Frau mit VR-Brille sitzt Zuhause auf der Couch.
Lifestyle

Diese Gadgets lieben Elektro-Fans

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Diese Gadgets lieben Elektro-Fans

21.05.2019
21.05.2019

Ferngesteuerte Autos mit künstlicher Intelligenz, neue Stufen der Virtual Reality und immer ausgefeiltere Drohnen: Diese coolen Gadgets machen richtig Spaß.

Das erfahren Sie hier:

  • Wie Sie Virtual Reality aus dem Alltag ins Spiel zieht
  • Warum die nächste Generation der „Carrera“-Bahn mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist
  • Wieso Drohnen mehr als eine technische Spielerei sind
  • Welches Gadget Sie selbst erschaffen können

1. Geniales Gadget: Virtual Reality

Video- und Computerspiele haben längst einen Grad an Realismus erreicht, der sie von der Wirklichkeit kaum noch unterscheidet. Renn- und Sportspiele sehen inzwischen aus wie Live-Übertragungen im Fernsehen. Die Virtual Reality geht noch einen Schritt weiter. Sie holt die virtuelle Welt nicht nur auf den Bildschirm, sondern umgekehrt: Sie versetzt den Betrachter raus aus dem Alltag vollends in die virtuelle Welt. Sie umgibt ihn förmlich. Mithilfe sogenannter Virtual-Reality-Brillen steht der Nutzer mitten im Geschehen. 360 Grad in alle Richtungen erstreckt sich die künstlich geschaffene Realität.

Menschen fahren in einer Achterbahn.
Fürs Bauchkribbeln und Mittendrin-Gefühl: VR trickst Ihr Gehirn aus.

Obwohl Sie auf dem Sofa zuhause sitzen, spüren Sie das Kribbeln im Bauch, wenn die Achterbahn den Looping hinab rauscht, als wäre sie echt. Oder wenn der Sportbolide durch die Steilkurve driftet. Denn Virtual Reality sieht nicht nur beeindruckend aus, sie trickst auch das Gehirn aus. Das Gefühl von Geschwindigkeit und Höhe wird perfekt simuliert, sodass Gehirn und Gleichgewichtssinn tatsächlich glauben, in einem Sportwagen zu sitzen.

Doch Virtual Reality ist nicht nur für Spiele und interaktive Anwendungen geeignet. Videoplattformen wie „Netflix“ und „YouTube“ unterstützen die Technologie ebenfalls. Durch die VR-Brille sehen Sie IHre Lieblingsserie wie im Kino auf großer Leinwand – ohne teure Ticketpreise und geschwätzige Sitznachbarn.

Virtual Reality lässt sich bereits mit dem eigenen Smartphone erleben. Passende VR-Brillen, in die das Gerät eingelegt wird, gibt es für kleines Geld. Aufwendigere Spiele und VR-Erlebnisse bieten zum Beispiel die „PSVR“ für die Spielkonsole „PlayStation 4“ von „Sony“ oder „HTC Vive“ und „Oculus Rift“ für den PC. Die kleine Variante, die „Oculus Go“, funktioniert sogar völlig autark und ohne Kabel.

2. Cooles Gadget: „Anki Overdrive“

Junge spielt im Wohnzimmer „Anki Overdrive“.

Die gute, alte „Carrera“-Rennbahn hat schon Spaß gemacht. „Anki“ hebt das Spielprinzip mit Overdrive in die digitale Neuzeit. Statt auf festen Schienen fahren die kleinen elektronischen Sportflitzer in „Anki Overdrive“ frei über die Strecke, gesteuert per App auf dem Smartphone. Und sie können sogar noch mehr. Dank künstlicher Intelligenz erlernen die Fahrzeuge die Strecken, sodass sie selbstständig darauf entlang fahren können – sogar Sprünge über Rampen absolvieren sie von alleine. Fehlt Ihnen also mal ein menschlicher Mitspieler, können Sie stattdessen auch einfach die Künstliche Intelligenz im Rennen herausfordern.

Die sogenannten Supercars unterscheiden sich dabei nicht bloß im Design, sondern verfügen über unterschiedliche Fahreigenschaften und verhalten sich in jedem Rennen anders. Erweiterungssets mit neuen Streckenelementen und Fahrzeugtypen sorgen derweil für mehr Abwechslung. Für Technik-Freaks, egal welchen Alters, ist „Anki Overdrive“ die perfekte Geschenkidee und ein kurzweiliger Zeitvertreib. Allerdings ist nach knapp 20 Minuten der Akku der intelligenten Mini-Elektroautos erschöpft und muss geladen werden, bevor es wieder auf die Rennstrecke geht.

3. Praktisches Gadget: Drohnen

In Deutschland haben Drohnen einen schweren Stand, denn die strengen Reglementierungen erlauben den Privatflug nur unter bestimmten Auflagen. Dennoch erfreuen sich die kleinen Fluggeräte immer größerer Beliebtheit. Auf den ersten Blick mag das Abenteuer Drohne teuer und gefährlich wirken. Doch die Bedenken schlagen schnell in Begeisterung um, wenn man selbst einmal eine Drohne per Smartphone-App oder eigener Fernsteuerung geflogen hat. Und dank smarter Elektronik und Sensoren sind viele Drohnen mittlerweile in der Lage, Hindernisse selbstständig zu erkennen und zu umfliegen. Das macht es auch Anfängern leicht, das an sich technisch anspruchsvolle Gadget gekonnt durch die Luft zu manövrieren.

Für Outdoor-Fans ist eine Drohne nicht nur als technische Spielerei cool und spannend. Vor allem für originelle Fotos und Videoaufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven ist so ein fliegendes Gadget praktisch. Hochwertige Quadrocopter verfügen über diverse Flugmodi, die etwa das Verfolgen oder Umkreisen von Personen ermöglichen. Somit ergeben sich zum Beispiel bei Wanderungen im Gebirge völlig neue Perspektiven.

Mann fliegt ferngesteuerte Drohne im freien.
Mehr als eine Spielerei: Drohnen ermöglichen auch Fotos und Videos aus beeindruckenden Perspektiven.

Abseits des Hobbyflugs hat sich die Drohne auch im professionellen Bereich etabliert, unter anderem bei Filmproduktionen, aber auch im Rettungswesen. Mittlerweile gibt es mit der „Drone Racing League“ sogar eine professionell organisierte Rennliga für Drohnen, die mit einer speziellen VR-Brille vom Boden aus geflogen werden.

Aber auch für Anfänger und Amateurpiloten reicht das Portfolio je nach Anwendungsbereich und Erfahrungslevel von handflächengroßen Mini-Drohnen bis hin zu mehrere Kilo schwere Quadrocopter mit Drei-Achsen-Kamera für professionelle Luftaufnahmen. Die meisten Hersteller entwickeln mittlerweile Drohnen für jede Altersklasse und mit niedrigem Einstiegsniveau. Je nach Anspruch und Geldbeutel gibt es bereits Drohnen, die sich sogar in Innenräumen und von Kindern benutzen lassen.

Was alle Drohnen unabhängig von Preis und Technik eint, ist die verhältnismäßig kurze Flugzeit. Nach knapp 30 Minuten ist in den meisten Fällen der Akku leer und muss entweder geladen oder gewechselt werden. Die teureren Modelle kehren sogar automatisch zum Piloten zurück, sobald der Strom zur Neige geht.

4. Smartes Gadget: „Lego“-Roboter

Bausteine wie die von „Lego“ sind zeit- und alterslos. Dennoch verweigert sich auch das dänische Spielzeugunternehmen nicht dem Zeitgeist. Mit der „Boost“-Produktreihe will „Lego“ deshalb die analoge Spielfreude der Bauklötzchen mit der digitalen Lebenswelt seiner Fans vereinen. Herausgekommen ist „Vernie“, ein Roboter aus „Legosteinen“. Das Ergebnis aus Gadget und Spielzeug soll spielerisch erste Programmierkenntnisse vermitteln.

Über die zugehörige App erlernt der aus über 800 „Legosteinen“ bestehende „Vernie“ Bewegungs- und Verhaltensmuster und reagiert sogar auf seine Umwelt. Statt mittels komplexer Codezeilen erwecken Nutzer den kleinen Roboter über einfache Symbole auf dem Display ihres Smartphones oder Tablets zum Leben. Im Vordergrund stehen das Experimentieren und Freisetzen kreativer Energie. Intuitiv lassen sich so nach und nach MINT-Fertigkeiten (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) erlernen beziehungsweise erspielen. Ein cooles Technik-Geschenk – nicht nur für Kinder.

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