Ein Känguru sitzt auf einer Wiese in der Abenddämmerung.

Elektromobilität in Australien

Australien ist ein Land, in dem sich neue Technologien in der Regel rasend schnell durchsetzen. Aber bei der Entwicklung der Elektromobilität zeigten sich die Australier bislang ein wenig zögerlich. Seit 2019 erhält der Markt für Elektroautos jedoch einen Schub, und auch die Regierung unterstützt verstärkt die Mobilität der Zukunft durch gezielte Maßnahmen.

Australien ist ein Land, in dem sich neue Technologien in der Regel rasend schnell durchsetzen. Aber bei der Entwicklung der Elektromobilität zeigten sich die Australier bislang ein wenig zögerlich. Seit 2019 erhält der Markt für Elektroautos jedoch einen Schub, und auch die Regierung unterstützt verstärkt die Mobilität der Zukunft durch gezielte Maßnahmen.

Das und mehr erfahren Sie hier über Elektromobilität in Australien:

  • Aufschwung für alternative Antriebe: Autos mit E-Motor werden bei der australischen Bevölkerung immer beliebter.
  • Vorreiter ist der Bundesstaat Victoria: Hier fahren sogar die Dienstwagen der Regierung mit Strom.
  • Förderungen für öffentliche Ladestationen garantieren schon bald eine landesweite Mobilität.
  • Volkswagen plant eine Einführung der elektrischen ID. Modelle in Down Under für das Jahr 2023.

E‑Mobilität in Australien in Zahlen

In den vergangenen zehn Jahren sind in Australien etwa 20.000 Elektroautos zugelassen worden. 8.688 reine Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride davon kamen in der ersten Jahreshälfte von 2021 hinzu. Die Entwicklung der Verkäufe von Elektroautos ist also sehr positiv – sie bewegt sich aber im weltweiten Vergleich noch auf einem geringen Niveau. So verzeichnet der Weltmeister in puncto Elektromobilität, Norwegen, eine Gesamtzahl von drei Millionen Elektrofahrzeugen.

Der Grund für die noch recht überschaubaren Zulassungszahlen von Elektroautos in Australien liegt laut Fachleuten in fehlender Förderung durch den Staat. Die Regierung in Canberra entwickelte für den Übergang in die Elektromobilität zwar eine “Future Fuels Strategy”, finanzielle Zuschüsse wie einen Kaufbonus oder steuerliche Vergünstigungen gibt es derzeit noch nicht, weshalb auch Hersteller noch nicht ihr komplettes Angebot an E-Autos in Australien vertreiben. Elektrofahrzeuge profitieren aktuell lediglich von einer Ermäßigung der auf Pkw erhobenen Luxussteuer. Prognosen gehen aber von einem weiteren Anstieg der Verkaufszahlen auf 200.000 Fahrzeuge im Jahr 2025 aus. 2030 soll es sogar einen Gesamtabsatz von 612.000 Elektroautos geben, was dann einem Marktanteil von 50 Prozent gleichkäme. Damit diese Prognosen tatsächlich eintreten, will Australien künftig mehr in den Ausbau der Elektromobilität investieren. Einzelne Bundesstaaten gehen dabei voran.

Forschung und Förderung: das Beispiel Victoria

Der australische Bundesstaat Victoria fördert E-Autos gezielt. Die Landesregierung in Melbourne will den Verkauf von Autos mit alternativen Antrieben bis zum Jahr 2030 massiv beschleunigen. In der ersten Jahreshälfte 2021 waren in Victoria 7.000 Fahrzeuge elektrisch. Damit nimmt der Bundesstaat innerhalb Australiens schon heute eine Vorreiterstellung ein. 

Bis 2030 steht ein ehrgeiziges Ziel in Victoria an: 50 Prozent aller verkauften Neuwagen sollen lokal CO2-freie Autos sein. Um deren Verkauf anzukurbeln, gibt es Subventionen in Höhe von mehr als 2.000 Euro pro Fahrzeug. Zeitgleich werden umfangreiche Maßnahmen beim Bau neuer Ladestationen umgesetzt. Die Regierung selbst will ihre eigene Autoflotte zügig mit 400 Elektrofahrzeugen bestücken.

Ein weiterer Schritt betrifft eine indirekte Förderung. So ist ein Expertenbeirat geplant, der die Regierung zu politischen Schritten sowie zum Infrastrukturausbau bezüglich Elektroautos berät. Damit gleicht Victoria ein großes Manko aus: In den vergangenen Jahren ist die lokale Regierung immer wieder stark wegen ihrer Elektrofahrzeugpolitik kritisiert worden. Vor allem die neue Straßensteuer für Elektroautos und Plug-in-Hybride wird seitens der Opposition sowie von Automobilkonzernen und Umweltverbänden kritisiert. Neben der Förderung der E-Fahrzeuge werden also Abgaben für die Elektro- und Hybridfahrzeuge erhoben, die nach Aussage der Regierung die für E-Autos nicht erhobene Kraftstoffverbrauchssteuer ausgleichen sollen. Die Maßnahmenstrategie sei damit laut kritischen Stimmen inkonsistent. Das soll mit dem neuen Expertenbeirat anders werden.

Blick auf die Skyline der australischen Stadt Melbourne.
Im australischen Bundesstaat Victoria, hier die Hauptstadt Melbourne, sollen bis 2030 die Hälfte der verkauften Neuwagen E-Autos sein. (Bild: Getty Images)

Förderung von Schnellladestationen in Australien

Ein weiterer wichtiger Fortschritt für die Elektromobilität ist die Schnellladetechnologie. Schnellladen macht Elektroautos noch alltags- und reisetauglicher, da die Fahrerinnen und Fahrer ihr elektrisches Fahrzeug schnell und unkompliziert aufladen können. Zweifelsohne hat dies auch die australische Regierung erkannt. In ihrem Auftrag hat die Australian Renewable Energy Agency insgesamt 24,55 Millionen australische Dollar bzw. 15,2 Millionen Euro in fünf Anbieter von Ladestationen investiert, damit 403 neue Schnellladestationen entstehen.

Wird die Fördersumme auf jede Ladestation für Elektrofahrzeuge heruntergerechnet, sind dies gut 38.000 Euro pro Ladesäule. Allerdings variiert die Fördersumme, denn nicht jede Ladesäule ist gleich. Sie unterscheiden sich in puncto Ladeleistung und Losgröße. Verteilt werden die Ladestationen für Elektrofahrzeuge im gesamten Land. Der Fokus liegt dabei auf 14 bevölkerungsreichen Städten. Das sind neben den Hauptstädten in allen Bundesstaaten Regionalzentren wie Newcastle, Geelong, Sunshine Coast und Wollongong. Das ist ein weiterer Schritt für eine landesweite Verkehrswende.

Elektromobilität im öffentlichen Nahverkehr

Um die Elektromobilität weiter zu fördern, ist es wichtig, dass Staat und Stadt als Vorbild agieren. Deswegen haben unterschiedliche Behörden E-Vorhaben gestartet, die die Bürger von der Elektromobilität und damit auch den E-Autos überzeugen sollen. Hierzu ein Beispiel: Der Verkehrsminister des australischen Bundesstaates New South Wales hat bereits 2020 verkündet, alle Busse im Bundesstaat bis 2030 auf Elektroantrieb umzustellen. Ab dem Jahr 2022 werden pro Jahr 1.000 E-Fahrzeuge beschafft. Insgesamt fahren 8.000 Busse auf den Straßen des Bundesstaates. Hierfür fanden vorab umfangreiche Tests statt. Bei ihnen stellte sich heraus, dass die Elektrobusse sich perfekt für den öffentlichen Nahverkehr eignen. Nicht nur die Busfahrer und Busfahrerinnen, auch Pendelnde waren begeistert.

Marktstart neuer Fahrzeuge

Ein Volkswagen ID.3 steht szenisch ausgeleuchtet in einer Halle.
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ID.3: Stromverbrauch in kWh/100 km: 15,6-13,1 (kombiniert); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
Der ID.3 könnte ab 2023 auch in Australien verkauft werden.

Zweifelsohne besteht in Australien im Unterschied zu manch anderen Ländern ein großer Nachholbedarf in puncto Elektromobilität und E-Autos. Die Maßnahmen der Politik sollen die Verkaufszahlen der Elektroautos in die Höhe treiben und Prognosen zufolge funktioniert dies auch. Die Elektroautos kommen dann bald auch aus Deutschland: Volkswagen plant einen Markteintritt mit den elektrischen ID. Modellen in Australien für 2023. Vor allem der ID.3 soll die steigende Nachfrage an E-Autos bedienen. Die Zeichen stehen somit auf eine vielversprechenden elektromobile Zukunft in Australien.

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ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
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    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.