Der DFB-Pokal - Walk of Fame

Die Geschichte

Der DFB-Pokal hat in seiner jahrzehntelangen Historie viele spannende Geschichten geschrieben und Fußballer zu unvergessenen Helden gemacht. Diese zu ehren, hat sich Volkswagen als Offizieller Partner des traditionsreichen Wettbewerbs vorgenommen.

2013 wurde daher gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund der Walk of Fame des DFB-Pokals ins Leben gerufen. Ein Jahr später schon konnte er als eindrucksvolles Memorial am Olympiastadion Berlin seiner Bestimmung und somit allen Fußballfans übergeben werden. Der Walk of Fame: Auf ihm werden die größten Pokalhelden der Vergangenheit und Gegenwart mit ihren Fuß- oder (bei Torhütern und Trainern) Handabdrücken verewigt. Für jeden von ihnen gibt es eine individuell angefertigte Bronzeplatte. Bis heute sind 20 Akteure aufgenommen worden, die im DFB-Pokal ihre Spuren hinterlassen haben.

Welcher Pokalheld geehrt wird, darüber entscheiden allein die Fußballfans. Sie dürfen jedes Jahr aus den Vorschlägen einer Fachjury per Online-Abstimmung einen historischen Pokalhelden wählen. Hinzu kommt der aktuelle Pokalheld aus der jeweils gerade abgelaufenen Saison. Mit Günter Netzer, Norbert Dickel, Jörg Sievers und Hans Meyer sind Fußballer dabei, deren Karrieren untrennbar mit dem DFB-Pokal verbunden sind. Ebenfalls unvergessen: Amateure, die mit ihren Treffern für unvergessene Pokalsensationen gesorgt haben. Wie zum Beispiel Rudi Thömmes, Roland Stein oder Gerd Störzer. Seit der Einweihung kamen Arjen Robben (2013/14), Kevin de Bruyne (2014/15), Thomas Müller (2015/16) und Stefan Kutschke (2016/17) als jeweilige Spieler der Pokalsaison hinzu.

In die Riege der historischen Pokalhelden reiht sich in diesem Jahr indes Dieter Hoeneß ein: Trotz blutverschmierter Stirn führte er den FC Bayern mit einer Torvorlage und einem Treffer per Kopf zum Pokalsieg und köpfte sich somit als „Turban-Träger“ in die Herzen der Fans. Der ehemalige Stürmer vom VfB Stuttgart und des FC Bayern München gewann 3x den DFB-Pokal und wurde in der Saison 78/79 Torschützenkönig des Wettbewerbs. Hoeneß ist einer der erfolgreichsten Torjäger des DFB-Pokals überhaupt und wird zurzeit auf Platz 7 der ewigen Torschützenliste geführt.

Der Walk of Fame hat sich am Olympiastadion Berlin zu einer echten Pilgerstätte für Fußballfans entwickelt. Jährlich kommen rund 300.000 Besucher. Zusätzlich befindet sich an diesem Ort der Wall of Fame, eine Mauer mit Tafeln aller Endspielpaarungen samt Ergebnis und Vereinslogos seit der ersten Austragung 1935.

​Der „DFB-Pokal Walk of Fame“ wurde 2013/14 zur 70. Austragung des DFB-Pokals von DFB, Volkswagen und SPORT1 ins Leben gerufen. Wie beim legendären Walk of Fame für die Filmstars in Hollywood werden am Olympiastadion Berlin unvergessliche Stars verewigt: und zwar die Pokalhelden der Vergangenheit und der Gegenwart. Der Unterschied zum berühmten Vorbild: Statt eines Sterns bekommen die Fußballer eine Gedenkplatte mit ihrem Fuß- oder Handabdruck. Mit der Gründung des „DFB-Pokal Walk of Fame“ wurden die ersten 13 Pokalhelden nach Nominierung durch eine Experten-Jury und anschließender öffentlichen Abstimmung unter allen Fußballfans berufen. Seit 2014 kommen nach diesem Modus jedes Jahr zwei neue Pokalhelden hinzu: je ein weiterer Held aus der Historie des DFB-Pokal, der 1935 erstmals angepfiffen wurde, sowie der wertvollste Spieler der gerade abgelaufenen Saison des traditionsreichen Wettbewerbs. Wenn ihr selbst einmal buchstäblich in die Fußstapfen Eurer Pokalhelden treten wollt, könnt ihr den „DFB-Pokal Walk of Fame“ an der Nordseite des Stadiongeländes besuchen.

Die Pokalhelden

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