Jogi Löw im neuen Golf 8
Jogi Löw im neuen Golf 8
Jogi Löw im neuen Golf 8

Joachim Löw und der Golf 8

Kurz vor der Weltpremiere: Sportlicher Besuch in der Golf-8-Montage

Kurz vor der Weltpremiere: Sportlicher Besuch in der Golf-8-Montage

Der Bundestrainer ist fasziniert

Es ist eine hektische Ecke, tief im Inneren der Halle 54 im Stammwerk von Volkswagen Wolfsburg. Auf der Montagelinie 3, am Fertigungsabschnitt 4, ganz hinten im Bereich F2. Hier schweben fast fertige VW Golf an Mechanikern vorbei. Eben bekamen sie vollautomatisch Achsen und Antrieb, jetzt stecken fleißige Mitarbeiter Verkleidungen an den Unterboden. Zwischen ihnen steht einer, der hauptberuflich den Überblick behält: Joachim Löw, Bundestrainer und Markenbotschafter von Volkswagen.

Eben saß er selbst noch am Steuer des neuen Golf 8, begleitet von Jürgen Stackmann, Marketing- und Vertriebschef von Volkswagen. „Sehr gut fährt er“, lobt Löw kurz vor der Weltpremiere der neuen Generation. „Und man findet sich sofort zurecht, wenn man den Golf kennt.“ Stackmann stimmt zu: „Das größte Kunststück des Golf ist, dass er immer ein Golf bleibt.“

Mittlerweile haben der Trainer und der Manager ihre Schuhe gegen Sicherheitsschuhwerk getauscht, den Innenraum des Golf 8 gegen die Montagehalle. Hier wurde der Golf vor 45 Jahren erfunden und hier wird er seit der ersten Generation produziert. Links und rechts bewegen sich die Fahrzeuge um Löw herum. Der Golf 8 bereitet sich auf seinen Marktstart im Dezember 2019 vor. Löw streichelt behutsam über Auspuffendrohre, Stackmann erklärt die Technik.

Das Ergebnis von Teamwork und Leidenschaft

Dann darf Löw selbst Hand anlegen. An einem grauen Golf 8 soll er den beifahrerseitigen Gelenkwellenschutz einbauen. Mechaniker wissen: eine fummelige Stelle, obwohl der Kompakte dem Trainer seinen Motorraum entgegenstreckt. Die erste Mutter sitzt nicht sofort, aber im zweiten Anlauf. Manchmal ist es in der Automontage eben wie im Fußball: Auch Standardsituationen müssen eingeübt werden. Löw lächelt sein kleines Missgeschick weg und schraubt den Schutz rechtzeitig an, bevor sich der Golf automatisch in die andere Richtung neigt.

Später gibt er zu: Die Aufgabe war kompliziert. „Das sieht ganz einfach aus, aber man muss da schon ein bisschen Gefühl entwickeln.“ Das kennt er vom Fußball. Und er findet weitere Parallelen: Es gehe um Teamwork und Leidenschaft für die Sache. „Alles geht Hand in Hand, jeder kennt die Abläufe“, schwärmt Löw. „Es ist toll, dass die Leute hier mit viel Freude arbeiten“, ergänzt er: „Alle haben ein Lächeln im Gesicht. Das ist das Entscheidende: Wie ist der Teamgeist? Macht man was mit großer Leidenschaft? Dann entsteht meistens auch ein tolles Produkt.“ Während er seine Arbeitshandschuhe wieder auszieht, schwebt der Golf 8 mit der Nummer 2.192 seiner Fertigstellung entgegen. Halle 54 steckt schon mitten in der Golf-8-Produktion.

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