Ein Ladegerät eines Modell 3

Ladekabel und Ladestecker: Der richtige Typ für Ihr Elektroauto

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e‑Golf Stromverbrauch in kWh/100 km: 13,8-12,9 (kombiniert); CO2-Emission in g/km: 0 (kombiniert); Effizienzklasse: A+

Ladekabel und Ladestecker: Der richtige Typ für Ihr Elektroauto

Ein Elektroauto zu laden ist ganz einfach. Alles, was Sie benötigen, sind eine Steckdose oder eine optionale Wallbox zu Hause und ein Ladekabel mit passendem Stecker für unterwegs. Wir erklären, welchen Ladestecker Sie für Ihr Elektrofahrzeug auf jeden Fall brauchen, welcher Stecker Akkus besonders schnell auflädt und welche Ladekabel es gibt.

Das erfahren Sie hier über die Ladung von E-Autos:

  • Die meisten europäischen Elektroautos haben einen Typ-2-Anschluss (Mennekes-Stecker).
  • An der Haushaltssteckdose (Wechselstrom) laden Sie über ein Mode-2-Kabel.
  • Ein Mode-3-Kabel benötigen Sie für das Laden an einer Wallbox oder einer öffentlichen Ladesäule (Gleichstrom).
  • Mit einem Combo-2-Stecker profitieren Sie an Schnellladesäulen von der maximalen Ladeleistung.
  • Gleichstrom verkürzt die Ladedauer, langsames Laden mit Wechselstrom schont den Akku.

Diese Steckertypen für E-Autos gibt es:

Schematische Darstellung der Anschlüsse von fünf verschiedenen Ladestecker-Typen, darunter die gängigen Typ-1- und Typ-2-Stecker sowie ein Schuko-Stecker

Der dreiphasige Typ-2-Stecker ist im europäischen Raum am weitesten verbreitet und wurde als Standard festgelegt. Daneben gibt es einige andere Steckertypen für öffentliche Ladesäulen. Oder Sie laden mit einem Mode-2-Ladekabel mit Schukostecker zu Hause an der eigenen Steckdose als Ladestation.

Das Einmaleins der Strom- und Ladearten: Wechsel- und Gleichstrom

    Man unterscheidet beim Laden von E-Autos zwischen zwei verschiedenen Stromarten:  

  • Laden mit Wechselstrom, auch als AC-Laden (Alternating Current) bekannt.
  • Laden mit Gleichstrom, das als DC-Laden (Direct Current) bezeichnet wird.
Wechselstrom ist am weitesten verbreitet und vor allem am eigenen Hausstrom verfügbar. 
 
Beide Stromarten unterscheiden sich signifikant in ihrer Funktionsweise:
  • Bei einer Wechselstromladung ändern sich ständig die Polarität und die Flussrichtung des Stroms.
  • Beim Gleichstrom fließt der Strom in eine Richtung bei gleichbleibender Polarität.
Beim AC-Laden übernimmt der im E-Fahrzeug eingebaute Bordlader die Umwandlung des Stroms aus dem öffentlichen Wechselstromnetz in den benötigten Gleichstrom. Beim DC-Laden wird der Wechselstrom außerhalb des Fahrzeugs in Gleichstrom umgewandelt.
  • AC-Ladungen sind Normalladungen und erreichen kW-Leistungen von 3,7, 11, 22 und 43,6 kW.
  • DC-Ladungen sind die Schnelllader der Elektromobilität und bieten gängige Werte von 50, 150 und 350 kW.  
Beide Stromarten sind nur für entsprechende Steckertypen geeignet.
 
Durch die Gleichstromladung verkürzt sich die Dauer des Ladevorgangs. Das erhöht die Alltagstauglichkeit. Für die Haltbarkeit der Batterie ist langsameres Laden jedoch auf die Dauer die bessere Wahl: Der Akku büßt durch regelmäßige Schnellladungen an Lebenszeit ein. Generell empfehlen wir Ihnen, Ihr E‑Auto nicht täglich vollzuladen. So schonen Sie die Batterie. Eine weitere Möglichkeit der Ladung ist induktives Laden, das zunehmend in die Ladeinfrastruktur eingebunden und in Zukunft von mehr Fahrzeugen unterstützt werden wird.

Welcher Ladestecker ist verbaut: Wie finde ich heraus, welchen Stecker ich habe?

Um den passenden Stecker zu finden, müssen Sie lediglich wissen, welcher Steckeranschluss in Ihrem E‑Auto verbaut ist, Typ 1 oder Typ 2. Europäische Hersteller verwenden normalerweise Typ-2-Anschlüsse, asiatische und amerikanische Fahrzeuge eher Typ 1. Nicht verwirren lassen: Der Typ-2-Stecker wird häufig auch Mennekes-Stecker genannt. Mennekes ist der Name eines Produzenten.

Jetzt kommt es nur noch darauf an, ob Sie zu Hause oder unterwegs laden. Das entscheidet über den benötigten Kabeltyp. Zur Wahl stehen zwei Arten von Ladekabeln: Mode 2 für das Laden an der Haushaltssteckdose oder Mode 3 für den Anschluss an Wallbox und öffentlicher Ladesäule.

So wird die Steckdose zur Ladestation: Mode-2-Kabel mit Schukostecker

Der einfachste Einstieg ins Laden eines Elektroautos gelingt über die konventionelle Haushaltssteckdose. Das Kabel dafür hat an einem Steckerende einen handelsüblichen Schukostecker (SchuKo steht für Schutz-Kontakt) für die Steckdose. Am anderen Ende befindet sich der passende Stecker zu Ihrem Automodell. Dabei ist eine Maximalleistung von 3,7 kW möglich und wird kurzzeitig erreicht. Diese Ladeleistung wird jedoch dauerhaft unterbunden und auf 2,3 kW begrenzt, um Überhitzungen des Ladekabels und Kabelbrände zu vermeiden. Schukosteckdosen findet man nicht nur zu Hause, sondern auch an öffentlichen Ladestationen. Das Laden an der herkömmlichen Steckdose dauert allerdings relativ lange, so dass Sie den Ladevorgang gut in Ihren Tagesablauf einplanen sollten.

Neben den Schukosteckern gibt es CEE-Stecker, die sich besser eignen für eine höhere Dauerbelastung. Hier gibt es verschiedene Ausführungen: Zum einen den sogenannten „Campingstecker“, ein blauer, einphasiger CEE-Stecker mit einer Ladeleistung von bis zu 3,7 kW. Als kleiner und großer Industriestecker, auch als Starkstromanschluss bekannt, gibt es die dreiphasigen roten CEE-Ausführungen jeweils mit einer Ladeleistung von bis zu 11 kW (CEE16) und von bis zu 22 kW (CEE32). Einige Haushalte besitzen im Keller oder in der Garage eine Starkstromsteckdose. Deren Stromkreis lässt sich auch nachträglich zu einer Wallbox umwandeln, um eine höhere Ladeleistung zu erreichen.

Ein Ladekabel des Typs Mode 3 ist angeschlossen
Gängig in Europa sind Typ-2-Stecker. 

An der Wallbox: Schneller laden mit Mode-3-Ladekabel 

Wem das Laden an der Steckdose zu lange dauert, der kann die Ladezeit zu Hause mit einer optionalen Wallbox verkürzen. Die fest installierte Ladestation liefert Strom mit einer deutlich höheren Ladeleistung als eine Haushaltssteckdose (bis zu 22 kW statt 2,3 kW). Der entscheidende Unterschied: Die Wallbox lädt das Elektroauto nicht über ein Mode-2-Ladekabel, sondern über Mode 3. Es ist meist fest in die Box integriert. Sie müssen sich beim Kauf der Box also keine Gedanken über das Ladekabel machen, sondern wieder nur wissen, welchen Ladestecker Ihr E‑Auto benötigt – bei Volkswagen ist es beim ID.3 und ID.4 der Typ-2-Stecker.

Was diese Zeitersparnis kostet? Der Preis für die hauseigene Ladestation variiert von 200 bis zu über 1.000 Euro – je nach Leistung und Hersteller. Volkswagen hat über seine Tochtergesellschaft Elli zum Beispiel den ID. ChargerOpens an external link2 im Programm, der in den Varianten ID. Charger Connect und ID. Charger Pro durch die KfW gefördertOpens an external link3 werden kann.

Ladekabel für öffentliche Ladesäulen: Mode 3 mit Typ 2

An öffentlichen Ladesäulen benötigen Sie für europäische Elektroautos normalerweise ein Mode-3-Ladekabel mit zwei Steckern des Typ 2. Für asiatische oder amerikanische Fahrzeuge mit Typ-1-Anschluss verwenden Sie dementsprechend ein Mode-3-Ladekabel mit Typ 2 auf Typ 1. Ein Vorteil des Typ 2 gegenüber dem Typ 1: Der Ladestecker kann sowohl an der Station als auch am Fahrzeug verriegelt werden. Dazu schließen Sie Ihr Auto einfach ab. Die Stecker sind dann fest mit dem Auto und der Station verbunden. Sie können sich während des Ladevorgangs entspannt von Ihrem Elektroauto entfernen.

Ladestecker für maximale Ladeleistung: Combo-2-Stecker und CHAdeMO-Stecker 

Unterwegs können Sie, sofern verfügbar, auch an Schnellladestationen Strom laden. Das Prinzip dahinter: Die meisten Ladesäulen liefern Wechselstrom (AC), doch Elektroautos speichern Energie im Akku als Gleichstrom (DC). Normalerweise muss das Fahrzeug also Wechselstrom in Gleichstrom umwandeln. An der Schnellladestation übernimmt das die Station selbst. Das ist eine echte Zeitersparnis, denn es ermöglicht höhere Ladeleistungen!

Um von der maximalen Ladeleistung von bis zu 350 kW zu profitieren, brauchen Sie einen Combo-2-Stecker (auch CCS-Stecker genannt). Das ist eine Erweiterung des Typ 2. Er besitzt zwei zusätzliche Leistungskontakte, die ihn zum Schnelllader machen. So reichen die Mittagspause oder eine kurze Shoppingtour, um wieder durchstarten zu können. CCS steht übrigens für Combined Charging System, weil sowohl Wechselstrom als auch Gleichstrom über den Stecker geführt werden können. Das Combo-2-System wird verstärkt deutschlandweit an den Ladestationen ausgebaut. Das asiatische Äquivalent ist der CHAdeMo-Stecker. Das Schnellladesystem CHAdeMO steht für Charge de Move“ und wurde in Japan entwickelt. Ähnlich dem Combined Charging System erreicht es auch eine Ladeleistung von bis zu 400 kW, ist aber an deutschen Säulen eher selten zu finden.

So laden Sie mit Ladestecker und Ladekabel richtig

Zusammengefasst benötigen Sie unterwegs für alle Ladevorgänge eigentlich nur ein Ladekabel – und zwar das Mode 3 mit Typ-2-Stecker auf der Ladesäulenseite und Typ-2- oder Typ-1-Stecker auf der Fahrzeugseite. Und falls Sie sich mit Ihrem Elektrofahrzeug mal abseits alltäglicher Fahrtrouten bewegen oder doch länger unterwegs sind oder im Urlaub sind – das Navigationssystem zeigt Ihnen die nächsten Ladesäulen an. Mit dem Volkswagen Ladedienst We Charge4 haben Sie zum Beispiel mit nur einer Ladekarte Zugang zu europaweit mehr als 200.000 Ladestationen. Außerdem genießen Sie exklusive Preisvorteile5 für die Schnellladestationen von IONITYOpens an external link an Autobahnraststätten. Und daheim können Sie sich auf Ihren ID. Charger2 verlassen
So geht Ihrem Elektroauto nie der Strom aus.

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ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
7.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
8.
Tiguan eHybrid: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 1,6; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,8; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 35; Effizienzklasse: A+++

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Volkswagen AG Disclaimer

2.
Ein Angebot der Volkswagen Group Charging GmbH (Elli). Der ID. Charger kann optional zu den Volkswagen ID. Modellen bestellt werden und ist nicht im Standardserienumfang enthalten.
3.
Über die Gewährung des Investitionszuschusses entscheidet ausschließlich die KfW anhand ihrer Förderkriterien nach Eingang Ihres Antrags. Ein Rechtsanspruch auf Erhalt der Förderung besteht nicht. Das hier Dargestellte hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dient ausschließlich Ihrer Information. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Die vollständigen Förderkriterien und Informationen zur Antragstellung sowie alle näheren Informationen zum KfW-Programm 440 erhalten Sie hier bei der KfW, Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt, www.kfw.de, Infocenter Telefon: 0800 5399005 (kostenfrei) Fax: 069 7431-9500. 
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Die We Charge Ladetarife, die Ladekarte sowie die ID. Charger-Modelle sind ein Angebot der Volkswagen Group Charging GmbH (Elli).
5.
Die Volkswagen Group Charging GmbH (Elli) bietet Käufern schnellladefähiger ID.-Modelle (ausstattungsabhängig ab 100kW Ladeleistung) bei Abschluss eines Vertrages bis zum einschließlich 30.06.2022 vergünstigt den We Charge Go Tarif ohne monatliche Grundgebühr und den We Charge Plus Tarif für 9,99 € monatlich für bis zu maximal 3 aufeinander folgende Jahre an.
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Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis.

    Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen. 
  • Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.