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Aktien und der Boom der Elektromobilität 

Aktuell sehen Analysten Nachhaltigkeit und Elektromobilität als Megatrends an den Börsen. Wir sagen Ihnen, was Sie beim Einstieg in die boomenden E-Mobility-Aktien beachten müssen.

Aktuell sehen Analysten Nachhaltigkeit und Elektromobilität als Megatrends an den Börsen. Wir sagen Ihnen, was Sie beim Einstieg in die boomenden E-Mobility-Aktien beachten müssen.

Der weltweite Bestand an Elektroautos wächst kontinuierlich. Deutschland erreichte 2020 bei den Neuzulassungen sogar Rang zwei in der weltweiten Statistik. Die Zeichen stehen gut, dass die Rallye der E‑Mobilität in den nächsten Jahren weitergeht. So werden Elektroauto-Aktien zunehmend interessant – auch für Einsteiger. 

Das klare Bekenntnis der Politik zu ambitionierten Klimaschutzzielen verstärkt in Europa die Dynamik dieses Themas. Hinzu kommt der bis 2025 verlängerte Umweltbonus1, der den Kauf eines Elektrofahrzeugs lukrativ macht. Die Unternehmen der Automobilindustrie demonstrieren mit ihren E‑Auto-Offensiven sowie Milliarden-Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktion, dass der Elektromobilität die Zukunft gehört. Doch welche Elektromobilität-Aktien soll man kaufen?

Als Anleger haben Sie verschiedene Optionen:

  • Neben Unternehmensaktien bietet der Markt Fondslösungen, die es einfach machen, dem Aktien-Trend zur Elektromobilität zu folgen.
  • Neben den klassischen Herstellern und Zulieferern haben rund um die E-Autos weitere Branchen das Börsenparkett erobert.
  • Mit einer breiten Auswahl an Aktien lassen sich alle Risikoklassen abbilden – von konservativ bis spekulativ.

ETFs für Einsteiger die bessere Wahl

Angesichts der Null-Zins-Politik der EZB geben deutsche Sparer notgedrungen ihre traditionelle Zurückhaltung gegenüber Aktien auf. Zur steigenden Börsen-Affinität tragen auch ETFs bei. Diese börsengehandelten FondsOpens an external link bilden die Wertentwicklung eines Index ab. Sie haben gegenüber aktiv gemanagten Investmentfonds den Vorteil geringerer Kosten, können ständig gehandelt werden, streuen das Risiko sehr breit und ermöglichen oft schon mit kleinen Monatsbeträgen einen langfristigen Vermögensaufbau. Sie sind ein einfacher Einstieg in die Top-Aktien. Finanztest ordnet ETFs zu Trendthemen wie Elektromobilität allerdings eher für offensive Anleger ein.

Zur Elektromobilität existieren unterschiedliche Indizes, die von ETFs abgebildet werden. Eine kleine Auswahl:

Hype-Aktien nichts für Anfänger

Jeder Anleger sollte sich mit den Informationen zu den jeweiligen Indizes, zu denen Anbieter ETFs auflegen, vertraut machen. Dennoch sind ETFs einfacher zu beurteilen, als die besten Aktien fürs eigene Depot auszuwählen. Wer dennoch lieber selektiv investiert, sollte vor allem beim Einstieg in den Boom der E-Mobility-Aktien eine klare Regel beachten: Hype-Aktien sind nichts für Anfänger – selbst wenn sagenhafte Wertentwicklungen von Start-ups leichte Wege zum Reichtum versprechen.

Warren Buffett hat es vorgemacht: Der Star-Investor aus den USA setzt auf Elektromobilität als Teil seines Portfolios. Legendär: Buffett stieg 2008 mit rund 230 Millionen US-Dollar bei einem chinesischen Akkuproduzenten ein, der mittlerweile auch als Hersteller von Elektroautos etabliert ist. Ende 2020 war diese Beteiligung knapp sechs Milliarden US-Dollar wert – bei einem zwischenzeitlichen Spitzenplus von rund 3.400 Prozent.

Auch andere reine Elektroauto-Hersteller verzeichneten in den vergangenen Jahren Kurssteigerungen von mehreren hundert Prozent. Da spiegelt der Börsenkurs selten den realen Wert oder die Verkaufszahlen eines solchen Unternehmens wider, sondern lebt von der spekulativen Fantasie einer goldenen Zukunft. Wer sehr früh zu günstigen Kursen bei einem Start-up einsteigt, kann bei einem solchen Hype gewinnen. Wer allerdings erst auf den heiß laufenden Express aufspringt, hat wenig Luft nach oben und muss bei risikoreichen Investments immer mit Verlusten rechnen. Also ist das eher eine Spielwiese für Profis oder Zocker. 

Goldene Figuren von Bär und Bulle stehen auf einer Zeitung mit Aktienkursen
Bär und Bulle symbolisieren das Kursgeschehen an den Aktienmärkten. Bei Elektromobilität hat seit einiger Zeit schon der Bulle die Oberhand.

Klassische Autobauer gewinnen an Boden

Sind da Aktien der klassischen Autokonzerne die bessere Wahl? Nachdem den größten Herstellern im heimischen Automarkt lange Zeit vorgeworfen worden war, den Trend zum Elektroauto zu verschlafen, honorieren die Börsen inzwischen die nachhaltige Ausrichtung auf Elektrofahrzeuge. Aus gutem Grund, wie das Beispiel Volkswagen zeigt: Das Unternehmen ist 2018 massiv in den Elektroauto-Markt eingestiegen und kündigte anOpens an external link, in den kommenden Jahren weitere 73 Milliarden Euro in Elektromobilität, Hybridtechnik sowie Digitalisierung zu investieren. Auch die Akkuproduktion samt Zellfertigung soll in Europa intensiviert werden. Mit dem ID.3 und ID.4 hat Volkswagen erfolgreiche batterieelektrische Modelle auf die Straße gebracht, bis 2025 werden konzernweit mehr als 80 neue elektrifizierte Modelle folgen, darunter fast 50 reine E-Fahrzeuge. Die Anleger goutieren diese Entwicklung. Die Volkswagen Vorzugsaktie (WKN 766403)Opens an external link, die ohne Stimmrecht eine höhere Dividende ausschüttet und so eine verlässliche jährliche Rendite ermöglicht, startete seit Jahresbeginn 2021 eine deutliche Performance. Der Aktienkurs legte bis Anfang April 2021 fast 75 Prozent an Wert zu.

Boom der Wertschöpfungskette

Elektroautos sind der Kern eines umfangreichen Ökosystems. Mit den steigenden Produktionszahlen wächst zwangsläufig die Nachfrage nach Akkus und deren Technologie. Davon profitieren die großen Unternehmen im Energiespeicher-Markt in Asien und Europa. Neben etablierten Namen performen auch Newcomer. Der Volkswagen Konzern hat beispielsweise mit seinen Beteiligungen am schwedischen Start-up Northvolt und an Guoxuan High-Tech aus China bewiesen, erfolgreich potenzielle Game-changer zu identifizieren. So stellte Guoxuan Anfang 2021 eine neue Lithium-Ionen-BatterieOpens an external link vor, die auf Lithium-Eisenphosphat-Basis mit einer Energiedichte von 210 Wattstunden pro Kilo (Wh/kg) eine neue Top-Marke für diese Technologie setzte.

Elektromobilität ist auch ein Treiber für die Digitalisierung der Fahrzeuge, von sprach- und gestengesteuerten Bedienkonzepten über Optimierung der Energieeffizienz bis zum autonomen Fahren. Als Zulieferer gewinnen dabei Softwareunternehmen, Hardwarehersteller und die Chip- und Halbleiterproduzenten weiter an Bedeutung.

Der Batterie-Boom reicht bis in die Rohstoffmärkte. Davon profitieren Minenunternehmen, die für Lithium-Ionen-Akkus zum Beispiel Lithium und Kobalt schürfen. Wobei Anleger hier mit Unsicherheiten leben müssen. Denn der Trend, nachhaltig zu investieren, schließt Bergbau unter fragwürdigen Bedingungen aus. Gleichzeitig versuchen die Batteriehersteller, den Einsatz kritischer Rohstoffe wie Kobalt zu reduzieren.

Und nicht zuletzt verspricht die Energieversorgung der Elektroautos, langfristig eine sichere Bank zu werden. Der notwendige Ausbau des Ladesäulennetzes lässt Jahr für Jahr Investitionen von Millionen Euro und für diese Branche und deren Firmen eine stabile Auftragslage erwarten. Ebenso kann es sich lohnen, im Rahmen der gesamten Wertschöpfungskette auch Stromkonzerne und Unternehmen mit Lösungen für regenerative Energieerzeugung im Portfolio zu haben.

2.
ID.4: Stromverbrauch kombiniert: 17,5–15,5 kWh/100 km (NEFZ); CO2-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+
3.
Bildliche Darstellungen können vom Auslieferungszustand abweichen.

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Volkswagen AG Disclaimer

1.
Der Umweltbonus für Elektrofahrzeuge, die sich auf der Liste der förderungsfähigen Fahrzeuge des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) befinden, setzt sich derzeit zu zwei Dritteln aus einem staatlichen Anteil (Bundesanteil), der vom BAFA, Referat 422, Frankfurter Straße 29–35, 65760 Eschborn, www.bafa.de ausgezahlt wird, sowie zu einem Drittel  aus einem Herstelleranteil zusammen. Der Umweltbonus endet mit Erschöpfung der bereitgestellten Fördermittel.
Beim Kauf eines neuen reinen Elektrofahrzeugs beträgt der Umweltbonus für Basismodelle bis zu einem BAFA-Nettolistenpreis von 40.000 Euro 9.000 Euro (verdoppelter Bundesanteil i. H. v. 6.000 Euro, Herstelleranteil i. H. v. 3.000 Euro).
Der Herstelleranteil, übernommen von der Volkswagen AG, wird automatisch vom Nettolistenpreis abgezogen und mindert somit die gesetzliche Umsatzsteuer. Der Herstelleranteil ist nur verfügbar für Fahrzeuge mit einer Zulassung in Deutschland.
Über die Auszahlung des Bundesanteils entscheidet ausschließlich das BAFA anhand der Förderbedingungen und nach Ihrem Antrag. Anträge auf Förderung mit einem verdoppelten Bundesanteil (Innovationsprämie) können beim BAFA bis zum 31.12.2021 gestellt werden. Die Gewährung des Umweltbonus mit gleichen Bundes- und Herstelleranteilen endet spätestens am 31.12.2025.
Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Das hier Dargestellte dient ausschließlich Ihrer Information und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Volkswagen Partner oder unter www.bafa.de.
4.
Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de/co2) unentgeltlich erhältlich ist.
  • Die in dieser Darstellung gezeigten Fahrzeuge und Ausstattungen können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen der Fahrzeuge gegen Mehrpreis. Bitte beachten Sie auch unseren Konfigurator für eine Übersicht der aktuell verfügbaren Modelle und Ausstattungen.

    Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

  • Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Corona Regelungen.