Bernd Dörrige auf der Arbeit.
Bernd Dörrige auf der Arbeit.
Bernd Dörrige auf der Arbeit.
Bernd Dörrige auf der Arbeit.
Becoming ID.

Plattformmodell: der modulare E-Antriebsbaukasten

Becoming ID.

Plattformmodell: der modulare E-Antriebsbaukasten

20.03.2020

Seinen Ursprung hat der modulare E-Antriebsbaukasten (MEB) bereits lange vor Marktstart, nämlich in der Vorentwicklung. Warum es der Traum eines jeden Entwicklers ist, eine komplett neue Plattform zu schaffen, sehen Sie in dieser Episode.

20.03.2020

Seinen Ursprung hat der modulare E-Antriebsbaukasten (MEB) bereits lange vor Marktstart, nämlich in der Vorentwicklung. Warum es der Traum eines jeden Entwicklers ist, eine komplett neue Plattform zu schaffen, sehen Sie in dieser Episode.

Paradigmenwechsel, Beginn einer neuen Ära, Neuerfindung der Marke: Für all das steht der Modulare E-Antriebsbaukasten (MEB). Seinen konzeptionellen Ursprung hat der MEB bereits weit vor dem Marktstart – in der Vorentwicklung. Warum es der Traum eines jeden Entwicklers ist, eine komplett neue Plattform zu schaffen, berichtet uns in der dritten Episode Bernd Dörrige, Leiter Vorentwicklung Plattform.

Was bewegte Sie bei der Entwicklungsarbeit der ID. Familie am meisten?

Die Arbeit am neuen ID.3 – dem ersten Volkswagen auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens – war natürlich für einen Plattformentwickler wie mich echt spektakulär. Eine solch große Aufgabe wünscht sich jeder Entwickler während seiner beruflichen Laufbahn. Mit der ID. Familie eine neue Fahrzeuggeneration zu definieren, ist für uns alle bei Volkswagen ein Paradigmenwechsel – ähnlich dem Wechsel vom Käfer zum Golf.

Was war der Punkt, an dem Sie merkten, dass die Elektromobilität für jedermann vor dem Durchbruch steht?

Die festgelegten CO2-Grenzwerte für PKW im Jahr 2030 erfordern eine möglichst rasche flächendeckende Entwicklung der Elektromobilität. Denn andernfalls können wir die Klimaziele in der EU nicht erreichen. Der ID.3 – ausgestattet mit neuesten Technologien – ist unser Beitrag auf dem Weg zu einer klimaneutralen Gesellschaft. Wichtig dabei ist: Das geht nicht auf Kosten der Emotionalität und des Spaßes am Umgang mit Fahrzeugen. Individuelle und bezahlbare Mobilität ist und bleibt die Essenz unserer Fahrzeuge – so auch beim ID.3 und seiner folgenden Plattformgeschwister.

Mit dem ID.3 haben wir bewiesen, dass es mit den Menschen bei Volkswagen in kürzester Zeit möglich ist, eine neue Ära einzuläuten.
Bernd Dörrige
Leiter Vorentwicklung Plattform

Im Detail: Welche Technologie finden Sie beim neuen ID.3 am faszinierendsten?

Der ID.3 ist als reines Batteriefahrzeug konzipiert – sprich: konsequent und ohne Hintertür, nachträglich andere Antriebsformen zu implementieren. Dadurch konnten alle technischen Vorteile eines Elektroantriebs verwirklicht werden. Das kommt unseren Kunden beispielsweise durch einen deutlich größeren Innenraum bei kompakter Außenlänge zugute.

Über den gesamten Projektverlauf betrachtet: Was war die größte Herausforderung, vor der Sie standen?

Die Umsetzung von der Idee einer reinen Plattform mit Batterieantrieb bis zur fertigen Konstruktion war eine große Herausforderung. Hier waren technische Zwänge und Notwendigkeiten umzusetzen, die es bislang nicht gab. So hat beispielsweise der MEB als Kern die Hochvolt-Batterie. Diese HV-Batterie sollte möglichst einfach aufgebaut sein, um Kosten zu minimieren. Denn je aufwendiger die Architektur der Batterie ist, desto teurer wird die Integration. Tatsächlich gilt immer: Ein weißes Blatt Papier ist am Anfang die größte Herausforderung, vor der man steht.

Was nehmen Sie persönlich aus dem Projekt mit?

Wir haben gezeigt, dass es mit einem funktionierenden Team in kürzester Zeit möglich ist, eine neue Ära bei Volkswagen einzuläuten. Das ist eine großartige und aufregende Erfahrung.

Welche spürbaren Vorteile entstehen durch die digitalen Simulationslösungen bei der Entwicklung des Plattformmodells?

Nur durch digitale Simulationslösungen ist es möglich, in recht kurzer Zeit eine qualitative Bewertung der Konstruktion durchzuführen. Für den ID.3 war es das entscheidende Tool, mit dem die richtige Richtung gefunden werden konnte.

 

 

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