Kinder-Elektroauto VW Bus
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Elektroautos für Kinder: So finden Sie das richtige

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Elektroautos für Kinder: So finden Sie das richtige

09.04.2019
09.04.2019

Elektrisch fahren macht Spaß – und das nicht nur Erwachsenen. Auch für Kinder gibt es immer mehr Elektroautos auf dem Markt. Bevor die Kleinen jedoch mit bis zu sechs Stundenkilometern durch Haus und Garten düsen können, gilt es, das beste Kinderauto zu finden. Drei Kriterien sind dabei besonders wichtig.

Das erfahren Sie hier:

  • Was für die Sicherheit kleiner Fahrer wichtig ist
  • Welche Extras sich bei der Ausstattung lohnen
  • Wie die erste Spritztour ein Erfolg wird
  • Worauf Sie beim Kauf achten sollten

1. Hat das Kinderfahrzeug einen Gurt?

Kinder-Elektroautos fahren im Durchschnitt zwischen drei und sechs Stundenkilometer. Nicht besonders schnell, aber schnell genug, um sich lieber für ein Modell mit Sicherheitsgurt zu entscheiden. Der schützt Ihr Kind nicht nur, wenn es aus Versehen mal gegen eine Wand stößt. Er verhindert auch, dass die ganz Kleinen während der Fahrt herausfallen.

Elektroauto Zweisitzer für Kinder mit Gurt

2. Lässt sich das Kinder-Elektroauto per Fernbedienung steuern?

Kinderauto mit Fernbedienung steuern

Eine Fernbedienung gibt Ihnen Kontrolle über die Fahrwege des Kinderautos. Bei den Einsteigermodellen für Elektroautofahrer ab zwei Jahren ist sie meist im Lieferumfang enthalten. Anders sieht das bei den Modellen für Kinder ab drei beziehungsweise ab fünf Jahren aus. Doch auch in diesem Alter kann eine Fernbedienung sinnvoll sein. Überlegen Sie deshalb vor dem Kauf, wie gut die Hand-Augen-Koordination Ihres Kindes ausgebildet ist und ob nicht alle mehr Spaß haben, wenn Mama oder Papa zumindest zeitweise das Steuer übernehmen. Bei einigen Fahrzeugen können Sie mithilfe der Fernbedienung sogar während der freien Fahrt gegensteuern.

3. Besitzt das Elektroauto fürs Kind eine Bremsautomatik?

Eine Bremsautomatik beim Miniflitzer sorgt dafür, dass das Elektroauto abbremst, sobald Ihr Kind den Fuß vom Gaspedal nimmt. Das ist zum einen die einfachste Art zu bremsen und darum auch für die ganz Kleinen kein Problem. Zum anderen schützt diese Automatik aber auch vor Zusammenstößen, wenn das Kind abgelenkt ist und vergisst zu bremsen.

Über den Motor selbst müssen Sie sich beim Themen Sicherheit keine Gedanken machen. Der ist bei den kleinen Elektroautos im Inneren des Autos verbaut, unzugänglich für Kinderhände – und übrigens auch wasserdicht. Um den Akku zu schonen, parken Sie das Elektro-Kinderfahrzeug dennoch nach der letzten Runde lieber im Trockenen.

 

Elektro-Kinderfahrzeuge: Die Extras

Neben der Sicherheit spielt natürlich auch die Ausstattung eine große Rolle. Oft kommen die Mini-Versionen der Elektroautos ihren Vorbildern schon sehr nahe. Und wie bei den Großen sind auch für sie jede Menge Extras erhältlich:

 

  • So klingt Fahrspaß: Die meisten elektrischen Autos für Kinder besitzen eine Hupe – toll für den Spaßfaktor, zumindest den der Kids. Daneben gibt es Kinder-Elektroautos mit oder ohne Motorengeräusche. Damit das Kind weiß, dass der Motor läuft und sich nicht beim Gasgeben erschreckt, können diese durchaus sinnvoll sein, zumal sich das Feature kaum im Preis niederschlägt.

  • PS für die Ohren: Genau wie straßentaugliche Autos bieten auch viele Kinder-Elektroautos ein Mini-Soundsystem. Über SD-Karte, USB-Anschluss oder Klinkenkabel (AUX) gibt das Elektrospielzeug Musik wieder. Ob diese Systeme tatsächlich während der Fahrt oder doch eher bei einer Rast zum Einsatz kommen, können Sie dann selbst entscheiden.
  • Für helle Köpfe: LED-Scheinwerfer gibt es bei vielen Kinderfahrzeugen serienmäßig. Genau wie das Motorengeräusch tragen sie zu einem authentischen Fahrgefühl bei. Wem das zu wenig ist, der entscheidet sich für die Luxusvariante: Xenon-Scheinwerfer. Notwendig sind diese aber nicht. Kinder sollten ohnehin nicht im Dunkeln auf öffentlichen Wegen mit ihrem Elektroauto unterwegs sein. Zu groß ist die Gefahr, dass Rad- oder Autofahrer die Kleinen übersehen.
  • Runde Sache: Rollen oder Reifen? Wenn es das Budget zulässt, sind Reifen aus Gummi in jedem Fall die bessere Wahl, sowohl für die Sicherheit als auch für das Fahrvergnügen. Die günstigeren Hartplastikräder sind viel lauter, sorgen auf deinem Fußboden schnell für Kratzer und bieten wenig Halt auf feuchten oder glatten Untergründen.
Kind im Kinderfahrzeug

Kinderautos: Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Die meisten Modelle werden nicht fahrbereit geliefert. Das bedeutet, dass Sie vor Fahrtantritt noch ein wenig schrauben müssen, zum Beispiel an Reifen oder Spiegeln der Sportwagen, SUVs und Co. Ein kleiner Sicherheitshinweis: Die ersten Fahrstunden absolvieren die zukünftigen Rennfahrer am besten zu Hause, denn besonders für die ganz Kleinen kann das elektrische Auto anfangs eine Herausforderung für ihre Hand-Augen-Koordination bedeuten.

Tests von unabhängigen Prüfinstituten, wie „Stiftung Warentest“, gibt es bislang (Stand: Februar 2019) noch nicht für elektrische Kinderautos. Auf folgende Punkte können Sie jedoch, neben den erwähnten Sicherheitstipps, vor dem Kauf achten:

  1. Ist die Batterie austauschbar? Kein Akku hält ewig.
  2. Ist das Ladegerät inklusive oder muss es extra bestellt werden?
  3. Wie viele Sitzplätze hat das Auto? Bei Geschwistern ist ein Zweisitzer eine gute Idee, damit es keinen Streit gibt
  4. Ist die Sitzhöhe verstellbar? So wächst der Fahrspaß mit.
  5. Wie schwer ist das Fahrzeug? Modelle um die 30 kg lassen sich schlecht durchs Treppenhaus oder unterwegs tragen.

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