DFB-Ehrenamtliche
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Unbezahlbare Helfer des Amateurfußballs

Unbezahlbare Helfer des Amateurfußballs

Ehrenamtliche Helfer sind das Herz des Amateurfußballs. Sie verzichten bei ihrem Engagement nicht nur auf Geld, sondern entlasten auch das Gesundheitswesen und senken die Kriminalitätsrate.

Was gibt es Schöneres, als nach einem langen Schultag die Fußballschuhe anzuziehen und beim Fußballtraining Vollgas zu geben? Oder nach einem harten Tag im Büro mit Kumpels noch zusammen in der Alt-Herren-Truppe zu kicken? Wenn die Corona-Pandemie nicht gerade strenge Kontaktbeschränkungen erfordert, finden Millionen Amateurkicker landauf, landab im Fußball die nötige Abwechslung zum Alltag.

Doch auf dem Platz stehen und vor den Ball treten ist nur das Eine. Damit das überhaupt möglich ist, opfern eine Menge Fußballenthusiasten im Hintergrund ihre Freizeit. Als Vereinsfunktionäre, Trainer, Schiedsrichter, Platzwarte oder einfach als gute Seelen in einem der 24.500 deutschen Amateurvereine. Bundesweit engagieren sich nach DFB-Angaben nicht weniger als 1,59 Millionen Menschen ehrenamtlich im Fußball. „Sie alle stehen für Kameradschaft, Leidenschaft und Wettbewerbsgeist – dem Lebenselixier des Amateursports“, betont Karl-Erik Nilsson, Vizepräsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA).

Ehrenamt: Umgerechnet 2,18 Milliarden Euro Lohnkosten im Jahr

Die UEFA hat in Zusammenarbeit mit zehn Universitäten ausgerechnet, welcher Wert hinter ihrem Engagement steckt. Das Ergebnis für Deutschland: Würden die im Fußball ehrenamtlich Engagierten marktgemäß entlohnt, würde das jährlich 2,18 Milliarden Euro kosten.

Aber nicht nur das: Der Amateurfußball wirkt sich zudem positiv auf die Kriminalitätsrate, sowie auf Bildung und Gesundheit aus. Allein 5,6 Milliarden Euro werden laut UEFA-Studie im öffentlichen Gesundheitssystem eingespart, weil die Menschen durch Fußballspielen fitter sind und seltener erkranken.

#EhrenamtIstUnbezahlbar

„Diese beeindruckenden Zahlen belegen die herausragende Bedeutung der ehrenamtlich engagierten Menschen nicht nur für den Fußball, sondern für die gesamte Gesellschaft. Für dieses unverzichtbare Engagement, das gerade jetzt auf eine harte Prüfung gestellt wird, möchten wir ihnen von Herzen danken“, sagt DFB-Präsident Fritz Keller.

Allen ehrenamtlichen Helfern zu Ehren bespielt der DFB an den ersten beiden Dezember-Wochenenden die Digitalbanden von der 1. Bundesliga bis zur 3. Liga sowie in der Frauen-Bundesliga mit Dankbotschaften. Zudem hat der Verband die Social-Media-Kampagne #EhrenamtIstUnbezahlbar ins Leben gerufen.

Seit 1997 fördert der DFB unter dem Dach der „Aktion Ehrenamt“ freiwillig Engagierte im Fußball. Damit werden Vereine unterstützt, Ehrenamtler zu gewinnen, zu qualifizieren und langfristig zu binden. Denn klar ist: Ohne Ehrenamtler ist Amateurfußball mit normalerweise rund 80.000 Spielen pro Wochenende kaum möglich.

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