Lichtstreifen in der Nacht veranschaulichen Verkehr auf einer großen Kreuzung.

Datenraum Mobilität soll neue Verkehrskonzepte fördern

Neben alternativen Antrieben braucht die Mobilität der Zukunft eine neue, datenbasierte Infrastruktur - nicht nur für E-Autos. Der Datenraum Mobilität (Dataspace Mobility) verspricht, ein sicheres Umfeld für den Austausch digitaler Mobilitätsdaten und damit eine Grundlage für neue Mobilitätskonzepte zu bieten. (Bild: Adobe Stock)

Neben alternativen Antrieben braucht die Mobilität der Zukunft eine neue, datenbasierte Infrastruktur - nicht nur für E-Autos. Der Datenraum Mobilität (Dataspace Mobility) verspricht, ein sicheres Umfeld für den Austausch digitaler Mobilitätsdaten und damit eine Grundlage für neue Mobilitätskonzepte zu bieten. (Bild: Adobe Stock)

Das erfahren Sie hier über den Datenraum Mobilität:

  • Mit dem Datenraum Mobilität (Dataspace Mobility) wird die Datenstrategie der Bundesregierung für Mobilitätsdaten in die Praxis umgesetzt.
  • Die Community ermöglicht den sicheren, internationalen Austausch von Daten zwischen Teilnehmern aus allen mobilitätsrelevanten Bereichen.
  • Mit diesen Daten lassen sich umweltbewusste und nutzerfreundliche Mobilitätsangebote sowie mehr Verkehrssicherheit schaffen. 
  • Vernetzte Autos spielen dabei eine große Rolle, weil sie relevante Daten zur Analyse und Optimierung des Verkehrs liefern. 
  • Digitalisierung und Datenaustausch über Car2X-Kommunikation sind die Basis für vollautomatisiertes und autonomes Fahren.

Gemeinsam schneller Lösungen für eine umweltbewusstere und sicherere Mobilität finden: Das ist das Ziel des Datenraums Mobilität, mit dem die Bundesregierung einen sicheren und fairen Datenaustausch zwischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aller verkehrs- und umweltrelevanten Bereiche ermöglichen will. Mit der Umsetzung dieses Großprojekts hat die Regierung die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatechOpens an external link) beauftragt, eine von Bund und Ländern geförderte nationale Akademie und Stimme der Technikwissenschaften im In- und Ausland.  

Im Mai 2021 hat die acatech die Non-Profit-Organisation „DRM Datenraum Mobilität“ als Trägergesellschaft für das Projekt initiiert, die anschließend von Partnern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ins Leben gerufen wurde. Das Projekt wird von der Bundesregierung anfangsfinanziert und soll sich langfristig durch Teilnehmerbeiträge selbst tragen.  

Aufgabe des „DRM Datenraums Mobilität“ ist es, Mobilitätsdaten bereitzustellen, auf deren Basis die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Netzwerks neue Mobilitätsdienste entwickeln können. Das Netzwerk Mobility Data SpaceOpens an external link dient dabei als Marktplatz für Daten, auf dem Automobilhersteller und andere sowohl öffentliche als auch privatwirtschaftliche Verkehrsträger und Start-ups Daten miteinander teilen, um schneller neue Lösungen zu entwickeln und zu zertifizieren. So soll der Datenraum die Innovationskraft Deutschlands bündeln und stärken.

Der Erfolg des Projekts hängt davon ab, wie viele öffentliche Organisationen und privatwirtschaftliche Unternehmen daran beteiligen, um eine für alle ausreichende Menge und Qualität der Daten zu gewährleisten. Aus dem Automotive-Sektor war Volkswagen mit seiner Ankündigung im November 2020 eins der ersten Großunternehmen, dass sich direkt zu einer Teilnahme an dem Projekt bereit erklärt hat. Weitere Gründungsmitglieder sind BMW, Daimler, die Deutsche Bahn, DHL, die Versicherung HUK Coburg sowie einige Bundesländer.

Eine junge Frau steht am Bahnsteig und schaut auf ihr Smartphone.
ÖPNV und Sharing-Angebote: Durch den Austausch im Datenraum soll Mobilität besser abgestimmt und flexibler nutzbar werden. (Bild: Adobe Stock)

Um welche Daten geht es und woher kommen sie?  

Mobilitätsdaten für die Entwicklung umweltbewusster und nutzerfreundlicher Mobilitätskonzepte umfassen Informationen aus unterschiedlichen Quellen. Darunter:

  • Infrastrukturdaten
  • Daten zur Verkehrssicherheit
  • Umweltdaten
  • Wetterdaten

Diese Daten werden teilweise bereits erhoben – bald sollen sie effizient auch im Datenraum zur Verfügung stehen. Mit Blick auf Infrastruktur und Verkehrssicherheit geht es um Daten aus Fahrzeugen, aus dem öffentlichen Verkehr, von Ampelanlagen, aus Parkhäusern und der Logistik. Deshalb sind neben den genannten Gründungsmitgliedern auch Logistikunternehmen wie Kühne + Nagel und Schenker, aber auch der Deutsche Wetterdienst am Datenraum Mobilität beteiligt. 

Die Entwicklung des Datenraums soll sich langfristig nicht nur auf Deutschland beschränken: Es gehört zum Projekt zu prüfen, inwieweit es mit dem Projekt einer europäischen Cloud-Infrastruktur (Gaia-X) und anderen europäischen Datenräumen kompatibel ist. Auch Gaia-X ist ein Großprojekt vieler europäischer Akteure aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.   

Car2X-Kommunikation als erster Schritt

Schon heute sind Autos in der Lage, über Car2X-Kommunikation („Car-to-X“) mit ihrer Umwelt sowie untereinander zu kommunizieren. Dazu gehört der Austausch vernetzter Fahrzeuge untereinander (Car2Car) oder von Fahrzeug zur verkehrstechnischen Infrastruktur (Car2I, „Car-to-Infrastructure“). 

Grafik veranschaulicht eine mehrspurige Fahrbahn und ein Auto, das mit den Autos vor und hinter ihm vernetzt ist.
Car2Car- und Car2I-Software vernetzt Autos untereinander und mit smarter Verkehrstechnik. (Bild: Adobe Stock)

Über die Car2X- beziehungsweise Car2I-Software können Autos über drahtloses WLAN mit ihrer Umwelt und untereinander kommunizieren und so beispielsweise Warnsignale weitergeben. Mit dieser Kommunikationsfähigkeit könnten zum Beispiel Rettungsdienste vor dem Einfahren in eine Kreuzung andere Verkehrsteilnehmenden vorwarnen.  

Die Kommunikation zwischen Verkehrsteilnehmenden ist Voraussetzung für die nächsten Level auf dem Weg zum selbstfahrenden Auto: automatisiertes, vollautomatisiertes und schließlich autonomes Fahren. Die Vernetzung ist notwendig, damit sich die Fahrzeuge selbstständig im Verkehr bewegen und auf andere Verkehrsteilnehmende, auf Hindernisse sowie auf aktuelle Ereignisse reagieren können. Mit diesen Informationen können Autos zum Beispiel auf Verkehrszeichen reagieren – lange, bevor menschliche Fahrerinnen oder Fahrer sie sehen. Zudem ermöglicht die Car2X-Kommunikation den Austausch mit Verkehrstechnik wie Ampelanlagen. Das erhöht spürbar Komfort und Sicherheit im Verkehr. 

Daten prägen die Zukunft des gesamten Verkehrs   

Die Daten, die schon heute erhoben werden, miteinander zu verknüpfen, ist das Ziel des Datenraums. Damit stellt das Projekt nicht nur die Weichen für zukunftsweisende Verkehrsprojekte und für die nächsten Schritte des autonomen Fahrens. Es unterstützt auch die Weiterentwicklung von Konzepten wie Car- oder Bike-Sharing und für die Integration der Sharing-Modelle mit dem ÖPNV, um auch die „letzte Meile“ integrierter und vernetzter Mobilitätsangebote zu gestalten.

Mit dem Datenraum Mobilität bringen die beteiligten Organisationen und Unternehmen unterschiedliche Bereiche und Themen der digitalen Transformation zusammen, um den Verkehr, die Mobilität und die Städte der Zukunft zu gestalten und gleichzeitig die Wirtschaftszweige zu stärken, die an dieser Zukunft arbeiten.  

Einen Teil der Mobilität von morgen können Sie schon heute live erleben: Mit den elektrisch betriebenen ID. Modellen von Volkswagen. Buchen Sie gleich online eine Probefahrt oder nutzen Sie unseren Online-Konfigurator, um ihr elektrisches Traumauto zusammenzustellen.

 

Haben Sie Lust, mehr Fakten zu einem unserer Elektroautos zu erfahren? Unser Online-Konfigurator bietet Ihnen einen Überblick über alles, was die ID. Modelle von Volkswagen so besonders macht. Stellen Sie sich einfach online Ihren Traumwagen ganz nach Ihren Wünschen zusammen.

1.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
2.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
2.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
3.
Tiguan eHybrid: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 1,6; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,8; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 35; Effizienzklasse: A+++

Jetzt anmelden und der Zeit voraus sein

Holen Sie sich regelmäßige Updates zur ID. Familie und Elektromobilität.

Volkswagen AG Disclaimer

  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.