Ein CCS-Stecker wird an eine Ladesäule angeschlossen

Combined Charging System – clever kombiniert

Wenn es um das Laden von Elektroautos geht, tauchen immer wieder der Begriff „Combined Charging System“ und die Abkürzung „CCS“ auf. Aber was verbirgt sich dahinter?

Wenn es um das Laden von Elektroautos geht, tauchen immer wieder der Begriff „Combined Charging System“ und die Abkürzung „CCS“ auf. Aber was verbirgt sich dahinter?

Das und mehr erfahren Sie hier über das CCS:

  • Das „Combined Charging System“ ist ein einheitliches Ladesystem für Elektro- und Hybridfahrzeuge.
  • Damit ist sowohl Gleichstrom- als auch Wechselstromladen möglich.
  • Zum System gehören auch Sicherheitsmaßnahmen wie eine Ladesteckerverriegelung und eine Temperaturüberwachung.

Was bedeutet „Combined Charging System“?

Beim „Combined Charging System“ (CSS), auf Deutsch „kombiniertes Ladesystem“, handelt es sich um ein Ladesystem für Elektrofahrzeuge und Hybridfahrzeuge, das von der „Charging Interface Initiative“ (CharINOpens an external link) festgelegt wurde. 

Diese internationale Non-Profit-Organisation wurde von Volkswagen, Audi, Porsche, BMW, Daimler, Mennekes, Opel, Phoenix Contact und TÜV SÜD gegründet. Aktuell haben sich dort mehr als 200 Unternehmen zusammengeschlossen.

Was kann das CCS?

Mit dem CCS-System kann das Fahrzeug sowohl mit Wechselstrom über Steckdose oder Wallbox (AC-Laden) als auch mit Gleichstrom an einer Schnellladesäule (DC-Laden) geladen werden. Möglich macht das unter anderem der Combo-2-Stecker, auch „2-in-2-Stecker“ genannt. Dieses Ladestecksystem nach IEC 62196 wurde 2013 von der Europäischen Kommission als einheitlicher Standard für ganz Europa festgelegt. 

Der Combo-2-Anschluss kombiniert die Typ-2-Fahrzeugkupplung mit zwei Gleichstromkontakten. Damit können Fahrer_innen eines Elektroautos nahezu die gesamte Ladeinfrastruktur nutzen. In Nordamerika wird für das System übrigens der Combo-1-Stecker genutzt. Er besteht im oberen Bereich aus einer Typ-1-Fahrzeugkuppelung.

Was sind die Vorteile?

Das einheitliche Ladestecksystem sorgt für größtmögliche Flexibilität beim Laden des Elektrofahrzeugs, denn damit ist das Laden über Nacht ebenso möglich wie das schnelle Stromtanken auf der Fahrt in den Urlaub

Außerdem umfasst CCS Sicherheitsmaßnahmen wie die Aktuatorverriegelung (ein Aktuator ist meist ein Elektromotor oder ein elektromagnetisches Ventil und setzt ein elektrisches Signal in eine Aktion um) und die Temperaturüberwachung der Leistungskontakte. Die elektromechanische Verriegelung verhindert, dass das Ladekabel bzw. der -stecker während des Ladeprozesses vom Elektroauto abgezogen oder abgerissen werden kann, die Temperaturüberwachung verhindert ein Überhitzen, etwa bei heißen Außentemperaturen. 

Wird der Akku durch CCS anders geladen?

Nein, die Batteriezellen im Akku des Elektrofahrzeugs werden grundsätzlich mit Gleichstrom (DC: Direct Current) geladen – egal, ob das Fahrzeug an Gleich- oder Wechselstrom angeschlossen ist. Beim Laden mit Wechselstrom (AC: Alternating Current) wird dieser für die Einspeisung in den Akku in Gleichstrom umgewandelt, beim Laden mit Gleichstrom kann dieser direkt in den Akku eingespeist werden. 

1.
ID.4: Stromverbrauch (kombiniert): 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+++
2.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.
3.
Tiguan eHybrid: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 1,6; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 13,8; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 35; Effizienzklasse: A+++

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    Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

    Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.

    Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+++, A++, A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben. Die hier gemachten Angaben beziehen sich jeweils auf die EG-Typgenehmigung des gewählten Modells und dessen Serienausstattung gem. Richtlinie 2007/46/EG. Von Ihnen im Zuge der Konfiguration gewählte Sonderausstattung kann dazu führen, dass Ihr konfiguriertes Modell aufgrund der gewählten Ausstattung einem anderen genehmigten Typ entspricht, als dies ohne gewählte Sonderausstattung der Fall wäre. Daraus können sich Abweichungen der Angaben für Ihr konfiguriertes Modell ergeben. Bei den angegebenen CO2-Werten handelt es sich um die Werte, die im Rahmen der Typgenehmigung des Fahrzeugs ermittelt wurden.