Straßenverkehr auf einem Autobahnkreuz bei Nacht in einer Großstadt mit Ladestationen

Elektromobilität im Ländervergleich

Der Trend hin zur Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten – sowohl in Deutschland als auch weltweit. Ende 2020 waren auf der ganzen Welt knapp elf Millionen Elektroautos unterwegs. Wo fahren die meisten Stromer? Welche Länder treiben den Markt voran? Und wo sind die Menschen besonders aufgeschlossen gegenüber alternativen Antrieben?

Der Trend hin zur Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten – sowohl in Deutschland als auch weltweit. Ende 2020 waren auf der ganzen Welt knapp elf Millionen Elektroautos unterwegs. Wo fahren die meisten Stromer? Welche Länder treiben den Markt voran? Und wo sind die Menschen besonders aufgeschlossen gegenüber alternativen Antrieben?

Das und mehr erfahren Sie hier über den Boom der E‑Mobilität:

  • Bei einem Ländervergleich spielen mehrere E-Mobilitäts-Themen eine Rolle, wie Ladeinfrastruktur, Einstellung der Einwohnerinnen und Einwohner und der jeweilige Markt.  
  • Auch wenn China weltweit die Nase vorn hat – das Jahr 2020 brachte Europa, insbesondere Deutschland, neue Rekordzahlen im Absatz neuer Elektrofahrzeuge.
  • Für die Zukunft gilt es, weiterhin in die Entwicklung neuer und noch besserer Technologien zu investieren.

Öffentliche Ladeinfrastruktur

Schon im Jahr 2018 gab es 110.000 Ladestationen an den Straßen von China, statistisch alle 43,5 Kilometer also einen Ladepunkt. Und der Ausbau schreitet im Rekordtempo voran. Denn bis zum Jahr 2030 wurde ein Bedarf von etwa 65 Millionen Ladepunkten berechnet. In Europa ist die Infrastruktur noch sehr ungleichmäßig verteilt. Für einen umweltbewussten Roadtrip lohnt sich vor allem eine Reise durch Deutschland, Frankreich, Niederlande, Schweden und Spanien. Denn 70 Prozent aller Ladesäulen in Europa stehen in diesen fünf Ländern.

Die Anzahl der öffentlichen Ladesäulen muss aber auch immer in Relation mit der Zahl an Autos gemessen werden. Denn was bringt eine öffentliche Ladesäule, wenn sie ständig belegt ist? In den Niederlanden zum Beispiel gab es im Jahr 2020 pro 1.000 Einwohner 3,53 Ladesäulen für E-Autos. Das ist im europäischen Vergleich der beste Wert. Deutschland liegt in diesem Ranking aktuell übrigens auf Platz 12.

Ranking: Ladenetz in Europa (Q1/2021)

Ranking: Ladenetz in Europa (Q1/2021)<br>

Rang

Land

Öffentlich zugängliche Ladepunkte

Gesamtbestand an Fahrzeugen

Pkw (Benzin, Diesel, Elektro u.a.) pro öffentlicher Ladepunkt

1.

Niederlande

82.263

8.938.572

109

2. 

Norwegen

19.119

2.816.038

147

3.

Schweden

13.854

4.887.904

353

4. 

Luxemburg

1.131

426.436

377

5.

Belgien

11.222

5.813.776

518

1.

2. 

3.

4. 

5.

Unterschiedliche Ergebnisse zur Beliebtheit von Elektrofahrzeugen

Ein eigenes Elektroauto kaufen? Die persönliche Mobilität ist ein großes Thema für viele Menschen. Und das Interesse für alternative Antriebssysteme und damit die Akzeptanz für Elektroautos ist hierzulande in den vergangenen Jahren gestiegen. Nach der Mobilitätsstudie von ContinentalOpens an external link konnte sich im Jahr 2020 schon knapp jede oder jeder Zweite vorstellen, ein Elektroauto zu kaufen. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt man bei unseren französischen Nachbarn, in den USA und in Japan.

Verschiedene Zielpfeile für Ladestationen sind auf einer Landkarte zu finden
Es gibt nicht nur viele Möglichkeiten zum Laden, sondern auch zum Bezahlen. Mit App und Code lässt sich der geladene Strom schnell und einfach bezahlen. 

Wie entwickelt sich der Verkauf von E-Autos?

Deutschland war 2020 mit knapp 400.000 neuen Elektroautos auf den Straßen das Land mit den meisten Neuzulassungen in Europa, zumindest, wenn man die absoluten Zahlen vergleicht. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg um 250 Prozent. Gemessen an allen neu zugelassenen Autos liegt ihr Anteil nun bei fünf Prozent. Deutschlands Vorreiterrolle im Wachstum kann größtenteils auf die staatliche Förderung1 zurückgeführt werden, welche bis zu 9.000 Euro pro Fahrzeug betragen kann und bis 2025 verlängert wurde.

Auch auf den Straßen Frankreichs, Italiens und Südkoreas fahren jetzt viel mehr Stromer als noch im Vorjahr, diese Länder konnten ebenfalls ein starkes Wachstum im E-Automarkt verzeichnen. Vergleicht man jedoch die relativen Zahlen, hat Norwegen die Nase vorn. Über die Hälfte, 56 Prozent, aller 2020 dort neu zugelassenen Pkw hatten einen elektrischen Antrieb. Das beliebteste Elektroauto ist dort übrigens der Volkswagen ID.3.

Ranking: Anzahl der Neuzulassungen im Jahr 2020

Ranking: Anzahl der <b>Neuzulassungen im Jahr 2020</b>

Rang

Land

Neuzulassungen

1.

China

1,25 Mio

2.

Deutschland

395 Tsd.

3.

USA

322 Tsd.

4.

Frankreich

195 Tsd.

5.

Vereinigtes Königreich

175 Tsd.

1.

2.

3.

4.

5.

E‑Auto-Fertigung in Deutschland auf dem Vormarsch

Schätzungen zufolge könnte China bis 2023 mehr als 70 Prozent der globalen Nachfrage an Elektroautos liefern. Kurz hinter dem Elektromobilitäts-Giganten liegen die USA, die deutschen Hersteller erreichen hier immerhin den dritten Platz. Eine McKinsey-AnalyseOpens an external link kommt jedoch zu einem anderen Ergebnis: Mit einer Produktion von mehr als 1,7 Millionen Elektroautos könnte Deutschland schon Ende 2021 zum Weltmarktführer aufsteigen.

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Volkswagen AG Disclaimer

1.
Der Umweltbonus für Elektrofahrzeuge, die sich zum Zeitpunkt des Antrags auf der Liste der förderungsfähigen Fahrzeuge des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) befinden, setzt sich derzeit zu zwei Dritteln aus einem staatlichen Anteil (Bundesanteil), der vom BAFA, Referat 422, Frankfurter Straße 29–35, 65760 Eschborn, www.bafa.de ausgezahlt wird, sowie zu einem Drittel  aus einem Herstelleranteil zusammen, sofern das Fahrzeug nach dem 03.06.2020 und bis zum 31.12.2021 zugelassen wird. Der Erwerb (Kauf oder Leasing) darf nicht zugleich mit anderen öffentlichen Mitteln gefördert werden, es sei denn, der jeweilige Fördermittelgeber hat eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geschlossen. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine. Das Fahrzeug muss mindestens 6 Monate in Deutschland auf den/die Antragsteller(in) zugelassen werden. Wird das Fahrzeug geleast kann die jeweils volle Fördersumme nur ab einem Leasingzeitraum von mindestens 24 Monaten gewährt werden. Der Umweltbonus endet mit Erschöpfung der bereitgestellten Fördermittel.   
Beim Erwerb eines neuen reinen Elektrofahrzeugs nach dem 18.05.2016 beträgt der Umweltbonus für Basismodelle bis zu einem BAFA-Nettolistenpreis von 40.000 Euro derzeit 9.000 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 6.000 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 3.000 Euro), von über 40.000 Euro bis zu maximal 65.000 derzeit Euro 7.500 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 5.000 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 2.500 Euro), sofern das Fahrzeug nach dem 04.11.2019 erstmalig zum Straßenverkehr zugelassen wird. 
Beim Erwerb eines neuen Hybridelektrofahrzeugs nach dem 18.05.2016 beträgt der Umweltbonus für Basismodelle bis zu einem BAFA-Nettolistenpreis von 40.000 Euro derzeit 6.750 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 4.500 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 2.250 Euro), von über 40.000 Euro bis zu maximal 65.000 Euro derzeit 5.625 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 3.750 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 1.875 Euro), sofern das Fahrzeug nach dem 04.11.2019 erstmalig zum Straßenverkehr zugelassen wird.  
Beim Erwerb eines gebrauchten reinen Elektrofahrzeugs beträgt der Umweltbonus derzeit insgesamt EUR 7.500 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 5.000 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 2.500 Euro), bei einem gebrauchten Hybridelektrofahrzeug derzeit insgesamt 5.625 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 3.750 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 1.875 Euro). Das Fahrzeug muss nach dem 04.11.2019 in der EU erstzugelassen sowie nach dem 03.06.2020 und bis zum 31.12.2021 zweitzugelassen worden sein. Das Fahrzeug darf maximal für einen Zeitraum von maximal 12 Monaten erstzugelassen gewesen sein und eine Laufleistung von maximal 15.000 Kilometern aufweisen. Das Fahrzeug darf noch nicht durch den Umweltbonus oder eine vergleichbare staatliche Förderung eines anderen Mitgliedsstaates der EU gefördert worden sein. Der Umweltbonus kann gewährt werden, sofern der Kaufpreis des Gebrauchtfahrzeugs maximal einen Schwellenwert erreicht, der aus 80 Prozent des Listenpreises des Neufahrzeugs (brutto, inklusive Sonderausstattung und ohne Berücksichtigung von Preisnachlässen) abzüglich des Bruttoherstelleranteils gebildet wird. Entsprechendes gilt für Leasingfahrzeuge. 
Der Herstelleranteil, übernommen von der Volkswagen AG, wird automatisch vom Nettolistenpreis abgezogen und mindert somit die gesetzliche Umsatzsteuer. Die Gewährung des Herstelleranteils am Umweltbonus berechtigt nicht automatisch zum Erhalt des Bundesanteils. 
Über die Auszahlung des Bundesanteils entscheidet ausschließlich das BAFA anhand der Förderbedingungen und nach Ihrem Antrag. Der Antrag auf Gewährung des Bundesanteils am Umweltbonus muss bei Zulassung nach dem 04.11.2019 spätestens ein Jahr nach Zulassung über das elektronische Antragsformular unter www.bafa.de eingereicht werden. Anträge auf Förderung mit einem verdoppelten Bundesanteil (Innovationsprämie) und/oder eines Gebrauchtfahrzeugs müssen beim BAFA spätestens bis zum 31.12.2021 gestellt werden. 
Die Gewährung des Umweltbonus mit gleichen Bundes- und Herstelleranteilen endet spätestens am 31.12.2025. 
Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Das hier Dargestellte dient ausschließlich Ihrer Information und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Volkswagen Partner oder unter www.bafa.de
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.