FC Köln, Dieter Müller, DFB-Pokal

Dieter Müller

Es war einfach DIE Pokalsaison von Dieter Müller. Mit 14 Toren schoss der Stürmer den 1. FC Köln in der Spielzeit 1976/77 zum Pokalsieg. Bis heute einsamer Rekord, der auch in Zukunft schwer zu knacken sein wird: „Die Saison war außergewöhnlich für mich. Ich denke, dass dies ein Rekord für die Ewigkeit ist“, erinnert sich Müller. Folgerichtig wird Dieter Müller 2022 in den erlesenen Kreis der historischen Pokalhelden aufgenommen.

Müller ist auch einer der erfolgreichsten Stürmer der Bundesligageschichte, insgesamt erzielte er 175 Tore in Deutschlands höchster Spielklasse. Trotzdem hat die Pokal-Ehrung einen besonderen Stellenwert für ihn: „Das ist etwas ganz Besonderes für mich. Meine Fußabdrücke neben Legenden wie Gerd Müller oder Günter Netzer auf dem Walk of Fame zu sehen, macht mich sehr stolz“.

Selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass der Torrekord von 14 Treffern in der Zukunft gebrochen werden sollte, ist Dieter Müllers DFB-Pokalsaison 1976/77 ein Eintrag in den Fußball-Geschichtsbüchern sicher:  Am 28. Mai 1977 trafen seine Kölner im Finale auf Hertha BSC. Nach 120 Minuten stand es 1:1, das Tor des FC erzielte natürlich Müller. Weil es damals aber noch kein Elfmeterschießen gab, wurde das Finale wiederholt – zum ersten und einzigen Mal in der langen DFB-Pokalhistorie.

Also standen sich beide Teams zwei Tage später wieder gegenüber. Wieder traf Müller für sein Team, wie so häufig sehenswert per Kopf. „Es war ganz sicher eines meiner schönsten und auch eines meiner wichtigsten Tore“, erinnert sich Müller. Diesmal hatten die Berliner aber nichts mehr entgegenzusetzen und Köln gewann 1977 zum zweiten Mal den DFB-Pokal.

 

FC Köln, Dieter Müller, DFB-Pokal
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Ein Fußabdruck für eine Pokalsaison, die bis heute unangefochten ist.
FC Köln, Dieter Müller, DFB-Pokal
Mit seinen 14 Toren hat Dieter Müller zurecht einen Platz im Walk of Fame inne.

Übersicht der Pokalhelden