2.2.0.4_0, 2017-05-15 14:52:25

Technik auf den Punkt gebracht.

Was bedeutet MPI? Was ist eine Diversity-Antenne? Was ist der Unterschied zwischen Easy Entry und Easy Open? Das Technik-Lexikon hilft Ihnen bei der Begriffsklärung und stellt Ihnen technisches Know-how zur Verfügung.

Fahrdynamikpaket mit adaptiven Wankausgleich

Fahrdynamikpaket mit adaptiven Wankausgleich

Das Fahrdynamikpaket mit adaptivem Wankausgleich ist eine Zusatzfunktion zur Luftfederung. Sie verringert durch eine sportliche Fahrwerksabstimmung die Neigung der Karosserie in schnell gefahrenen Kurven und erhöht so den Fahrspaß. Die Luftfederung regelt dabei jeden Stoßdämpfer einzeln und verbessert so die Straßenlage und sorgt für höhere Agilität und mehr Sicherheit.

Fahrerassistenzsysteme

Fahrerassistenzsysteme

Das Ziel von Volkswagen ist es, durch vorausschauende Fahrzeuge ein unfallfreies Fahren zu ermöglichen.

Fahrerassistenzsysteme tragen dazu bei, kritische Situationen im Vorfeld zu erkennen, und helfen, das Risiko von Unfällen zu verringern.

Fahrerassistenzsysteme bieten dem Fahrer mehr Komfort und entlasten ihn in der Fahrzeugführung.

Siehe auch:
Automatische Distanzregelung ACC
Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“
Spurhalteassistent „Lane Assist“
Parklenkassistent „Park Assist“
Proaktives Insassenschutzsystem
Spurwechselassistent „Side Assist“
Rückfahrkamera „Rear View“

Fahrgastzelle

Fahrgastzelle

Die Fahrgastzelle ist der Raum, in dem sich die Fahrzeugpassagiere befinden. Sie bildet einen "steifen" Sicherheitskäfig. Im Gegensatz zu den Deformationszonen ("Knautschzonen") der Karosserie ist sie nur schwer verformbar und kann damit bei Unfällen den Überlebensraum der Insassen bewahren. Das Verhalten der Fahrgastzelle wird unter anderem mittels Crashtests optimiert.

Siehe auch:
Crashtests

Fahrlichtschaltung, automatisch

Fahrlichtschaltung, automatisch

Die automatische Fahrlichtschaltung sorgt stets für eine optimale Beleuchtung des Fahrzeugs, ohne dass der Fahrer das Fahrlicht manuell aktivieren bzw. deaktivieren muss. Das System bietet dem Fahrer einen deutlichen Komfort- und Sicherheitsgewinn. So wird bei einsetzender Dunkelheit oder bei Tunneldurchfahrten am Tag das Fahrlicht über einen Dämmerungssensor automatisch geschaltet. Aber auch bei Regen (Dauerwischen länger als fünf Sekunden) oder bei schneller Fahrt (Geschwindigkeit von über 140 km/h länger als 10 Sekunden) wird das Fahrlicht aktiviert. Sinkt die Geschwindigkeit oder wird der Wischer abgeschaltet, deaktiviert das System das Fahrlicht nach einer kurzen Zeit selbsttätig. Auf diese Weise ist das eigene Fahrzeug für andere Verkehrsteilnehmer besser erkennbar.

Fahrprofilauswahl

Fahrprofilauswahl

Die Fahrprofilauswahl ermöglicht es, in einem gewissen Rahmen, individuelle Einstellungen vorzunehmen, die direkte Auswirkung auf das Fahrzeug haben. So werden für einen persönlichen Fahrstil Lenkung, Motorkennlinie und Getriebesteuerung je nach gewähltem Profil angepasst.

Zur Auswahl stehen fünf verschiedene Modi: Eco (sparsam), Sport (sportlich), Normal, Comfort und Individual (individuell kombiniert).

Fahrwerk

Fahrwerk

Das Fahrwerk besteht aus allen beweglichen Teile eines Fahrzeugs, die zur Verbindung mit der Fahrbahn dienen. Dazu gehören die Räder, Radaufhängungen, Federung, Stoßdämpfer sowie Lenkung und Bremse.

Sportfahrwerk
mit einer tiefer gelegten Karosserie und einer spezifischen Abstimmung von Federn, Stoßdämpfern und Stabilisatoren für nochmals gesteigerten Fahrspaß bei gutem Komfort

Schlechtwegefahrwerk
gegenüber dem Normalfahrwerk höher gestelltes Fahrwerk mit größerer Bodenfreiheit und an die gesonderten Bedingungen angepasste Federung, Stoßdämpfer und Stabilisatoren.

Fernlichtregulierung „Light Assist“

Fernlichtregulierung „Light Assist“

Der Light Assist sorgt durch automatisches Fernlicht für Komfort und Sicherheit im Straßenverkehr. Eine Kamera am Innenspiegel beobachtet den Verkehr. Ab 60 km/h und bei völliger Dunkelheit schaltet der Light Assist das Fernlicht selbstständig ein. Das System erkennt vorausfahrende und entgegenkommende Fahrzeuge und blendet automatisch ab, bevor diese geblendet werden. Mit dem automatischen Wechsel von Fern- und Abblendlicht ist die Straße bestens ausgeleuchtet.

Feuchtesensor

Feuchtesensor

Eine spezielle Sensorik reduziert in Verbindung mit den Regelalgorithmen in der Climatronic den Scheibenbeschlag und erhöht den Klimakomfort durch ein Innenraumfeuchte-Management.

Aus den Daten des Feuchte- und Temperatursensors im Fuß des Innenspiegels wird im Steuergerät der Climatronic die Taupunkttemperatur der Luft - also die Temperatur, bei der die Luftfeuchtigkeit kondensieren würde - berechnet. Ein Infrarotsensor misst berührungslos die Wärmestrahlung der Windschutzscheibe und somit die Scheibentemperatur. Damit die Scheibe nicht beschlägt, regelt die Climatronic die Luftmenge zur Frontscheibe und bei eingeschaltetem Kompressor auch den Wassergehalt der Luft im Fahrzeuginnenraum entsprechend. Zudem kann die relative Feuchtigkeit bezogen auf die Innenraumtemperatur auf ein angenehmes Niveau gebracht werden.

Siehe auch:
Climatronic

Freilauffunktion

Freilauffunktion

Die Freilauffunktion dient dazu, die kinetische Energie des Fahrzeugs besser zu nutzen.

Dazu wird im Fahrzustand Nulllast (Fuß vom Gaspedal) der Motor selbsttätig ausgekuppelt und bei Leerlaufdrehzahl gehalten. Das Fahrzeug kann dadurch eine weitere Strecke rollen, die nachfolgend nicht durch den Einsatz von Kraftstoff zurückgelegt werden muss. Der Verbrauchsvorteil im praktischen Fahrbetrieb rührt daher, dass die kinetische Energie des Fahrzeuges nur zur Überwindung des Roll- und Luftwiderstandes genutzt wird und nicht mehr für das Schleppen des Motors bei hohen Drehzahlen. Zeigt der Fahrer über die Bremsbetätigung einen Verzögerungswunsch an, wird der Motor wieder eingekuppelt, um so die Schubabschaltung des Motors zu nutzen; die Kraftstoffzufuhr wird dabei unterbrochen, die Motorbremswirkung verkürzt wieder den Ausrollweg des Fahrzeugs. Alternativ kann zur Auslösung die Tip-Minus Taste am Lenkrad genutzt werden.

Die erzielten Einsparungen liegen teilweise bei 0,5 l/100km und darüber. Die Funktion hängt in ihrer Effizienz von einer vorausschauenden Fahrweise ab; nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hat der Fahrer den längeren Ausrollweg seines Fahrzeugs adaptiert und geht intuitiv früher vom Gas, beispielsweise vor einer Ortschaft.

Frontantrieb

Frontantrieb

Heute ist der Frontantrieb bei Pkw-Modellen bis zur Mittelklasse das am häufigsten verwendete Antriebsprinzip. Der Antrieb erfolgt auf die Vorderräder. Motor, Getriebe, Achsantrieb und Ausgleichsgetriebe sind zu einer kompakten Einheit zusammengefasst. Beim Frontantrieb wird das Fahrzeug "gezogen", so dass sich ein stabiler Zustand zwischen den Antriebskräften und der Trägheitskraft des Fahrzeugs ergibt. Die Vorderräder müssen Antriebs-, Brems- und Seitenführungskräfte übernehmen. Einflüssen auf die Lenkung wirken entsprechende Auslegungen der Vorderachse entgegen.

Front Assist

Front Assist

Das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ erkennt mittels eines Sensors (Radar/Laser) kritische Abstandssituationen und hilft, den Anhalteweg zu verkürzen. In Gefahrensituationen warnt das System den Fahrer optisch und akustisch sowie mit einem Bremsruck. „Front Assist“ arbeitet unabhängig von der „automatischen Distanzregelung ACC“.

„Front Assist“ reagiert in zwei Stufen auf kritische Annäherungssituationen: in der ersten Stufe warnt das Assistenzsystem den Fahrer mit akustischen und optischen Signalen vor plötzlich stark verzögernden oder langsam vorausfahrenden Fahrzeugen und der damit verbundenen Kollisionsgefahr. Parallel dazu wird das Fahrzeug auf eine Notbremsung „vorbereitet“. Die Bremsbeläge werden an die Bremsscheiben angelegt, ohne dass es zu einer Fahrzeugverzögerung kommt. Das Ansprechverhalten des hydraulischen Bremsassistenten wird sensibler geschaltet.

Sollte der Fahrer nicht auf die Warnung reagieren, wird er in der zweiten Stufe durch einen einmaligen kurzen Bremsruck auf einen drohenden Auffahrunfall hingewiesen und das Ansprechverhalten des Bremsassistenten weiter erhöht. Tritt der Fahrer dann auf die Bremse, steht sofort die volle Bremsleistung zur Verfügung. Ist die Bremsung nicht stark genug, erhöht „Front Assist“ den Bremsdruck auf das erforderliche Maß, damit das Fahrzeug vor dem Hindernis zum Stehen kommen kann.

Fahrzeugabhängig bietet „Front Assist“ zwei weitere Funktionen: In diesem Fall leitet „Front Assist“ nach der Kollisionswarnung selbstständig eine automatische Teilbremsung ein, die ausreicht, um das Fahrzeug abzubremsen und die Aufmerksamkeit des Fahrers wieder herzustellen. In Situationen, in denen eine Kollision unvermeidbar ist, wird der Fahrer zusätzlich mit einer automatischen Vollbremsung unterstützt. Dabei bremst „Front Assist“ das Fahrzeug maximal ab, um die Aufprallgeschwindigkeit zu verringern und die Kollision so gering wie möglich zu halten.

Fahrzeugabhängig unterstützt „Front Assist“ auch bei niedrigen Geschwindigkeiten. Übersieht der Fahrer ein Hindernis, bremst „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion das Fahrzeug automatisch ab und sorgt für eine Verringerung der Aufprallgeschwindigkeit. Im Idealfall werden Auffahrunfälle so gänzlich vermieden.

Funkfernbedienung

Funkfernbedienung

Höchsten Bedienungskomfort garantiert die Funkfernbedienung der Zentralverriegelung, mit ihr lassen sich über ein Funksignal alle Türen und die Gepäckraumklappe des Fahrzeugs ver- und entriegeln. Ja nach Ausstattung lässt sich über eine einfache Einstellung die Entriegelung auch auf die Fahrertür beschränken (Einzeltüröffnung).

Der Zugang zur Tankklappe wird automatisch durch die Zentralverriegelungsbefehle mit gesteuert. Die Gepäckraumklappe kann bei Bedarf über eine separate Taste auf der Funkfernbedienung einzeln geöffnet werden. Die Schlösser des Fahrzeugs sind so konstruiert, dass nach dem Verriegeln über die Funkfernbedienung auch das Öffnen über die Türinnenhebel nicht mehr möglich ist, dadurch wird der Diebstahlschutz erheblich verbessert. Einen zusätzlichen Schutz vor Überfällen bietet die Lock-Taste im Innenraum, der Fahrer kann hiermit im Gefahrenfall über einen kurzen Tastendruck alle Türen und die Gepäckraumklappe gleichzeitig von innen verriegeln.

Der Zugang zum Gepäckraum wird durch die Zentralverriegelung gesperrt, sobald das Fahrzeug anfährt, unberechtigte Zugriffe bei Ampelstopps oder im Stau werden dadurch ausgeschlossen. Die Sperrung wird automatisch wieder aufgehoben, sobald der Zündschlüssel abgezogen wird oder jemand das Fahrzeug verlässt.

Zusätzlich kann auch die geschwindigkeitsabhängige automatische Komplettverriegelung aktiviert werden, die verriegelt alle Türen und den Gepäckraum sobald das Fahrzeug schneller als 15 km/h fährt. Auch die Entriegelung erfolgt dann automatisch, nachdem der Zündschlüssel abgezogen wurde oder einer der Insassen eine Tür öffnet.

Fußgängererkennung

Fußgängererkennung

Die Fußgängererkennung ist eine Erweiterung des Umfeldbeobachtungssystems "Front Assist" mit City-Notbremsfunktion. Mithilfe von zwei Sensoren in der Fahrzeugfront, einem Radar im Kühlergrill und einer Kamera im Spiegelfuß erfasst das System den Bereich vor dem Fahrzeug und registriert im Rahmen der Grenzen des Systems zum Beispiel, wenn ein Fußgänger unvermittelt auf die Fahrbahn tritt. Daraufhin wird sofort mit einem akustischen und optischen Signal gewarnt. Erfolgt keine Bremsung wird mit einem Bremsruck auf den kritischen Abstand hingewiesen, gleichzeitig wird eine mögliche Vollbremsung vorbereitet. Erfolgt seitens des Fahrers keine Reaktion, führt das System im Rahmen seiner Grenzen automatisch eine Notbremsung durch. So kann im Idealfall eine Kollision ganz vermieden oder zumindest deren Schwere gemindert werden.

Siehe auch:
Front Assist

Fußgängerschutz

Fußgängerschutz

Der Fußgängerschutz ist eines der wichtigen Kriterien bei der äußeren Sicherheit eines Fahrzeugs. Volkswagen konstruiert seine Fahrzeuge so, dass auch andere Verkehrsteilnehmer möglichst geringen Gefährdungen ausgesetzt sind. Zu den zahlreichen Maßnahmen beim Fußgängerschutz von Volkswagen gehören unter anderem spezielle Deformationselemente im vorderen Stoßfänger, ein möglichst großer Abstand zwischen Motorhaube und Motor und nachgiebige Kotflügel, zum Teil auch aus Kunststoff. Ziel dieser Maßnahmen ist es, das Risiko von Verletzungen zu minimieren, indem die "Kontaktzonen" möglichst nachgiebig gestaltet sind.

Siehe auch:
Crashtest

Fußschutz

Fußschutz

Die unteren Extremitäten des Fahrers können, je nach Kollisionsart und -schwere, einer erheblichen Verletzungsgefahr ausgesetzt sein. Zur Reduzierung der Verletzungsgefahr setzt Volkswagen gezielt Deformationselemente in Fußhebelwerk und Fußstütze ein. Die beim Euro NCAP-Offset-Crash auftretende Stirnwanddeformation führt z. B. ab einem definierten Kraftniveau zur gezielten Freigängigkeit des Fußhebelwerkes. Hierdurch werden die Pedale von der Intrusion entkoppelt, sie bleiben beweglich und weitgehend kraftfrei. Dies verringert das Verletzungsrisiko für Füße und Unterschenkel.

Gangempfehlung

Gangempfehlung

Die Gangempfehlung zeigt mit einem Pfeil an, wenn es ökonomischer ist, den Gang zu wechseln. Das Motorsteuergerät übernimmt alle notwendigen Berechnungen für den optimalen Betrieb des Motors im Fahrzeug. Aus den gesammelten Informationen errechnet es für jede Fahrsituation die optimale Gangstufe. Das Fahrzeug fährt so im bestmöglichen Betriebspunkt, der Kraftstoff wird effizient genutzt.

Siehe auch:
Motorsteuergerät

Gegenlenkunterstützung

Gegenlenkunterstützung

Die Gegenlenkunterstützung ist eine Sicherheitsfunktion, die die elektromechanische Servolenkung realisiert:

Sie gibt dem Fahrer in kritischen Situationen den Hinweis, in welche Richtung er lenken sollte, um das Auto zu stabilisieren. Das Fahrzeug lenkt mit dieser Funktion natürlich nicht selbst, sondern macht ein Steuern in die richtige Richtung leichter als in die falsche.

Siehe auch:
Elektromechanische Servolenkung

Geschwindigkeitsabhängige Servolenkung

Geschwindigkeitsabhängige Servolenkung

Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Servolenkung erhöht die Handlichkeit und den Komfort und dient auf diese Weise der Sicherheit. Bei niedrigen Geschwindigkeiten - etwa beim Rangieren - ist die Servo-Unterstützung am größten. Der Wagen lässt sich dadurch sehr leicht handhaben. Bei höheren Geschwindigkeiten wird die Servo-Unterstützung mit Hilfe der Elektronik mehr und mehr zurückgenommen. Damit kann der Fahrer den Wagen bei hohem Tempo noch exakter und zielgenauer steuern als mit der normalen Servolenkung.

Siehe auch:
Servolenkung

Geschwindigkeitsregelanlage (GRA)

Geschwindigkeitsregelanlage (GRA)

Die Geschwindigkeitsregelanlage ist ein elektronisches Hilfsinstrument zur Steuerung der Fahrzeuggeschwindigkeit.

Das System speichert und hält das vom Fahrer gewählte Tempo. Dieser kann dann auch kurzfristig die Geschwindigkeit manuell um einen definierten Wert erhöhen oder vermindern sowie anschließend - wenn gewünscht - auf die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit zurückkehren. Mit der Bedientaste "Aus" beziehungsweise durch Betätigen des Brems- oder Kupplungspedals wird die Geschwindigkeitsregelanlage deaktiviert. Die GRA bietet dem Fahrer vor allem auf langen Fahrten mit gleichbleibender Geschwindigkeit ein deutliches Plus an Komfort. Sie unterstützt zudem die Einhaltung einer bestimmten Geschwindigkeit (wie z. B. in Autobahnbaustellen) und verringert das Risiko zu schnellen Fahrens.

Hinweis:
Bei dichtem Verkehr und ungünstigen Fahrbahnzuständen (Glätte, Nässe etc.) sollte die Geschwindigkeitsregelanlage aus Sicherheitsgründen nicht benutzt werden.

Siehe auch:
Automatische Distanzregelung ACC

Gespannstabilisierung

Gespannstabilisierung

Die elektronische Gespannstabilisierung ist eine Unterfunktion des elektronischen Stabilisierungsprogramms ESP. Das System erkennt eine Instabilität des Fahrzeugs, die durch einen mitgeführten Anhänger bei nicht angepasster Fahrgeschwindigkeit verursacht wird. Durch die gezielte Reduzierung des Motormoments und geeignetes Abbremsen einzelner Räder wird das Gespann beruhigt. Die Gespannstabilisierung leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Fahrsicherheit von Gespannen.

Siehe auch:
Navigationssystem

Gestensteuerung

Gestensteuerung

Mit der Gestensteuerung lassen sich entsprechend ausgestattete Infotainment-Systeme noch einfacher und komfortabler bedienen. Denn eine ganze Reihe von Menüpunkten lässt sich mit einer einfachen Geste ansteuern. So reicht eine Handbewegung, um zum Beispiel von Radiostation zu Radiostation zu springen.

Global Positioning System (GPS)

Global Positioning System (GPS)

Wie findet das Navigationssystem den Weg? Voraussetzung dafür, dass der elektronische Pfadfinder die richtigen Fahrempfehlungen erteilt, ist das Global Positioning System (GPS). Bei diesem ursprünglich für militärische Zwecke aufgebauten System umkreisen 24 Satelliten auf exakten Bahnen die Erde. Diese Satelliten senden permanent Signale, die von den GPS-Empfängern gemessen werden. Für die exakte Positionsbestimmung mit einer Genauigkeit von ca. zehn Metern müssen die Signale von drei Satelliten empfangen werden. Diese Information setzt das Navigationssystem in Verbindung mit den gespeicherten Straßenkarten in Fahrempfehlungen um.

Siehe auch:
Navigationssystem

Guide & Inform

Guide & Inform

Die Car-Net Guide & Inform Dienste bieten Beste Information von Unterwegs. Guide & Inform beinhaltet Online-Verkehrsinformationen, Online-Zielimporte, Online-Sonderzielsuche, Nachrichten, Wetterinformationen und die Eingabe von persönlichen Sonderzielen.

Gurtkraftbegrenzer

Gurtkraftbegrenzer

Der Gurtkraftbegrenzer reduziert ab einer bestimmten Schwelle die Krafteinwirkung des Gurtbandes auf die Fahrzeuginsassen. Im Zusammenspiel mit Gurtstraffern und Airbags verringert er das Verletzungsrisiko der Frontpassagiere im Oberkörperbereich.

Um das zu erreichen, verformt sich ein Torsionsstab im Gurtaufroller. Das System gibt nun das Gurtband auf einem vorgegebenen Kraftniveau frei. Die maximale Schultergurtkraft wird so vermindert, die Insassen werden sanfter von Gurt und Airbag abgefangen. Aber auch ohne zusätzlichem Airbag oder Gurtstraffer (z.B. im Fahrzeug hinten) reduziert dieser Kraftbegrenzer die Insassenbelastung.

Siehe auch:
Gurtstraffer
Airbag

Gurtstraffer

Gurtstraffer

Der Sicherheitsgurt muss bei einem Unfall die Insassen möglichst früh abfangen und daher straff anliegen. Insbesondere durch auftragende Kleidung ist dies nicht immer der Fall. Diesen Effekt nennt man Gurtlose.

Heutige Gurtstraffer enthalten eine kleine pyrotechnische Ladung, die bei der Auslösung den Gurt strafft. Dadurch wird dann die Gurtlose beseitigt.

Gurtstraffer werden elektrisch über das Airbag-Steuergerät ausgelöst und spannen innerhalb von Sekundenbruchteilen das Gurtband vor. Da dieses nun enger am Körper anliegt, nehmen die Insassen früher an der Fahrzeugverzögerung teil und die Körperbelastung verteilt sich gleichmäßiger über den gesamten Auffangprozess, die Verletzungsgefahr sinkt.

Siehe auch:
Airbag
Gurtkraftbegrenzer

HBA

HBA

Der Komfort-Bremsassistent von Volkswagen unterstützt den Fahrer bei einer Not- oder Panikbremsung. Der hydraulische Bremsassistent (HBA) erkennt anhand der Betätigungsgeschwindigkeit des Bremspedals, ob der Fahrer eine Vollbremsung wünscht und erhöht den Bremsdruck automatisch bis in den ABS-Regelbereich, solange der Fahrer das Bremspedal durchtritt. Bei nachlassender Bremsdruckvorgabe durch den Fahrer verringert das System den Bremsdruck wieder auf den Vorgabewert.

Mit dem Komfort-Bremsassistenten kann der Anhalteweg stark verkürzt werden. Das System arbeitet kaum spürbar für den Fahrer.

Siehe auch:
Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESC)

Head-up-Display

Head-up-Display

Das Head-up-Display zeigt fahrzeugrelevante Informationen direkt im Sichtfeld des Fahrers an. Die Anzeige erfolgt auf einem durchsichtigen Display, das auf Knopfdruck hinter der Instrumententafel ausfährt. Der Fahrer kann damit alle relevanten Informationen ablesen ohne den Blick von der Straße nehmen zu müssen.

Welche Informationen angezeigt werden, entscheidet der Fahrer selbst. Zum Beispiel aktuelle Geschwindigkeit, Verkehrszeichen, Tempolimits, die Aktivität der Assistenzsysteme, Navigationshinweise oder Warnmeldungen. Die Auswahl erfolgt über ein Menü im Infotainmentsystem.

Heckklappe elektrisch

Heckklappe elektrisch

Die elektrische Gepäckraumklappe lässt sich vom Fahrersitz oder mit dem Funkschlüssel bequem öffnen. Sie schließt sich nach Betätigung eines Tasters in der Klappe selbstständig. Die Öffnungshöhe ist einstellbar, um ein Anschlagen, z.B. in niedrigen Garagen, zu vermeiden.

Hybridantrieb

Hybridantrieb

Ein Hybridantrieb besteht aus der Kombination von zwei Antriebsprinzipien, wie zum Beispiel einem TSI- und einem Elektromotor. Durch das Hybridkonzept können sich gerade im Stadtverkehr Verbrauchsvorteile und Schadstoffreduzierungen ergeben.

Die Hybrid-Technologie beinhaltet zwei verschiedene Arten von Antrieb: dem Vollhybrid und dem Plug-in-Hybrid.

Seinen Strom gewinnt der Vollhybrid selbst, indem er beim Bremsen als Generator arbeitet und die Hochvoltbatterie lädt.

Der Plug-in Hybrid funktioniert auf die gleiche Weise. Mit einem Unterschied: er bietet die Möglichkeit, die Batterie des Elektro-Motors mit einer externen Stromquelle aufzuladen.

Hydraulischer Bremsassistent

Hydraulischer Bremsassistent

Der Komfort-Bremsassistent von Volkswagen unterstützt den Fahrer bei einer Not- oder Panikbremsung. Der hydraulische Bremsassistent (HBA) erkennt anhand der Betätigungsgeschwindigkeit des Bremspedals, ob der Fahrer eine Vollbremsung wünscht und erhöht den Bremsdruck automatisch bis in den ABS-Regelbereich, solange der Fahrer das Bremspedal durchtritt. Bei nachlassender Bremsdruckvorgabe durch den Fahrer verringert das System den Bremsdruck wieder auf den Vorgabewert.

Mit dem Komfort-Bremsassistenten kann der Anhalteweg stark verkürzt werden. Das System arbeitet kaum spürbar für den Fahrer.

Siehe auch:
Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESC)

Infotainment-System

Infotainment-System

Immer mehr und immer neue Informations-, Entertainment- und Kommunikationssysteme erfüllen die wachsenden Ansprüche an Komfort und Sicherheit in einem modernen Fahrzeug. Ein Radio gehört zur Standardausrüstung, die um Mobiltelefon, Navigationssystem, DVD-Wiedergabe usw. ergänzt wird. Damit der Fahrer nicht durch eine Vielzahl von Bediensystemen belastet wird, wurde ein zentrales Anzeige- und Bedienteil, das Infotainment-System, entwickelt, über das nahezu alle Funktionen des Fahrzeugs intuitiv bedient werden können. Über eine Hauptmenüzeile, menüabhängige Funktionstasten und über Bedienungselemente am Multifunktionslenkrad können sämtliche Funktionen des Infotainment-Systems angesprochen werden.

Innenraumüberwachung

Innenraumüberwachung

Die neue Generation der Diebstahlwarnanlage umfasst ein bordspannungsunabhängiges Signalhorn und einen zeitgesteuerten Alarm bei unberechtigtem Öffnen der Tür. Die Diebstahlwarnanlage inklusive Ultraschall-Innenraumüberwachung sichert Türen, Gepäck-, Motor- und Innenraum gegen unbefugtes Benutzen. Das Ultraschallsystem bemerkt auch, wenn Personen durch eine zerschlagene Scheibe ins Fahrzeug gelangen wollen. Die Innenraumüberwachung lässt sich ausschalten, wenn zum Beispiel für eine kurze Zeit Tiere im Wagen verbleiben sollen. Das Abschließen des Fahrzeugs aktiviert die Diebstahlwarnanlage, das Öffnen des Wagens schaltet sie ab.

Modellspezifisch verfügen Volkswagen Fahrzeuge auch über Neigungssensoren als Elemente der Diebstahlwarnanlage. Sie registrieren Lageveränderungen des Fahrzeugs (Diebstahl durch Abtransport) und geben daraufhin Alarm. Generell ertönt bei der Diebstahlwarnanlage zunächst ein 30-sekündiger Hupalarm. Zusätzlich erfolgt ein Dauerblinken der Warnblinkanlage.

Innenspiegel, automatisch abblendend

Innenspiegel, automatisch abblendend

Der automatisch abblendende Innenspiegel trägt zu mehr Komfort und Sicherheit während einer Nachtfahrt bei, da er eine Blendung durch den nachfolgenden Verkehr deutlich reduziert.

Er besteht aus einem Spiegelelement und einer Elektronik mit zwei Fotosensoren. Die Elektronik erkennt durch Fotosensoren den Lichteinfall von vorn und hinten. Ist der Lichteinfall von hinten größer als von vorn, wird der Spiegel entsprechend abgedunkelt. Dazu verfügt die Spiegelfläche über eine Schicht aus Elektrolyten, ähnlich wie das LCD-Display eines Handys. Die Elektrolyte bestehen aus gleichförmigen Kristallen. Das Anlegen einer Spannung richtet die Kristalle in einem bestimmten Winkel aus. Dieser Winkel bestimmt die Menge des reflektierten Lichts. Die Stärke der Spannung bestimmt den Grad der Verdunklung. Der Verdunklungseffekt sowie das anschließende Aufhellen erfolgen nahezu verzögerungsfrei und stufenlos. Da der Fahrer den Spiegel nicht manuell betätigen muss, können seine Hände am Lenkrad bleiben. Dies erhöht weiterhin die Sicherheit.

ISOFIX-System

ISOFIX-System

ISOFIX ist die Bemühung namhafter Autohersteller, einen einheitlichen und optimalen Standard für die Befestigung von Kindersitzen zu schaffen. ISOFIX ist keine offizielle DIN-Norm.

ISOFIX-Kindersitze sind mit einer vereinfachten Befestigungsvorrichtung ausgerüstet. Sie können in allen Fahrzeugen eingesetzt werden, die bereits bei der Konstruktion mit entsprechend genormten Steckverbindungen ausgerüstet sind. Die Kindersitzvorbereitung verfügt über zwei Halteösen, die fest mit der Karosserie verbunden sind. ISOFIX-geeignete Kindersitze werden durch zwei Rastarme in dieser Verbindung fest verankert.

ISOFIX-Kindersitze lassen sich einfach montieren und bieten aufgrund der stabilen Befestigung an der Karosserie ein Höchstmaß an Sicherheit. Alle Fahrzeuge der Volkswagen Modellpalette verfügen über ISOFIX-Halteösen im Fond.