Volkswagen e-Golf lädt an einer Wallbox Typ 2
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Mobilität

Elektroauto zu Hause laden: So klappt’s mit der eigenen Wallbox

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Elektroauto zu Hause laden: So klappt’s mit der eigenen Wallbox

9. April 2019
9. April 2019

Sie möchten Ihre Garage oder Ihren Carport zur privaten Stromtankstelle für das Elektroauto aufrüsten? Dann sollten Sie einige Dinge beachten. Das sind die wichtigsten Tipps.

Das erfahren Sie hier:

  • Welche Kosten auf Sie zukommen
  • Welche baulichen Anforderungen erfüllt sein müssen
  • Was Sie als Mieter beachten müssen, wenn Sie eine Wallbox installieren möchten
  • Warum es sinnvoll ist, für das Laden des Autos einen Ökostrom-Tarif zu wählen.

Reicht die 230-Volt-Haushaltssteckdose zum Laden?

Sie können Ihr Elektroauto an den gängigen 230-Volt-Haushaltssteckdosen anschließen, den sogenannten Schukosteckdosen. An diesen dauert der Ladevorgang am längsten. Da die Schukosteckdose nicht auf Dauerbetrieb ausgelegt ist, können in den Leitungen hohe Temperaturen entstehen. Gerade in Häusern älteren Datums mit oftmals veralteten Elektroinstallationen sollte daher stets ein Elektrofachmann klären, ob die gegebenen technischen Voraussetzungen auch für eine Ladestation ausreichen und welche zusätzlichen Maßnahmen zu ergreifen sind, um ein sicheres Laden zu gewährleisten. Aufgrund dieser Einschränkungen ist die Schukosteckdose lediglich für das kurzzeitige Laden unterwegs geeignet.

Wallbox fürs Elektroauto
Schön praktisch: An einer Wallbox laden Sie Ihr Elektroauto ganz einfach und um ein Vielfaches schneller als an der Haushaltssteckdose.

Wann brauche ich eine Wallbox?

Sicherer, effizienter und vor allem schneller als an der einfachen Haushaltssteckdose tanken Fahrzeuge an einer speziellen Ladestation für Elektromobile, der Wallbox. Die punktet in erster Linie mit höherer Leistung, also mit mehr Kilowatt (kW): Statt 3,6 kW wie an der Haushaltssteckdose kommen hier 11 kW zum Einsatz. Die Box wird an den 400-Volt-Starkstromanschluss angeschlossen und an die Wand in der Garage oder im Carport für das Elektroauto installiert. Neben der Bezeichnung „Wallbox“ sind für die Ladestation auch weniger gängige Namen im Umlauf wie „Wall Charging Station“, „Wall Connector“ und „Home Charging Station“.

Am weitesten verbreitet sind Boxen für die Steckervarianten Typ 1 und Typ 2. Auch hier macht wieder das Tempo den Unterschied: Mit einem Stecker vom Typ 2 kann jedes Elektroauto sowohl an privaten Wallboxen als auch an öffentlichen Schnellladesäulen rasant Strom tanken. Nicht zuletzt deswegen ist er bei den meisten Autoherstellern in Europa die erste Wahl. Auch wichtig: Die Kabellänge sollte großzügig geplant werden, da sich die Ladebuchse je nach Fahrzeug an unterschiedlichen Stellen befindet.

Kann ich auch als Mieter eine Wallbox installieren?

Als Hauseigentümer haben Sie bei der Installation freie Hand, in einer Wohnungseigentümergemeinschaft sind Sie dagegen auf die Zustimmung der Gemeinschaft angewiesen, um eine Ladestation einzubauen. Hier führt Ihr Weg über die jährliche Eigentümerversammlung. Bringen Sie Ihr Anliegen rechtzeitig als Tagesordnungspunkt ein und lassen über den Antrag abstimmen.

Grundsätzlich können Sie auch in Mietwohnungen einen Ladeanschluss anbringen. Dazu müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein. Zunächst sollten Sie mit dem Vermieter klären, wie er der Sache gegenübersteht und ob er sich eventuell an den Kosten beteiligt. Immerhin rüstet er seine Immobilie so für die Zukunft. Zudem müssen die Modalitäten für die Abrechnung geklärt werden, also über welchen Zähler die Stromabrechnung erfolgt und was nach einem Auszug mit der Ladestation passiert.

In einem Mehrfamilienhaus benötigen Sie einen festen Stellplatz als Voraussetzung für den Einbau, beispielsweise in einer Tiefgarage. Dann gilt es zu klären, ob dort das nötige Starkstromkabel vorhanden ist. In der Regel muss der Nutzer auch die Kosten für die Montage tragen. Ob sich das lohnt, ist immer ein individuelles Rechenexempel.

Elektroauto e-Golf lädt an einer Wallbox zu Hause

Wie sieht die Kalkulation für eine Wallbox aus?

Typische Ladestationen für Privatnutzer eines E-Fahrzeugs kosten zwischen 700 und etwa 2000 Euro. Die günstigen Boxen sind lediglich Sicherungskästen mit Kabel ohne weitere Features, die teureren Modelle hingegen messen den Stromverbrauch, lassen sich auch mit mehreren Mietern teilen und der Verbrauch kann aufgeschlüsselt werden. Die smarten Boxen kann man über eine App steuern, sie benötigen zusätzlich einen WLAN-Zugang. Zu den Kosten für die Wallbox selbst kommen die Kosten für den Einbau durch einen qualifizierten Elektriker hinzu. Die Höhe dieser Installationskosten hängt von verschiedenen Parametern ab:

  • Wie weit ist die Box vom Sicherungskasten entfernt?
  • Wie viele Wanddurchbrüche müssen für die Verkabelung vorgenommen werden?
  • In welchem Umfang müssen Leitungen verlegt werden?

Welche baulichen Anforderungen müssen für Wallboxen erfüllt sein?

Wichtig für die Stromtankstelle in der eigenen Garage ist ein dreiphasiger 400-Volt-Wechselstromanschluss, der sogenannte Starkstromanschluss. Den benötigen Sie beispielsweise auch, um einen Elektroherd zu betreiben, daher sollte er an sich auch in jedem Haus vorhanden sein. In der Regel ist es kein Problem, von einem Elektriker den Starkstromanschluss bis in die Garage legen zu lassen. Wichtig ist, dass die Wandladestation an einem eigenen Stromkreis hängt, der mit einem Leitungsschutzschalter und einem Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) abgesichert ist. Die Kosten für den separaten FI-Schalter liegen bei rund 250 Euro. Bei manchen Boxen ist der FI-Schalter bereits integriert, diese Modelle sind in der Regel aber auch teurer als die ohne Schalter.

Was ist bei der Wallbox-Montage noch zu beachten?

Die Zuleitungen zu den Anschlüssen der Elektrofahrzeuge sollten möglichst kurz sein und so nah wie möglich beim Fahrzeug montiert werden. Die übliche Länge der mitgelieferten Anschlusskabel liegt bei 5 bis 7 Metern. Idealerweise bringt man die Dosen ungefähr 1 bis 1,5 Meter über dem Boden an, damit die Kabel möglichst direkt zum Anschluss führen können.

Da bei der Installation viele spezifische Anforderungen zu beachten sind, sollte stets ein Fachmann den Einbau der Ladestation übernehmen. Bei der Suche nach einem qualifizierten Elektrofachbetrieb kann auch der örtliche Energieversorger weiterhelfen. Dieser bietet oftmals auch selbst die Montage an – inklusive Einbau und Inbetriebnahme – oder unterstützt bei der Beauftragung eines qualifizierten Elektroinstallateurs. Auch Volkswagen-Händler mit Elektroautos im Angebot können helfen, einen Partner zu finden.

Wallbox zuhause laden mit e-Golf

11 kW oder 22 kW – welche Ladeleistung benötige ich?

Nicht jede Box ist ohne Weiteres an jedem Anschluss zu betreiben. Damit sichergestellt ist, dass das Netz die benötigte Leistung liefert, muss man sie vor dem Einbau beim örtlichen Energieversorger anmelden. Die gängigen 11 kW sind in der Regel problemlos verfügbar und ausreichend, um den Akku im Elektroauto über Nacht zu laden. Mancher Stromlieferant verlangt einen Baukostenzuschuss für Ladeleistungen, die darüber liegen. Wer also gerne besonders schnell laden möchte und dafür 22 kW benötigt, muss diese Mehrkosten einkalkulieren, die den Preis von Station und Einbau sogar übersteigen können.

Lohnt es sich, den Stromverbrauch der Wallbox separat zu messen?

Den Stromverbrauch für den Ladevorgang des Elektroautos getrennt zu messen, ist sinnvoll, um eine Verbrauchskontrolle zu haben. Auch wer seine Fahrzeugkosten gegenüber dem Arbeitgeber beziehungsweise Finanzamt abrechnet, kann wahrscheinlich nicht auf die separate Erfassung verzichten. Bei manchen Ladestationen ist bereits ein Zähler integriert, der diese Funktion erfüllt. Nicht immer genügt dieser allerdings den eichrechtlichen Bestimmungen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, lässt den Elektriker für etwa 150 Euro einen Zähler im Schaltkasten einbauen. Damit ist man auf der sicheren Seite, was die rechtlichen Anforderungen angeht.

Schätzungen zufolge laden 50% der E-Autofahrer ihr Fahrzeug zu Hause und 20% bei der Arbeit

Ist Strom fürs Elektroauto günstiger oder teurer als Haushaltsstrom?

Sind alle technischen Anforderungen erfüllt, können Sie den Strom bei einem beliebigen Anbieter bestellen. Beziehen Sie die Elektrizität für Haus und E-Mobil aus einer Hand, sind auch die Stromkosten identisch. Der Preis für Haushaltsstrom liegt in Deutschland im Schnitt bei rund 30 Cent pro Kilowattstunde. Daneben gibt es bei einigen Energieanbietern aber auch besondere Autostromtarife. Um einen solchen Tarif nutzen zu können, muss das Elektroauto über einen separaten Zähler mit Rundsteuerempfänger, als sogenannte „steuerbare Verbrauchseinrichtung“,  wie es im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) heißt, geladen werden. Ein solcher Zähler ist auch in Wärmepumpen oder Elektrospeicherheizungen verbaut. Der Preisnachlass ist natürlich nicht umsonst, E-Mobility-Kunden sollen nämlich vornehmlich nachts die Leitungen anzapfen, wenn Kapazitäten frei sind. Zu Spitzenlastzeiten wie zum Beispiel abends oder morgens unterbricht der Netzbetreiber die Stromzufuhr zur Ladesäule, um sie zu Zeiten geringerer Auslastung fortzusetzen. Rund 5 Cent pro Kilowattstunde lassen sich so sparen. Grundsätzlich gilt: Wer beim Stromtanken an die Umwelt denkt, kommt an einem Ökostromtarif nicht vorbei, damit das emissionsfreie Auto nicht mit Strom betankt wird, der in einem Kohlekraftwerk mit fossilen Energieträgern erzeugt wird.

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Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach
WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.

Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

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