Zuschauer aus Pappe auf einer Tribüne

Wo sind die echten Fans?

Wo sind die echten Fans?

Lächelnde Pappkameraden, vermeintliche Schaufensterpuppen und Fans, die auf Videoleinwände ins Stadion gebeamt werden: Es gibt verschiedene Versuche, trotz Corona ein Fan-Feeling im Stadion zu entwickeln. Ein Überblick.

„Fußball lebt durch seine Fans“, so steht es seit dem Bundesliga Re-Start auf einem großen Banner in einem norddeutschen Zweitligastadion. Aber weil wir Fans derzeit nicht live dabei sein können, lebt der Fußball irgendwie nicht so richtig. Dabei gibt es verschiedene Versuche, dich und mich und sie und ihn doch ins Stadion zu bringen.

Am Niederrhein wurde die Fankurve mit mehr als 20.000 bunten, lebensechten Pappkameraden aufgefüllt. Die Botschaft ist klar: Wenn wir Fans schon nicht physisch dabei sein können, schicken wir eben unsere Stellvertreter ins weite Rund. Eine schöne Idee, die sich zum Exportschlager entwickelt hat: Wenn die Premier League und die Serie A demnächst wieder angepfiffen werden, sind Pappkameraden mancherorts dabei. So, wie auch am Niederrhein.

Mal eben so ins Stadion gebeamt

Eine ähnliche Idee hatte ein Erstligist in Südkorea. Allerdings mit einem – sagen wir mal – etwas unglücklichen Verlauf. Statt mit Fans aus Pappmaché lies der Verein sein Stadion mit Schaufensterpuppen ausstatten. Die Vereinsoberen dachten zumindest, das seien Schaufensterpuppen. Tatsächlich aber, und das stellte sich schnell heraus, waren es Sexpuppen. Gekleidet in Sportklamotten und mit Mund-Nasen-Schutz, sah man sie in korrektem Mindestabstand nebeneinander sitzen. Es flog dann aber doch recht schnell auf, dass diese Aktion einen ungewollt lasziven Anstrich hatte.

In Dänemark entwickelte sich hingegen eine sehr zeitgemäße Idee: In der Superligaen können sich Fans via Video-Chat live ins Stadion einwählen. Ihr Bild erscheint auf großen Leinwänden, die an den Tribünen angebracht sind. In Zeiten von Corona ist das wahrscheinlich das Maximum. Näher geht momentan nicht.

Es fehlt die Kirsche auf der Torte

Nun müsste es doch eigentlich so sein, dass wir Fans umso mehr vor dem Bildschirm sitzen und die Bundesligaspiele im TV anschauen. Aber die fehlende Fan-Nähe zeigt ihre Wirkung. An den ersten Re-Start-Spieltagen gab es hohe Einschaltquoten, seither schwindet das Zuschauerinteresse. Die gut gemeinte Möglichkeit, per Fernbedienung eingespielte Fan-Gesänge auszuwählen, hat sich auch nicht durchgesetzt.

Es zeigt sich halt: Fußball, das sind wir alle, auch wir Fans. Und ohne uns fehlt die Kirsche auf der Torte. So lasset uns hoffen – sowieso –, dass Corona bald passé ist. Wenn das passiert, können wir auch wieder in der Kurve stehen. Nicht als Pappkamerad. Nicht als Schaufensterpuppe. Nicht auf einer Videoleinwand. So ganz in echt!

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