2.3.47.2, 2017-10-10 18:26:25

Technik auf den Punkt gebracht.

Was bedeutet MPI? Was ist eine Diversity-Antenne? Was ist der Unterschied zwischen Easy Entry und Easy Open? Das Technik-Lexikon hilft Ihnen bei der Begriffsklärung und stellt Ihnen technisches Know-how zur Verfügung.

Karosseriequalität

Karosseriequalität

Kaum sichtbare Fugen (geringstmögliche Spaltmaße) weisen auf eine hohe Verarbeitungssorgfalt und Karosseriequalität hin. Die wichtigsten Gütemerkmale der Karosserie sind jedoch unsichtbar: Dazu zählen Karosseriesteifigkeit und die einer Karosserie mitgegebene passive Sicherheit ("crashsichere" Fahrgastzelle). Zu guter Qualität gehört außerdem ein solider Korrosionsschutz.

Siehe auch:
Crashtest
Karosseriesteifigkeit
Passive Sicherheit
Fahrgastzelle
Korrosionsschutz

Karosseriesteifigkeit

Karosseriesteifigkeit

Die Karosseriesteifigkeit ist einer der Schlüssel für Sicherheit, Komfort und Haltbarkeit eines Automobils. Je weniger sich ein Fahrzeug auf unebenen Fahrbahnen oder in schnell gefahrenen Kurven "verwindet", desto höher ist seine Torsionssteifigkeit und desto sicherer ist sein Fahrverhalten.

Die Steifigkeit fällt bei unterschiedlichen Karosserieformen verschieden aus. Generell kann die Struktur eines offenen Autos nicht die Steifigkeit einer geschlossenen Karosserie erlangen.

Die statische Steifigkeit der Karosseriestruktur ist sowohl ein wesentlicher technischer Kennwert als auch eine relevante Größe des subjektiven Empfindens für Sicherheit und Fahrkomfort. Die dynamische Steifigkeit ist eine wesentliche Voraussetzung für hervorragende Fahrdynamik, guten Schwingungskomfort und ausgewogene Akustik.

Siehe auch:
Karosseriequalität

Karosserieverzinkung

Karosserieverzinkung

Die sicherste Methode, Stahlblech gegen Korrosion zu schützen, ist das Verzinken. Beim Verzinken bildet das Zink keine lose Schicht auf dem Blech, sondern reagiert zu einer stabilen Verbindung, die auch gegen Beschädigungen der Oberfläche unempfindlich ist. Mit der galvanischen Verzinkung, die in sehr geringer Dicke von weniger als 20 Mikrometer (Millionstel Meter) erfolgt, können vor allem feinere Flächen behandelt werden. Sie eignet sich vor allem für die sichtbaren Oberflächen der Karosserie.

Die Verzinkung garantiert einen optimalen Schutz vor Korrosion und sichert die Strukturfestigkeit über die gesamte Lebensdauer. Durch die längere Betriebsdauer des Fahrzeugs werden Ressourcen nachhaltig geschont.

Katalysator

Katalysator

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird mit "Kat" das komplette System zur katalytischen Abgasreinigung in Kraftfahrzeugen bezeichnet. Es enthält einen wirksamen chemischen Katalysatorstoff (meist Edelmetalle wie Platin und Rhodium), keramisches oder metallisches Trägermaterial, ein Gehäuse und je nach Bauart verschiedene Regeleinrichtungen zur Prozesssteuerung. Je nach Bauart oxidiert der Katalysator Kohlenmonoxid zu Kohlendioxid, Kohlenwasserstoffe zu Kohlendioxid und Wasser und/oder reduziert Stickoxide zu Stickstoff- und Sauerstoffgas. Wirksame Katalysatoren vermindern die Schadstoffe im Abgas um bis zu 90 Prozent.

In Automobilen kommen Dreiwege-Katalysatoren (Ottomotoren), Oxidations-Katalysatoren, NOx-Speicherkatalysatoren und SCR-Systeme (Dieselmotoren) zum Einsatz - je nach Motor mit bis zu zwei Haupt- und vier Vor-Katalysatoren. Um seine Arbeit effizient zu verrichten, benötigt der Dreiwege-Katalysator eine bestimmte Arbeitstemperatur. Daher kommen motornahe Vorkatalysatoren zum Einsatz, die bereits in der Warmlaufphase des Motors belastende Emissionen reduzieren.

Die für die Wandlung optimale Zusammensetzung des Benzin-Luft-Gemischs regelt die Lambdasonde im Zusammenspiel mit dem Motorsteuergerät.

Siehe auch:
Lambdasonde
Oxidationskatalysator
NOx-Speicherkatalysator
SCR-Katalysator
Motorsteuergerät

Keyless Access

Keyless Access

Keyless Access bzw. Kessy (Keyless-Entry-Start-and-Exit-System) ist das automatische Schließ- und Startsystem von Volkswagen. Es bietet dem Fahrer höchsten Komfort, da der Schlüssel zwar mitgeführt, aber nicht in die Hand genommen werden muss.

Die wichtigsten Komponenten des schlüssellosen Fahrzeugzugangs sind der ID-Geber im Fahrzeugschlüssel, das elektronische Zündschloss, der Starterknopf, das Steuergerät, die elektrische Verriegelung der Lenksäule sowie Antennen und Sensoren in den Türgriffen.

Der Schlüssel wird über Näherungssensoren in den Türgriffen und einen Funk-Impulsgeber im Schlüsselgehäuse identifiziert, sobald sich der Fahrer im Bereich von ca. 1,50 Meter Abstand am Fahrzeug aufhält. Bei Betätigung des Türgriffes (oder der Gepäckraumklappe) wird das Fahrzeug automatisch entriegelt. Auch die vor Fahrtantritt erforderliche Freigabe von Lenkung und Zündung lässt sich rein elektronisch und ohne Schlüssel im Zündschloss absolvieren. Führt der Fahrer den Schlüssel im Innenraum bei sich, kann der Motor mit Durchdrücken des Starterknopfes angelassen werden. Der Fahrzeugschlüssel kann aber auch wie ein gewöhnlicher Schlüssel zur Bedienung der Zentralverriegelung genutzt werden. Beim Verlassen des Fahrzeugs genügt es, den kleinen Verriegelungs-Taster an den Türgriffen zu drücken, um das Fahrzeug abzuschließen.

Modellabhängig bietet Kessy noch mehr Komfort für die Limousine: Mit der berührungslosen Öffnung der Gepäckraumklappe „Easy Open“.

Siehe auch:
Zentralverriegelung
Easy Open

Klimaanlage

Klimaanlage

Die Klimaanlage besteht im Wesentlichen aus Kältesystem, Heizung und Gebläseeinheit. Sie ergänzt das Lüftungssystem in einem Fahrzeug.

Das Kältesystem arbeitet wie folgt:
Der vom Motor angetriebene Kompressor verdichtet das gasförmige Kältemittel. Dieses erhitzt sich dabei und wird im Anschluss in den Kondensator geleitet, wo es sich abgekühlt und verflüssigt. Ein Expansionsventil spritzt die abgekühlte Flüssigkeit in den Verdampfer ein, wo das Kältemittel verdampft. Bei diesem Vorgang wird der Umgebung Wärme entzogen.

Vereinfacht ausgedrückt wird die Luft, bevor sie in den Innenraum gelangt, durch den Verdampfer im Klimagerät geführt und gibt dort ihre Wärme an das Kältemittel ab. Die gekühlte und getrocknete Luft wird dann in das Fahrzeuginnere geblasen. Einige Systeme verfügen über einen extern geregelten Kompressor mit einer regelbaren Verdampfertemperatur zwischen 2 und 12 °C. Dadurch wird die Luft nicht mehr als nötig entfeuchtet bzw. abgekühlt, und der Energiebedarf und damit auch der Kraftstoffverbrauch gesenkt.

Volkswagen bietet für seine Modelle sowohl eine halbautomatische Klimaanlage wie auch eine Klimaautomatik "Climatronic" an.

Siehe auch:
Climatronic

Klimaautomatik

Klimaautomatik

Die Climatronic regelt die Innenraumtemperatur gemäß der vorgewählten Wunschtemperatur mit automatischer Anpassung der Gebläsedrehzahl und Betätigung der Luftverteilungsklappen. So gewährleistet sie bei allen Betriebs- und Witterungsverhältnissen ein angenehmes Klima mit möglichst zugfreier Durchströmung der Luft im Fahrgastraum. Die elektronische Steuerung der Climatronic erfasst alle wichtigen Einfluss- und Störgrößen wie z. B. Sonnenstand, Sonneneinstrahlung und Außentemperatur und führt entsprechend mehr oder weniger kühle Luft zu.

Durch die Einbindung des Steuergerätes in den CAN-Datenbus, stehen darüber hinaus weitere Komfortmerkmale zur Verfügung: Der automatische Umluftbetrieb bei Aktivierung der Scheibenreinigung oder Einlegen des Rückwärtsgangs bewahrt die Insassen vor Geruchsbelästigungen. Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Gebläsedrehzahl mit automatischer Anpassung der Ausströmtemperatur verringert das Geräuschniveau bei langsamer Fahrt.

Des Weiteren aktiviert die Climatronic per einfachen Knopfdruck auch die Defrostfunktion bei beschlagenen oder vereisten Scheiben. Dabei wird bei hoher Gebläseleistung der gesamte Luftstrom an die Innenseite der Scheibe gelenkt. Liegt die Außentemperatur über 2,5 °C, schaltet sich die Kälteanlage zum Trocknen der Luft mit ein.

Die Climatronic von Volkswagen sorgt auf diese Weise für ein höheres Wohlbefinden der Insassen, mehr Komfort und Sicherheit. Durch die angenehme Temperierung bleibt die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit des Fahrers als Voraussetzung für sicheres Fahren erhalten.

Fahrzeugabhängig kommen verschiedene Ausstattungen zum Einsatz:

1-Zonen-Temperaturregelung

2-Zonen-Temperaturregelung
Teilt den Fahrgastraum in zwei Klimazonen. Fahrer und Beifahrer können ihre Temperatur unabhängig voneinander wählen.

3-Zonen-Temperaturregelung
Fahrer, Beifahrer und Passagiere im hinteren Fahrgastraum können ihre Temperatur unabhängig voneinander einstellen.

Siehe auch:
Klimaanlage

Klopfsensor

Der Klopfsensor ist außen am Motor angebracht und verhindert schädliche Selbstzündungen. Der Effekt des Klopfens entsteht durch eine außerzyklische unkontrollierte Verbrennung, die für extreme Temperaturen im Zylinder sorgt. Diese hohen Wärmemengen belasten Motorbauteile wie Kolben, Ventile und Zylinderkopf stark und können zu Beschädigungen führen.

Der Klopfsensor registriert den Körperschall des Motors. Das Motorsteuergerät gleicht die Messimpulse mit den gespeicherten Sollwerten ab und greift entsprechend in die Steuerung von Motor, Einspritzung und Zündung ein, bevor die Verbrennung die Klopfgrenze erreicht.

Der Klopfsensor erkennt auch die Kraftstoffqualität. Je höher die Oktanzahl, desto klopffester ist der Kraftstoff. Das heißt: Super Plus mit 98 Oktan zündet bei einer höheren Temperatur als Normalbenzin mit 95 Oktan. Steht jedoch nur eine geringere Kraftstoffqualität zur Verfügung, korrigiert das Motorsteuergerät aufgrund der Informationen vom Klopfsensor automatisch den Zündzeitpunkt. Eine Beschädigung des Motors wird somit vermieden.

Siehe auch:
Motorsteuergerät

Komfort-Bremsassistent (HBA)

Komfort-Bremsassistent (HBA)

Der Komfort-Bremsassistent von Volkswagen unterstützt den Fahrer bei einer Not- oder Panikbremsung. Der hydraulische Bremsassistent (HBA) erkennt anhand der Betätigungsgeschwindigkeit des Bremspedals, ob der Fahrer eine Vollbremsung wünscht und erhöht den Bremsdruck automatisch bis in den ABS-Regelbereich, solange der Fahrer das Bremspedal durchtritt. Bei nachlassender Bremsdruckvorgabe durch den Fahrer verringert das System den Bremsdruck wieder auf den Vorgabewert.

Mit dem Komfort-Bremsassistenten kann der Anhalteweg stark verkürzt werden. Das System arbeitet kaum spürbar für den Fahrer.

Siehe auch:
Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESC)

Komfortöffnung/-schließung

Komfortöffnung/-schließung

Beim Ver- bzw. Entriegeln des Fahrzeugs können gleichzeitig alle elektrisch bedienbaren Fenster (und bei einigen Modellen zusätzlich das elektrische Schiebedach) geöffnet bzw. geschlossen werden. Dafür muss lediglich der Öffnungs- oder Schließknopf der Funkfernbedienung dauerhaft gedrückt werden. Beim Loslassen stoppt der Öffnungs- bzw. Schließvorgang sofort. Gleiches gilt bei Bedienung mit Schlüssel im Schloss.

Siehe auch:
Funkfernbedienung
Zentralverriegelung

Korrosionsschutz

Korrosionsschutz

Ein umfassender Korrosionsschutz aller relevanten Fahrzeugbereiche gehört heute bei Volkswagen zum Standard. Neben der Verzinkung sind die Karosseriehohlräume durch Fluten mit Heißwachs geschützt, Karosserienähte und der Fahrzeugunterboden werden zusätzlich mitversiegelt. Gegen Steinschlag schützen Kunststoff-Radhauseinsätze, hochwertige Grundierungen und moderne Decklacke.

Der Korrosionsschutz sorgt für eine konstante Strukturfestigkeit über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs und bewirkt durch die längere Betriebsdauer eine Ressourcenschonung.

Kurvenfahrlicht

Kurvenfahrlicht

Das dynamische Kurvenfahrlicht ist ein mitlenkendes Bi-Xenon Schwenksystem, das Volkswagen in Kombination mit dem statischen Abbiegelicht anbietet. Dadurch werden Kurven besser ausgeleuchtet. Das System sorgt durch eine deutlich optimierte Ausleuchtung um bis zu 90% für mehr Sicherheit und ein geringeres Unfallrisiko in Kurvenverläufen. Der Verlauf der Kurve sowie Personen, Tiere oder Hindernisse hinter der Kurve sind für den Fahrer deutlich früher wahrnehmbar. In kritischen Situationen gewinnt der Fahrer so wertvolle Reaktionszeit.
Ab einer Fahrgeschwindigkeit von 10 km/h folgt das dynamische Kurvenlicht dem Verlauf von Fahrbahnkurven mit einem maximalen Schwenkwinkel von 15°. Die Scheinwerfer leuchten quasi in die Kurve hinein. Dabei schwenkt das kurveninnere Xenon-Modul um bis zu 15° in die innere Seite der Kurve und das kurvenäußere um bis zu 7,5° in die äußere Kurvenseite. Durch diese Winkelbegrenzungen wird eine Blendung des Gegenverkehrs effektiv vermieden.

Siehe auch:
Abbiegelicht
Bi-Xenon-Scheinwerfer
Dynamic Light Assist

Ladeluftkühlung

Ladeluftkühlung

Die Ladeluftkühlung verringert die thermische Belastung des Motors. Bei der Abgasturboaufladung steigt durch die Verdichtung der Frischluft die Temperatur im Lader. Da die erhitzte Luft einen größeren Raum einnimmt als kühle, füllen sich in der Folge die Zylinder mit weniger Luft, als es dem Ladedruck entspricht, und bei Ottomotoren erhöht sich die Klopfneigung. Aus diesem Grund wird die verdichtete Luft durch das Kühlwasser des Motors oder die Außenluft gekühlt. Außerdem werden durch die Ladeluftkühlung die NOx-Emissionen und der Kraftstoffverbrauch reduziert.

Lambdasonde

Lambdasonde

Lambda bezeichnet das Luft-Kraftstoff-Verhältnis im Verbrennungsmotor (stöchiometrisches Verhältnis). Das chemisch optimale Verhältnis ist Lambda=1, wenn es 14,7 kg Luft zu 1 kg Kraftstoff (für Benzin) beträgt.

Die Lambdasonde ist als Sensor in der Lage, dieses Verhältnis zu messen. Sie ist verantwortlich für den korrekten Betrieb eines Katalysators.

Die Sonde sitzt im Abgasstrang vor dem Katalysator und misst über den Restsauerstoffgehalt die Abgaszusammensetzung. Auf Basis dieses Wertes regelt die Motorsteuerung die Gemischzusammensetzung für die Einspritzanlage.

Siehe auch:
Katalysator

Lane Assist

Lane Assist

Der aktive Spurhalteassistent „Lane Assist“ hilft innerhalb der Systemgrenzen, Unfälle durch ungewolltes Verlassen von der Fahrbahn zu vermeiden und stellt einen hohen Sicherheitsgewinn auf Autobahnen und gut ausgebauten Landstraßen dar. Falls sich andeutet, dass das Fahrzeug unbeabsichtigt die Spur verlässt, warnt Lane Assist optisch und mit einem Signal im Lenkrad (Touareg).

Fahrzeugabhängig lenkt Lane Assist zudem kontinuierlich und weich gegen (Golf, Golf Variant, Golf Sportsvan. Touran, Tiguan, Sharan, Passat, Passat Variant und Volkswagen CC). Sollte die Gegenlenkkraft nicht ausreichen, um das Fahrzeug in der Spur zu halten, wird der Fahrer ebenfalls durch eine Vibration am Lenkrad gewarnt. Sobald das System längere Zeit keine deutliche aktive Lenkbewegung des Fahrers erkennt, signalisiert es im Kombi-Instrument akustisch und optisch eine sogenannte Übernahmeaufforderung und schaltet dann ab. Das System erfasst ab einer Geschwindigkeit von 65 km/h mittels einer Kamera im Bereich des Innenspiegels die Fahrbahnmarkierungen – dies gilt für durchgezogene Linien und Markierungen, die unterbrochen sind (wie Mittelstreifen). Lane Assist erkennt die Spur auch dann, wenn es nur eine Markierung gibt. Darüber hinaus funktioniert die Erfassung auch bei Dunkelheit oder Nebel. Ohne erkennbare Fahrbahnmarkierungen arbeitet das System allerdings nicht. Der Spurhalteassistent reagiert ebenfalls nicht, wenn vor dem Überfahren einer Markierung der Blinker gesetzt wurde.

Der Fahrer kann „Lane Assist“ jederzeit mit geringem Krafteinsatz „überstimmen“ und wird nicht von seiner Verantwortung entbunden, das Auto bewusst zu fahren.

Leaving home-Funktion

Leaving home-Funktion

Das Abblendlicht, die Umfeldleuchten in den Außenspiegelgehäusen, das Schlusslicht der Heckleuchten und die Kennzeichenbeleuchtung werden eingeschaltet, wenn der Fahrer mit der Funkfernbedienung die Verriegelung der Türen öffnet (leaving home). So kann die Fahrzeugaußenbeleuchtung genutzt werden, um bei Dunkelheit den Weg zum Fahrzeug zu beleuchten.

Siehe auch:
Coming home-Funktion
Zentralverriegelung

LED-Technik

LED-Technik

Die LED (Light Emitting Diode) ist ein Licht emittierender Halbleiter. Die Vorzüge der LED-Technologie gegenüber herkömmlichen Glühlampen liegen in ihrem niedrigeren Energieverbrauch, kürzeren Ansprechzeiten, geringerem Raumbedarf sowie einer höheren Lebensdauer.

Bei Volkswagen werden LEDs unter anderem in den Rückleuchten, als Tagfahrlicht sowie als Blinker in den Außenspiegelgehäusen eingesetzt. Die hohe Betriebssicherheit und Lebensdauer von LEDs erhöhen die Sicherheit durch die verringerte Ausfallwahrscheinlichkeit von Rückleuchten und Bremslichtern.

Lendenwirbelstütze

Lendenwirbelstütze

Die Lendenwirbelstütze sorgt dafür, dass die optimale Sitzhaltung beibehalten wird. Vor allem bei langen Fahrten kann die Muskulatur durch Ermüdung zusammensacken. Dem wirkt die Lendenwirbelstütze entgegen, indem sie die Wirbelsäule entspannt und so möglichen Beschwerden durch Fehlhaltungen, Verkrampfen oder bereits vorhandene Rückenprobleme vorbeugt.

Siehe auch:
Vielwegesitz
Massagefunktion (Sitze)

Light Assist

Light Assist

Der Light Assist sorgt durch automatisches Fernlicht für Komfort und Sicherheit im Straßenverkehr. Eine Kamera am Innenspiegel beobachtet den Verkehr. Ab 60 km/h und bei völliger Dunkelheit schaltet der Light Assist das Fernlicht selbstständig ein. Das System erkennt vorausfahrende und entgegenkommende Fahrzeuge und blendet automatisch ab, bevor diese geblendet werden.

Mit dem automatischen Wechsel von Fern- und Abblendlicht ist die Straße bestens ausgeleuchtet.

Luftfederung (CDC)

Luftfederung (CDC)

Einen außerordentlich hohen Fahrkomfort bietet die Luftfederung, kurz CDC (Continous Damping Control). Anstelle konventioneller Stahlfedern verfügt sie über mit Druckluft gefüllte Gummibälge. Durch Anpassung der Luftmenge kann das System die Höhe der Karosserie einstellen. Volkswagen bietet eine Luftfederung mit kontinuierlicher Dämpferanpassung an. Aufgrund der automatischen Niveauregulierung wird die Karosserie unabhängig vom Beladungszustand auf konstantem Niveau gehalten. Nick-Bewegungen beim Bremsen oder Beschleunigen werden ausgeglichen. Das Luftfeder- und Dämpfersystem verbessert den Fahr- und Federungskomfort deutlich.

Luftgütesensor

Luftgütesensor

Der Luftgütesensor ist bei Volkswagen Bestandteil der automatischen Klimaanlage "Climatronic". Er hat die Aufgabe, Schadstoffe in der Außenluft festzustellen, die in Form von oxidierbaren oder reduzierbaren Gasen vorkommen. Oxidierbare Gase sind beispielsweise Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffe (Dämpfe von Benzol oder Benzin) oder andere unvollständig verbrannte Bestandteile von Kraftstoffen. Reduzierbare Gase sind Stickoxide (NOx).

Bei schlechter Luft, etwa im Stau oder bei der Fahrt durch einen Tunnel, aktiviert die Steuerung die Umluftschaltung der Climatronic und vermeidet so, dass belastete Außenluft die Luftgüte im Innenraum verschlechtert.

Siehe auch:
Climatronic
Klimaanlage

Massagefunktion (Sitze)

Massagefunktion (Sitze)

Luxuriösen Komfort, Entspannung und Pluspunkte für die körperliche Gesundheit sowie die Sicherheit bieten Sitze mit Klimatisierung und Massagefunktion.

Klimatisierung:
Die Erwärmung bzw. Kühlung durch Belüftung von Sitzfläche und -lehne sorgt für hohes Wohlgefühl und verhindert eine verkrampfte Haltung. Auf Bewegungsfreiheit einschränkende Winterkleidung kann durch die Sitzheizung verzichtet werden. Dadurch liegen die Sicherheitsgurte besser an und können so besser schützen. Damit ist z. B. eine bessere Wirkungsweise des Rückhaltesystems gegeben.

Massagefunktion:
Die Massagefunktion entlastet die Wirbelsäule, entlastet die Rückenmuskulatur und trägt zur physischen Fitness bei.

Siehe auch:
Vielwegesitz
Lendenwirbelstütze

McPherson-Achse

McPherson-Achse

Bei dieser Radaufhängung erfolgt die Radführung durch einen Querlenker unterhalb der Radmitte (meist Dreiecksquerlenker), ein Federbein und eine Spurstange. Die Anbindung der Querlenker an den Hilfsrahmen geschieht über jeweils zwei Gummi-Metall-Lager. Durch die Anordnung der beiden Gummilager bezogen zur Mitte des Rades und einer entsprechenden Kennungsauslegung wird ein Optimum hinsichtlich Agilität, Fahrsicherheit und Komfort ohne gegenseitige Beeinflussung erreicht.

In der Fahrpraxis macht sich diese Achskonstruktion durch hohen Fahrkomfort und gute Fahrsicherheit bemerkbar. Die Vorteile der McPherson-Achse sind geringe ungefederte Massen, eine große Abstützbasis, niedrige Kräfte und geringer Raumbedarf. Die nach ihrem Erfinder benannte Konstruktion wurde über die Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute Standardbauform für viele Fahrzeuge bis zur Mittelklasse.

Siehe auch:
McPherson-Federbein
Doppelquerlenker-Achse
Schräglenkerachse
Mehrlenker-Hinterachse
Trapezlenker-Hinterachse
Verbundlenker-Hinterachse
Vierlenker-Vorderachse

McPherson-Federbein

McPherson-Federbein

Unter McPherson-Federbeinen versteht man eine bestimmte Form der Einzelradaufhängung an der Vorderachse eines Fahrzeugs. Das McPherson-Federbein übernimmt die Verbindung zwischen dem Radträger und der Karosserie. Das Federbein hat folgende Funktionen: Federung des Fahrzeugs, Begrenzung der Ein- und Ausfederwege (Zug- und Druckanschlag), Schwingungsdämpfung, Aufnahme des Federbeinlagers zur Anbindung an die Karosserie und Übertragung der Lenkbewegung. Die Verwendung leichter und hochfester Materialien reduziert die ungefederten Massen, was Fahreigenschaften und Komfort zugute kommt. Vorteile dieses Systems sind zum einen die platz- und gewichtssparende Bauweise, zum anderen die großen Federwege.

Media Control

Media Control

Volkswagen Media Control ermöglicht es von jedem Platz aus für das gewünschte Entertainment zu sorgen. Die kostenlose App verbindet sich via WLAN mit dem Infotainment-System des Fahrzeugs. Über ein mobiles Endgerät lassen sich so ganz komfortabel zum Beispiel Musikprogramme wählen oder Navigationsziele übertragen – sogar von den hinteren Plätzen.

MEDIA-IN

MEDIA-IN

Die Multimediabuchse MEDIA-IN ist eine Schnittstelle für MP3-Player mit USB-Zertifizierung, Apple iPods ab der vierten Generation und externe Datenspeicher. Die Schnittstelle bietet die Möglichkeit, Audiodateien direkt von mobilen Datenspeichern über die fest integrierten Infotainmentsysteme wiederzugeben. Die Bedienung erfolgt über das Radio oder das Navigationsgerät. Dort werden die Folder, Playlists und Titel angezeigt und können per Touchscreen ausgewählt werden.

MEDIA-IN ist nur in Verbindung mit bestimmten Radio- und Radio-Navigationssystemen bestellbar.

Siehe auch:
Radio-Navigationssystem
Multimediabuchse AUX-IN

Mehrlenker-Hinterachse

Mehrlenker-Hinterachse

Die Mehrlenker-Hinterachse oder auch Multilenker-Hinterachse ist eine neuartige Hinterachs-Konstruktion. Bei ihr nehmen drei Quer- und ein Längslenker pro Rad (Vierlenker-Prinzip) jeweils unterschiedliche Kräfte auf. Dadurch können Längs- und Querdynamik gezielt und nahezu unabhängig voneinander abgestimmt und ein Höchstmaß an Fahrstabilität und Komfort erreicht werden. Bei nur kleinen baulichen Modifikationen ist die Mehrlenkerhinterachse sowohl für den Einsatz in Fronttrieblern als auch bei Allradfahrzeugen geeignet.

Siehe auch:
McPherson-Achse
McPherson-Federbein
Doppelquerlenker-Achse
Schräglenkerachse
Trapezlenker-Hinterachse
Verbundlenker-Hinterachse
Vierlenker-Vorderachse

Memory-Funktion

Memory-Funktion

Sitze mit Memory-Funktion bieten die Möglichkeit, individuelle Sitzeinstellungen von verschiedenen Personen zu speichern und auf Knopfdruck wieder abzurufen. Die Fahrersitz- und Außenspiegeleinstellungen können einem Fahrzeugschlüssel zugeordnet werden.

Siehe auch:
Vielwegesitz

Mirror Link

Mirror Link

MirrorLink integriert das Smartphone ins Auto. Ist dieses durch ein Kabel mit dem Bord-Infotainment verbunden, lassen sich MirrorLink kompatible Apps bequem über den Bildschirm das Infotainment-Systems steuern.

Mobilitätsreifen

Mobilitätsreifen (AirStop® Reifen) verfügen über eine Polymereinlage auf der Innenseite der Lauffläche und wirken dem Eindringen von Fremdkörpern, kleiner als 5 Millimeter Durchmesser, entgegen. Sofern eine Beschädigung der Lauffläche auftritt, wird der Stichkanal nach dem Entfernen des Fremdkörpers von der viskosen Dichtmasse augenblicklich umschlossen und ein Verlust des Reifenluftdrucks vermieden. Dadurch wird das statistische Risiko einer Reifenpanne minimiert. Außerdem verringert sich durch den Entfall eines Ersatzrades das Fahrzeuggewicht, und es steht mehr Gepäckraumvolumen zur Verfügung.

Siehe auch:
Reifenfülldruck-Kontrollsystem
Reifenkontrollanzeige

Mobiltelefonvorbereitung Comfort

Mobiltelefonvorbereitung Comfort

Die Mobiltelefonvorbereitung „Comfort“ bietet zahlreiche Extras, dank derer die Freisprechtelefonie noch komfortabler wird. Auch das Aufladen geht ganz einfach: Dazu muss das Telefon lediglich in ein dafür vorgesehenes Staufach gelegt und mit der darin befindlichen USB-Schnittstelle verbunden werden. Die Verbindung mit der Außenantenne trägt zu einem ausgezeichneten Empfang bei. Wahlweise lässt sich das System über die Multifunktionsanzeige, das Multifunktionslenkrad oder das Navigationssystem steuern.

Siehe auch:
Mobiltelefonvorbereitung Premium
Übersicht zu Telefonschnittstellen

Mobiltelefonvorbereitung Plus

Mobiltelefonvorbereitung Plus

Die Mobiltelefonvorbereitung „Plus” ist modellabhängig anstatt der Variante „Comfort” verfügbar. Die dafür benötigten Handyschalen sind separat bei Volkswagen Zubehör erhältlich.

Siehe auch:
Mobiltelefonvorbereitung Comfort
Mobiltelefonvorbereitung Premium
Übersicht zu Telefonschnittstellen

Mobiltelefonvorbereitung Premium

Mobiltelefonvorbereitung Premium

Die Mobiltelefonvorbereitung „Premium“ erfüllt auch die höchsten Komfortansprüche. Sie kann dank der „Bluetooth rSAP“-Anbindung – ein geeignetes Mobiltelefon vorausgesetzt – direkt und kabellos auf die SIM-Karte zugreifen. Alternativ verfügt die Mobiltelefonvorbereitung „Premium“ über einen SIM-Kartenslot, der Ihnen ohne „Bluetooth rSAP“-fähiges Mobiltelefon kabellosen Komfort bietet. Um den bestmöglichen Empfang zu gewährleisten, wird das Telefon über das fahrzeugeigene GSM-Modul mit UMTS direkt mit der Außenantenne verbunden. Zu den Highlights der Premiumtelefonie zählen auch die integrierten WLAN-Funktionen. So bietet der WLAN-Hotspot beispielsweise einen Internetzugang für bis zu sieben Endgeräte.

Siehe auch:
Mobiltelefonvorbereitung Comfort
Übersicht zu Telefonschnittstellen

Motormanagement

Motormanagement

Primäre Aufgabe des Elektronischen Motormanagements ist die Koordination aller Parameter - mit ständiger Prozessregelung -, um einen möglichst wirtschaftlichen Motorbetrieb mit geringen Emissionen zu gewährleisten.
Die Regelung des elektronischen Motormanagements erfolgt unter Berücksichtigung von Drehzahl, Motortemperatur, Kraftstoffsorte (ermittelt über einen Klopfsensor) und Gaspedalstellung. Im Steuergerät werden alle eingehenden Informationen bearbeitet und daraus die Steuersignale für die einzelnen Baugruppen ermittelt. Um die Vielzahl der Daten zu bearbeiten, sind dafür 16- oder 32-Bit-Prozessoren notwendig.
Gesteuert werden je nach Motortyp beispielsweise Zündzeitpunkt, Einspritzmenge, Einspritzzeit, Abgasrückführung, Drosselklappenstellung, Schaltsaugrohr-Stellung, variable Turbinengeometrie (bei Abgasturbolader) und Nockenwellenverstellung. Bei Abweichungen vom Normalbetrieb werden entsprechende Informationen im Fehlerspeicher abgelegt, damit beim nächsten Service darauf eingegangen werden kann.

Siehe auch:
Klopfsensor
Elektronisches Gaspedal
Abgasturbolader

Motorschleppmomentregelung (MSR)

Motorschleppmomentregelung (MSR)

Die Motorschleppmomentregelung, kurz MSR, verhindert eine Blockierneigung der Antriebsräder durch die Bremswirkung des Motors auf glatter Fahrbahn. Dies geschieht, wenn der Fahrer abrupt vom Gas geht oder schnell einen Gang zurückschaltet. Durch die Bremswirkung des Motors können die Antriebsräder zum Rutschen neigen. Sie verlieren kurzzeitig die Bodenhaftung und der Fahrzustand wird instabil. Die MSR erhält in diesen Situationen die Fahrstabilität und verbessert somit die Sicherheit.
Die notwendigen Informationen erhält das Steuergerät der MSR von den Raddrehzahlsensoren und von dem Motor- beziehungsweise Getriebesteuergerät über den Datenbus. Erkennt das Steuergerät einen Schlupf der Antriebsräder, so sendet die MSR über den Datenbus ein Signal an das Motorsteuergerät. Die Motordrehzahl wird leicht erhöht, bis sich die Antriebsräder wieder entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit drehen. Dadurch bleiben das Fahrzeug lenkfähig und die Fahrstabilität erhalten. Die Motorschleppmomentregelung arbeitet über den gesamten Geschwindigkeitsbereich.

Siehe auch:
Raddrehzahlsensoren
Motorsteuergerät

Motorsteuergerät

Motorsteuergerät

Primäre Aufgabe des Elektronischen Motormanagements ist die Koordination aller Parameter - mit ständiger Prozessregelung -, um einen möglichst wirtschaftlichen Motorbetrieb mit geringen Emissionen zu gewährleisten.
Die Regelung des elektronischen Motormanagements erfolgt unter Berücksichtugung von Drehzahl, Motortemperatur, Kraftstoffsorte (ermittelt über einen Klopfsensor) und Gaspedalstellung. Im Steuergerät werden alle eingehenden Informationen bearbeitet und daraus die Steuersignale für die einzelnen Baugruppen ermittelt. Um die Vielzahl der Daten zu bearbeiten, sind dafür 16- oder 32-Bit-Prozessoren notwendig.
Gesteuert werden je nach Motortyp beispielsweise Zündzeitpunkt, Einspritzmenge, Einspritzzeit, Abgasrückführung, Drosselklappenstellung, Schaltsaugrohr-Stellung, variable Turbinengeometrie (bei Abgasturbolader) und Nockenwellenverstellung. Bei Abweichungen vom Normalbetrieb werden entsprechende Informationen im Fehlerspeicher abgelegt, damit beim nächsten Service darauf eingegangen werden kann.

Siehe auch:
Klopfsensor
Elektronisches Gaspedal
Abgasturbolader

Motorsteuerung

Motorsteuerung

Primäre Aufgabe des Elektronischen Motormanagements ist die Koordination aller Parameter - mit ständiger Prozessregelung -, um einen möglichst wirtschaftlichen Motorbetrieb mit geringen Emissionen zu gewährleisten.
Die Regelung des elektronischen Motormanagements erfolgt unter Berücksichtugung von Drehzahl, Motortemperatur, Kraftstoffsorte (ermittelt über einen Klopfsensor) und Gaspedalstellung. Im Steuergerät werden alle eingehenden Informationen bearbeitet und daraus die Steuersignale für die einzelnen Baugruppen ermittelt. Um die Vielzahl der Daten zu bearbeiten, sind dafür 16- oder 32-Bit-Prozessoren notwendig.
Gesteuert werden je nach Motortyp beispielsweise Zündzeitpunkt, Einspritzmenge, Einspritzzeit, Abgasrückführung, Drosselklappenstellung, Schaltsaugrohr-Stellung, variable Turbinengeometrie (bei Abgasturbolader) und Nockenwellenverstellung. Bei Abweichungen vom Normalbetrieb werden entsprechende Informationen im Fehlerspeicher abgelegt, damit beim nächsten Service darauf eingegangen werden kann.

Siehe auch:
Klopfsensor
Elektronisches Gaspedal
Abgasturbolader

MPI

MPI

Bei der Saugrohreinspritzung erfolgt die Gemischbildung im Saugrohr vor dem Einlassventil. Multipoint Injection (MPI) kennzeichnet die Einspritzanlage mit einem Einspritzventil je Zylinder.

Siehe auch:
Direkteinspritzung

Müdigkeitserkennung

Müdigkeitserkennung

Die Müdigkeitserkennung empfiehlt dem Fahrer eine Pause wenn es nötig ist, denn Unaufmerksamkeit und erhöhte Müdigkeit können im schlimmsten Fall zu einem Verlassen der Fahrbahn führen. Die Müdigkeitserkennung erkennt deshalb Abweichungen vom normalen Fahrverhalten und unterstützt auf langen Strecken.

Dazu wertet das System ab einer Geschwindigkeit von 65 km/h kontinuierlich das Fahrverhalten aus und zieht Rückschlüsse auf die Fahrtüchtigkeit des Fahrers.

Ausgewertet werden verschiedene Signale, wie zum Beispiel das Lenkverhalten. Bei erkannter Müdigkeit wird dem Fahrer durch ein optisches und ein akustisches Signal empfohlen eine Pause zu machen. Die Müdigkeitserkennung hilft damit dem Fahrer die richtige Entscheidung zu treffen.

Siehe auch:
Fahrerassistenzsysteme

Multifunktionsanzeige (MFA)

Multifunktionsanzeige (MFA)

Die Multifunktionsanzeige im direkten Sichtfeld des Fahrers bietet als kompakte Informationseinheit Komfort und Sicherheit. Wichtige Fahrzeuginformationen werden auf einen Blick erfasst, so dass der Fahrer seine Aufmerksamkeit dem Straßengeschehen widmen kann.

Multikollisionsbremse

Multikollisionsbremse

Knapp ein Viertel aller Unfälle mit Personenschäden sind Multikollisionen. Die Multikollisionsbremse von Volkswagen kann dabei helfen, Folgekollisionen zu vermeiden oder deren Schwere zu verringern.

Nach einer Kollision und im Rahmen der Grenzen des Systems leitet die Multikollisionsbremse automatisch eine Bremsung ein, noch bevor der Fahrer reagieren kann. Die Schwere des Unfalls kann dadurch reduziert und Folgekollisionen im Idealfall vermieden werden.

Der Fahrer kann die Kontrolle über das Fahrzeug jederzeit wieder übernehmen.

Multimediabuchse AUX-IN

Multimediabuchse AUX-IN

Mit der Multimediabuchse AUX-IN (oben im Bild) kann eine externe Audioquelle an das Radio- und Radio-Navigationsgerät angeschlossen werden. Die Bedienung erfolgt über das angeschlossene Gerät, die Lautstärke wird über das Radio- oder Radio-Navigationsgerät geregelt.

AUX-IN ist nur in Verbindung mit bestimmten Radio- und Radio-Navigationssystemen bestellbar.

Siehe auch:
Radio-Navigationssystem
Multimediabuchse AUX-IN

Multimediabuchse MEDIA-IN

Multimediabuchse MEDIA-IN

Die Multimediabuchse MEDIA-IN ist eine Schnittstelle für MP3-Player mit USB-Zertifizierung, Apple iPods ab der vierten Generation und externe Datenspeicher. Die Schnittstelle bietet die Möglichkeit, Audiodateien direkt von mobilen Datenspeichern über die fest integrierten Infotainmentsysteme wiederzugeben. Die Bedienung erfolgt über das Radio oder das Navigationsgerät. Dort werden die Folder, Playlists und Titel angezeigt und können per Touchscreen ausgewählt werden.

MEDIA-IN ist nur in Verbindung mit bestimmten Radio- und Radio-Navigationssystemen  bestellbar.

Siehe auch:
Radio-Navigationssystem
Multimediabuchse AUX-IN

Multi-Point-Injection (MPI)

Multi-Point-Injection (MPI)

Bei der Saugrohreinspritzung erfolgt die Gemischbildung im Saugrohr vor dem Einlassventil. Multipoint Injection (MPI) kennzeichnet die Einspritzanlage mit einem Einspritzventil je Zylinder.

Siehe auch:
Direkteinspritzung

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit umfasst alle Maßnahmen zu Sicherung und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Vorsorgender Umweltschutz verhindert bereits das Entstehen negativer Einflüsse wie beispielsweise Lärm und Emissionen mittels vorausschauender Planung oder neuer Technologien (wasserlösliche Lacke, fortschrittliches Motormanagement, spritsparende Fahrweise).

Nachsorgender Umweltschutz vermeidet die negative Einwirkung bereits existierender Potenziale (wie Abwasserbehandlung, Katalysator, Schalldämmung). Im Automobilbau beginnt Umweltschutz bei Planung und Bau neuer Fahrzeuge und Fertigungsanlagen und reicht bis zu Verwertung und Recycling der verbauten beziehungsweise eingesetzten Stoffe. Durch sparsamen und bedachten Gebrauch kann auch der Fahrer während der Nutzungsphase einen Beitrag leisten.

Navigationssystem

Navigationssystem

Unter einem Navigationssystem versteht man ein elektronisches Gerät, das bei der Erreichung eines definierten Zieles behilflich ist. Es gibt dem Fahrer akustisch über eine Ansage und optisch über ein Display die optimale Routenführung zu jedem gewünschten Zielort an. Das System besteht aus den wesentlichen Elementen: GPS-Antenne, Navigationsrechner und Display. Mit Hilfe des Global Positioning System (GPS) kann das Navigationssystem den Standort des Fahrzeuges bis auf wenige Meter genau bestimmen.

Die ständige Aktualisierung der GPS-Daten und der Abgleich mit den Raddrehzahlsensoren des Antiblockiersystems ermöglicht dem Rechner die Berechnung der ausgewählten Route. Als Basisinformation dient das komplette Straßennetz als digitalisierte Karte. Diese Informationen sind auf einem Datenträger (CD-ROM, DVD oder Festpatte) gespeichert.

Nach Eingabe eines Zielortes berechnet der integrierte Navigations-Rechner die schnellste oder kürzeste Route und gleicht während der Fahrt bei aktiver Zielführung den berechneten Routenverlauf und die aktuelle Position des Fahrzeuges ab. Weichen diese voneinander ab - beispielsweise weil der Fahrer sich wegen eines Staus oder versehentlich für eine andere Strecke entschieden hat - wird eine angepasste Route berechnet.

Mit dem Traffic Message Channel (TMC) ist eine Dynamische Zielführung möglich, bei der das Navigationssystem Verkehrsbehinderungen selbsttätig erkennt und eine alternative Route anbietet.

Radio-Navigationsgeräte der neuesten Generation bestechen durch einfache Bedienung und Multifunktionalität.

Siehe auch:
Global Positioning System (GPS)
Traffic Message Channel (TMC)
Zielführung, dynamisch

NEFZ

NEFZ

Die Abkürzung NEFZ steht für „Neuer Europäischer Fahrzyklus“ und bezeichnet eine Prüfstandmessung, die seit 1992 europaweit genutzt wird, um die Abgasemissionen und den Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen zu erfassen. Der NEFZ gilt für alle Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge.

Die Testmethode NEFZ wird ab Herbst 2017 von der WLTP-Testmethode abgelöst.

NEFZ-Fahrzyklus
In einem Fahrzyklus wird ein Fahrzeug unter festgelegten Bedingungen betrieben, um dessen Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen zu ermitteln. Die gemessenen Abgaswerte sind Teil der Herstellerangaben für Zulassung und Vertrieb von Fahrzeugen. Für einen Fahrzyklus sind Randbedingungen, wie z.B. Starttemperatur, Geschwindigkeit, Zuladung und der Beginn der Abgasmessung vorgegeben.

Der genormte Fahrzyklus NEFZ wird auf einem Rollenprüfstand aus dem Kaltstart gefahren und dauert ca. 20 Minuten. Ein Fahrzyklus setzt sich aus 13 Minuten simulierter Stadt- und 7 Minuten simulierten Überlandfahrten (max. 120 km/h) zusammen. Die Prüfkammer muss zum Teststart eine Temperatur zwischen 20 und 30 Grad Celsius aufweisen. Zum NEFZ gehört eine Fahrwiderstandsmessung, die Roll- und Luftwiderstand sowie Reibungsverluste misst. Diese Werte werden in die Berechnung des Endergebnisses einbezogen.

Bei dem Test werden die Emissionen des Fahrzeugs aufgefangen und analysiert. Aus dem gemessenen Kohlendioxid-Ausstoß kann der Kraftstoffverbrauch exakt errechnet werden. Für eine Beschleunigung von 0 auf 50 km/h stehen bei dem Fahrzyklus 26 Sekunden zur Verfügung. In Abhängigkeit dieser Zeit sind die Schaltpunkte für jedes Fahrzeug vorgegeben.

Siehe auch:
WLTP
RDE

Niveauregulierung

Niveauregulierung

Bei der Niveauregulierung hält die Luftfederung das Fahrzeug, unabhängig von seinem Beladungszustand, an beiden Achsen auf einem konstanten Niveau. Dabei ermitteln vier Höhensensoren ständig den Abstand zwischen Achsen und Karosserie. Differenzen zum Sollabstand werden sofort ausgeglichen.

Für konventionelle Federung und Luftfederung werden verschiedene Systeme eingesetzt, um den Ausgleich herzustellen. Die automatische Niveauregulierung trägt zu mehr Fahrkomfort bei, indem sie das Absinken des Wagenhecks bei Beladung verhindert. Zudem steigt die Praktikabilität bei Anhängerfahrten.

Siehe auch:
Luftfederung (CDC)

Nockenwellen-Verstellung

Nockenwellen-Verstellung

Die Nockenwelle hat die Aufgabe, die Ventile zum richtigen Zeitpunkt und in der korrekten Reihenfolge zu betätigen und damit den Gaswechsel zu steuern. Die Nockenwellen-Verstellung passt die Öffnungszeiten der Ventile optimal an alle Betriebsbedingungen an.

Dadurch werden ideale Gaswechsel bei unterschiedlichsten Drehzahlen und Motorlasten erreicht. Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen werden gesenkt, Drehmoment und Laufkomfort gesteigert. Bei Motoren mit zwei obenliegenden Nockenwellen können Größe und Lage der Ventilüberschneidung beeinflusst und in Folge das Verhalten im Teillast- und Volllast-Betrieb verbessert werden.

Mit der kontinuierlichen Nockenwellenverstellung lässt sich die Verstellung innerhalb bestimmter Grenzen stufenlos betätigen.

NOx Abgasnachbehandlung

NOx Abgasnachbehandlung

Bei der NOx Abgasnachbehandlung werden die Verbrennungsgase, nachdem sie den Brennraum verlassen haben, auf katalytischem oder chemischem Wege gereinigt. Je nach Abgasnorm, Fahrzeuggewicht und Motorisierung findet dabei ein NOx-Speicherkatalysator (NSK) (englisch: NOx Storage Catalyst (NSC)) oder ein SCR-Katalysator (Selective Catalytic Reduction) Verwendung.

Aufgrund der aktuellen NOx-Grenzwerte für Dieselmotoren ab der Abgasnorm EU6 ist eine NOx-mindernde Abgasnachbehandlung in fast allen Fahrzeugen notwendig.

Siehe auch:
SCR-Katalysator
NOx-Speicherkatalysator

NOx Speicherkatalysator

NOx Speicherkatalysator

Beim NOx-Speicherkatalysator werden die Stickoxide kontinuierlich auf einer Speicheroberfläche angelagert, die überwiegend aus einer Bariumverbindung besteht.

Hat der Katalysator den Endbeladungszustand erreicht, wird er regeneriert. Dabei werden die eingelagerten Stickoxide aus der Speicherstruktur entfernt und in die Komponenten Stickstoff (N2) und Kohlendioxid (CO2) konvertiert. Die Ausspeicherung des NOx und die Konvertierung laufen getrennt ab. Um die Regeneration zu starten, wird Luftmangel eingestellt (λ < 1). Als Reduktionsstoffe dienen die im Abgas vorhandenen Komponenten Kohlenmonoxid (CO) und Kohlenwassersstoffe (HC).

Siehe auch:
SCR-Katalysator

Off-Road-Fahrprogramm

Off-Road-Fahrprogramm

Das Off-Road-Fahrprogramm beinhaltet unter anderem einen Bergabfahrassistenten, eine Anfahrhilfefunktion für schweres Gelände, eine angepasste Fahrpedal-Charakteristik und ein speziell für den Geländeeinsatz optimiertes ABS-System. Dadurch ermöglicht es eine optimale Beherrschbarkeit des Wagens auf jedem Terrain per Knopfdruck.

Offroad-Modus

Offroad-Modus

Als Offroad-Modus wird eine zusätzliche Untersetzungsstufe bei Getrieben bezeichnet. Sie erleichtert das Fahren in schwierigen Geländeabschnitten sowie bei sehr starken Steigungen. Diese Funktion bietet zusammen mit dem Allradantrieb 4MOTION im Touareg die Voraussetzung für gutes Vorankommen in schwierigem Gelände.

Beim Touareg zum Beispiel ist die Untersetzungsstufe von 2,66:1 für den schweren Geländeeinsatz über den Fahrwerkschalter elektronisch zuschaltbar. Sie ermöglicht die maximale Antriebskraft bei geringer Geschwindigkeit. Dadurch erreicht der Touareg eine Steigfähigkeit von bis zu 100 Prozent (45°).

Siehe auch:
4MOTION
Steigfähigkeit

Offroad-Navigation

Offroad-Navigation

Die Offroad-Navigation ermöglicht mit der Wegpunkttour die Wegfindung auch abseits der Straße (off road) in nicht digitalisierten Gebieten.

Siehe auch:
Navigationssystem

Offroad-Technik

Offroad-Technik

Das Off-Road-Fahrprogramm beinhaltet unter anderem einen Bergabfahrassistenten, eine Anfahrhilfefunktion für schweres Gelände, eine angepasste Fahrpedal-Charakteristik und ein speziell für den Geländeeinsatz optimiertes ABS-System. Dadurch ermöglicht es eine optimale Beherrschbarkeit des Wagens auf jedem Terrain per Knopfdruck.

Oktanzahl

Die Oktanzahl gibt die "Klopffestigkeit" des Kraftstoffs an. Sie wird nach ROZ (Research-Oktanzahl) unter bestimmten Prüfbedingungen mit genau definierten Prüfmotoren ermittelt. Normalbenzin hat mit 91 ROZ den niedrigsten Wert, Superbenzin hat 95 ROZ, Super Plus liegt mit 98 ROZ am oberen Ende. Je höher die Oktanzahl, desto höher ist die Selbstzündungstemperatur bei Ottokraftstoffen und desto niedriger ist die Klopfneigung bei der Verbrennung (Benzin 450-550 °C, Super 480-700 °C Selbstzündungstemperatur).

Siehe auch:
Klopfsensor

Online-Dienste

Online-Dienste

Neue Services, praktische Dienste und hilfreiche Apps: Das sind die Online-Dienste Car-Net.

Siehe auch:
e-Remote
Guide & Inform
Mirror Link

Oxidations-Katalysator

Oxidations-Katalysator

Dieselmotoren arbeiten mit Luftüberschuss, daher können Ihre Abgase mit dem Dreiwege-Katalysator nicht nachbehandelt werden. Der Einsatz einer Lambdaregelung ist hier technisch ausgeschlossen.

Der Oxidationskatalysator wandelt durch Oxidation und Reduktion die Verbrennungsschadstoffe Kohlenwasserstoff (HC) und Kohlenmonoxid (CO) in die ungiftigen Stoffe Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasser (H2O) um.

Siehe auch:
Katalysator