2.3.47.2, 2017-10-10 18:26:25
Technik-Lexikon

Technik auf den Punkt gebracht.

Was bedeutet MPI? Was ist eine Diversity-Antenne? Was ist der Unterschied zwischen Easy Entry und Easy Open? Das Technik-Lexikon hilft Ihnen bei der Begriffsklärung und stellt Ihnen technisches Know-how zur Verfügung.

Panorama-Ausstell-/Schiebedach

Panorama-Ausstell-/Schiebedach

Das Panorama-Ausstell-/Schiebedach ist eine Weiterentwicklung des Panoramaschiebedachs (PSD). Das Dachöffnungssystem besteht mindestens aus zwei Glaselementen.

Das vordere Glasteil besitzt eine elektrische Hub- und Schiebefunktion. Es kann gekippt und teilweise oder komplett geöffnet werden. Beim Verschieben wird das vordere Element komplett über das hintere gefahren. Das hintere Glaselement ist feststehend und hat keine Öffnungsfunktion.

Das Panorama-Ausstell-/Schiebedach besitzt ein elektrisch verfahrbares Rollo, welches das komplette Dach abdeckt.

Parkbremse, elektronisch

Parkbremse, elektronisch

Die elektronische Parkbremse ersetzt die herkömmliche Handbremse durch einen Schalter in der Armaturentafel, der konventionelle Handbremshebel entfällt. Dadurch entsteht mehr Ablagenplatz zwischen den Vordersitzen. Die elektronische Parkbremse arbeitet über zwei Elektromotoren mit Getriebe auf die hinteren Scheibenbremsen. Die mechanischen Bauteile sind dabei so ausgelegt, dass sie auch bei Verlust der Bordnetzspannung das geparkte Fahrzeug sicher halten. Kontrollleuchten im Kombiinstrument sowie im Taster zeigen an, ob die Parkbremse aktiviert ist. Ebenso vermittelt ein Arbeitsgeräusch, dass die Bremse geschlossen wird.

Die elektronische Parkbremse bietet neben einer einfachen Bedienung über einen Taster auch zusätzliche Komfort- und Sicherheitsfunktionen, wie den dynamischen Anfahrassistenten und die Auto Hold Funktion.

Siehe auch:
Dynamischer Anfahrassistent
Auto Hold Funktion

Passive Sicherheit

Passive Sicherheit

Unter passiver Sicherheit versteht man alle konstruktiven Maßnahmen, die dazu dienen, die Fahrzeuginsassen vor Verletzungen zu schützen bzw. Verletzungsgefahren zu mindern. Der Begriff bezieht sich insbesondere auf das Kollisionsverhalten und berücksichtigt über den Selbstschutz hinaus auch den Schutz anderer Verkehrsteilnehmer (Partnerschutz).

Zu den wichtigsten passiven Sicherheitsmerkmalen heutiger Fahrzeuge gehören neben dem Gurtsystem die Airbags, die "verformungssteife" Fahrgastzelle sowie Deformationszonen in Front und Heck. Sie sorgen für einen weitgehend schützenden Abbau der Aufprallenergie. Zusammen mit den Elementen der aktiven Sicherheit bieten alle Volkswagen Modelle einen ausgezeichneten Rundum-Schutz.

Siehe auch:
Crashtest
Airbag
Gurtstraffer
Fahrgastzelle
Aktive Sicherheit

Proaktives Insassenschutzsystem

Proaktives Insassenschutzsystem

Das Proaktive Insassenschutzsystem erfasst mit Hilfe der Sensoren von ESC und dem Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist" kritische Situationen mit erhöhtem Unfallpotenzial.

Erkennt das System eine solche Situation, werden die Fahrzeuginsassen und das Fahrzeug auf einen möglichen Unfall vorbereitet, indem die vorderen angelegten Sicherheitsgurte gestrafft, Fahrer und Beifahrer fixiert sowie offen stehende Fenster und Schiebedach bis auf einen Spalt geschlossen werden.

Ist der Sollzustand wieder erreicht und das Fahrzeug fahrdynamisch stabilisiert, werden die vorderen Sicherheitsgurte entspannt. Die Seitenscheiben und das Schiebedach können in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht werden.

Progressivlenkung

Progressivlenkung

Die Progressivlenkung entlastet den Fahrer beim Lenken. Im Vergleich zu einer konventionellen Lenkung werden deutlich weniger Lenkradumdrehungen bis zum Volleinschlag benötigt. Das progressive Übersetzungsverhältnis reduziert zum Beispiel die Lenkarbeit beim Einparken. Die Progressivlenkung bietet zudem ein optimiertes, direkteres und kontrolliertes Lenkverhalten, das für Komfort im Alltag sorgt und die Fahrdynamik auf kurvenreichen Straßen erhöht.

Quasi-monovalenter Antrieb

Quasi-monovalenter Antrieb
1, 2

Quasi-monovalente Konzepte arbeiten im Primärbetrieb mit Erdgas, besitzen darüber hinaus zusätzlich einen Benzintank als Mobilitätsreserve mit maximal 15 Litern Fassungsvermögen. Lediglich bei Außentemperaturen unter minus zehn Grad und unmittelbar nach einem CNG-Tankvorgang ist ein Start mit Benzin notwendig. Die Umschaltung in den Gasbetrieb erfolgt nach kurzer Zeit, sobald die Randbedingungen für den störungsfreien Erdgasbetrieb erfüllt sind.

Siehe auch:
TGI

Querbeschleunigungssensor

Querbeschleunigungssensor

Um den tatsächlichen Fahrzustand zu ermitteln, nutzt das elektronische Stabilisierungsprogramm einen Beschleunigungssensor zur Messung der auf das Fahrzeug einwirkenden Querbeschleunigung. Die Querbeschleunigung wirkt quer zur Fahrtrichtung auf ein Fahrzeug ein. Beim Durchfahren einer Kurve ist sie zum Beispiel als Fliehkraft zum Kurvenäußeren hin spürbar. Der Querbeschleunigungssensor ist zusammen mit dem Drehratensensor in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht (Duosensor).

Siehe auch:
Elektronisches Stabilisierungsprogramm

Querneigung

Querneigung

Als Querneigung werden Schräglagen des Fahrzeugs am Hang bezeichnet.

Parklenkassistent "Park Assist"

Parklenkassistent "Park Assist"

Der Parklenkassistent "Park Assist" steuert das Fahrzeug automatisch in Längs- und Querparklücken und parkt zudem aus Längsparklücken aus. Das System unterstützt den Fahrer, indem es selbsttätig die optimalen Lenkradbewegungen durchführt, um auf der Ideallinie rückwärts oder vorwärts (Querparklücken, fahrzeugabhängig) einzuparken. Die Vermessung der Parklücke, die Zuweisung der Startposition und die Lenkbewegungen übernimmt automatisch der "Park Assist" – der Fahrer muss nur noch Gas geben und bremsen. Dabei behält er jederzeit die Kontrolle über das Fahrzeug.

Der Fahrer aktiviert den Parklenkassistenten über den separaten Taster "Park Assist" in der Mittelkonsole und fährt dann mit maximal 40 km/h und einer Entfernung von 0,5 bis 1,5 m am Straßenrand entlang. "Park Assist" scannt in der Vorbeifahrt sowohl die rechte als auch die linke Seite, z. B. in Einbahnstraßen, auf vorhandene Parklücken. Über das Setzen des Blinkers bestimmt der Fahrer, auf welcher Straßenseite er einparken möchte. Erkennt der Assistent eine Parklücke, die mindestens 0,8 m länger als das Fahrzeug ist (fahrzeugabhängig), erscheint in der Multifunktionsanzeige die Meldung „Parklücke erkannt“. Anschließend wird der Fahrer in die richtige Ausgangsposition dirigiert und aufgefordert, den Rückwärtsgang einzulegen. Mit dem Einlegen des Rückwärtsgangs erfolgt die Lenkungsübernahme durch den Parklenkassistent und die automatische Lenkbetätigung wird aktiviert. Die entsprechende Meldung in der Multifunktionsanzeige lautet „Lenkeingriff aktiv! Umfeld beachten!“. Durch vorsichtiges Gasgeben steuert das Fahrzeug in die Parklücke hinein. Das Ende des Rückwärtsfahrens wird durch die akustische Einparkhilfe und optische Meldungen in der Multifunktionsanzeige signalisiert. Der Fahrer wird durch weitere Bilder im Display aufgefordert, vorwärts, ggf. auch noch einmal rückwärts zu fahren. Die Anzahl der Parkzüge hängt von der Länge bzw. Breite der Parklücke und der vorhandenen Rangierfläche ab. Je kürzer bzw. schmaler die Parklücke und je kleiner die Rangierfläche, desto mehr Parkzüge sind notwendig. Das System erkennt Parklücken jeder Art (z.B. in Kurven, auf Bordsteinen oder zwischen Bäumen).

Der "Park Assist" kann in jedem Augenblick vom Fahrer übersteuert werden.

Siehe auch:
Einparkhilfe
Fahrerassistenzsysteme

Raddrehzahlsensor

Raddrehzahlsensor

Raddrehzahlsensoren messen die Drehzahl der Räder bzw. einen pro Zeiteinheit zurückgelegten Weg oder Winkel. Mit den Signalen der Raddrehzahlsensoren arbeiten die unterschiedlichsten Systeme. So ist die Wirkungsweise sowohl von Antiblockiersystem wie auch Antriebsschlupfregelung und elektronischem Stabilisierungsprogramm von den Informationen über die Raddrehzahl abhängig. Auch Navigationssysteme profitieren von den Signalen dieser Sensoren. Sie errechnen daraus die zurückgelegte Wegstrecke.

Raddrehzahlsensoren teilen sich in so genannte passive und aktive Sensoren auf, wobei heute die aktiven Sensoren aufgrund ihrer technischen Eigenschaften wie Genauigkeit und geringe Baugröße im Einsatz überwiegen. Aktive Sensoren benötigen für den Betrieb eine zusätzliche Stromquelle, passive Sensoren kommen ohne eine externe Energiequelle aus.

Radio Data System (RDS)

Radio Data System (RDS)

RDS steht für Radio Data System und ist ein Service der Rundfunkanstalten. Neben dem hörbaren Sendeprogramm werden Informationen in Form verschlüsselter Digitalsignale ausgesendet, welche von RDS-fähigen Radios ausgewertet werden können. Somit ist die Übermittlung von Zusatzdiensten wie Sendername (PSN), Radiotext (RT) oder die Kennzeichnung von Verkehrsprogrammen (TP) bzw. Verkehrsstörungen (z.B. Staus, Unfälle, Sperrungen via TMC) möglich. Die Übertragung von alternativen Frequenzen (AF) in RDS ermöglicht die Abstimmung auf die am besten empfangbare Frequenz des aktuell gehörten Sendeprogramms. Das Radio wechselt hierfür bei einem schwächer werdenden Signal automatisch auf eine bessere Sendefrequenz der gleichen Station.

Traffic Announcement (TA) stellt Verkehrsfunkmeldungen in voreingestellter Lautstärke durch, auch wenn gerade andere Quellen (CD, SD oder anderen Medien) gehört werden oder das Radio stumm geschaltet ist. Außerdem wird innerhalb einer Senderkette automatisch von einem Nicht-Verkehrsfunksender auf den entsprechenden Verkehrsfunksender umgeschaltet (EON, Enhanced Other Network).

Die Richtigkeit der RDS-Informationen liegt dabei in Verantwortung der Betreiber der Rundfunkstationen. In Europa wird RDS bereits flächendeckend eingesetzt. Aber auch in anderen Weltregionen (z.B.: Nordamerika, China) spielt RDS gerade im Zusammenhang mit Sendername (PSN) und Verkehrsinformationen (TMC) eine immer größere Rolle.

Radio-Navigationssystem

Radio-Navigationssystem

Das Radio-Navigationssystem kombiniert Navigation mit Multimedia-Entertainment.

Siehe auch:
Navigationssystem

Rampenwinkel

Rampenwinkel

Der Rampenwinkel ist der Winkel, bis zu dem das Fahrzeug mit langsamer Geschwindigkeit über eine Rampe fahren kann, ohne dass es mit dem Unterboden auf der Rampenkante aufsetzt.

Siehe auch:
Böschungswinkel
Querneigung

RDE

RDE

Ergänzend zu WLTP wird in Europa nach dem RDE-Prüfverfahren gemessen. RDE steht für Real Driving Emissions (Reales Abgas-Emissionsverhalten). Im Gegensatz zu NEFZ und WLTP erfolgen die Emissionsmessungen nicht auf dem Prüfstand, sondern im laufenden Straßenverkehr. Die ermittelten Schadstoffemissionen während der Fahrt im Straßenverkehr nennt man Realemissionen.

RDE-Fahrzyklus
Bei der RDE-Messung wird ein Streckenmix mit zufälliger Beschleunigung und Abbremsung gefahren, der zwischen 90 und 120 Minuten in Anspruch nimmt. Das Fahrzeug ist mit einer PEMS-Messbox (Portable Emission Measurement System - mobiles Emissionsmessungssystem) ausgestattet. Dieses Gerät misst den Schadstoffausstoß (Stickoxide und Kohlenstoffmonoxid) zusammen mit den zugehörigen Motor-, Fahrzeug- und Umgebungsparametern auf einer vordefinierten Strecke. Durch die Verbindung mit GPS-Daten lässt sich ein genauer Zusammenhang zwischen Fahrsituation und Abgasergebnis feststellen.  

Siehe auch:
NEFZ
WLTP

Rear Seat Entertainment (RSE)

Rear Seat Entertainment (RSE)

Das Rear Seat Entertainment Volkswagen Exclusive bietet den Fondpassagieren multimediale Unterhaltung auf hohem Niveau. Die Hauptkomponenten sind ein TFT-Flachbildschirm im Dachhimmel oder zwei Bildschirme in den Kopfstützen der Vordersitze, ein DVD-Player und eine zusätzliche Bedieneinheit an der Mittelkonsole im Fond. An dieser befinden sich auch Kopfhöreranschlüsse, um die anderen Mitreisenden nicht zu stören sowie ein extra Video- und Audioeingang. Hier kann zum Beispiel eine externe Quelle, zum Beispiel eine Spielkonsole, angeschlossen werden.

Die Wiedergabe des DVD-Tons erfolgt entweder über Kopfhörer oder über die Lautsprecher der Radioanlage. Damit Fahrer und Mitreisende bei laufender DVD-Wiedergabe dennoch Radio hören können, ist auch ein separater Betrieb von Rear Seat Entertainment und Radiogerät möglich.

Recycling

Recycling

Recycling bedeutet Rückführung von Rohstoffen in den Materialkreislauf, das heißt deren Wiederverwendung in neuen Produkten.

Bei Automobilen lag der Recycling-Fokus bisher vor allem auf dem Metallanteil. Die Entwicklung geht jedoch zunehmend dahin, möglichst hohe Anteile des Gesamtfahrzeugs wieder zu verwenden. Die Recyclingfähigkeit eines Fahrzeugs wird heute bereits in der Konstruktionsphase berücksichtigt.

Vor jedem Abfall-Recycling steht bei Volkswagen der Gedanke, Abfälle zu vermeiden. Deshalb werden die meisten Bauteile, Materialien und Rohstoffe von den Lieferanten in Mehrwegverpackungen angeliefert. 95 Prozent aller Produktionsabfälle werden wiederverwertet. Darüber hinaus werden Stoffe und Materialien im Fahrzeug gekennzeichnet, um die eindeutige Zuordnung während des Recyclingprozesses zu erleichtern.

Regensensor

Regensensor

Der Regensensor von Volkswagen regelt automatisch die Wischhäufigkeit des Scheibenwischers je nach Regenintensität. Der Sensor im Fuß des Innenspiegels besteht aus mehreren Infrarot-Leuchtdioden und einer zentral angeordneten Fotodiode. Das von den Leuchtdioden ausgesandte Licht wird von der Windschutzscheibe auf den Fotosensor reflektiert. Je mehr Wassertropfen sich auf der Windschutzscheibe befinden, desto weniger Licht empfängt der Sensor. Diese Information wird an eine Steuerelektronik weitergeleitet, die die Wischfrequenz des Scheibenwischers entsprechend anpasst. Zusätzlich lässt sich die Sensibilität des Sensors über einen Wahlschalter individuell anpassen.

Der Regensensor ist so ausgelegt, dass weder kleine Schäden, Schmutz noch Alterung der Windschutzscheibe die Funktion beeinträchtigen. Der Fahrer kann sich voll und ganz auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren, ohne dass er die Wischfrequenz nachregeln muss. Dies ist besonders bei plötzlichen Sichtbehinderungen, wie zum Beispiel beim Überholen von LKW auf nasser Fahrbahn, ein deutlicher Vorteil.

Reifendruck-Kontrollsystem

Reifendruck-Kontrollsystem

Das Reifendruck-Kontrollsystem informiert den Fahrer vor und während der Fahrt über den aktuellen Reifendruck. Dazu sind in jedem Rad (auch Reserverad) neben der Radelektronik Sensoren integriert. Per Funk sendet das Rad Signale an ein Steuergerät, das im Heckbereich platziert ist. Diese geben Aufschluss über Druck und Temperatur im Reifen. Um die einzelnen Reifen lokalisieren zu können, übermittelt jede Elektronik ihre eigene Kennung. Bei zu geringem Reifenfülldruck oder schnellem Druckverlust wird der Fahrer durch optische und/oder akustische Signale gewarnt.

Das Kontrollsystem unterstützt den Fahrer bei der Überwachung des Reifendrucks. Durch die permanente Kontrolle wird eine hohe Sicherheit gewährleistet. Mit dem richtigen Reifenfülldruck verlängert sich die Lebensdauer der Reifen und der Kraftstoffverbrauch sinkt.

Hinweis:
Das Reifendruck-Kontrollsystem kann den Fahrer jedoch nicht von seiner Fülldruck-Verantwortung entbinden.

Siehe auch:
Reifenkontrollanzeige


Reifenkontrollanzeige

Reifenkontrollanzeige

Die Reifenkontrollanzeige arbeitet über die Raddrehzahlsensoren des ABS. Bei abnehmendem Reifenfülldruck verringert sich der Abrollradius des betreffenden Rades und es dreht bei gleicher Fahrzeuggeschwindigkeit schneller.

Die Reifenkontrollanzeige unterstützt den Fahrer bei der Überwachung des Reifenfülldrucks. Durch die permanente Kontrolle wird eine hohe Sicherheit gewährleistet. Durch den richtigen Reifenfülldruck verlängert sich die Lebensdauer der Reifen und der Kraftstoffverbrauch ist geringer.

Hinweis:
Die Reifenkontrollanzeige kann den Fahrer jedoch nicht von seiner Fülldruck-Verantwortung entbinden.


Siehe auch:
Raddrehzahlsensor
Reifendruck-Kontrollsystem

Rekuperation

Rekuperation

Die Rekuperation (Bremsenergie-Rückgewinnung) hilft, die beim Fahren ohnehin eingesetzte Energie möglichst ideal zu nutzen.

Die beim Bremsen oder im Schubbetrieb freiwerdende Energie wird mittels Rekuperation vom Generator in elektrische Energie umgewandelt. Diese wird in der Batterie gespeichert und steht bei kommenden Beschleunigungsvorgängen zur Verfügung. Dann kann die Batterie elektrische Verbraucher speisen und den Motor vom Antrieb des Generators entlasten.

Dank dieser Generatorsteuerung und der so stets optimal geladenen Batterie kann die Spannung der Lichtmaschine – etwa beim Beschleunigen oder dem konstanten Halten der gewünschten Geschwindigkeit – abgesenkt werden. Sogar das komplette Abschalten des Generators ist möglich. Und das entlastet den Motor und senkt so den Verbrauch.

Zum System gehört neben geeignetem Generator und Batterie ein intelligentes Batteriemanagement, das zusätzliche Überwachungsfunktionen für den Ladezustand der Batterie enthält.

Siehe auch:
Batterie-Energiemanagement

Reparaturfreundlichkeit

Reparaturfreundlichkeit

Die Reparaturfreundlichkeit ist ein wichtiges Kriterium im Konstruktionsstadium bei Volkswagen. Entscheidend ist dabei, welche Teile bei welcher Unfallform beschädigt werden und wie schnell und mit welchem Materialaufwand sich diese Beschädigungen reparieren lassen.

Eine hohe Reparaturfreundlichkeit wirkt sich in zweifacher Hinsicht positiv auf die Unterhaltskosten aus. Zum einen, weil davon Teilepreise und Arbeitslohn bei Reparaturen entscheidend beeinflusst werden, zum anderen richtet sich die Kasko-Einstufung beim Versicherer nach der Reparaturfreundlichkeit des entsprechenden Modells.

Rückfahrkamera "Rear View"

Rückfahrkamera "Rear View"

Die Rückfahrkamera "Rear View" unterstützt den Fahrer beim Rückwärtsfahren. Das Kamerabild im Display des Radio- oder Radio-Navigations-Systems zeigt den Bereich hinter dem Fahrzeug an.

Bei einigen Modellen unterstützt "Rear View" den Einparkvorgang zusätzlich, indem Fahrspuren über das Kamerabild geblendet werden. Diese zeigen, in welche Richtung das Fahrzeug mit der aktuellen Lenkradstellung fahren würde oder wann ein Lenkradeinschlag erfolgen muss. Je nach Ausstattungsvariante kann die Darstellung im Display variieren.

Das Fahrzeug lässt sich damit sicher an jedes Hindernis heranfahren – ganz gleich, ob es sich um einen Stoßfänger oder eine Bordsteinkante handelt. Auch das Ankuppeln eines Anhängers ist kein Problem mehr.

Siehe auch:
Fahrerassistenzsysteme

Rückhaltesystem

Rückhaltesystem

Rückhaltesysteme haben die Aufgabe, im Innenraum der Fahrgastzelle das Verletzungsrisiko der Insassen zu minimieren. Das Rückhaltesystem für den Frontcrash besteht aus den richtig angelegten Sicherheitsgurten mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern, dem Fahrer- und Beifahrer-Airbag und ggf. einem Knieairbag, der Sicherheitslenksäule und den richtig eingestellten Sitzen und Kopfstützen.

Siehe auch:
Airbag
Gurtkraftbegrenzer
Gurtstraffer

Schaltsaugrohr

Schaltsaugrohr

Die für die Verbrennung im Motor notwendige Luft strömt durch das Saugrohr zum Einlassventil. An die Länge des Saugrohrs werden in unterschiedlichen Leistungszuständen des Motors unterschiedliche, eigentlich sich widersprechende Anforderungen gestellt. Nur so kann eine bei allen Drehzahlen möglichst hohe Einströmgeschwindigkeit der Luft und gute Füllung des Zylinders gewährleistet werden. Während in niedrigen Drehzahlen möglichst schnell Drehmoment bereitstehen soll, was am besten durch ein langes Saugrohr erreicht wird, erfordert die maximale Leistungsabgabe bei hohen Drehzahlen kurze Saugrohr-Bauformen. Das Schaltsaugrohr erfüllt durch ein elektronisch gesteuertes Klappensystem beide Anforderungen, indem die Luft bei niederen Drehzahlen über den langen Weg des Saugrohrs herangeführt wird, bei hohen Drehzahlen der kurze Weg verfügbar ist.

Scheinwerferreinigungsanlage

Scheinwerferreinigungsanlage

Bei der Scheinwerferreinigungsanlage spritzt eine elektrisch angetriebene Kreiselpumpe Wasser beziehungsweise Reinigungsflüssigkeit mit hohem Druck von außen auf die Scheibe des Scheinwerfers. Damit erhöht sich die Sicht bei Regen, Schnee und aufgewirbeltem Schmutz erheblich. Bei Xenon-Scheinwerfern ist die Reinigungsanlage gesetzlich vorgeschrieben.
Bei einigen Modellen werden diese in zwei Stufen seitenweise gereinigt. Beim Ausfahren der Waschdüsen löst der erste Reinigungsgang den Schmutz. Der zweite Gang spült die gelöste Verschmutzung ab. So wird das Leuchtfeld nur unwesentlich durch den Reinigungsvorgang beeinträchtigt und die optimale Wirkung der Reinigung auch bei hohen Geschwindigkeiten gewährleistet.

Siehe auch:
Bi-Xenon-Scheinwerfer

Schiebe-/Ausstell-Solardach

Schiebe-/Ausstell-Solardach

Die im Solardach unter Glas eingelassenen Photovoltaik-Elemente produzieren bereits bei geringer Sonneneinstrahlung Strom und versorgen das Gebläse im Fahrzeug. Trotz ausgeschalteter Zündung kann der Innenraum so mit Frischluft versorgt und das Temperaturniveau im Wagen um bis zu 50 Prozent abgesenkt werden. Die Fahrzeugbatterie wird nicht belastet. Diese Kühl-Vorleistung erlaubt der Klimaanlage ein schnelleres Absenken auf die gewünschte Innentemperatur bei geringerem Energie- und Gebläseeinsatz.

Schräglenkerachse

Schräglenkerachse

Ausgewogene Komfort- und Fahreigenschaften charakterisieren die Schräglenkerhinterachse. Bei der Schräglenkerhinterachse werden die Räder an Lenkern geführt, die sich beim Ein- und Ausfedern schräg zur Fahrzeug-Längsachse bewegen. Die kompakte Bauweise ermöglicht einen großen Gepäckraum.

Siehe auch:
McPherson-Achse
McPherson-Federbein
Doppelquerlenker-Achse
Mehrlenker-Hinterachse
Trapezlenker-Hinterachse
Verbundlenker-Hinterachse
Vierlenker-Vorderachse

SCR-Katalysator

SCR-Katalysator

Der SCR-Katalysator (Selective Catalytic Reduction) wandelt die Abgaskomponente Stickoxid (NOx) ohne Bildung von unerwünschten Nebenprodukten selektiv zu Stickstoff (N2)und Wasser (H2O) um. Die Umwandlung erfolgt dabei unter Verwendung einer synthetisch hergestellten, wässrigen Harnstofflösung, z. B. AdBlue® (ISO 22241-1 / AUS 32), das in einem Zusatztank mitgeführt wird. Je nach Fahrzeug muss der Kunde auch zwischen den Serviceintervallen den Betriebsstoff AdBlue® selbstständig oder durch die Vertragswerkstatt nachfüllen bzw. nachfüllen lassen. Die Dosierung richtet sich nach dem Abgasmassenstrom; das Motormanagement in Verbindung mit einem NOx-Sensor hinter dem SCR-Kat sorgt für die exakte Dosierung.

Siehe auch:
AdBlue®
NOx-Speicherkatalysator

Seitenaufprallschutz

Seitenaufprallschutz

Aufgrund des geringen Deformationsraums an der Fahrzeugseite und der unmittelbaren Nähe des Insassen zum Unfallpartner sind die Gegebenheiten beim Seitencrash mit denen beim Frontalcrash nur schwer zu vergleichen. Anders als im Bereich der Front oder des Hecks bietet die Karosserie an dieser Stelle kaum Möglichkeiten, durch Materialverformung Energie aufzunehmen. Damit sich die Fahrgastzelle im Falle eines Crashs möglichst gezielt verformt, muss dieser Bereich daher besonders stabil gestaltet und die eingesetzten Rückhaltesysteme für den Einsatz in wenigen Millisekunden entwickelt werden.

Bei Volkswagen kommen an der Fahrzeugflanke verschiedene Schutzmechanismen zum Einsatz, die das Verletzungsrisiko nachhaltig verringern:

  • Seitenaufprallträger erhöhen die Steifigkeit der Türen und verteilen die bei einem Seitencrash auftretenden Energien.
  • Große Türüberdeckung mit den Säulen erhöht die Verformungssteifigkeit. Die bei einem Crash auftretenden Kräfte können so besser in den Unterboden und die Dachstreben abgeleitet werden.
  • Stabile A-, B- und C-Säulen sorgen für eine deformationsfeste Fahrgastzelle.
  • Stabile Querversteifungen im Fahrzeugboden zur Sicherstellung des notwendigen Überlebensraums
  • Optimal abgestimmte Seitenairbags und Kopfairbags bilden das Rückhaltesystem beim Seitenaufprall.

Siehe auch:
Fahrgastzelle
Rückhaltesystem

Seitenwindkompensation

Seitenwindkompensation

Die Seitenwindkompensation verleiht der elektromechanischen Servolenkung (EPS) von Volkswagen ein Mehr an Komfort und Sicherheit. Dieses Komfortmerkmal unterstützt den Fahrer bei stetigem Seitenwind oder einseitig geneigter Fahrbahn. Registriert das Steuergerät der EPS ein stetes Gegenlenken durch den Fahrer, so stellt sich die Servolenkung automatisch darauf ein und kompensiert dieses. Dass der Fahrer nicht mehr aktiv gegenlenken muss, führt zu einer Entlastung und einem deutlichen Komfortgewinn.

Siehe auch:
Elektromechanische Servolenkung

Servolenkung

Servolenkung

Siehe auch:
Elektrohydraulische Servolenkung
Elektromechanische Servolenkung

Sicherheitsgurt

Sicherheitsgurt

Das wesentliche Insassen-Schutzsystem ist der Dreipunkt-Automatiksicherheitsgurt.

Er hat die Aufgabe, die Insassen bei einem Unfall im Sitz zu fixieren, damit sie zusammen mit der Fahrgastzelle möglichst gleichmäßig abgebremst und nicht zu hohen, unkontrollierten Kräften ausgesetzt werden.

Die automatische Aufrollvorrichtung ermöglicht leichtes Anlegen und bietet den höchsten Tragekomfort bei unterschiedlichsten Körpergrößen und Sitzpositionen. Gurtstraffer kompensieren die Gurtlose, indem sie beim Aufprall den Gurt straffziehen, damit er eng am Körper anliegt. Der Gurtkraftbegrenzer verringert die maximale Gurtkraft und reduziert damit das Verletzungsrisiko der Insassen im Oberkörperbereich. Insbesondere bei Frontinsassen wird seine Wirkung durch das Zusammenspiel mit Gurtstraffern und Airbags unterstützt.

Siehe auch:
Airbag
Gurtkraftbegrenzer
Gurtstraffer
Rückhaltesystem

Sicherheitslenksäule

Sicherheitslenksäule

Die Sicherheitslenksäule verfügt über Elemente, die sich bei einer Kollision ähnlich einem Teleskop zusammenschieben können und somit ein Eindringen der Lenkung in den Innenraum verhindern. Teleskopgestänge und zusätzliche Gelenke sorgen beim Crash für eine weitgehende Entkoppelung der Lenkradbewegung von der Stirnwanddeformation. Auf diese Weise wird die Verletzungsgefahr für den Fahrer verringert. Das Lenkrad und der Airbag behalten dadurch während eines Crashs, der einen bestimmten Schweregrad nicht überschreitet, eine definierte Position vor dem Fahrer. Eine integrierte Verschiebemechanik mit Dämpfungsfunktion senkt die Belastungen von Brust und Kopf, soweit das technisch möglich ist.

Siehe auch:
Rückhaltesystem

Sportsitze

Sportsitze
3, 2

Sportsitze von Volkswagen erhöhen die Sicherheit und überzeugen durch ihren hohen Sitzkomfort sowie ihre ansprechende Optik. Die ausgeprägten Seitenwangen sorgen für guten Halt bei Kurvenfahrten und bewirken in extremen Fahrsituationen eine bessere Kontrolle über das Fahrzeug.

Sprachbedienung

Sprachbedienung

Mit der Sprachbedienung lassen sich zahlreiche Funktionen wie Telefon, Radio- oder Navigationssystem ganz komfortabel per Sprachanweisung bedienen. Zum Beispiel im Navigationsmodus: Einfach die Sprachbedienung per Knopfdruck am Lenkrad aktivieren, Adresse nennen und die Route wird automatisch berechnet.

Ist ein Telefon mit dem Infotainment-System gekoppelt, kann per Spracheingabe der genannte Name aus der Telefonliste gesucht und angerufen werden. 

Spurhalteassistent "Lane Assist"

Spurhalteassistent "Lane Assist"

Der aktive Spurhalteassistent "Lane Assist" hilft innerhalb der Systemgrenzen, Unfälle durch ungewolltes Verlassen von der Fahrbahn zu vermeiden und stellt einen hohen Sicherheitsgewinn auf Autobahnen und gut ausgebauten Landstraßen dar. Falls sich andeutet, dass das Fahrzeug unbeabsichtigt die Spur verlässt, warnt "Lane Assist" mit einem optischen Signal.

Fahrzeugabhängig lenkt "Lane Assist" zudem kontinuierlich und weich gegen. Sollte die Gegenlenkkraft nicht ausreichen, um das Fahrzeug in der Spur zu halten, wird der Fahrer ebenfalls durch eine Vibration am Lenkrad gewarnt. Sobald das System längere Zeit keine deutliche aktive Lenkbewegung des Fahrers erkennt, signalisiert es im Kombi-Instrument akustisch und optisch eine sogenannte Übernahmeaufforderung und schaltet dann ab.

Das System erfasst ab einer Geschwindigkeit von 65 km/h mittels einer Kamera im Bereich des Innenspiegels die Fahrbahnmarkierungen – dies gilt für durchgezogene Linien und Markierungen, die unterbrochen sind (wie Mittelstreifen). "Lane Assist" erkennt die Spur auch dann, wenn es nur eine Markierung gibt. Darüber hinaus funktioniert die Erfassung auch bei Dunkelheit oder Nebel. Ohne erkennbare Fahrbahnmarkierungen arbeitet das System allerdings nicht. Der Spurhalteassistent reagiert ebenfalls nicht, wenn vor dem Überfahren einer Markierung der Blinker gesetzt wurde.

Der Fahrer kann "Lane Assist" jederzeit mit geringem Krafteinsatz „überstimmen“ und wird nicht von seiner Verantwortung entbunden, das Auto bewusst zu fahren.

Siehe auch:
Fahrerassistenzsysteme

Spurwechselassistent "Side Assist"

Spurwechselassistent "Side Assist"

Der Spurwechselassistent "Side Assist" unterstützt den Fahrer beim Wechseln der Spur. Zwei Radarsysteme im Heck erfassen die Bereiche bis ca. 50 Meter hinter und im toten Winkel neben dem Fahrzeug.

Unabhängig von einem Spurwechsel zeigt "Side Assist" alle Fahrzeuge an, die sich in einem für den Spurwechsel kritischen Bereich befinden. Das System weist den Fahrer durch ein konstantes Leuchten im jeweiligen Außenspiegel auf die potentielle Gefahr hin. Betätigt der Fahrer trotzdem den Blinker, fängt die jeweilige LED-Leuchte mit erhöhter Helligkeit an zu blinken und macht auf die Gefahr aufmerksam.

Anstatt den Fahrer mit unnötigen Warnungen abzulenken, wird stets die Differenz der Geschwindigkeiten berücksichtigt. "Side Assist" signalisiert nur Fahrzeuge, von denen beim Spurwechsel tatsächlich eine Gefahr ausgehen könnte.

Der Spurwechselassistent arbeitet ab einer Geschwindigkeit von 30 km/h und wird durch Knopfdruck aktiviert. "Side Assist" ist die ideale technische Ergänzung zum Fahrzeug (Außenspiegel) und für den Fahrer (Schulterblick), um Gefahrensituationen beim Spurwechsel vorzubeugen und den Fahrer zu entlasten.

Siehe auch:
Fahrerassistenzsysteme

Stabilisator

Stabilisator

Der Stabilisator besteht aus einem meist U-förmig gebogenen Rundstab von 10 bis 60 Millimetern Durchmesser. Der mittlere Teil des "U" ist quer am Fahrzeugaufbau drehbar in Gummilagern befestigt, die abgewinkelten Enden sind mit der Radaufhängung verbunden. Somit wirken Hebelkräfte, die einseitig auftreten, ausgleichend auf die gegenüberliegende Seite.

Stabilisatoren verbessern Spurtreue und damit das Fahrverhalten eines Fahrzeugs. Gleichzeitig vermindern sie die Aufbauneigung der Karosserie und reduzieren seitliche Wankbewegungen. Die verbesserte Spurtreue macht Kurvenfahrten noch sicherer und komfortabler.

Standheizung und –lüftung

Standheizung und –lüftung

Die Standheizung wärmt den Innenraum vor und sorgt im Winter für freie Scheiben. An heißen Tagen arbeitet die Standheizung als Standlüftung und pustet frische Außenluft in das parkende Fahrzeug.

Startzeit und Dauer der Heizphase lassen sich bequem im Kombiinstrument über den Lenkstockhebel einstellen. Neben der Aktivierung über die Timerfunktion kann die Standheizung auch über die Sofortheiztaste der Klimaanlage oder die Funkfernbedienung (Reichweite bis zu 600 Meter) eingeschaltet werden.

Die Voreinstellung im Kombiinstrument entscheidet, ob der Fahrzeuginnenraum geheizt oder bei warmen Außentemperaturen durchlüftet wird. Die Standheizung sorgt so schon vor der Fahrt für Wohlfühlklima im Auto, egal zu welcher Jahreszeit.

Siehe auch:
Klimaanlage

Start-Stopp-System

Start-Stopp-System

Das Start-Stopp-System schaltet den Motor bei Fahrzeugstillstand automatisch ab. Der Motor läuft nur, wenn er auch wirklich gebraucht wird. Der Fahrer fährt an eine rote Ampel und wartet bis zum Stillstand ab. Anschließend schaltet er (wie gewohnt) in den Leerlauf und nimmt den Fuß von der Kupplung. Damit wird der Motor augenblicklich abgestellt. In der Multifunktionsanzeige erscheint der Hinweis „Start Stopp". Sobald die Ampel wieder gelb wird, tritt der Fahrer die Kupplung und der Motor startet. Der Hinweis „Start Stopp" erlischt.

Siehe auch:
Multifunktionsanzeige (MFA)

Stauassistent

Stauassistent

Der Stauassistent nutzt bewährte Funktionen wie die automatische Distanzregelung ACC und den Spurhalteassistenten "Lane Assist", um ein komfortables Folgefahren im Stau zu ermöglichen. Bei zähfließendem Verkehr von 0 – 60 km/h reagiert das System auf andere Fahrzeuge und übernimmt innerhalb der Systemgrenzen und unter der ständigen Kontrolle des Fahrers das Lenken, Gas geben und Bremsen. Stockt der Verkehr, hält es das Fahrzeug sogar an und lässt es innerhalb einer gewissen Zeitspanne wieder losfahren. Im Unterschied zu einer reinen Distanzregelung (ACC) nutzt der Stauassistent eine Kamera hinter der Windschutzscheibe, die nach Fahrbahnmarkierungen Ausschau hält. Dadurch wird das Fahrzeug in der Spur gehalten. Der Stauassistent entlastet bei Stop-and-go-Verkehr und kann auf diese Weise helfen, typische Stauunfälle zu vermeiden.

Steckdosen

Steckdose(n)

12-Volt-Steckdosen in der Mittelkonsole, im Fond oder im Gepäckraum ermöglichen den Anschluss mobiler Geräte. Auch eine 230-Volt-Steckdose ist für viele Modelle erhältlich.

Steigfähigkeit

Steigfähigkeit

Unter Steigfähigkeit eines Fahrzeugs versteht man das Vermögen eines Fahrzeugs, eine Steigung zu erklimmen. Die Steigfähigkeit wird entweder in Grad oder in Prozent gemessen. Eine 45°-Steigung entspricht 100%. Sie hängt von Motorleistung, Antriebsart, Getriebeübersetzung, Gewicht, Gewichtsverteilung, Schwerpunkt des Fahrzeugs und der Traktion ab.

Siehe auch:
Rampenwinkel
Querneigung
Böschungswinkel

Tagfahrlicht

Tagfahrlicht

Zusätzliches Licht reduziert bei Tageslicht das Risiko eines Unfalls.

Tagfahrlicht
Separate Leuchten, die im Scheinwerfer oder im Stoßfänger eingebaut sind. Der Passat und der Polo sind Beispiele mit Tagfahrlichtlösungen im Stoßfänger.

Dauerfahrlicht
Tagsüber eingeschaltetes Abblendlicht

Die Funktionen schalten sich automatisch mit dem Starten des Motors ein.

TDI

TDI

TDI kennzeichnet bei Volkswagen die Dieselfahrzeuge mit Direkteinspritzung und Turboaufladung. Kennzeichen der TDI-Motoren sind hohe Durchzugskraft (Drehmoment) und sehr gute Leistungsausbeute. TDI ist in vielen Ländern ein eingetragenes Markenzeichen der Volkswagen AG.

Wirkungsweise:
Ein Abgasturbolader versorgt den Motor mit Frischluft und sorgt so für bestmögliche Füllung der Zylinder. In diese wird nach der Verdichtung direkt über eine Düse der Dieselkraftstoff mit sehr hohem Druck eingespritzt. Die wirksame Motorkapselung ermöglicht zudem einen geräuscharmen Betrieb.

Siehe auch:
Direkteinspritzung
Abgasturbolader (ATL)

Telefonschnittstelle "Business"

Telefonschnittstelle "Business"

Die Telefonschnittstelle "Business" erfüllt auch hohe Komfortansprüche. Sie kann dank der "Bluetooth rSAP"-Anbindung – ein geeignetes Mobiltelefon vorausgesetzt – direkt und kabellos auf die SIM-Karte zugreifen. Alternativ verfügt die Telefonschnittstelle "Business" über einen SIM-Kartenslot, der ohne "Bluetooth rSAP"-fähiges Mobiltelefon kabellosen Komfort bietet. Um den bestmöglichen Empfang zu gewährleisten, wird das Telefon über das fahrzeugeigene GSM-Modul mit UMTS direkt mit der Außenantenne verbunden. Zu den Highlights der Premiumtelefonie zählen auch die integrierten WLAN-Funktionen. So bietet der WLAN-Hotspot beispielsweise einen Internetzugang für bis zu sieben Endgeräte.

Siehe auch:
Telefonschnittstelle "Comfort"

Telefonschnittstelle "Comfort"

Telefonschnittstelle "Comfort"

Die Telefonschnittstelle "Comfort“ bietet zahlreiche Extras, dank derer die Freisprechtelefonie noch komfortabler wird. Auch das Aufladen geht ganz einfach: Dazu muss das Telefon lediglich in ein dafür vorgesehenes Staufach gelegt und mit der darin befindlichen USB-Schnittstelle verbunden werden. Die Verbindung mit der Außenantenne trägt zu einem ausgezeichneten Empfang bei. Wahlweise lässt sich das System über die Multifunktionsanzeige, das Multifunktionslenkrad oder das Navigationssystem steuern.

Siehe auch:
Telefonschnittstelle "Business"

TGI

TGI
4, 2

TGI steht für die Kombination eines serienmäßigen Erdgasantriebs mit der innovativen TSI-Technologie, bei der der Otto-Kraftstoff in die turboaufgeladenen Ottomotoren direkt eingespritzt wird.

Die bi- und quasi-monovalenten TGI-Motoren fahren sowohl mit Erdgas als auch mit Benzin. Um das volle Potential von Erdgas als Kraftstoff auszuschöpfen, werden die Motoren durch verschiedene Maßnahmen modifiziert und für den Erdgasbetrieb optimal angepasst.

Tiptronic

Tiptronic

Für die mit fünf oder sechs Schaltstufen erhältlichen Automatikgetriebe mit Tiptronic gelten alle Vorteile und technischen Besonderheiten des Automatikgetriebes.

Die Tiptronic erlaubt nach Umschalten des Automatik-Wählhebels in eine zweite Schaltgasse (Tiptronic-Gasse) den manuellen Eingriff in den Automatikbetrieb. Die Gangstufen werden durch Drücken des Schaltknüppels nach vorne hoch- und durch Ziehen nach unten geschaltet. Die Schaltung erfolgt teilweise auch über Schaltpadels am Lenkrad.

Die Tiptronic bietet den Komfort einer Automatik sowie den Fahrspaß und die Sportlichkeit eines Schaltgetriebes. Für Sicherheit bei Überholvorgängen sorgt das automatische Hochschalten bei Erreichen der Drehzahlgrenze. Der sportliche Fahrer profitiert durch das Herunterschalten und Motorbremsen vor einer Kurve oder bei Bergfahrten.

Tire Mobility Set

Tire Mobility Set

Das Pannenset (Tire Mobility Set) dient dazu, kleine Stichverletzungen (bis zu 4 mm Durchmesser), insbesondere in der Reifenlauffläche, wieder abzudichten und den reparierten Reifen wieder aufzupumpen.

Es enthält folgende Bestandteile:

  • Ventileinsatzdreher
  • Aufkleber mit der Geschwindigkeitsangabe „max. 80 km/h“ oder „max. 50 mph“
  • Einfüllschlauch mit Verschlussstopfen
  • Kompressor
  • Reifenfüllschlauch
  • Reifenfülldruckanzeige
  • Luftablassschraube
  • EIN- und AUS-Schalter
  • 12 Volt-Kabelstecker
  • Reifenfüllflasche mit Dichtungsmittel
  • Ersatz-Ventileinsatz

Torsendifferenzial

Torsendifferenzial

Das Torsendifferenzial ist Bestandteil des Allradantriebes 4MOTION. Es ist ein mechanisch selbstsperrendes Zwischendifferenzial, das die Kraft zwischen Vorder- und Hinterachse bedarfsabhängig regelt.

Siehe auch:
4MOTION

Traffic Message Channel (TMC)

Traffic Message Channel (TMC)

TMC (Traffic Message Channel) liefert Daten über die momentane Verkehrssituation. Das Navigationsgerät rechnet daraus eine angepasste Verkehrsführung (Zielführung dynamisch). Die Übertragung der Informationen erfolgt in Deutschland einheitlich. Inzwischen ist TMC auch bereits in weiten Teilen von Europa verfügbar. Die Übertragung der Daten erfolgt digital und sprachenunabhängig als Bestandteil des RDS. Die Darstellung erfolgt in der jeweiligen eingestellten Landessprache des Nutzers.

Siehe auch:
Radio Data System (RDS)
Zielführung dynamisch

Trapezlenker-Hinterachse

Trapezlenker-Hinterachse

Der Radträger der Trapezlenker-Hinterachse zeichnet sich durch einen unten liegenden trapezförmigen Lenker, einen oberen Querlenker und eine hinter dem Trapezlenker liegende Spurstange aus. Die Feder ist platzsparend am Trapezlenker, der Dämpfer am Radträger angelenkt. Diese Konstruktion ermöglicht exzellente Fahr- und Handlingeigenschaften bei besonderem Komfort.

Siehe auch:
McPherson-Achse
McPherson-Federbein
Doppelquerlenker-Achse
Schräglenkerachse
Verbundlenker-Hinterachse
Mehrlenker-Hinterachse
Vierlenker-Vorderachse

TSI

TSI

TSI steht für direkteinspritzende, aufgeladene Ottomotoren von Volkswagen. Die innovativen TSI-Motoren verbinden die positiven Eigenschaften von direkteinspritzenden Diesel- und Ottomotoren für höchste Ansprüche und maximalen Fahrspaß. Alle TSI Motoren zeichnen sich durch niedrigen Verbrauch, hohes Durchzugsvermögen und ein hohes Drehmoment bereits bei niedrigen Drehzahlen aus.