Von der Entstehung bis zum Recycling: die Ökobilanz des ID.3

In jedem Lebensabschnitt eines Fahrzeugs wird CO2 ausgestoßen. Wie viel das genau ist, verrät uns die Ökobilanz. Auf dem Weg zur CO2-neutralen Mobilität haben wir die Herstellung des ID.3 auf die Einsparung von CO2 hin optimiert. 

Rohstoffe, ein ID.3 und Windkraftanlagen

Ein Autoleben und seine Umweltwirkungen

Die Herausforderung: Um eine CO2-optimierte Herstellung zu ermöglichen, müssen unsere Expertinnen und Experten den Ausstoß von CO2 genauestens ermitteln. Dabei hilft Ihnen die Ökobilanz (Life Cycle Assessment). Mit Hilfe dieser ISO-genormten Methode analysieren sie Bauteil für Bauteil und finden heraus, wie ein Fahrzeug über seinen gesamten Lebenszyklus auf die Umwelt einwirkt– von der Rohstoffgewinnung über die Produktion, Montage und Nutzungsphase des Fahrzeugs bis hin zum Recycling der Materialien. Dabei werden unterschiedliche Wirkungskategorien untersucht. Eine davon ist der Ausstoß von CO2 und einem sehr kleinen Anteil anderer Gase, der in sogenannte CO2-Äquivalente umgerechnet wird. Das ist eine Maßeinheit, die den Effekt aller Treibhausgase auf das Klima vergleichbar macht.

Illustration des Ökobilanzkreislaufs

Wie wir Nachhaltigkeit messbar machen

Für jeden Verarbeitungsschritt eines Bauteils werden dessen Emissionen mit einer speziellen Software auf Basis standardisierter Durchschnittswerte ermittelt. Für besonders energieintensive Herstellungsschritte, wie die Batteriezellfertigung, setzen wir beim ID.3 anstelle der Durchschnittswerte konkrete Daten unserer jeweiligen Zulieferer ein. Dieses Vorgehen wird auch als spezifische Ökobilanz bezeichnet. Es zeigt uns genau, wie sich unsere umgesetzten Maßnahmen auswirken – und wie groß die Menge an zu kompensierendem CO2 tatsächlich ist. Die Ergebnisse der Ökobilanz werden vom TÜV Nord unabhängig überprüft und zertifiziert.

Bestandteile des ID.3

Wer einen ID.3 fährt, ist klar im Vorteil

Wir von Volkswagen haben angekündigt, Ihnen den ID.3 bilanziell CO2-neutral1. zu übergeben. Damit Sie also von Anfang an mit einer besseren CO2-Bilanz als ein vergleichbarer Verbrenner unterwegs sind, senken und vermeiden wir CO2 in der Fertigung zuallererst mithilfe verschiedener Maßnahmen, die im Artikel „Gemeinsam für mehr Klimaschutz“   beschrieben werden. Dazu gehört zum Beispiel der Einsatz von Ökostrom sowohl bei der Batteriezellfertigung als auch im Werk Zwickau, wo der ID.3 gebaut wird. Unvermeidbare CO2 Emissionen von der Herstellung bis zur Übergabe an den Kunden, die mit Hilfe der spezifischen Ökobilanz ermittelt werden, gleichen wir schließlich durch zertifizierte Klimaschutzprojekte aus.

Der Vergleich verschiedener Ökobilanzen über den gesamten Lebenszyklus wird zeigen: Selbst ohne den Ausgleich verbleibender CO2-Emissionen in der Herstellung, hat der ID.3 einen CO2-Vorteil gegenüber einem vergleichbaren Modell mit einem Verbrennungsmotor. Und dies nicht nur beim Laden mit Ökostrom, sondern bereits beim Laden mit dem herkömmlichen, europäischen Strommix2.

Die Elektromobilität bietet zusätzlich die große Chance, die CO2-Emissionen in der Nutzungsphase auf nahezu Null zu reduzieren und diesen Vorteil drastisch auszubauen:
Durch das gezielte Laden mit Ökostrom. Klimaschutz liegt also auch in Ihrer Hand!

Das Potential der Zukunft 

Die Ergebnisse der Ökobilanz von Elektroautos sind nur eine Momentaufnahme. Sie bieten noch viel Potential für eine weitere Senkung der CO2-Emissionen über den Lebenszyklus hinweg. Zum einen in der Nutzungsphase durch den zunehmenden Ausbau erneuerbarer Energien, zum anderen in der Herstellung. Darum arbeiten wir eng mit unseren Zulieferern zusammen, um verbleibende CO2-Emissionen durch den Einsatz von Ökostrom und recycelten Materialien auch in der komplexen vorgelagerten Lieferkette immer weiter zu reduzieren. Den Ausgleich über zertifizierte Klimaschutzprojekte sehen wir darum als Sofortmaßnahme – und einen Schritt auf unserem Weg in eine emissionsfreie Zukunft.

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