automatisch bis zu 100 % gesperrt werden. So kann z.B. auf rutschigem Untergrund bis zu 100 % der Kraft auf das Rad mit der besten Bodenhaftung geleitet werden.

Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb ist ein Verteilergetriebe erforderlich, welches das Antriebsmoment auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Da sich die Achsen bei Kurvenfahrt verschieden schnell drehen, ist auch hier ein Drehzahlausgleich erforderlich. Das hier eingesetzte Differentialgetriebe wird als Zentraldifferential bezeichnet.

Siehe auch:
Elektronische Differenzialsperre

Early-Crashsensoren

Early-Crashsensoren

Im Falle eines Unfalls steuert eine intelligente Sensorik die rechtzeitige Auslösung der Rückhaltesysteme. Die Crash-Sensoren müssen einen Aufprall erkennen und in entsprechende Signale umwandeln. Dafür stehen lediglich wenige Millisekunden zur Verfügung. Herzstück dieses Systems ist das Airbag-Steuergerät, das die Auslöseentscheidung trifft und abhängig von Crashart und -schwere die Airbags und Gurtstraffer zündet. In dem zentral im Fahrzeug befestigten Steuergerät befinden sich Sensoren, die den Verlauf und die Schwere eines Frontal- oder Seitenaufpralls zu einem frühen Zeitpunkt zu ermitteln. Zusätzlich werden im Fahrzeug häufig zusätzliche, externe Crashsensoren angeordnet, die bei der Crasherkennung unterstützen.

Das Messprinzip der Crashsensoren nutzt meistens den Effekt der Massenträgheit. Wird ein Fahrzeug durch den Aufprall abrupt gestoppt, bewegen sich alle Körper oder Gegenstände, die nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden sind, mit der Aufprallgeschwindigkeit weiter. Die Sensoren verfügen über eine Struktur, die es ermöglicht, die Beschleunigung zu messen und als nutzbare Daten an das Steuergerät weiterzuleiten.

In vielen Volkswagen kommen zur Sensierung eines Seiten-Crashs besonders schnell reagierende Drucksensoren in den vorderen Türen zum Einsatz. Bei einem Seitenaufprall wird das Türaußenblech eingedrückt und in der Tür entsteht ein Überdruck. Überschreitet die Luftdruckänderung ein bestimmtes Maß, so gibt der Sensor ein entsprechendes Signal an das Airbagsteuergerät weiter. Zusätzlich werden Beschleunigungssensoren im Bereich der C-Säule eingesetzt, um auch Seitenkollisionen rechtzeitig erkennen zu können.

Siehe auch:
Crashtest
Airbag-Steuergerät
Airbags
Gurtstraffer

Easy Entry

Easy Entry

Vordersitze mit Easy-Entry-Funktion ermöglichen einen besonders großen und somit bequemen Zugang zu den Fondsitzen bei 2-türigen Fahrzeugen. Erreicht wird dies über den sehr weit nach vorn fahrbaren Vordersitz und die sehr weit nach vorn klappbare Lehne. Eine Memoryfunktion erhöht den Bedienkomfort, da sich die Vordersitze nach Zurückklappen wieder in ihrer vorherigen Position befinden.

Siehe auch:
Easy Fold

Easy Fold

Easy Fold

Die EasyFold-Funktion erleichtert den Einstieg bei Fahrzeugen mit mehreren Sitzreihen. Mit einem einzigen Handgriff können jeweils die beiden äußeren Sitze der zweiten Sitzreihe nach vorne geklappt werden.

Siehe auch:
Easy Entry

Easy Open

Easy Open

Mit der berührungslosen Öffnung der Gepäckraumklappe „Easy Open“ aktiviert eine einfache Bewegung mit dem Fuß zusätzliche Sensoren am Fahrzeugheck. Diese erkennen den Schlüssel und das System öffnet selbsttätig die Kofferraumklappe.

„Easy Open“ ist modellabhängig als optionaler Bestandteil von Keyless Access bzw. Kessy (Keyless-Entry-Start-and-Exit-System) erhältlich, dem automatischen Schließ- und Startsystem von Volkswagen. 

Siehe auch:
Keyless Access

EBV

EBV

Bei jedem Fahrzeug verlagert sich bei Betätigung der Bremsen der Fahrzeugschwerpunkt nach vorne. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Hinterräder aufgrund der niedrigeren Traktion eher blockieren. Die elektronische Bremskraftverteilung regelt über Magnetventile in der ABS-Einheit die Bremskraft für die Hinterräder und sorgt so für maximale Bremsleistung an Hinter- und Vorderachse. Unter normalen Bedingungen verhindert sie ein Ausbrechen des Hecks wegen überbremster Hinterräder.

Die Funktion der elektronischen Bremskraftverteilung ist in der Funktion ABS enthalten. Der EBV-Arbeitsbereich endet mit dem Einsetzen der ABS-Regelung.

Siehe auch:
ABS

E-Gas

E-Gas

Das Gaspedal wirkt bei heutigen Fahrzeugen wie ein Sensor. Dieser erkennt anhand der Pedalstellung unmittelbar den Leistungswunsch des Fahrers. Auf Basis dieses Ausgangssignals regelt die Motorelektronik Drosselklappe, Ladedruck und Zündung. Das elektronische System erleichtert die elektronische Motorsteuerung, reagiert schnell und ist eine technische Voraussetzung für das elektronische Stabilisierungsprogramm (ESP).

Siehe auch:
Elektronische Motorsteuerung
ESP

Elektroantrieb

Elektroantrieb

Beim Elektroantrieb wird elektrische Energie in Bewegungsenergie umgewandelt. Für seine Verwendung als Fahrzeugantrieb sind vor allem praxistaugliche Batteriesysteme mit hoher Kapazität zu entwickeln. Der Elektroantrieb gehört zu den effizienten und umweltverträglichen Technologien, an denen Volkswagen forscht.

Elektrohydraulische Servolenkung

Elektrohydraulische Servolenkung

Die elektrohydraulische Servolenkung stellt eine Erweiterung der bekannten hydraulischen Servolenkung dar. Der Hauptunterschied besteht in dem Antrieb der Hydraulikpumpe, die den für die Lenkkraftunterstützung nötigen Druck liefert. Bei der elektrohydraulischen Servolenkung treibt ein Elektromotor die Pumpe an, der entsprechend der benötigten Lenkkraftunterstützung angesteuert wird.

Bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten oder im Stand wird die Fördermenge der Hydraulikpumpe für eine große Lenkkraftunterstützung gesteigert. Bei hohen Geschwindigkeiten wird die Drehzahl gesenkt, da die Unterstützung nicht notwendig ist.

Die elektrohydraulische Servolenkung hilft, Kraftstoff zu sparen, da die Energieaufnahme bedarfsgerecht erfolgt.

Elektromechanische Servolenkung

Elektromechanische Servolenkung

Die elektromechanische Servolenkung ist eine geschwindigkeitsabhängig geregelte elektrische Hilfskraftlenkung, die nur dann arbeitet, wenn sie vom Fahrer benötigt wird. Sie kommt ganz ohne hydraulische Komponenten aus. Der Vorteil gegenüber einer hydraulischen Servolenkung besteht im reduzierten Kraftstoffverbrauch und neuen Komfort- und Sicherheitsfunktionen: Eine aktive Rückstellung der Lenkung in die Mittellage verbessert das Mittengefühl und die Seitenwindkompensation entlastet den Fahrer bei einseitig geneigter Fahrbahn oder konstantem Seitenwind. Auch Assistenzfunktionen wie "Park Assist" und "Lane Assist" werden mit ihrer Hilfe realisiert. Für ein einzigartiges Lenkgefühl sorgt auch die individuelle Anpassung der Lenkkraftunterstützung an die jeweilige Motorisierung und Ausstattung.

Siehe auch:
Aktive Rückstellung
Seitenwindkompensation

Elektronische Bremskraftverteilung (EBV)

Elektronische Bremskraftverteilung (EBV)

Bei jedem Fahrzeug verlagert sich bei Betätigung der Bremsen der Fahrzeugschwerpunkt nach vorne. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Hinterräder aufgrund der niedrigeren Traktion eher blockieren. Die elektronische Bremskraftverteilung regelt über Magnetventile in der ABS-Einheit die Bremskraft für die Hinterräder und sorgt so für maximale Bremsleistung an Hinter- und Vorderachse. Unter normalen Bedingungen verhindert sie ein Ausbrechen des Hecks wegen überbremster Hinterräder.

Die Funktion der elektronischen Bremskraftverteilung ist in der Funktion ABS enthalten. Der EBV-Arbeitsbereich endet mit dem Einsetzen der ABS-Regelung.

Siehe auch:
ABS

Fahrdynamikpaket mit adaptiven Wankausgleich

Fahrdynamikpaket mit adaptiven Wankausgleich

Das Fahrdynamikpaket mit adaptivem Wankausgleich ist eine Zusatzfunktion zur Luftfederung. Sie verringert durch eine sportliche Fahrwerksabstimmung die Neigung der Karosserie in schnell gefahrenen Kurven und erhöht so den Fahrspaß. Die Luftfederung regelt dabei jeden Stoßdämpfer einzeln und verbessert so die Straßenlage und sorgt für höhere Agilität und mehr Sicherheit.

Fahrerassistenzsysteme

Fahrerassistenzsysteme

Das Ziel von Volkswagen ist es, durch vorausschauende Fahrzeuge ein unfallfreies Fahren zu ermöglichen.

Fahrerassistenzsysteme tragen dazu bei, kritische Situationen im Vorfeld zu erkennen, und helfen, das Risiko von Unfällen zu verringern.

Fahrerassistenzsysteme bieten dem Fahrer mehr Komfort und entlasten ihn in der Fahrzeugführung.

Siehe auch:
Automatische Distanzregelung ACC
Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“
Spurhalteassistent „Lane Assist“
Parklenkassistent „Park Assist“
Proaktives Insassenschutzsystem
Spurwechselassistent „Side Assist“
Rückfahrkamera „Rear View“

Fahrgastzelle

Fahrgastzelle

Die Fahrgastzelle ist der Raum, in dem sich die Fahrzeugpassagiere befinden. Sie bildet einen "steifen" Sicherheitskäfig. Im Gegensatz zu den Deformationszonen ("Knautschzonen") der Karosserie ist sie nur schwer verformbar und kann damit bei Unfällen den Überlebensraum der Insassen bewahren. Das Verhalten der Fahrgastzelle wird unter anderem mittels Crashtests optimiert.

Siehe auch:
Crashtests

Fahrlichtschaltung, automatisch

Fahrlichtschaltung, automatisch

Die automatische Fahrlichtschaltung sorgt stets für eine optimale Beleuchtung des Fahrzeugs, ohne dass der Fahrer das Fahrlicht manuell aktivieren bzw. deaktivieren muss. Das System bietet dem Fahrer einen deutlichen Komfort- und Sicherheitsgewinn. So wird bei einsetzender Dunkelheit oder bei Tunneldurchfahrten am Tag das Fahrlicht über einen Dämmerungssensor automatisch geschaltet. Aber auch bei Regen (Dauerwischen länger als fünf Sekunden) oder bei schneller Fahrt (Geschwindigkeit von über 140 km/h länger als 10 Sekunden) wird das Fahrlicht aktiviert. Sinkt die Geschwindigkeit oder wird der Wischer abgeschaltet, deaktiviert das System das Fahrlicht nach einer kurzen Zeit selbsttätig. Auf diese Weise ist das eigene Fahrzeug für andere Verkehrsteilnehmer besser erkennbar.

Fahrprofilauswahl

Fahrprofilauswahl

Die Fahrprofilauswahl ermöglicht es, in einem gewissen Rahmen, individuelle Einstellungen vorzunehmen, die direkte Auswirkung auf das Fahrzeug haben. So werden für einen persönlichen Fahrstil Lenkung, Motorkennlinie und Getriebesteuerung je nach gewähltem Profil angepasst.

Zur Auswahl stehen fünf verschiedene Modi: Eco (sparsam), Sport (sportlich), Normal, Comfort und Individual (individuell kombiniert).

Fahrwerk

Fahrwerk

Das Fahrwerk besteht aus allen beweglichen Teile eines Fahrzeugs, die zur Verbindung mit der Fahrbahn dienen. Dazu gehören die Räder, Radaufhängungen, Federung, Stoßdämpfer sowie Lenkung und Bremse.

Sportfahrwerk
mit einer tiefer gelegten Karosserie und einer spezifischen Abstimmung von Federn, Stoßdämpfern und Stabilisatoren für nochmals gesteigerten Fahrspaß bei gutem Komfort

Schlechtwegefahrwerk
gegenüber dem Normalfahrwerk höher gestelltes Fahrwerk mit größerer Bodenfreiheit und an die gesonderten Bedingungen angepasste Federung, Stoßdämpfer und Stabilisatoren.

Fernlichtregulierung „Light Assist“

Fernlichtregulierung „Light Assist“

Der Light Assist sorgt durch automatisches Fernlicht für Komfort und Sicherheit im Straßenverkehr. Eine Kamera am Innenspiegel beobachtet den Verkehr. Ab 60 km/h und bei völliger Dunkelheit schaltet der Light Assist das Fernlicht selbstständig ein. Das System erkennt vorausfahrende und entgegenkommende Fahrzeuge und blendet automatisch ab, bevor diese geblendet werden. Mit dem automatischen Wechsel von Fern- und Abblendlicht ist die Straße bestens ausgeleuchtet.

Feuchtesensor

Feuchtesensor

Eine spezielle Sensorik reduziert in Verbindung mit den Regelalgorithmen in der Climatronic den Scheibenbeschlag und erhöht den Klimakomfort durch ein Innenraumfeuchte-Management.

Aus den Daten des Feuchte- und Temperatursensors im Fuß des Innenspiegels wird im Steuergerät der Climatronic die Taupunkttemperatur der Luft - also die Temperatur, bei der die Luftfeuchtigkeit kondensieren würde - berechnet. Ein Infrarotsensor misst berührungslos die Wärmestrahlung der Windschutzscheibe und somit die Scheibentemperatur. Damit die Scheibe nicht beschlägt, regelt die Climatronic die Luftmenge zur Frontscheibe und bei eingeschaltetem Kompressor auch den Wassergehalt der Luft im Fahrzeuginnenraum entsprechend. Zudem kann die relative Feuchtigkeit bezogen auf die Innenraumtemperatur auf ein angenehmes Niveau gebracht werden.

Siehe auch:
Climatronic

Freilauffunktion

Freilauffunktion

Die Freilauffunktion dient dazu, die kinetische Energie des Fahrzeugs besser zu nutzen.

Dazu wird im Fahrzustand Nulllast (Fuß vom Gaspedal) der Motor selbsttätig ausgekuppelt und bei Leerlaufdrehzahl gehalten. Das Fahrzeug kann dadurch eine weitere Strecke rollen, die nachfolgend nicht durch den Einsatz von Kraftstoff zurückgelegt werden muss. Der Verbrauchsvorteil im praktischen Fahrbetrieb rührt daher, dass die kinetische Energie des Fahrzeuges nur zur Überwindung des Roll- und Luftwiderstandes genutzt wird und nicht mehr für das Schleppen des Motors bei hohen Drehzahlen. Zeigt der Fahrer über die Bremsbetätigung einen Verzögerungswunsch an, wird der Motor wieder eingekuppelt, um so die Schubabschaltung des Motors zu nutzen; die Kraftstoffzufuhr wird dabei unterbrochen, die Motorbremswirkung verkürzt wieder den Ausrollweg des Fahrzeugs. Alternativ kann zur Auslösung die Tip-Minus Taste am Lenkrad genutzt werden.

Die erzielten Einsparungen liegen teilweise bei 0,5 l/100km und darüber. Die Funktion hängt in ihrer Effizienz von einer vorausschauenden Fahrweise ab; nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hat der Fahrer den längeren Ausrollweg seines Fahrzeugs adaptiert und geht intuitiv früher vom Gas, beispielsweise vor einer Ortschaft.

Frontantrieb

Frontantrieb

Heute ist der Frontantrieb bei Pkw-Modellen bis zur Mittelklasse das am häufigsten verwendete Antriebsprinzip. Der Antrieb erfolgt auf die Vorderräder. Motor, Getriebe, Achsantrieb und Ausgleichsgetriebe sind zu einer kompakten Einheit zusammengefasst. Beim Frontantrieb wird das Fahrzeug "gezogen", so dass sich ein stabiler Zustand zwischen den Antriebskräften und der Trägheitskraft des Fahrzeugs ergibt. Die Vorderräder müssen Antriebs-, Brems- und Seitenführungskräfte übernehmen. Einflüssen auf die Lenkung wirken entsprechende Auslegungen der Vorderachse entgegen.

Gangempfehlung

Gangempfehlung

Die Gangempfehlung zeigt mit einem Pfeil an, wenn es ökonomischer ist, den Gang zu wechseln. Das Motorsteuergerät übernimmt alle notwendigen Berechnungen für den optimalen Betrieb des Motors im Fahrzeug. Aus den gesammelten Informationen errechnet es für jede Fahrsituation die optimale Gangstufe. Das Fahrzeug fährt so im bestmöglichen Betriebspunkt, der Kraftstoff wird effizient genutzt.

Siehe auch:
Motorsteuergerät

Gegenlenkunterstützung

Gegenlenkunterstützung

Die Gegenlenkunterstützung ist eine Sicherheitsfunktion, die die elektromechanische Servolenkung realisiert:

Sie gibt dem Fahrer in kritischen Situationen den Hinweis, in welche Richtung er lenken sollte, um das Auto zu stabilisieren. Das Fahrzeug lenkt mit dieser Funktion natürlich nicht selbst, sondern macht ein Steuern in die richtige Richtung leichter als in die falsche.

Siehe auch:
Elektromechanische Servolenkung

Geschwindigkeitsabhängige Servolenkung

Geschwindigkeitsabhängige Servolenkung

Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Servolenkung erhöht die Handlichkeit und den Komfort und dient auf diese Weise der Sicherheit. Bei niedrigen Geschwindigkeiten - etwa beim Rangieren - ist die Servo-Unterstützung am größten. Der Wagen lässt sich dadurch sehr leicht handhaben. Bei höheren Geschwindigkeiten wird die Servo-Unterstützung mit Hilfe der Elektronik mehr und mehr zurückgenommen. Damit kann der Fahrer den Wagen bei hohem Tempo noch exakter und zielgenauer steuern als mit der normalen Servolenkung.

Siehe auch:
Servolenkung

Geschwindigkeitsregelanlage (GRA)

Geschwindigkeitsregelanlage (GRA)

Die Geschwindigkeitsregelanlage ist ein elektronisches Hilfsinstrument zur Steuerung der Fahrzeuggeschwindigkeit.

Das System speichert und hält das vom Fahrer gewählte Tempo. Dieser kann dann auch kurzfristig die Geschwindigkeit manuell um einen definierten Wert erhöhen oder vermindern sowie anschließend - wenn gewünscht - auf die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit zurückkehren. Mit der Bedientaste "Aus" beziehungsweise durch Betätigen des Brems- oder Kupplungspedals wird die Geschwindigkeitsregelanlage deaktiviert. Die GRA bietet dem Fahrer vor allem auf langen Fahrten mit gleichbleibender Geschwindigkeit ein deutliches Plus an Komfort. Sie unterstützt zudem die Einhaltung einer bestimmten Geschwindigkeit (wie z. B. in Autobahnbaustellen) und verringert das Risiko zu schnellen Fahrens.

Hinweis:
Bei dichtem Verkehr und ungünstigen Fahrbahnzuständen (Glätte, Nässe etc.) sollte die Geschwindigkeitsregelanlage aus Sicherheitsgründen nicht benutzt werden.

Siehe auch:
Automatische Distanzregelung ACC

Gespannstabilisierung

Gespannstabilisierung

Die elektronische Gespannstabilisierung ist eine Unterfunktion des elektronischen Stabilisierungsprogramms ESP. Das System erkennt eine Instabilität des Fahrzeugs, die durch einen mitgeführten Anhänger bei nicht angepasster Fahrgeschwindigkeit verursacht wird. Durch die gezielte Reduzierung des Motormoments und geeignetes Abbremsen einzelner Räder wird das Gespann beruhigt. Die Gespannstabilisierung leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Fahrsicherheit von Gespannen.

Siehe auch:
Navigationssystem

Gestensteuerung

Gestensteuerung

Mit der Gestensteuerung lassen sich entsprechend ausgestattete Infotainment-Systeme noch einfacher und komfortabler bedienen. Denn eine ganze Reihe von Menüpunkten lässt sich mit einer einfachen Geste ansteuern. So reicht eine Handbewegung, um zum Beispiel von Radiostation zu Radiostation zu springen.

Global Positioning System (GPS)

Global Positioning System (GPS)

Wie findet das Navigationssystem den Weg? Voraussetzung dafür, dass der elektronische Pfadfinder die richtigen Fahrempfehlungen erteilt, ist das Global Positioning System (GPS). Bei diesem ursprünglich für militärische Zwecke aufgebauten System umkreisen 24 Satelliten auf exakten Bahnen die Erde. Diese Satelliten senden permanent Signale, die von den GPS-Empfängern gemessen werden. Für die exakte Positionsbestimmung mit einer Genauigkeit von ca. zehn Metern müssen die Signale von drei Satelliten empfangen werden. Diese Information setzt das Navigationssystem in Verbindung mit den gespeicherten Straßenkarten in Fahrempfehlungen um.

Siehe auch:
Navigationssystem

Guide & Inform

Guide & Inform

Die Car-Net Guide & Inform Dienste bieten Beste Information von Unterwegs. Guide & Inform beinhaltet Online-Verkehrsinformationen, Online-Zielimporte, Online-Sonderzielsuche, Nachrichten, Wetterinformationen und die Eingabe von persönlichen Sonderzielen.

Gurtkraftbegrenzer

Gurtkraftbegrenzer

Der Gurtkraftbegrenzer reduziert ab einer bestimmten Schwelle die Krafteinwirkung des Gurtbandes auf die Fahrzeuginsassen. Im Zusammenspiel mit Gurtstraffern und Airbags verringert er das Verletzungsrisiko der Frontpassagiere im Oberkörperbereich.

Um das zu erreichen, verformt sich ein Torsionsstab im Gurtaufroller. Das System gibt nun das Gurtband auf einem vorgegebenen Kraftniveau frei. Die maximale Schultergurtkraft wird so vermindert, die Insassen werden sanfter von Gurt und Airbag abgefangen. Aber auch ohne zusätzlichem Airbag oder Gurtstraffer (z.B. im Fahrzeug hinten) reduziert dieser Kraftbegrenzer die Insassenbelastung.

Siehe auch:
Gurtstraffer
Airbag

Gurtstraffer

Gurtstraffer

Der Sicherheitsgurt muss bei einem Unfall die Insassen möglichst früh abfangen und daher straff anliegen. Insbesondere durch auftragende Kleidung ist dies nicht immer der Fall. Diesen Effekt nennt man Gurtlose.

Heutige Gurtstraffer enthalten eine kleine pyrotechnische Ladung, die bei der Auslösung den Gurt strafft. Dadurch wird dann die Gurtlose beseitigt.

Gurtstraffer werden elektrisch über das Airbag-Steuergerät ausgelöst und spannen innerhalb von Sekundenbruchteilen das Gurtband vor. Da dieses nun enger am Körper anliegt, nehmen die Insassen früher an der Fahrzeugverzögerung teil und die Körperbelastung verteilt sich gleichmäßiger über den gesamten Auffangprozess, die Verletzungsgefahr sinkt.

Siehe auch:
Airbag
Gurtkraftbegrenzer

HBA

HBA

Der Komfort-Bremsassistent von Volkswagen unterstützt den Fahrer bei einer Not- oder Panikbremsung. Der hydraulische Bremsassistent (HBA) erkennt anhand der Betätigungsgeschwindigkeit des Bremspedals, ob der Fahrer eine Vollbremsung wünscht und erhöht den Bremsdruck automatisch bis in den ABS-Regelbereich, solange der Fahrer das Bremspedal durchtritt. Bei nachlassender Bremsdruckvorgabe durch den Fahrer verringert das System den Bremsdruck wieder auf den Vorgabewert.

Mit dem Komfort-Bremsassistenten kann der Anhalteweg stark verkürzt werden. Das System arbeitet kaum spürbar für den Fahrer.

Siehe auch:
Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESC)

Head-up-Display

Head-up-Display

Das Head-up-Display zeigt fahrzeugrelevante Informationen direkt im Sichtfeld des Fahrers an. Die Anzeige erfolgt auf einem durchsichtigen Display, das auf Knopfdruck hinter der Instrumententafel ausfährt. Der Fahrer kann damit alle relevanten Informationen ablesen ohne den Blick von der Straße nehmen zu müssen.

Welche Informationen angezeigt werden, entscheidet der Fahrer selbst. Zum Beispiel aktuelle Geschwindigkeit, Verkehrszeichen, Tempolimits, die Aktivität der Assistenzsysteme, Navigationshinweise oder Warnmeldungen. Die Auswahl erfolgt über ein Menü im Infotainmentsystem.

Heckklappe elektrisch

Heckklappe elektrisch

Die elektrische Gepäckraumklappe lässt sich vom Fahrersitz oder mit dem Funkschlüssel bequem öffnen. Sie schließt sich nach Betätigung eines Tasters in der Klappe selbstständig. Die Öffnungshöhe ist einstellbar, um ein Anschlagen, z.B. in niedrigen Garagen, zu vermeiden.

Hybridantrieb

Hybridantrieb

Ein Hybridantrieb besteht aus der Kombination von zwei Antriebsprinzipien, wie zum Beispiel einem TSI- und einem Elektromotor. Durch das Hybridkonzept können sich gerade im Stadtverkehr Verbrauchsvorteile und Schadstoffreduzierungen ergeben.

Die Hybrid-Technologie beinhaltet zwei verschiedene Arten von Antrieb: dem Vollhybrid und dem Plug-in-Hybrid.

Seinen Strom gewinnt der Vollhybrid selbst, indem er beim Bremsen als Generator arbeitet und die Hochvoltbatterie lädt.

Der Plug-in Hybrid funktioniert auf die gleiche Weise. Mit einem Unterschied: er bietet die Möglichkeit, die Batterie des Elektro-Motors mit einer externen Stromquelle aufzuladen.

Hydraulischer Bremsassistent

Hydraulischer Bremsassistent

Der Komfort-Bremsassistent von Volkswagen unterstützt den Fahrer bei einer Not- oder Panikbremsung. Der hydraulische Bremsassistent (HBA) erkennt anhand der Betätigungsgeschwindigkeit des Bremspedals, ob der Fahrer eine Vollbremsung wünscht und erhöht den Bremsdruck automatisch bis in den ABS-Regelbereich, solange der Fahrer das Bremspedal durchtritt. Bei nachlassender Bremsdruckvorgabe durch den Fahrer verringert das System den Bremsdruck wieder auf den Vorgabewert.

Mit dem Komfort-Bremsassistenten kann der Anhalteweg stark verkürzt werden. Das System arbeitet kaum spürbar für den Fahrer.

Siehe auch:
Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESC)

Infotainment-System

Infotainment-System

Immer mehr und immer neue Informations-, Entertainment- und Kommunikationssysteme erfüllen die wachsenden Ansprüche an Komfort und Sicherheit in einem modernen Fahrzeug. Ein Radio gehört zur Standardausrüstung, die um Mobiltelefon, Navigationssystem, DVD-Wiedergabe usw. ergänzt wird. Damit der Fahrer nicht durch eine Vielzahl von Bediensystemen belastet wird, wurde ein zentrales Anzeige- und Bedienteil, das Infotainment-System, entwickelt, über das nahezu alle Funktionen des Fahrzeugs intuitiv bedient werden können. Über eine Hauptmenüzeile, menüabhängige Funktionstasten und über Bedienungselemente am Multifunktionslenkrad können sämtliche Funktionen des Infotainment-Systems angesprochen werden.

Innenraumüberwachung

Innenraumüberwachung

Die neue Generation der Diebstahlwarnanlage umfasst ein bordspannungsunabhängiges Signalhorn und einen zeitgesteuerten Alarm bei unberechtigtem Öffnen der Tür. Die Diebstahlwarnanlage inklusive Ultraschall-Innenraumüberwachung sichert Türen, Gepäck-, Motor- und Innenraum gegen unbefugtes Benutzen. Das Ultraschallsystem bemerkt auch, wenn Personen durch eine zerschlagene Scheibe ins Fahrzeug gelangen wollen. Die Innenraumüberwachung lässt sich ausschalten, wenn zum Beispiel für eine kurze Zeit Tiere im Wagen verbleiben sollen. Das Abschließen des Fahrzeugs aktiviert die Diebstahlwarnanlage, das Öffnen des Wagens schaltet sie ab.

Modellspezifisch verfügen Volkswagen Fahrzeuge auch über Neigungssensoren als Elemente der Diebstahlwarnanlage. Sie registrieren Lageveränderungen des Fahrzeugs (Diebstahl durch Abtransport) und geben daraufhin Alarm. Generell ertönt bei der Diebstahlwarnanlage zunächst ein 30-sekündiger Hupalarm. Zusätzlich erfolgt ein Dauerblinken der Warnblinkanlage.

Innenspiegel, automatisch abblendend

Innenspiegel, automatisch abblendend

Der automatisch abblendende Innenspiegel trägt zu mehr Komfort und Sicherheit während einer Nachtfahrt bei, da er eine Blendung durch den nachfolgenden Verkehr deutlich reduziert.

Er besteht aus einem Spiegelelement und einer Elektronik mit zwei Fotosensoren. Die Elektronik erkennt durch Fotosensoren den Lichteinfall von vorn und hinten. Ist der Lichteinfall von hinten größer als von vorn, wird der Spiegel entsprechend abgedunkelt. Dazu verfügt die Spiegelfläche über eine Schicht aus Elektrolyten, ähnlich wie das LCD-Display eines Handys. Die Elektrolyte bestehen aus gleichförmigen Kristallen. Das Anlegen einer Spannung richtet die Kristalle in einem bestimmten Winkel aus. Dieser Winkel bestimmt die Menge des reflektierten Lichts. Die Stärke der Spannung bestimmt den Grad der Verdunklung. Der Verdunklungseffekt sowie das anschließende Aufhellen erfolgen nahezu verzögerungsfrei und stufenlos. Da der Fahrer den Spiegel nicht manuell betätigen muss, können seine Hände am Lenkrad bleiben. Dies erhöht weiterhin die Sicherheit.

ISOFIX-System

ISOFIX-System

ISOFIX ist die Bemühung namhafter Autohersteller, einen einheitlichen und optimalen Standard für die Befestigung von Kindersitzen zu schaffen. ISOFIX ist keine offizielle DIN-Norm.

ISOFIX-Kindersitze sind mit einer vereinfachten Befestigungsvorrichtung ausgerüstet. Sie können in allen Fahrzeugen eingesetzt werden, die bereits bei der Konstruktion mit entsprechend genormten Steckverbindungen ausgerüstet sind. Die Kindersitzvorbereitung verfügt über zwei Halteösen, die fest mit der Karosserie verbunden sind. ISOFIX-geeignete Kindersitze werden durch zwei Rastarme in dieser Verbindung fest verankert.

ISOFIX-Kindersitze lassen sich einfach montieren und bieten aufgrund der stabilen Befestigung an der Karosserie ein Höchstmaß an Sicherheit. Alle Fahrzeuge der Volkswagen Modellpalette verfügen über ISOFIX-Halteösen im Fond.

Karosseriequalität

Karosseriequalität

Kaum sichtbare Fugen (geringstmögliche Spaltmaße) weisen auf eine hohe Verarbeitungssorgfalt und Karosseriequalität hin. Die wichtigsten Gütemerkmale der Karosserie sind jedoch unsichtbar: Dazu zählen Karosseriesteifigkeit und die einer Karosserie mitgegebene passive Sicherheit ("crashsichere" Fahrgastzelle). Zu guter Qualität gehört außerdem ein solider Korrosionsschutz.

Siehe auch:
Crashtest
Karosseriesteifigkeit
Passive Sicherheit
Fahrgastzelle
Korrosionsschutz

Karosseriesteifigkeit

Karosseriesteifigkeit

Die Karosseriesteifigkeit ist einer der Schlüssel für Sicherheit, Komfort und Haltbarkeit eines Automobils. Je weniger sich ein Fahrzeug auf unebenen Fahrbahnen oder in schnell gefahrenen Kurven "verwindet", desto höher ist seine Torsionssteifigkeit und desto sicherer ist sein Fahrverhalten.

Die Steifigkeit fällt bei unterschiedlichen Karosserieformen verschieden aus. Generell kann die Struktur eines offenen Autos nicht die Steifigkeit einer geschlossenen Karosserie erlangen.

Die statische Steifigkeit der Karosseriestruktur ist sowohl ein wesentlicher technischer Kennwert als auch eine relevante Größe des subjektiven Empfindens für Sicherheit und Fahrkomfort. Die dynamische Steifigkeit ist eine wesentliche Voraussetzung für hervorragende Fahrdynamik, guten Schwingungskomfort und ausgewogene Akustik.

Siehe auch:
Karosseriequalität

Karosserieverzinkung

Karosserieverzinkung

Die sicherste Methode, Stahlblech gegen Korrosion zu schützen, ist das Verzinken. Beim Verzinken bildet das Zink keine lose Schicht auf dem Blech, sondern reagiert zu einer stabilen Verbindung, die auch gegen Beschädigungen der Oberfläche unempfindlich ist. Mit der galvanischen Verzinkung, die in sehr geringer Dicke von weniger als 20 Mikrometer (Millionstel Meter) erfolgt, können vor allem feinere Flächen behandelt werden. Sie eignet sich vor allem für die sichtbaren Oberflächen der Karosserie.

Die Verzinkung garantiert einen optimalen Schutz vor Korrosion und sichert die Strukturfestigkeit über die gesamte Lebensdauer. Durch die längere Betriebsdauer des Fahrzeugs werden Ressourcen nachhaltig geschont.

Katalysator

Katalysator

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird mit "Kat" das komplette System zur katalytischen Abgasreinigung in Kraftfahrzeugen bezeichnet. Es enthält einen wirksamen chemischen Katalysatorstoff (meist Edelmetalle wie Platin und Rhodium), keramisches oder metallisches Trägermaterial, ein Gehäuse und je nach Bauart verschiedene Regeleinrichtungen zur Prozesssteuerung. Je nach Bauart oxidiert der Katalysator Kohlenmonoxid zu Kohlendioxid, Kohlenwasserstoffe zu Kohlendioxid und Wasser und/oder reduziert Stickoxide zu Stickstoff- und Sauerstoffgas. Wirksame Katalysatoren vermindern die Schadstoffe im Abgas um bis zu 90 Prozent.

In Automobilen kommen Dreiwege-Katalysatoren (Ottomotoren), Oxidations-Katalysatoren, NOx-Speicherkatalysatoren und SCR-Systeme (Dieselmotoren) zum Einsatz - je nach Motor mit bis zu zwei Haupt- und vier Vor-Katalysatoren. Um seine Arbeit effizient zu verrichten, benötigt der Dreiwege-Katalysator eine bestimmte Arbeitstemperatur. Daher kommen motornahe Vorkatalysatoren zum Einsatz, die bereits in der Warmlaufphase des Motors belastende Emissionen reduzieren.

Die für die Wandlung optimale Zusammensetzung des Benzin-Luft-Gemischs regelt die Lambdasonde im Zusammenspiel mit dem Motorsteuergerät.

Siehe auch:
Lambdasonde
Oxidationskatalysator
NOx-Speicherkatalysator
SCR-Katalysator
Motorsteuergerät

Keyless Access

Keyless Access

Keyless Access bzw. Kessy (Keyless-Entry-Start-and-Exit-System) ist das automatische Schließ- und Startsystem von Volkswagen. Es bietet dem Fahrer höchsten Komfort, da der Schlüssel zwar mitgeführt, aber nicht in die Hand genommen werden muss.

Die wichtigsten Komponenten des schlüssellosen Fahrzeugzugangs sind der ID-Geber im Fahrzeugschlüssel, das elektronische Zündschloss, der Starterknopf, das Steuergerät, die elektrische Verriegelung der Lenksäule sowie Antennen und Sensoren in den Türgriffen.

Der Schlüssel wird über Näherungssensoren in den Türgriffen und einen Funk-Impulsgeber im Schlüsselgehäuse identifiziert, sobald sich der Fahrer im Bereich von ca. 1,50 Meter Abstand am Fahrzeug aufhält. Bei Betätigung des Türgriffes (oder der Gepäckraumklappe) wird das Fahrzeug automatisch entriegelt. Auch die vor Fahrtantritt erforderliche Freigabe von Lenkung und Zündung lässt sich rein elektronisch und ohne Schlüssel im Zündschloss absolvieren. Führt der Fahrer den Schlüssel im Innenraum bei sich, kann der Motor mit Durchdrücken des Starterknopfes angelassen werden. Der Fahrzeugschlüssel kann aber auch wie ein gewöhnlicher Schlüssel zur Bedienung der Zentralverriegelung genutzt werden. Beim Verlassen des Fahrzeugs genügt es, den kleinen Verriegelungs-Taster an den Türgriffen zu drücken, um das Fahrzeug abzuschließen.

Modellabhängig bietet Kessy noch mehr Komfort für die Limousine: Mit der berührungslosen Öffnung der Gepäckraumklappe „Easy Open“.

Siehe auch:
Zentralverriegelung
Easy Open

Klimaanlage

Klimaanlage

Die Klimaanlage besteht im Wesentlichen aus Kältesystem, Heizung und Gebläseeinheit. Sie ergänzt das Lüftungssystem in einem Fahrzeug.

Das Kältesystem arbeitet wie folgt:
Der vom Motor angetriebene Kompressor verdichtet das gasförmige Kältemittel. Dieses erhitzt sich dabei und wird im Anschluss in den Kondensator geleitet, wo es sich abgekühlt und verflüssigt. Ein Expansionsventil spritzt die abgekühlte Flüssigkeit in den Verdampfer ein, wo das Kältemittel verdampft. Bei diesem Vorgang wird der Umgebung Wärme entzogen.

Vereinfacht ausgedrückt wird die Luft, bevor sie in den Innenraum gelangt, durch den Verdampfer im Klimagerät geführt und gibt dort ihre Wärme an das Kältemittel ab. Die gekühlte und getrocknete Luft wird dann in das Fahrzeuginnere geblasen. Einige Systeme verfügen über einen extern geregelten Kompressor mit einer regelbaren Verdampfertemperatur zwischen 2 und 12 °C. Dadurch wird die Luft nicht mehr als nötig entfeuchtet bzw. abgekühlt, und der Energiebedarf und damit auch der Kraftstoffverbrauch gesenkt.

Volkswagen bietet für seine Modelle sowohl eine halbautomatische Klimaanlage wie auch eine Klimaautomatik "Climatronic" an.

Siehe auch:
Climatronic

Klimaautomatik

Klimaautomatik

Die Climatronic regelt die Innenraumtemperatur gemäß der vorgewählten Wunschtemperatur mit automatischer Anpassung der Gebläsedrehzahl und Betätigung der Luftverteilungsklappen. So gewährleistet sie bei allen Betriebs- und Witterungsverhältnissen ein angenehmes Klima mit möglichst zugfreier Durchströmung der Luft im Fahrgastraum. Die elektronische Steuerung der Climatronic erfasst alle wichtigen Einfluss- und Störgrößen wie z. B. Sonnenstand, Sonneneinstrahlung und Außentemperatur und führt entsprechend mehr oder weniger kühle Luft zu.

Durch die Einbindung des Steuergerätes in den CAN-Datenbus, stehen darüber hinaus weitere Komfortmerkmale zur Verfügung: Der automatische Umluftbetrieb bei Aktivierung der Scheibenreinigung oder Einlegen des Rückwärtsgangs bewahrt die Insassen vor Geruchsbelästigungen. Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Gebläsedrehzahl mit automatischer Anpassung der Ausströmtemperatur verringert das Geräuschniveau bei langsamer Fahrt.

Des Weiteren aktiviert die Climatronic per einfachen Knopfdruck auch die Defrostfunktion bei beschlagenen oder vereisten Scheiben. Dabei wird bei hoher Gebläseleistung der gesamte Luftstrom an die Innenseite der Scheibe gelenkt. Liegt die Außentemperatur über 2,5 °C, schaltet sich die Kälteanlage zum Trocknen der Luft mit ein.

Die Climatronic von Volkswagen sorgt auf diese Weise für ein höheres Wohlbefinden der Insassen, mehr Komfort und Sicherheit. Durch die angenehme Temperierung bleibt die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit des Fahrers als Voraussetzung für sicheres Fahren erhalten.

Fahrzeugabhängig kommen verschiedene Ausstattungen zum Einsatz:

1-Zonen-Temperaturregelung

2-Zonen-Temperaturregelung
Teilt den Fahrgastraum in zwei Klimazonen. Fahrer und Beifahrer können ihre Temperatur unabhängig voneinander wählen.

3-Zonen-Temperaturregelung
Fahrer, Beifahrer und Passagiere im hinteren Fahrgastraum können ihre Temperatur unabhängig voneinander einstellen.

4-Zonen-Temperaturregelung
Teilt den Fahrgastraum in vier Klimazonen mit individueller Temperaturregelung.

Siehe auch:
Klimaanlage

Klopfsensor

Der Klopfsensor ist außen am Motor angebracht und verhindert schädliche Selbstzündungen.

Der Effekt des Klopfens entsteht durch eine außerzyklische unkontrollierte Verbrennung, die für extreme Temperaturen im Zylinder sorgt. Diese hohen Wärmemengen belasten Motorbauteile wie Kolben, Ventile und Zylinderkopf stark und können zu Beschädigungen führen.

Der Klopfsensor registriert den Körperschall des Motors. Das Motorsteuergerät gleicht die Messimpulse mit den gespeicherten Sollwerten ab und greift entsprechend in die Steuerung von Motor, Einspritzung und Zündung ein, bevor die Verbrennung die Klopfgrenze erreicht.

Der Klopfsensor erkennt auch die Kraftstoffqualität. Je höher die Oktanzahl, desto klopffester ist der Kraftstoff. Das heißt: Super Plus mit 98 Oktan zündet bei einer höheren Temperatur als Normalbenzin mit 95 Oktan. Steht jedoch nur eine geringere Kraftstoffqualität zur Verfügung, korrigiert das Motorsteuergerät aufgrund der Informationen vom Klopfsensor automatisch den Zündzeitpunkt. Eine Beschädigung des Motors wird somit vermieden.

Siehe auch:
Motorsteuergerät

Komfort-Bremsassistent (HBA)

Komfort-Bremsassistent (HBA)

Der Komfort-Bremsassistent von Volkswagen unterstützt den Fahrer bei einer Not- oder Panikbremsung. Der hydraulische Bremsassistent (HBA) erkennt anhand der Betätigungsgeschwindigkeit des Bremspedals, ob der Fahrer eine Vollbremsung wünscht und erhöht den Bremsdruck automatisch bis in den ABS-Regelbereich, solange der Fahrer das Bremspedal durchtritt. Bei nachlassender Bremsdruckvorgabe durch den Fahrer verringert das System den Bremsdruck wieder auf den Vorgabewert.

Mit dem Komfort-Bremsassistenten kann der Anhalteweg stark verkürzt werden. Das System arbeitet kaum spürbar für den Fahrer.

Siehe auch:
Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESC)

Ladeluftkühlung

Ladeluftkühlung

Die Ladeluftkühlung verringert die thermische Belastung des Motors. Bei der Abgasturboaufladung steigt durch die Verdichtung der Frischluft die Temperatur im Lader. Da die erhitzte Luft einen größeren Raum einnimmt als kühle, füllen sich in der Folge die Zylinder mit weniger Luft, als es dem Ladedruck entspricht, und bei Ottomotoren erhöht sich die Klopfneigung. Aus diesem Grund wird die verdichtete Luft durch das Kühlwasser des Motors oder die Außenluft gekühlt. Außerdem werden durch die Ladeluftkühlung die NOx-Emissionen und der Kraftstoffverbrauch reduziert.

Lambdasonde

Lambdasonde

Lambda bezeichnet das Luft-Kraftstoff-Verhältnis im Verbrennungsmotor (stöchiometrisches Verhältnis). Das chemisch optimale Verhältnis ist Lambda=1, wenn es 14,7 kg Luft zu 1 kg Kraftstoff (für Benzin) beträgt.

Die Lambdasonde ist als Sensor in der Lage, dieses Verhältnis zu messen. Sie ist verantwortlich für den korrekten Betrieb eines Katalysators.

Die Sonde sitzt im Abgasstrang vor dem Katalysator und misst über den Restsauerstoffgehalt die Abgaszusammensetzung. Auf Basis dieses Wertes regelt die Motorsteuerung die Gemischzusammensetzung für die Einspritzanlage.

Siehe auch:
Katalysator

Lane Assist

Lane Assist

Der aktive Spurhalteassistent „Lane Assist“ hilft innerhalb der Systemgrenzen, Unfälle durch ungewolltes Verlassen von der Fahrbahn zu vermeiden und stellt einen hohen Sicherheitsgewinn auf Autobahnen und gut ausgebauten Landstraßen dar. Falls sich andeutet, dass das Fahrzeug unbeabsichtigt die Spur verlässt, warnt Lane Assist optisch und mit einem Signal im Lenkrad (Touareg).

Fahrzeugabhängig lenkt Lane Assist zudem kontinuierlich und weich gegen (Golf, Golf Variant, Golf Sportsvan. Touran, Tiguan, Sharan, Passat, Passat Variant und Volkswagen CC). Sollte die Gegenlenkkraft nicht ausreichen, um das Fahrzeug in der Spur zu halten, wird der Fahrer ebenfalls durch eine Vibration am Lenkrad gewarnt. Sobald das System längere Zeit keine deutliche aktive Lenkbewegung des Fahrers erkennt, signalisiert es im Kombi-Instrument akustisch und optisch eine sogenannte Übernahmeaufforderung und schaltet dann ab. Das System erfasst ab einer Geschwindigkeit von 65 km/h mittels einer Kamera im Bereich des Innenspiegels die Fahrbahnmarkierungen – dies gilt für durchgezogene Linien und Markierungen, die unterbrochen sind (wie Mittelstreifen). Lane Assist erkennt die Spur auch dann, wenn es nur eine Markierung gibt. Darüber hinaus funktioniert die Erfassung auch bei Dunkelheit oder Nebel. Ohne erkennbare Fahrbahnmarkierungen arbeitet das System allerdings nicht. Der Spurhalteassistent reagiert ebenfalls nicht, wenn vor dem Überfahren einer Markierung der Blinker gesetzt wurde.

Der Fahrer kann „Lane Assist“ jederzeit mit geringem Krafteinsatz „überstimmen“ und wird nicht von seiner Verantwortung entbunden, das Auto bewusst zu fahren.

Leaving home-Funktion

Leaving home-Funktion

Das Abblendlicht, die Umfeldleuchten in den Außenspiegelgehäusen, das Schlusslicht der Heckleuchten und die Kennzeichenbeleuchtung werden eingeschaltet, wenn der Fahrer mit der Funkfernbedienung die Verriegelung der Türen öffnet (leaving home). So kann die Fahrzeugaußenbeleuchtung genutzt werden, um bei Dunkelheit den Weg zum Fahrzeug zu beleuchten.

Siehe auch:
Coming home-Funktion
Zentralverriegelung

LED-Technik

LED-Technik

Die LED (Light Emitting Diode) ist ein Licht emittierender Halbleiter, der eine wesentlich längere Lebensdauer und einen geringeren Stromverbrauch gegenüber konventionellen Glühlampen aufweist.

Die Vorzüge der LED-Technologie gegenüber herkömmlichen Glühlampen liegen in ihrem niedrigeren Energieverbrauch, kürzeren Ansprechzeiten, geringerem Raumbedarf sowie einer höheren Lebensdauer.

Bei Volkswagen werden LEDs unter anderem in den Rückleuchten, als Tagfahrlicht sowie als Blinker in den Außenspiegelgehäusen eingesetzt. Die hohe Betriebssicherheit und Lebensdauer von LEDs erhöhen die Sicherheit durch die verringerte Ausfallwahrscheinlichkeit von Rückleuchten und Bremslichtern.

Lendenwirbelstütze

Lendenwirbelstütze

Die Lendenwirbelstütze sorgt dafür, dass die optimale Sitzhaltung beibehalten wird. Vor allem bei langen Fahrten kann die Muskulatur durch Ermüdung zusammensacken. Dem wirkt die Lendenwirbelstütze entgegen, indem sie die Wirbelsäule entspannt und so möglichen Beschwerden durch Fehlhaltungen, Verkrampfen oder bereits vorhandene Rückenprobleme vorbeugt.

Siehe auch:
Vielwegesitz
Massagefunktion (Sitze)

Light Assist

Light Assist

Der Light Assist sorgt durch automatisches Fernlicht für Komfort und Sicherheit im Straßenverkehr. Eine Kamera am Innenspiegel beobachtet den Verkehr. Ab 60 km/h und bei völliger Dunkelheit schaltet der Light Assist das Fernlicht selbstständig ein. Das System erkennt vorausfahrende und entgegenkommende Fahrzeuge und blendet automatisch ab, bevor diese geblendet werden.

Mit dem automatischen Wechsel von Fern- und Abblendlicht ist die Straße bestens ausgeleuchtet.

Luftfederung (CDC)

Luftfederung (CDC)

Einen außerordentlich hohen Fahrkomfort bietet die Luftfederung, kurz CDC (Continous Damping Control). Anstelle konventioneller Stahlfedern verfügt sie über mit Druckluft gefüllte Gummibälge. Durch Anpassung der Luftmenge kann das System die Höhe der Karosserie einstellen. Volkswagen bietet eine Luftfederung mit kontinuierlicher Dämpferanpassung an. Aufgrund der automatischen Niveauregulierung wird die Karosserie unabhängig vom Beladungszustand auf konstantem Niveau gehalten. Nick-Bewegungen beim Bremsen oder Beschleunigen werden ausgeglichen. Das Luftfeder- und Dämpfersystem verbessert den Fahr- und Federungskomfort deutlich.

Siehe auch:
Skyhook-Dämpfung

Luftgütesensor

Luftgütesensor

Der Luftgütesensor ist bei Volkswagen Bestandteil der automatischen Klimaanlage "Climatronic". Er hat die Aufgabe, Schadstoffe in der Außenluft festzustellen, die in Form von oxidierbaren oder reduzierbaren Gasen vorkommen. Oxidierbare Gase sind beispielsweise Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffe (Dämpfe von Benzol oder Benzin) oder andere unvollständig verbrannte Bestandteile von Kraftstoffen. Reduzierbare Gase sind Stickoxide (NOx).

Bei schlechter Luft, etwa im Stau oder bei der Fahrt durch einen Tunnel, aktiviert die Steuerung die Umluftschaltung der Climatronic und vermeidet so, dass belastete Außenluft die Luftgüte im Innenraum verschlechtert.

Siehe auch:
Climatronic
Klimaanlage

Massagefunktion (Sitze)

Massagefunktion (Sitze)

Luxuriösen Komfort, Entspannung und Pluspunkte für die körperliche Gesundheit sowie die Sicherheit bieten Sitze mit Klimatisierung und Massagefunktion.

Klimatisierung:
Die Erwärmung bzw. Kühlung durch Belüftung von Sitzfläche und -lehne sorgt für hohes Wohlgefühl und verhindert eine verkrampfte Haltung. Auf Bewegungsfreiheit einschränkende Winterkleidung kann durch die Sitzheizung verzichtet werden. Dadurch liegen die Sicherheitsgurte besser an und können so besser schützen. Damit ist z. B. eine bessere Wirkungsweise des Rückhaltesystems gegeben.

Massagefunktion:
Die Massagefunktion entlastet die Wirbelsäule, entlastet die Rückenmuskulatur und trägt zur physischen Fitness bei.

Siehe auch:
Vielwegesitz
Lendenwirbelstütze

McPherson-Achse

McPherson-Achse

Bei dieser Radaufhängung erfolgt die Radführung durch einen Querlenker unterhalb der Radmitte (meist Dreiecksquerlenker), ein Federbein und eine Spurstange. Die Anbindung der Querlenker an den Hilfsrahmen geschieht über jeweils zwei Gummi-Metall-Lager. Durch die Anordnung der beiden Gummilager bezogen zur Mitte des Rades und einer entsprechenden Kennungsauslegung wird ein Optimum hinsichtlich Agilität, Fahrsicherheit und Komfort ohne gegenseitige Beeinflussung erreicht.

In der Fahrpraxis macht sich diese Achskonstruktion durch hohen Fahrkomfort und gute Fahrsicherheit bemerkbar. Die Vorteile der McPherson-Achse sind geringe ungefederte Massen, eine große Abstützbasis, niedrige Kräfte und geringer Raumbedarf. Die nach ihrem Erfinder benannte Konstruktion wurde über die Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute Standardbauform für viele Fahrzeuge bis zur Mittelklasse.

Siehe auch:
McPherson-Federbein
Doppelquerlenker-Achse
Schräglenkerachse
Mehrlenker-Hinterachse
Trapezlenker-Hinterachse
Verbundlenker-Hinterachse
Vierlenker-Vorderachse

McPherson-Federbein

McPherson-Federbein

Unter McPherson-Federbeinen versteht man eine bestimmte Form der Einzelradaufhängung an der Vorderachse eines Fahrzeugs. Das McPherson-Federbein übernimmt die Verbindung zwischen dem Radträger und der Karosserie. Das Federbein hat folgende Funktionen: Federung des Fahrzeugs, Begrenzung der Ein- und Ausfederwege (Zug- und Druckanschlag), Schwingungsdämpfung, Aufnahme des Federbeinlagers zur Anbindung an die Karosserie und Übertragung der Lenkbewegung. Die Verwendung leichter und hochfester Materialien reduziert die ungefederten Massen, was Fahreigenschaften und Komfort zugute kommt. Vorteile dieses Systems sind zum einen die platz- und gewichtssparende Bauweise, zum anderen die großen Federwege.

Media Control

Media Control

Volkswagen Media Control ermöglicht es von jedem Platz aus für das gewünschte Entertainment zu sorgen. Die kostenlose App verbindet sich via WLAN mit dem Infotainment-System des Fahrzeugs. Über ein mobiles Endgerät lassen sich so ganz komfortabel zum Beispiel Musikprogramme wählen oder Navigationsziele übertragen – sogar von den hinteren Plätzen.

MEDIA-IN

MEDIA-IN

Die Multimediabuchse MEDIA-IN ist eine Schnittstelle für MP3-Player mit USB-Zertifizierung, Apple iPods ab der vierten Generation und externe Datenspeicher. Die Schnittstelle bietet die Möglichkeit, Audiodateien direkt von mobilen Datenspeichern über die fest integrierten Infotainmentsysteme wiederzugeben. Die Bedienung erfolgt über das Radio oder das Navigationsgerät. Dort werden die Folder, Playlists und Titel angezeigt und können per Touchscreen ausgewählt werden.

MEDIA-IN ist nur in Verbindung mit bestimmten Radio- und Radio-Navigationssystemen bestellbar.

Siehe auch:
Radio-Navigationssystem
Multimediabuchse AUX-IN

Mehrlenker-Hinterachse

Mehrlenker-Hinterachse

Die Mehrlenker-Hinterachse oder auch Multilenker-Hinterachse ist eine neuartige Hinterachs-Konstruktion. Bei ihr nehmen drei Quer- und ein Längslenker pro Rad (Vierlenker-Prinzip) jeweils unterschiedliche Kräfte auf. Dadurch können Längs- und Querdynamik gezielt und nahezu unabhängig voneinander abgestimmt und ein Höchstmaß an Fahrstabilität und Komfort erreicht werden. Bei nur kleinen baulichen Modifikationen ist die Mehrlenkerhinterachse sowohl für den Einsatz in Fronttrieblern als auch bei Allradfahrzeugen geeignet.

Siehe auch:
McPherson-Achse
McPherson-Federbein
Doppelquerlenker-Achse
Schräglenkerachse
Trapezlenker-Hinterachse
Verbundlenker-Hinterachse
Vierlenker-Vorderachse

Memory-Funktion

Memory-Funktion

Sitze mit Memoryfunktion bieten die Möglichkeit, individuelle Sitzeinstellungen von verschiedenen Personen zu speichern und auf Knopfdruck wieder abzurufen. Die Fahrersitz- und Aussenspiegeleinstellungen können einem Fahrzeugschlüssel zugeordnet werden.

Siehe auch:
Vielwegesitz

Mirror Link

Mirror Link

MirrorLink integriert das Smartphone ins Auto. Ist dieses durch ein Kabel mit dem Bord-Infotainment verbunden, lassen sich MirrorLink kompatible Apps bequem über den Bildschirm das Infotainment-Systems steuern.

Mobilitätsreifen

Mobilitätsreifen (AirStop® Reifen) verfügen über eine Polymereinlage auf der Innenseite der Lauffläche und wirken dem Eindringen von Fremdkörpern, kleiner als 5 Millimeter Durchmesser, entgegen. Sofern eine Beschädigung der Lauffläche auftritt, wird der Stichkanal nach dem Entfernen des Fremdkörpers von der viskosen Dichtmasse augenblicklich umschlossen und ein Verlust des Reifenluftdrucks vermieden. Dadurch wird das statistische Risiko einer Reifenpanne minimiert. Außerdem verringert sich durch den Entfall eines Ersatzrades das Fahrzeuggewicht, und es steht mehr Gepäckraumvolumen zur Verfügung.

Siehe auch:
Reifenfülldruck-Kontrollsystem

Mobiltelefonvorbereitung Comfort

Mobiltelefonvorbereitung Comfort

Die Mobiltelefonvorbereitung „Comfort“ bietet zahlreiche Extras, dank derer die Freisprechtelefonie noch komfortabler wird. Auch das Aufladen geht ganz einfach: Dazu muss das Telefon lediglich in ein dafür vorgesehenes Staufach gelegt und mit der darin befindlichen USB-Schnittstelle verbunden werden. Die Verbindung mit der Außenantenne trägt zu einem ausgezeichneten Empfang bei. Wahlweise lässt sich das System über die Multifunktionsanzeige, das Multifunktionslenkrad oder das Navigationssystem steuern.

Siehe auch:
Mobiltelefonvorbereitung Premium
Übersicht zu Telefonschnittstellen

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit umfasst alle Maßnahmen zu Sicherung und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Vorsorgender Umweltschutz verhindert bereits das Entstehen negativer Einflüsse wie beispielsweise Lärm und Emissionen mittels vorausschauender Planung oder neuer Technologien (wasserlösliche Lacke, fortschrittliches Motormanagement, spritsparende Fahrweise).

Nachsorgender Umweltschutz vermeidet die negative Einwirkung bereits existierender Potenziale (wie Abwasserbehandlung, Katalysator, Schalldämmung). Im Automobilbau beginnt Umweltschutz bei Planung und Bau neuer Fahrzeuge und Fertigungsanlagen und reicht bis zu Verwertung und Recycling der verbauten beziehungsweise eingesetzten Stoffe. Durch sparsamen und bedachten Gebrauch kann auch der Fahrer während der Nutzungsphase einen Beitrag leisten.

Navigationssystem

Navigationssystem

Unter einem Navigationssystem versteht man ein elektronisches Gerät, das bei der Erreichung eines definierten Zieles behilflich ist. Es gibt dem Fahrer akustisch über eine Ansage und optisch über ein Display die optimale Routenführung zu jedem gewünschten Zielort an. Das System besteht aus den wesentlichen Elementen: GPS-Antenne, Navigationsrechner und Display. Mit Hilfe des Global Positioning System (GPS) kann das Navigationssystem den Standort des Fahrzeuges bis auf wenige Meter genau bestimmen.

Die ständige Aktualisierung der GPS-Daten und der Abgleich mit den Raddrehzahlsensoren des Antiblockiersystems ermöglicht dem Rechner die Berechnung der ausgewählten Route. Als Basisinformation dient das komplette Straßennetz als digitalisierte Karte. Diese Informationen sind auf einem Datenträger (CD-ROM, DVD oder Festpatte) gespeichert.

Nach Eingabe eines Zielortes berechnet der integrierte Navigations-Rechner die schnellste oder kürzeste Route und gleicht während der Fahrt bei aktiver Zielführung den berechneten Routenverlauf und die aktuelle Position des Fahrzeuges ab. Weichen diese voneinander ab - beispielsweise weil der Fahrer sich wegen eines Staus oder versehentlich für eine andere Strecke entschieden hat - wird eine angepasste Route berechnet.

Mit dem Traffic Message Channel (TMC) ist eine Dynamische Zielführung möglich, bei der das Navigationssystem Verkehrsbehinderungen selbsttätig erkennt und eine alternative Route anbietet.

Radio-Navigationsgeräte der neuesten Generation bestechen durch einfache Bedienung und Multifunktionalität.

Siehe auch:
Global Positioning System (GPS)
Traffic Message Channel (TMC)
Zielführung, dynamisch

NEFZ

NEFZ

Die Abkürzung NEFZ steht für „Neuer Europäischer Fahrzyklus“ und bezeichnet eine Prüfstandmessung, die seit 1992 europaweit genutzt wird, um die Abgasemissionen und den Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen zu erfassen. Der NEFZ gilt für alle Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge.

Die Testmethode NEFZ wird ab Herbst 2017 von der WLTP-Testmethode abgelöst.

NEFZ-Fahrzyklus
In einem Fahrzyklus wird ein Fahrzeug unter festgelegten Bedingungen betrieben, um dessen Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen zu ermitteln. Die gemessenen Abgaswerte sind Teil der Herstellerangaben für Zulassung und Vertrieb von Fahrzeugen. Für einen Fahrzyklus sind Randbedingungen, wie z.B. Starttemperatur, Geschwindigkeit, Zuladung und der Beginn der Abgasmessung vorgegeben.

Der genormte Fahrzyklus NEFZ wird auf einem Rollenprüfstand aus dem Kaltstart gefahren und dauert ca. 20 Minuten. Ein Fahrzyklus setzt sich aus 13 Minuten simulierter Stadt- und 7 Minuten simulierten Überlandfahrten (max. 120 km/h) zusammen. Die Prüfkammer muss zum Teststart eine Temperatur zwischen 20 und 30 Grad Celsius aufweisen. Zum NEFZ gehört eine Fahrwiderstandsmessung, die Roll- und Luftwiderstand sowie Reibungsverluste misst. Diese Werte werden in die Berechnung des Endergebnisses einbezogen.

Bei dem Test werden die Emissionen des Fahrzeugs aufgefangen und analysiert. Aus dem gemessenen Kohlendioxid-Ausstoß kann der Kraftstoffverbrauch exakt errechnet werden. Für eine Beschleunigung von 0 auf 50 km/h stehen bei dem Fahrzyklus 26 Sekunden zur Verfügung. In Abhängigkeit dieser Zeit sind die Schaltpunkte für jedes Fahrzeug vorgegeben.

Siehe auch:
WLTP
RDE

Niveauregulierung

Niveauregulierung

Bei der Niveauregulierung hält die Luftfederung das Fahrzeug, unabhängig von seinem Beladungszustand, an beiden Achsen auf einem konstanten Niveau. Dabei ermitteln vier Höhensensoren ständig den Abstand zwischen Achsen und Karosserie. Differenzen zum Sollabstand werden sofort ausgeglichen.

Für konventionelle Federung und Luftfederung werden verschiedene Systeme eingesetzt, um den Ausgleich herzustellen. Die automatische Niveauregulierung trägt zu mehr Fahrkomfort bei, indem sie das Absinken des Wagenhecks bei Beladung verhindert. Zudem steigt die Praktikabilität bei Anhängerfahrten.

Siehe auch:
Luftfederung (CDC)

Nockenwellen-Verstellung

Nockenwellen-Verstellung

Die Nockenwelle hat die Aufgabe, die Ventile zum richtigen Zeitpunkt und in der korrekten Reihenfolge zu betätigen und damit den Gaswechsel zu steuern. Die Nockenwellen-Verstellung passt die Öffnungszeiten der Ventile optimal an alle Betriebsbedingungen an.

Dadurch werden ideale Gaswechsel bei unterschiedlichsten Drehzahlen und Motorlasten erreicht. Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen werden gesenkt, Drehmoment und Laufkomfort gesteigert. Bei Motoren mit zwei obenliegenden Nockenwellen können Größe und Lage der Ventilüberschneidung beeinflusst und in Folge das Verhalten im Teillast- und Volllast-Betrieb verbessert werden.

Mit der kontinuierlichen Nockenwellenverstellung lässt sich die Verstellung innerhalb bestimmter Grenzen stufenlos betätigen.

NOx Abgasnachbehandlung

NOx Abgasnachbehandlung

Bei der NOx Abgasnachbehandlung werden die Verbrennungsgase, nachdem sie den Brennraum verlassen haben, auf katalytischem oder chemischem Wege gereinigt. Je nach Abgasnorm, Fahrzeuggewicht und Motorisierung findet dabei ein NOx-Speicherkatalysator (NSK) (englisch: NOx Storage Catalyst (NSC)) oder ein SCR-Katalysator (Selective Catalytic Reduction) Verwendung.

Aufgrund der aktuellen NOx-Grenzwerte für Dieselmotoren ab der Abgasnorm EU6 ist eine NOx-mindernde Abgasnachbehandlung in fast allen Fahrzeugen notwendig.

Siehe auch:
SCR-Katalysator
NOx-Speicherkatalysator

NOx Speicherkatalysator

NOx Speicherkatalysator

Beim NOx-Speicherkatalysator werden die Stickoxide kontinuierlich auf einer Speicheroberfläche angelagert, die überwiegend aus einer Bariumverbindung besteht.

Hat der Katalysator den Endbeladungszustand erreicht, wird er regeneriert. Dabei werden die eingelagerten Stickoxide aus der Speicherstruktur entfernt und in die Komponenten Stickstoff (N2) und Kohlendioxid (CO2) konvertiert. Die Ausspeicherung des NOx und die Konvertierung laufen getrennt ab. Um die Regeneration zu starten, wird Luftmangel eingestellt (λ < 1). Als Reduktionsstoffe dienen die im Abgas vorhandenen Komponenten Kohlenmonoxid (CO) und Kohlenwassersstoffe (HC).

Siehe auch:
SCR-Katalysator

Off-Road-Fahrprogramm

Off-Road-Fahrprogramm

Das Off-Road-Fahrprogramm beinhaltet unter anderem einen Bergabfahrassistenten, eine Anfahrhilfefunktion für schweres Gelände, eine angepasste Fahrpedal-Charakteristik und ein speziell für den Geländeeinsatz optimiertes ABS-System. Dadurch ermöglicht es eine optimale Beherrschbarkeit des Wagens auf jedem Terrain per Knopfdruck.

Offroad-Modus

Offroad-Modus

Als Offroad-Modus wird eine zusätzliche Untersetzungsstufe bei Getrieben bezeichnet. Sie erleichtert das Fahren in schwierigen Geländeabschnitten sowie bei sehr starken Steigungen. Diese Funktion bietet zusammen mit dem Allradantrieb 4MOTION im Touareg die Voraussetzung für gutes Vorankommen in schwierigem Gelände.

Beim Touareg zum Beispiel ist die Untersetzungsstufe von 2,66:1 für den schweren Geländeeinsatz über den Fahrwerkschalter elektronisch zuschaltbar. Sie ermöglicht die maximale Antriebskraft bei geringer Geschwindigkeit. Dadurch erreicht der Touareg eine Steigfähigkeit von bis zu 100 Prozent (45°).

Siehe auch:
4MOTION
Steigfähigkeit

Offroad-Navigation

Offroad-Navigation

Die Offroad-Navigation ermöglicht mit der Wegpunkttour die Wegfindung auch abseits der Straße (off road) in nicht digitalisierten Gebieten.

Siehe auch:
Navigationssystem

Offroad-Technik

Offroad-Technik

Das Off-Road-Fahrprogramm beinhaltet unter anderem einen Bergabfahrassistenten, eine Anfahrhilfefunktion für schweres Gelände, eine angepasste Fahrpedal-Charakteristik und ein speziell für den Geländeeinsatz optimiertes ABS-System. Dadurch ermöglicht es eine optimale Beherrschbarkeit des Wagens auf jedem Terrain per Knopfdruck.

Oktanzahl

Die Oktanzahl gibt die "Klopffestigkeit" des Kraftstoffs an. Sie wird nach ROZ (Research-Oktanzahl) unter bestimmten Prüfbedingungen mit genau definierten Prüfmotoren ermittelt. Normalbenzin hat mit 91 ROZ den niedrigsten Wert, Superbenzin hat 95 ROZ, Super Plus liegt mit 98 ROZ am oberen Ende. Je höher die Oktanzahl, desto höher ist die Selbstzündungstemperatur bei Ottokraftstoffen und desto niedriger ist die Klopfneigung bei der Verbrennung (Benzin 450-550 °C, Super 480-700 °C Selbstzündungstemperatur).

Siehe auch:
Klopfsensor

Online-Dienste

Online-Dienste

Neue Services, praktische Dienste und hilfreiche Apps: Das sind die Online-Dienste Car-Net.

Siehe auch:
e-Remote
Guide & Inform
Mirror Link

Oxidations-Katalysator

Oxidations-Katalysator

Dieselmotoren arbeiten mit Luftüberschuss, daher können Ihre Abgase mit dem Dreiwege-Katalysator nicht nachbehandelt werden. Der Einsatz einer Lambdaregelung ist hier technisch ausgeschlossen.

Der Oxidationskatalysator wandelt durch Oxidation und Reduktion die Verbrennungsschadstoffe Kohlenwasserstoff (HC) und Kohlenmonoxid (CO) in die ungiftigen Stoffe Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasser (H2O) um.

Siehe auch:
Katalysator

Pannenset

Pannenset

Das Pannenset (Tire Mobility Set) dient dazu, kleine Stichverletzungen (bis zu 4 mm Durchmesser), insbesondere in der Reifenlauffläche, wieder abzudichten und den reparierten Reifen wieder aufzupumpen.

Es enthält folgende Bestandteile:
(1) Ventileinsatzdreher
(2) Aufkleber mit der Geschwindigkeitsangabe „max. 80 km/h“ oder „max. 50 mph“
(3) Einfüllschlauch mit Verschlussstopfen
(4) Kompressor
(5) Reifenfüllschlauch
(6) Reifenfülldruckanzeige
(7) Luftablassschraube
(8) EIN- und AUS-Schalter
(9) 12 Volt-Kabelstecker
(10) Reifenfüllflasche mit Dichtungsmittel
(11) Ersatz-Ventileinsatz

Siehe auch:
Bordwerkzeug

Panoramaschiebedach

Panoramaschiebedach

Das Panorama-Ausstell-/Schiebedach ist eine Weiterentwicklung des Panoramaschiebedachs (PSD). Das Dachöffnungssystem besteht mindestens aus zwei Glaselementen.

Das vordere Glasteil besitzt eine elektrische Hub- und Schiebefunktion. Es kann gekippt und teilweise oder komplett geöffnet werden. Beim Verschieben wird das vordere Element komplett über das hintere gefahren. Das hintere Glaselement ist feststehend und hat keine Öffnungsfunktion.

Das Panorama-Ausstell-/Schiebedach besitzt ein elektrisch verfahrbares Rollo, welches das komplette Dach abdeckt.

Park Assist