Elektroauto mit Akku auf der Straße
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Mobilität

E-Auto richtig laden: So bleiben Sie mobil

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E-Auto richtig laden: So bleiben Sie mobil

26.04.2019
26.04.2019

Ob an einer herkömmlichen Steckdose, einer optionalen Wallbox oder an öffentlichen Ladestationen: Es gibt viele Möglichkeiten, Ihr Elektroauto zu laden. Hier lesen Sie, welche das sind und wie das Laden funktioniert.

Das erfahren Sie hier:

  • Wie Sie an der Steckdose sicher über Nacht laden
  • Welche Vorteile eine Wallbox für zu Hause birgt
  • Mit welcher App Sie unterwegs Ladesäulen finden und tanken
  • An welcher Ladestation Sie am schnellsten den Akku aufladen

Zu Hause an der Steckdose

Das ist die kostengünstigste und schonendste, wenn auch nicht die schnellste Art des Ladevorgangs. Die Leistung einer herkömmlichen Steckdose liegt bei rund 2,3 kW. Wer sein Fahrzeug dennoch bequem zu Hause über Nacht aufladen möchte, kann dies nahezu bedenkenlos tun. Hier empfiehlt es sich jedoch, die Elektroinstallation überprüfen zu lassen, da es an normalen Steckdosen schnell zu Überhitzungen kommen kann.

 

Nahaufnahme eines Elektroautos, das mit einem Ladekabel aufgeladen wird.

An einer Wandladestation

Eine sogenannte Wallbox lädt den Akku eines E-Autos zu Hause deutlich schneller auf. Je nachdem, ob die Wallbox an das normale 230-Volt-Hausnetz angeschlossen ist oder an einem Starkstromanschluss, an dem beispielsweise auch der Elektroherd hängt, variieren die Ladezeiten. Grund: Die Leistung mit Wechselstrom liegt zwischen 3,7 und 11 kW, in Ausnahmefällen sind sogar 22 kW Ladeleistung möglich. Schon mit 11 kW sind selbst große Batterien über Nacht wieder vollständig geladen.

Die meisten Automobilhersteller bieten optionale, speziell an ihre Elektroautos angepasste Wandladestationen an. Die Preise variieren dabei zwischen 700 und 2000 Euro inklusive Installation. Montiert werden die Wallboxen in der Regel in der heimischen Garage oder unter einem überdachten Carport.

 

E-Auto laden mit Wallbox von Volkswagen
Die Wallbox ID. Charger von Volkswagen lädt Ihr Auto mit bis zu 11 kW.

Unterwegs an öffentlichen Ladestationen

Öffentliche Ladestationen gibt es mittlerweile fast überall: in Innenstädten, Parkhäusern und zunehmend auch auf Supermarktparkplätzen. Per App, wie zum Beispiel mit „NEXTCHARGE“, sind sie ganz leicht zu finden. Mit einer weit verbreiteten Leistung von 11 bis 22 kW sind öffentliche Ladesäulen in etwa so schnell wie eine stärkere Wallbox. Die Säulen werden größtenteils von Energiekonzernen betrieben, der Strom stammt zumeist aus regenerativen Energien. Die Preis- und Abrechnungsmodelle variieren dabei stark – teils wird nach Ladedauer abgerechnet, teils nach der getankten Strommenge. Bezahlt wird per Karte, auf Rechnung, online oder per Handy. Häufig ist aber eine vorherige Registrierung und eine spezielle Tankkarte für den jeweiligen Anbieter nötig, was das spontane Laden manchmal etwas erschwert. In absehbarer Zeit wird jedoch das sogenannte Tankstellen-Roaming eingeführt, sodass Fahrer von Elektrofahrzeugen bald per Smartphone und ohne festen Vertrag an nahezu jeder Ladesäule Strom laden können.

An Schnellladestationen

Während eine öffentliche Ladestation üblicherweise 11 bis 22 kW bietet, lädt man an einer Schnellladestation mit bis zu 125 und sogar 350 kW. IONITY, das europaweite Ladenetz der deutschen Autohersteller, nimmt seit 2017 mehr und mehr Gestalt an. Der Aufbau von insgesamt 400 Ultra-Schnellladestationen an Autobahnen und anderen Hauptverkehrsachsen in Deutschland, Norwegen und Österreich hat begonnen. Bis zum Jahr 2020 sollen 400 Ladestationen stehen. Die Stationen werden dann jeweils etwa 120 Kilometer voneinander entfernt liegen und stets über mehrere Ladesäulen verfügen.

Mobile Ladesäule für Elektroautos von Volkswagen

So bleibt der Akku lange funktionsfähig

Grundsätzlich gilt: Was ein Auto mit Verbrennungsmotor nicht mag, mag ein Elektroauto erst recht nicht. Dazu zählen starke Beschleunigungsarien – erst recht mit einem ausgekühlten Akku – und lange Fahrten bei Vollgas. Vollladungen und sehr niedrige Akkustände sollten ebenfalls vermieden werden, denn das beschleunigt die Alterung der Batterie und führt zu Kapazitätsverlusten.

Generell sind sogenannte „Schnarchladungen” an der heimischen Steckdose besser als Schnellladungen. Bei sehr niedrigen Temperaturen ist es besser, wenn die Batterie direkt nach Ende der Fahrt geladen wird, denn dann ist ihre Temperatur noch höher. Ein ausgekühlter Akku kann nur eine reduzierte Energiemenge aufnehmen. Und im Sommer? Akkus mögen keine Hitze. Idealerweise parkt das Auto dann in der (Tief-)Garage.

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