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Vorteile des Elektroautos
Lifestyle

Elektromobilität: Diese Vorteile warten im Alltag auf Sie

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Elektromobilität: Diese Vorteile warten im Alltag auf Sie

09.04.2019
09.04.2019

Der Umstieg auf Elektromobilität soll sich lohnen – und das nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Besitzer von Elektroautos. Als Anreiz für den Umstieg werden ihnen immer mehr Vorteile geboten. Wie das aussehen kann, zeigt Norwegen, der Weltmeister der Elektromobilität. Doch auch in Deutschland warten beim Kauf eines Elektroautos mehr Vorteile als nur der Umweltbonus.

Das erfahren Sie hier:

  • Was wir von den Norwegern lernen können
  • Warum sich ein E-Kennzeichen lohnt
  • Welche Vorteile auf Berliner, Hamburger und Münchner warten
  • Warum Elektroautos in Österreich auf der Überholspur sind

E-Mobilität in Norwegen: Auf der Busspur am Stau vorbei

In Norwegen ist es ein ganz normales Bild: E-Autos dürfen auf der Busspur am Stau vorbeiziehen, wenn mindestens zwei Personen im Auto sitzen. E-Auto-Fahrer parken überall umsonst, laden an 7.000 öffentlichen Stationen kostenlos Strom und zahlen nur die halbe Kfz-Steuer. Von der Mehrwertsteuer sind sie ganz befreit. Dass das der richtige Weg ist, zeigen die Zahlen. In Norwegen fahren prozentual die meisten Elektroautos und Plug-in-Hybride – 39 Prozent der Autos sind elektrisch unterwegs.

Die elektrische Stadt: Oslo hat die meisten Elektroauto-Neuzulassungen in ganz Norwegen.

Der Plan, durch staatliche Förderung und Vorteile im Alltag das Elektroauto zu einer attraktiven Alternative aufzubauen, geht auf. Bis Ende 2018 sollten auf Norwegens Straßen 50.000 Elektroautos unterwegs sein – tatsächlich sind es schon um die 200.000 elektrische und teilelektrische Fahrzeuge. Das Förderprogramm ist so erfolgreich und die Menschen sind so überzeugt von der Elektromobilität, dass selbst negative Meldungen der Entwicklung nicht schaden – wie beispielsweise der Umstand, dass ab 2020 auf E-Autos wieder die volle Kfz-Steuer erhoben oder das Fahren auf Busspuren eingeschränkt werden soll.

Was das Deutschland bringt? Eine ganze Menge. Der Erfolg staatlicher Förderungen und Privilegien in anderen Ländern hat Vorbildfunktion. Davon profitieren E-Autofahrer hierzulande – vor allem, wenn sie bereits ein Elektroauto mit E-Kennzeichen besitzen. Das E-Kennzeichen signalisiert Parkwächtern und Ordnungshütern: Dieses Auto fährt mit Elektromotor. Wer so ein Kennzeichen besitzt, kann sich über Vorteile freuen. Dabei sind Hamburg, Düsseldorf und Berlin Vorreiter, wenn es um die Förderung von Elektromobilität in Deutschland geht.

Vorteile für E-Autofahrer: Umsonst parken in Hamburg, Kasse aufbessern in Berlin und Düsseldorf

Hamburg ist deutschlandweit nicht nur die Stadt mit den meisten öffentlichen Ladestationen; an den insgesamt 785 Ladestellen dürfen alle mit einem E-Kennzeichen ausgestatteten Elektrofahrzeuge auch kostenlos parken – selbst wenn sie gerade nicht laden. In anderen Städten gilt das nur, wenn das E-Auto auch an die Ladestation angeschlossen ist. Wer sein Auto mit Verbrennungsmotor auf diese Parkplätze stellt, wird abgeschleppt. Die Chance, zum Beispiel einen Parkplatz in der Innenstadt zu bekommen, steigt mit Elektroauto und E-Kennzeichen also deutlich. Zusätzlich sind in der Hansestadt alle gebührenpflichtigen Parkplätze für Elektrofahrzeuge umsonst. In München gilt das beispielsweise nur für eine Dauer von zwei Stunden.

Die Aussicht, einfach am Parkautomaten vorbeizugehen, statt ein Ticket zu ziehen, ist sicher kein entscheidender Kaufgrund. Aber es ist ein Anreiz und ein Schritt in die richtige Richtung. Noch einen Schritt weiter geht die Stadt Düsseldorf. Besitzer eines Autos mit Elektroantrieb erhalten dort beim Kauf einer Wallbox für Zuhause einen Zuschuss in Höhe von 20 Prozent des Kaufpreises – bis zu maximal 500 Euro.

Wer in Berlin lebt und ein Elektrofahrzeug kauft, kann sich neben der staatlichen Förderung auf bis zu 4.000 Euro zusätzliche Unterstützung freuen. Die Stadt nennt dieses Förderprogramm zur Verbesserung der CO2-Bilanz „Wirtschaftsnahe Elektromobilität“.

Den Kommunen steht es frei, E-Autofahrern zahlreiche Sonderrechte einzuräumen
Vorteile für Elektroautos in Berlin

Generell ermöglicht es das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) allen Kommunen, kostenlose Parkplätze zu schaffen und die Benutzung von Busspuren zu erlauben. Aus einem Evaluierungsbericht der Regierung geht jedoch hervor, dass nur 57 Prozent der Kommunen überhaupt von dieser Möglichkeit wissen. Eine Umfrage im Auftrag des Bundesverkehrs- und des Bundesumweltministeriums zeigt außerdem: Nur 22 Prozent wenden aktuell das EmoG an und räumen Berechtigungen ein. Möchten Kommunen Elektromobilität fördern, ist dies deutlich zu wenig. Da ziehen andere Länder an Deutschland vorbei – zum Beispiel Österreich.

Elektroautos auf der Überholspur: In Österreich dürfen E-Autos schneller fahren als Verbrenner

Einen bisher einmaligen Ansatz für Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb plant Österreich auf die Straße zu bringen. Bereits 2019 könnte für Elektroautos auf bestimmten Autobahnabschnitten ein anderes Tempolimit gelten als für Benziner. Die Höchstgeschwindigkeit läge dann für Elektrofahrzeuge bei 130 km/h statt 100 km/h. Dieses Privileg soll auf etwa 440 Kilometern Strecke gelten, und zwar auf solchen, die unter einer besonders hohen Emissionsbelastung leiden. Da E-Autos aber lokal emissionsfrei unterwegs sind, dürften sie an den anderen Fahrzeugen vorbeiziehen.

Natürlich sorgen diese und andere Vorteile nicht allein dafür, dass bald nur noch Elektro-Pkw auf den Straßen zu sehen sind. Aber Anreize in Verbindung mit einem steigenden Umweltbewusstsein sowie die ständige Weiterentwicklung von Reichweite und Ladeinfrastruktur werden langfristig dazu führen, Elektromobilität flächendeckend auf die Straße zu holen.

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