Computergrafik mit verschiedenen Zeilen Programmiercode

Open Source: Elektroautos aus dem 3-D-Drucker

Die Idee, mit einem offen verfügbaren Bausatz („Open Source“) ein Elektroauto selbst zu bauen, gibt es schon länger. Und bereits heute sind im Internet Bausätze verfügbar, über die man sich Autoteile aus dem 3D-Drucker selbst ausdrucken kann. Aber ist das schon ein nachhaltiges Konzept für die Zukunft? (Bild: Adobe Stock)

 

Die Idee, mit einem offen verfügbaren Bausatz („Open Source“) ein Elektroauto selbst zu bauen, gibt es schon länger. Und bereits heute sind im Internet Bausätze verfügbar, über die man sich Autoteile aus dem 3D-Drucker selbst ausdrucken kann. Aber ist das schon ein nachhaltiges Konzept für die Zukunft? (Bild: Adobe Stock)

 

Das und mehr erfahren Sie hier über E-Autos aus dem 3D-Drucker:

  • Noch stehen die Bausätze nur Entwicklern und Autobauern zur Verfügung. Aber das wird sich ändern.
  • Dafür müssen Autos aus dem 3D-Drucker günstiger in der Herstellung werden und aus leichteren Materialien bestehen.
  • Wir klären, ob es dafür wirklich einen Markt gibt und ob es sich um ein realistisches Konzept handelt.
Ein 3D-Drucker druckt den Schriftzug 3D
Auf Open-Source-Plattformen stehen bereits heute Baupläne für unterschiedlichste Objekte zur Verfügung, sogar für Autos. (Bild: Getty Images)

Wie funktioniert Open Source im Fahrzeugbau?

Im Softwarebereich steht „Open Source“ für quelloffene Anwendungen: Jede und jeder kann den Code eines Programms einsehen, nutzen, weiterentwickeln – und sogar monetarisieren. Bezogen auf Fahrzeuge heißt das: Hersteller stellen ihre Bau- und Schaltpläne sowie Übersichten über verwendete Materialien offen zur Verfügung. Andere Entwickler haben die Möglichkeit, die Pläne direkt zu übernehmen, sie nach ihren eigenen Vorstellungen anzupassen oder weiterzuentwickeln. Einige Anbieter lassen ihre Endkundinnen und Endkunden über die Verbreitung via Open Source mitentscheiden, welche Bauteile im zukünftigen E‑Auto eingebaut werden sollen. Andere verfolgen mit diesem Ansatz das Ziel, Communities aus Ingenieuren, Designern und Programmierern zu schaffen, die schneller und besser an der Weiterentwicklung der eigenen Technologien mitarbeiten. Genau das ist der Effekt des Vorbilds Open-Source-Software: Fehler werden in der Community schneller gefunden und behoben, neue Module und Funktionen schneller entwickelt, getestet und ausgeliefert.

Welches Ziel steckt hinter Open Source?

Die große Idee hinter dem Gedanken von quelloffenen Fahrzeugen ist das schnellere Entwickeln neuer Technologien etwa in der Elektromobilität. So hat zum Beispiel Volkswagen einige Patente freigegeben, was inspirierten Autobauern weltweit ermöglicht, auf Grund dieser Baupläne ihre eigene Flotte an E-Autos aufzubauen. Diese Möglichkeit nutzen nicht nur große, bekannte Autobauer, sondern vor allem auch kleinere Unternehmen. Dort und in zahlreichen Automotive-Start-ups entstehen zahlreiche Konzepte und Ideen für neue Fahrzeuge und Fahrzeugteile – und für das autonome Fahren. Hier entsteht die Zukunft – wenn auch nicht immer im Fokus einer breiten Öffentlichkeit.

Ein weiteres Ziel quelloffener Fahrzeuge ist es, die Herstellungsprozesse zu vereinfachen. Einzelne Bauteile werden von der Community in Material und Größe so konstruiert, dass sie von einem handelsüblichen 3D-Drucker hergestellt werden können. Die entsprechenden Bauteil-Pläne stehen über die Plattform zur Verfügung und können ausgedruckt werden.

Ein Auto entsteht in einem 3D-Drucker.
Autos aus dem 3D-Drucker sind ein spannendes Hobby-Projekt für ambitionierte Bastler.  (Bild: Getty Images)

Sind E-Autos aus dem 3D-Drucker die Zukunft?

Die Idee, einzelne Bauteile eines Autos aus dem 3D-Drucker herzustellen, wird bereits umgesetzt. Wie weit diese Entwicklung fortschreitet und ob es in naher Zukunft auch komplette Fahrzeuge aus dem Drucker geben wird, lässt sich seriös für Deutschland nicht endgültig beantworten. Ausgeschlossen ist das aber nicht, wie ein Blick in die Welt zeigt.

Einzelne Unternehmen aus den USA etwa sind da schon weiter. Sie bieten bereits heute für Privatleute ein Baukastensystem für Elektroautos an. Die Pläne und die Bauteile auch für Dach und Hülle stehen zum Download für den 3D-Druck bereit, die Montage in der eigenen Garage ist auf rund eine Woche ausgelegt.  

Für ambitionierte Bastlerinnen und Bastler, die zugleich Fans von Elektroautos sind, ist das natürlich ein Super-Angebot. In Deutschland ist es allerdings fraglich, ob die Autos Marke Eigenbau die geltenden Sicherheitsbestimmungen und Zulassungskriterien erfüllen würden. Der sicherere – und am Ende auch deutlich bequemere Weg in die Elektromobilität ist es hier daher, einfach in ein aktuelles Elektroauto eines etablierten und erfahrenen Autoherstellers einzusteigen und loszufahren – etwa in einen ID.3, ID.4 oder ID.5 von Volkswagen.

Haben Sie Lust, mehr Fakten zu einem unserer Elektroautos zu erfahren? Unser Online-Konfigurator bietet Ihnen einen Überblick über alles, was die ID. Modelle von Volkswagen so besonders macht. Stellen Sie sich einfach online Ihren Traumwagen ganz nach Ihren Wünschen zusammen.

1.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
2.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

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Volkswagen AG Disclaimer

  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.