e-Golf mit Snowboardhalter fährt durch eine verschneite Berglandschaft
Lifestyle

Mehr Norwegen wagen: Elektromobilität im Land der weiten Wege

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Mehr Norwegen wagen: Elektromobilität im Land der weiten Wege

Norwegen ist führend in Sachen Elektromobilität. Warum funktioniert es gerade dort?

Norwegen ist führend in Sachen Elektromobilität. Warum funktioniert es gerade dort?

Wie alltagstauglich ist Elektromobilität eigentlich? Ist es kompliziert, ein e-Auto aufzuladen und wie weit kommt man mit einer Batterieladung? Viele leben das Thema Elektromobilität bereits und haben es als festen Bestandteil in ihren Alltag integriert. Zum Beispiel die Norweger. Das hat uns neugierig gemacht und so sind wir nach Skandinavien gereist, um sie selbst zu fragen, warum sie so erstaunlich offen für das Thema Elektromobilität sind. Ziemlich überraschend für ein Land mit solch großen Entfernungen und im Verhältnis dazu wenigen Einwohnern.

Thomas und seine Familie machen mit ihrem e-Golf regelmäßig Ausflüge

Im Einklang mit der Natur: Umweltbewusstsein leben

Zuerst haben wir mit Thomas gesprochen. Er hat uns verraten, dass er fast immer draußen unterwegs ist. Sei es, um Outdoor-Sport zu treiben oder einen Ausflug mit der Familie zu machen. Und auf unsere Frage, warum er ein e-Auto fährt, hat er einleuchtend geantwortet: „Die Grundvoraussetzung für den Umstieg auf ein Elektroauto war, dass die Leistung genauso hoch ist wie bei einem Benziner. Jetzt würde ich nie wieder einen Benziner fahren!“ Thomas, dessen Nachname „Rolland-Herskedal“ übersetzt „Herrscher des Tals“ bedeutet, arbeitet als Projektmanager im IT-Bereich. Man findet ihn meistens draußen – beim Snowboarden, Surfen oder Angeln. Das Auto, mit dem er Familienausflüge macht und das ihn – teilweise über Gebirgsstraßen – zu seinen Outdoor-Sportarten bringt: der e-Golf. „Ich liebe es, draußen in der Natur zu sein: diese Stille, die frische Luft, die Geräusche, die Gerüche. Man kommt einfach zur Ruhe. Wenn meine Kinder später an mich zurückdenken, sollen sie sich daran erinnern, dass wir immer Wert darauf gelegt haben, ihnen die Natur zu zeigen. Solange es im Land Strom gibt, ist ein e-Auto völlig unkompliziert. Ich persönlich lege viel Wert darauf, die Natur zu schützen. Elektroautos gehören für mich dazu.“

Warum Thomas so gerne draußen ist und warum er dabei in einem e-Auto unterwegs ist, erzählt er im Video.

Einfach unkompliziert: Umsteigen auf Elektromobilität

Ähnlich wie Thomas ist auch Kristian viel unterwegs. Auch der Kunstliebhaber geht sehr natürlich und sorgenfrei mit dem Thema Elektromobilität um. Was genau Kristian an seinem e-Golf schätzt, erfahren Sie hier.

Hühner und Tiere sind Christians großes Hobby

Als wir Kristian aus Bergen getroffen haben, wurde sofort klar: Das ist ein energiegeladener Mensch mit vielen Interessen. Wahrscheinlich hat er uns auch deshalb gleich verraten, wie er seine Leidenschaft für Tiere und sein Engagement für Kunst unter einen Hut bringt: „Wenn mein Auto lädt, habe ich Zeit für andere Dinge.“ Und wenn man ihn dann während des Aufladens im Café beobachtet, versteht man den sympathischen Norweger sofort. Der 33-jährige Versicherungskaufmann lebt ein Leben zwischen Hühnerstall und Kunst. Er hat viele Hobbys und unterschiedliche Interessen. Das Auto, mit dem er alles verbinden kann und das innen schnell warm wird, wenn es draußen kalt ist: der e-Golf. „Ich bin viel unterwegs. Dann besorge ich Sachen für meine Hühner oder bringe meine Bilder von einem Ort zum anderen. Der Vorteil beim e-Auto ist, dass es schnell beschleunigt. Ich vermisse kein normales Auto, wenn man Benziner so bezeichnen will. Wahrscheinlich wird es Viele überraschen, wie einfach und bequem es ist, wenn man erst mal auf ein Elektroauto umgestiegen ist.“

Von A nach B und zurück – im Video zeigt Kristian, wie man Elektromobilität flexibel einsetzt.

Immer genug Power für die Familie

Lena nutzt ihr e-Auto ebenfalls regelmäßig in der Woche und am Wochenende. Die Mutter von zwei Kindern ist ständig unterwegs und schätzt an Ihrem Fahrzeug vor allem, dass es so leise ist.

Lena fährt ihre Tochter mit dem e-Golf zum Tanztraining und zu Wettbewerben

Für Lena ist Fahrzeit Familienzeit. Das wurde uns schnell klar, als wir die fitnessbegeisterte Mutter von zwei Kindern getroffen haben. Gemeinsame Autofahrten mit ihrer Tochter nutzt sie, um sich mit ihr über diverse Themen auszutauschen: „Da ist es sehr angenehm, dass das Auto so leise ist.“, sagt Lena. Und auch zum Thema Ladezeit hat sie eine klare Meinung: Sie lädt ihren e-Golf entweder zu Hause in der Garage oder bei der Arbeit auf. Das ist wie beim Tanzen – den (Lade-) Rhythmus hat man schnell im Blut. Die 45-Jährige gibt alles für ihre Familie: Wenn sie sich nicht an der frischen Luft bewegt, fährt sie ihre Tochter zu Tanzstunden und Turnieren. So bleiben sie im Gespräch. Ihr e-Golf ermöglicht ihr, viel Zeit mit ihrer Tochter zu verbringen und sich über alles Mögliche auszutauschen. „Das sind schöne Momente, die nur uns gehören. Wir nutzen die Zeit, um zusammen zu sein. Dann reden wir über Freunde und darüber, was in ihrem Leben so passiert. Da ist es sehr angenehm, dass das Auto so leise ist. Ein e-Auto zu fahren, ist keine große Umstellung. Du kommst in einen Rhythmus und hast alles unter Kontrolle. Wir haben das Glück, dass wir das Auto bei der Arbeit laden können oder in der Garage zu Hause.“

Wie Lena immer in Bewegung bleibt und trotzdem in sich ruht, verrät sie im Video.

Reichweitenangst? Von wegen.

Ginge macht das Fahren mit seinem e-Golf einfach Spaß. Auch ihm ermöglicht das e-Auto mehr Lebensqualität. Er fährt in die Natur, um einfach mal von seinem Job abschalten zu können.

Ginge steht am Straßenrand neben seinem e-Golf

Rekkevideangst oder auf Deutsch: Reichweitenangst – so umschreiben Norweger die Befürchtung, mit einem e-Auto nicht weit genug fahren zu können. Für Ginge aber ist das ein Fremdwort. Er hat einfach Spaß am Autofahren in seinem e-Golf. Und er ist süchtig nach Musik. Sie ist sein Leben. Doch wer den ganzen Tag von Musik umgeben ist, braucht auch mal eine Auszeit: „Die Abwesenheit von Sound ist wichtig. Die Stille schafft Raum zum Denken. Raum, um einfach nur zu sein.“ Ebenso wichtig wie Musik ist ihm seine Faszination für das Weltall. So verbindet er seine Leidenschaften einfach und macht auf dem Weg vom Tonstudio nach Hause noch mal eben einen Abstecher in „sein Weltall“.  

Der Musiker komponiert für Spielfilme. Allein deshalb ist er schon viel unterwegs. Um an kalten Tagen sein Auto vorzuheizen, nutzt er eine App. So ist sein e-Golf schon beheizt, wenn er einsteigt. Und die Batteriekapazität reicht aus, um zweimal in die Stadt und zurück zu fahren – ohne Nachladen. „Früher konnte ich nichts mit Autos anfangen. Doch seit ich dieses Elektroauto habe, suche ich ständig nach Ausreden, um irgendwohin fahren zu können. Einfach, weil es so viel Spaß macht! Bevor wir unser Elektroauto gekauft haben, ist im Norwegischen ein neues Wort erfunden worden: rekkeviddeangst – Reichweitenangst. Ich selbst hatte allerdings noch nie Angst, unterwegs liegenzubleiben.“

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