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Ausflug mit dem Elektroroller
Mobilität

Elektroroller kommen an: Das erwartet Sie beim Umstieg auf den E-Flitzer

Mobilität

Elektroroller kommen an: Das erwartet Sie beim Umstieg auf den E-Flitzer

09.04.2019
09.04.2019

Leise und dynamisch – der Elektroroller erobert die Straße im Sturm. Warum immer mehr Menschen die elektrischen Straßenflitzer fahren und was Sie über die Besonderheiten des E-Rollers wissen sollten, lesen Sie im Faktencheck.

Das erfahren Sie hier:

  • Warum der E-Roller beliebt ist und das Portemonnaie schont
  • Welche Motorleistung Sie für echten Fahrspaß brauchen
  • Worauf Sie bei der Auswahl des Akkus achten sollten
  • Welche Alternative es zum Kauf eines Elektrorollers gibt

Es stimmt, noch sind Elektroroller im Durchschnitt teurer als Benziner – allerdings nur beim Kauf. Durch die niedrigen Betriebskosten fahren Sie den Anschaffungspreis innerhalb von ein bis zwei Jahren wieder rein. Die Gründe: Strom ist günstiger als Benzin. Je nach Stromanbieter kosten Sie 100 Kilometer auf einem Elektroroller nur einen Euro. Und auch bei der Instandhaltung kommt Ihnen der Elektromotor entgegen. Denn der elektrische Roller besitzt keine wartungsanfälligen Teile wie Getriebe oder Auspuff und er benötigt keinen Ölwechsel.

Auf E-Roller umsteigen
Gemeinsam vorankommen: Volkswagen und der Elektroroller-Spezialist „Niu“ arbeiten in Zukunft zusammen an neuen Modellen.

Reichweite: Gebaut für den Stadtverkehr

Laut „europäischem Verband der Motorradhersteller“ stieg die Nachfrage nach Elektrorollern Anfang 2018 um 51 Prozent. Ein Grund, warum der E-Roller so beliebt ist: Mit einer Reichweite von 50 bis 150 Kilometern ist er perfekt für den Stadtverkehr geeignet. Schnell zur Arbeit düsen oder zum Shoppen in die Innenstadt? Kein Problem mit dem E-Roller – genauso wenig wie die Parkplatzsuche. Laden können Sie ihn dank des abnehmbaren Akkus bequem an jeder Haushaltssteckdose. Und falls Sie längere Strecken mit dem E-Roller planen, packen Sie einfach einen Ersatzakku ein. Damit können Sie die Reichweite noch einmal um bis zu 100 Kilometer steigern.

Wie weit Ihr Elektroroller mit einem vollen Akku kommt, hängt vor allem davon ab, wie viel Energie der Akku speichern kann. Das variiert bei den Herstellern von Modell zu Modell. Was die Reichweite generell reduziert, sind eine nasse Fahrbahn, Gegenwind und Kälte. Als Richtwert: Im Winter kann die Akkuleistung um 10 bis 20 Prozent sinken.

 

Motorleistung: Fahrspaß gehört zur Basisausstattung

Je stärker der Akku desto dynamischer der Elektroroller

Im Vergleich zum Benzin-Motorroller liefert der E-Motor auch beim Fahrspaß Vorteile. So bekommen Sie vom ersten Moment an die dynamischere Fahrweise zu spüren. Der Grund: Das volle Drehmoment steht sofort zur Verfügung und nicht erst ab einem bestimmten Drehzahlbereich. Bei fast allen Elektroroller-Modellen haben Sie die Wahl zwischen einer Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h (Kleinkraftrad) und 25 km/h (Mofa-Roller). Für den schnelleren E-Roller benötigen Sie einen Führerschein der Klasse AM, für den Elektroroller in der Mofa-Version reicht die Klasse M. Besitzen Sie einen Autoführerschein, brauchen Sie sich darüber gar keine Gedanken machen. Der Führerschein Klasse B beinhaltet die Berechtigung für beide Ausführungen.

Tipp: Sie fahren meist auf eher flachen Strecken? Dann reichen 2000 Watt Akkukapazität vollkommen aus, um gut voranzukommen. Bei Steigungen ab 15 Prozent macht mehr Akkuleistung mehr Spaß. Sonst schleichen Sie ständig den Berg hoch, statt zu flitzen.

 

Akku-Typen: Lithium schlägt Blei

Beim Kauf eines Elektrorollers haben Sie die Wahl zwischen Blei- und Lithium-Ionen-Akkus. Der Bleiakku ist zunächst günstiger und unempfindlicher gegenüber Kälte, er ist allerdings auch schwerer. Das verringert die Reichweite. Außerdem ist die Lebenszeit des Akkus aufgrund des Memory-Effekts insgesamt kürzer.

Diese Gefahr besteht beim Lithium-Akku nicht. Zudem ist er mit vier bis fünf Stunden im Schnitt zwei bis drei Stunden schneller vollgeladen als ein Blei-Akku. Auf 70 Prozent Akkuladung kommen Sie sogar bereits nach zwei Stunden, und auch die praktischen Zusatzakkus für mehr Reichweite gibt es nur für Rollermodelle mit Lithium-Ionen-Akkus. Für langanhaltenden Fahrspaß lohnt es sich also, etwas mehr Geld zu investieren, zumal die Preise für den Lithium-Akku stetig sinken und die Reichweiten gleichzeitig laufend verbessert werden.

 

Mit einem Lithium-Ionen-Akku hält die Freude am Roller länger
Sicherer Fahrspaß: Bei allen Rollern mit einer Maximalgeschwindigkeit über 20 km/h besteht Helmpflicht.

Für E-Roller-Einsteiger: Sharing-Angebote

Falls Sie zunächst testen möchten, wie sich so ein Elektroflitzer fährt, bevor Sie weiter über einen Kauf nachdenken: Wie bei Pkw gibt es auch für Elektroroller Sharing-Angebote. Welche das sind und worauf Sie beim Roller-Sharing achten sollten, zeigt zum Beispiel dieser „ADAC-Test”. Tipp zum Start: Nicht gleich im Berufsverkehr losfahren, sondern lieber erstmal ein paar Runden in einer ruhigen Straße oder auf einem leeren Parkplatz drehen. Die dynamische Fahrweise kann anfangs ungewohnt sein. Helm nicht vergessen!

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